© Lynn Yeh/shutterstock

Hawai’i (Big island)

Check-in

Schon die landschaftliche Vielfalt der Insel ist überwältigend. Karge Lavawüsten wechseln ab mit idyllischen Buchten, dampfenden Regenwäldern und riesigen Rinderweiden. Doch das kulturelle Spektrum steht auf der großen Insel Hawai’i der Natur kaum nach.

Sehenswürdigkeiten

Der 1916 gegründete, 92 km2 große Nationalpark umfasst die aktive Vulkanzone an der Ostflanke des Mauna Loa. Je nach Art und Ort der fließenden Lava sperren die Ranger gefährliche Gebiete ab oder…
Nordwestlich von Hilo liegen die vielleicht schönsten Wasserfälle der Insel, u.a. der Kolekole Stream. Ein kurzer Spazierweg von knapp führt durch einen dichten Dschungel mit wilden Orchideen,…
In der althawaiianischen Tempelanlage Pu'uhonua o Honaunau, Grabstätte für Häuptlinge und früher Zufluchtsort für Tabubrecher, die hier vor Verfolgung sicher waren, findet man restaurierte "…
In dem fruchtbaren tiefen Tal an der Nordküste lebten nach der Überlieferung früher 40.000 Hawaiianer. Es war das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Insel. Später wanderte die Bevölkerung…
Die sicherste und eindrucksvollste Art, Eruptionen zu beobachten, ist die, selber in die Luft zu gehen. Safari Helicopters und Paradise Helicopters bieten rund einstündige Rundflüge vom Flughafen in…
Die Keauhou Bay ist ideal zum Schnorcheln: seicht, mit vielen bunten Fischen und Schildkröten.
Es lohnt sich, ein Blick in diese prächtig bemalte Kirche von 1875 zu werfen.
Die äußerste Ostspitze von Big Island ist eine Welt für sich. Farmer leben hier, Althippies und Aussteiger. Von Hilo gelangt man zum altmodischen Farmstädtchen Pahoa. Sehenswert in diesem Gebiet…
Südlich von Kailua finden sich hoch über dem Meer kleine Plantagendörfer wie das rustikale Captain Cook. Etwas weiter kann man in Keokea einen Blick in die prächtig bemalte Kirche St. Benedict's…
Die noch völlig unerschlossene Kohala-Halbinsel gibt Einblicke in das alte Hawaii. Sie beherbergt alte Tempelruinen, z.B. im Lapakahi State Historical Park und zeigt sattgrüne Bergregionen mit…

Hotels & Übernachtung

Sehr gepflegte Bed & Breakfast-Pension im kleinen Künstlervorort Holualoa mit grandiosem Blick über die Küste. Einige Minuten vom Meer entfernt mit schönem Pool.
In Bungalows werden rund ein Dutzend hübsche Bed & Breakfast-Zimmer vermietet.
Luxuriöse Unterkunft direkt am Eingang zum Volcanoes National Park.
Milliardär John Rockefeller ließ sich einst dieses Traumhotel bauen. Es liegt allein im Norden der Kohala-Küste, an einer fabelhaften Strandbucht und mit einem ebenso fabelhaften Golfplatz am Meer…
Kleine, gemütlich möblierte Bed & Breakfast-Hütten im Regenwald nahe dem Eingang zum Nationalpark.
Das einfache Hotel liegt direkt an der Bucht und bietet Zimmer mit Blick auf das Wasser.
Das Quartier im Stil einer Jugendherberge für Wanderer und junge Leute präsentiert sich sehr ökoorientiert mit solarbeheizten Duschen und LED-Leuchten.
Dieses freundliche Motel liegt in einer ruhigen Seitenstraße.
Ein solides Hotel direkt im Ortszentrum nahe der Bucht.
Traditionsreiches, 2010 renoviertes Hotel in idealer Lage direkt an der Bucht von Kailua gegenüber der Innenstadt. Eigener kleiner Strand, gutes Restaurant und viele hawaiianische Details.

Restaurants

In dem eleganten Dinnerrestaurant genießt man ausgezeichnete Küche auf der Terrasse am Meer. Auch die angeschlossene Bar ist sehr beliebt.
Das schicke Bistro in einem historischen Bau in der Altstadt serviert italienisch-hawaiische Kreationen - vielfach aus regionalen Biozutaten.
Das Café ist rund um die Uhr geöffnet und sehr beliebt bei den Einheimischen. Hier gibt es Riesenportionen und ausgezeichnetes Frühstück.
Das gemütliche Restaurant in einer historischen Lodge befindet sich unweit vom Krater. Der Koch, ein Ex-Hamburger, hat früher bei der Serie "Magnum" als Visagist gearbeitet und kreiert nun deutsch-…
Gute, scharfe Gerichte werden hier serviert, ideal nach einem Wandertag.
Das Restaurant mit Sushibar serviert asiatisch-amerikanische Küche überwiegend aus Produkten der Insel.
Das Restaurant eignet sich gut zum Lunch mit Blick übers Meer und zum Shopping im angeschlossenen Laden.
Rustikales Bistro mit gutem Frühstück und Sandwiches zum Mitnehmen.
Mmmh: köstliche Kokos-Schokotorte oder Passionsfrucht-Cheesecake gefällig? Dies und viel mehr gibt es hier.

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Auftakt

An der Südspitze der Insel landeten im 5. Jh. die ersten Polynesier, auf Big Island wurde Kamehameha I. geboren, der später als der mächtigste Herrscher von Hawai’i in die Geschichte einging und von hier aus den Archipel zu einem Königreich einte. Die Überreste großer Tempelanlagen künden von der einstigen Macht der Häuptlinge hier.

Als Erstes müssen Sie sich an die Größe Big Islands gewöhnen, die von Touristen oft unterschätzt wird. Während auf den anderen Inseln alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu erreichen sind, erfordert es auf Big Island mehrere Autostunden, um von einem Ort zum nächsten zu gelangen. Eine Inselumrundung ist schwer an einem Tag zu schaffen, denn Hawai’i – wegen der häufigen Verwechslung mit dem gleichlautenden Namen des ganzen Staats auch Big Island genannt – ist mit 10 450 km2 Fläche fast doppelt so groß wie die übrigen Inseln zusammen.

Nur beim Anflug sieht alles noch recht überschaubar aus: eine buchtenreiche Küste, hinter der sich die beiden mächtigen Schildvulkane auftürmen, die die Insel in den letzten 700 000 Jahren schufen. Mauna Kea (4205 m) und Mauna Loa (4169 m) sind die höchsten Gipfel des Archipels. Wenn man von der Basis der Berge ausgeht, dem hier 5500 m tiefen Meeresboden, darf der Mauna Kea mit 9700 m Gesamthöhe sogar als höchster Berg der Welt gelten. Ein Ableger des Mauna Loa, der Kilauea im Osten der Insel, sprudelt munter immer neue Lava aus dem Erdinneren – ganz sanft und friedlich allerdings, wie es sich für Hawai’i gehört. Drive-in-Vulkan nennen die Insulaner ihren Kilauea, der sich bestens als touristische Sehenswürdigkeit eignet. Seit Beginn der derzeitigen Eruption 1983 fließt die rot glühende Lava fast ununterbrochen und sehr fotogen – und lässt Big Island jedes Jahr um ein paar Hektar wachsen.

Dass die Ostseite der jüngste Teil von Hawai’i ist, zeigen die (wenigen) Strände dieser Region: Sie sind aus körnigem, pechschwarzem Lavasand. Doch die Landschaft ist hier keineswegs öde. Die tropische Vegetation überwuchert die Lava schnell. Das feuchte Klima und der fruchtbare Boden sind ideal für Obstplantagen und Blumenzucht. Ganz anders dagegen die Westseite: Im Regenschatten der Vulkane herrscht trockenes, sonniges Klima. Rund die Hälfte der 185 000 Bewohner von Big Island lebt hier vom Tourismus der luxuriösen Ferienhotels an den herrlichen weißen Sandstränden der Kohala Coast, von kleinen Kaffee- und Bananenplantagen und von der Rinderzucht im steppenhaften Hochland.

Fakten

Strom 120 V, 60 Hz
Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 07:19 Uhr

Anreise

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