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Sehenswürdigkeiten im Harz

Wer den Harz erkunden möchte, sollte am besten mobil sein. Zwar werden einige Orte von der historischen Harzer Schmalspurbahn angefahren, aber längst nicht alle. Wer unabhängig vom schlechten Busnetz sein möchte, ist am besten mit dem eigenen PKW unterwegs. Innerhalb von einer Stunde Fahrzeit sind die meisten Must-Sees über die vier Hauptzufahrtswege von Wernigerode, Bad Harzburg, Bad Lauterberg und Nordhausen bequem zu erreichen. 

Must-Sees für den Harz-Kurztrip

Wer zum ersten Mal im Harz ist, beginnt am besten mit dem Brocken. Entweder zu Fuß oder während einer Fahrt mit der historischen Brockenbahn lässt sich prima erste Harzluft schnuppern. Kulturfreunde sollten sich die hübschen Fachwerkstädte wie Goslar, Quedlinburg und Wernigerode nicht entgehen lassen. Und Naturliebhaber finden mit der Teufelsmauer im nördlichen Harzvorland, dem Bodetal bei Thale oder der Baumannhöhle in Rübeland spannende Eindrücke in die abwechslungsreiche und spannende Harzlandschaft.

Die landschaftlichen Highlights im Harz

Der Harz ist als höchstes Gebirge Norddeutschlands vor allem bei Naturliebhabern beliebt. Vom hügeligen, sanften Harzvorland geht es immerhin bis auf stolze 1.141 Meter hinauf. Dabei werden ganze sechs verschiedene Klimazonen überwunden. Für Mittelgebirge besonders einzigartig ist die Baumgrenze, die im Harz auf 1.100 Metern liegt. Seine Waldlandschaften, gespickt mit Klippen, Hochmooren und glasklaren Talsperren, ziehen Wanderer, Radfahrer und Wintersportler magisch an. Aber keine Panik: Man muss nicht besonders fit sein, um die landschaftlichen Highlights im Harz zu genießen.

Höhlen und Tropfsteinhöhlen im Harz

Eine Besonderheit im Harz sind die vielen Höhlen. Einige sind künstlich, vor allem durch den Bergbau entstanden, andere natürlichen Ursprungs und schon Tausende von Jahren alt. Die bekannteste und auch eine der schönsten Höhlen ist die Baumannhöhle bei Rübeland. Aber auch ihre große Schwester, die Hermannhöhle (ebenfalls in Rübeland) sowie die Schauhöhle Heimkehle im Südharz, die Iberger Tropfsteinhöhle bei Bad Grund und die Einhornhöhle bei Herzberg lohnen einen Besuch.

Die schönsten Orte im Harz

Zwischen all der Natur hat der Harz auch kulturell etwas zu bieten. Besonders im Nordharz zwischen Goslar und Ballenstedt wechseln sich schöne Fachwerkhäuser in zahlreichen sehenswerten Städtchen mit imposanten Burgen, Schlössern und Klöstern ab. Vor allem Goslar, Quedlinburg und Blankenburg können mit einer tollen Fachwerkkulisse punkten. Stolberg ist quasi das Pendant im Südharz. Daneben bieten sich die Städte Bad Harzburg, Sankt Andreasberg, Altenau sowie Thale als ideale Ausgangspunkte an, um während des Harzurlaubs die Natur zu erkunden.

Die beliebtesten Schlösser und Burgen im Harz

Auch wenn man den Harz auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt mit Burgen und Schlössern in Verbindung bringen würde, gibt es dort einige von Ihnen. Über 50 Schlösser und mehr als 500 Burgen sind über den ganzen Harz verteilt. Nicht alle kann man besichtigen, einige sind aber besonders für Kulturinteressierte ein Muss. Die Kaiserpfalz Goslar, das Schloss Wernigerode oder auch das Schloss Blankenburg beispielsweise. Viele der 500 Burgen sind heute Ruinen, aber einige erstaunlich gut erhalten. Auf der Burg Falkenstein beispielsweise, der Konradsburg oder der Burgruine Regenstein können Mittelalterfans in der Vergangenheit schwelgen.

Die schönsten Klöster im Harz

Viele Klöster im Harz entstanden als Folge der Christianisierung im Hochmittelalter. Die meisten von ihnen im Harzvorland – aufgereiht wie an einer Perlenschnur rund um das Mittelgebirge. Im Laufe der Jahre wurden viele Kloster zerstört, einige wieder aufgebaut, aber oft erreichten sie ihre einstige Blüte nie mehr. Zahlreiche dieser Klosteranlagen beziehungsweise deren Überreste können heute besucht werden, das Kloster Hysburg ist sogar noch aktiv.

Museen und Denkmäler im Harz

Die Museen und Denkmäler im Harz sind so vielfältig wie die Region selbst. Das Kyffhäuser-Denkmal im südlichen Harzvorland beispielsweise ist das größte Denkmal ganz Thüringens. Im Brockenhaus auf Deutschlands höchsten Berg erfahren Besucher alles über die Vegetation im Harz sowie die Geschichte des Berges. Ob Luftfahrtmuseum, DDR-Museum, Kunstmuseum oder Bergwerkmuseen, für jeden Geschmack gibt es die passende Ausstellung – perfekt für Schlechtwettertage.

Bergwerke im Harz

Lange Zeit war der Bergbau der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Harz. Bis heute zeugen zahlreiche Schaubergwerke von den alten Zeiten unter Tage. Besucher können sich einen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsumständen der Bergleute machen, in die Technik des Erzabbaus eintauchen und oft sogar einen Blick in die Stollen und Schächte werfen.

Am Abend: Ausgehen und Kultur

Der Harz ist keine Region der langen Partynächte. Schließlich geht es vielmehr darum, die schöne Natur zu genießen. Und doch gibt es einige Abendaktivitäten, die einen Besuch lohnen. Vor allem sind hier die verschiedenen Freilichttheater zu nennen, die im Sommer Kulturbegeisterte in den Harz locken. Hobbyastronomen zieht es dagegen in die Sternwarte Sankt Andreasberg, die einzige Sternwarte Norddeutschlands und die einzigen barrierefreie in ganz Deutschland.

Unternehmungen und Ausflugsziele im Harz

Man muss keine Sportskanone sein, um eine Reise in den Harz genießen zu können. Vom gemütlichen Spaziergang bis hin zur anstrengenden Tagestour gibt es alles, was das Wanderherz begehrt. Eisenbahnfreunde fahren mit der Harzer Schmalspurbahn durch die einsamen Tannenwälder.

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