Hanau Sehenswürdigkeiten

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Vulkansee mit Welterbe Schatz - 25 Jahre UNESCO Welterbe Grube Messel Die Grube Messel ist 1995 als Fossillagerstätte im ehemaligen Ölschiefertagebau von der UNESCO als Welterbestätte aufgenommen…

Sehenswürdigkeiten

Die Stadt Hanau bietet mehrere Führungen an:

  • Eine Bimmelbahn fährt regelmäßig durch die Stadt und informiert über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mi, Fr und Sa gibt es Kurzfahrten von je 15 Minuten, So die lange Tour mit 40 Minuten. Das Angebot dürfte am ehesten für Familien mit Kindern in Frage kommen.
  • "Traditionelle" Führungen werden zu regelmäßigen Terminen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten, am besten studiert man hierzu den Führungskalender der Stadt Hanau. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
  • Daneben gibt es insbesondere für Reisegruppen auch die Möglichkeit individuelle Führungen bei der Stadt zu buchen.
Kirchen
  • Marienkirche. Älteste und größte evangelische Kirche von Hanau. Sie entstand in ihrer heutigen Form bereits im Mittelalter, im Jahr 1446 durch Graf Reinhard II. von Hanau und diente anschließend neben ihrer Funktion als Gotteshaus als Beisetzungsort vieler Mitglieder der Hanauer Adelsfamilie. Die Kirche wurde zwar im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, konnte aber nach historischem Vorbild restauriert werden.
  • Johanneskirche, Johanneskirchplatz 1. Die Johanneskirche wurde im Jahr 1658 als lutherische Kirche neben der reformierten Marienkirche errichtet. Sie erhielt in den Jahren 1727 bis 1729 eine seitliche Erweiterung und wurde dadurch zu einer Querkirche. Nach der Vereinigung der lutherischen und der reformierten Gemeinde in Hanau versorgte die Johanneskirche den westlichen Teil Hanaus, die Marienkirche hingegen den östlichen Teil. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Beim Wiederaufbau, bei dem die seitliche Erweiterung wieder aufgegeben und damit das ursprüngliche Bauwerk von 1658 restauriert wurde, entschied man sich, das Bauwerk nicht weiter als Kirche zu verwenden, sondern hierfür eine neue Kirche zu bauen, die Neue Johanneskirche am Stadtrand im Stil der Moderne. Aus diesem Grund erhielt die Johanneskirche zunächst auch ihre hölzerne Kuppel nicht zurück, bis im Jahr 2002 ein Metallgerüst als Mahnmal auf den Kirchturm gesetzt wurde.
  • Wallonisch-Niederländische Doppelkirche, Französische Allee 12. Im Zentrum der Französischen Allee, des südlichsten Platzes der Hanauer Neustadt, steht die Wallonisch-Niederländische Doppelkirche, die den calvinistischen Flüchtlingen als Gebetshaus diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde lediglich die niederländische Hälfte wiederaufgebaut, die Außenmauern der wallonischen Hälfte blieben als Mahnmal stehen. Vor der Ruine befindet sich die bronzene Büste des Hanauer Grafen Philipp Ludwig II. Der restliche Platz diente lange Zeit als Parkplatz, wird aber derzeit zu einem Park umgestaltet. Die Wallonisch-Niederländische Gemeinde existiert heute noch und ist neben den großen Landeskirchen die einzige weitere anerkannte evangelische Kirche Deutschlands. Das Kirchengebäude wird noch als Beratungsstelle und für gelegentliche Veranstaltungen genutzt.
  • Mariae Namen, Dechant-Theodor-Weidner-Platz 1. An die ehemals prachtvolle katholische Kirche in Hanau erinnert heute nur noch der Name. Die Bauarbeiten an der Kirche begannen im Jahr 1842 auf dem Gelände des ehemaligen Obstgartens der Grafen von Hanau. Ursprünglich sollte die Kirche eine große, dreischiffige Basilika werden, doch nachdem im Jahr 1848 ein Sturm die halbfertige Kirche wieder zerstörte, entschied man sich für eine kostengünstigere Hallenkirche. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwere Schäden davon und wurde anschließend nur in stark vereinfachter Form wiederaufgebaut. In der südöstlichen Ecke ist noch ein Teil des Streifenmusters der alten Kirche erkennbar.
  • Die Friedenskirche. ist aufgrund ihrer Lage direkt am Mainufer das wichtigste Wahrzeichen der ehemals selbständigen Stadt Kesselstadt. Diese Kirche im neugotischen Stil entstand im Jahr 1904 als Ersatz für eine mittelalterliche Kirche, die den Ansprüchen nicht mehr genügte. Die Kirche überstand den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschädigt, lediglich die Fenster barsten.
Burgen und Schlösser
  • Der Kanzleibau und der Marstall sind die letzten erhaltenen Gebäude des Stadtschlosses Hanau. Dieses entstand im 13. Jahrhundert als Wasserburg und diente zunächst den Grafen von Hanau als deren Sitz. In der Neuzeit gab es mehrfach Pläne, die Burg zu einer zeitgemäßen Residenz auszubauen, die aber allesamt scheiterten: Die Pläne Graf Philipp Ludwigs II. wurden durch dessen frühen Tod und den anschließenden Dreißigjährigen Krieg durchkreuzt, und später bestand durch die Errichtung von Schloss Philippsruhe nur ein geringes Interesse der Grafen am Stadtschloss. Von 1685-1691 entstand der heutige Kanzleibau, im Jahr 1713 folgte der Marstall. 1829/30 ließ Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel die mittelalterliche Burg zur Erweiterung des Schlossgartens abreißen. Nachdem das Kurfürstentum Hessen von Preußen annektiert wurde, wurde das Stadtschloss als Residenz nicht mehr benötigt und diente anderen Zwecken; der Marstall wurde zur Stadthalle von Hanau umgebaut, außerdem zogen ein Museum und diverse Behörden ein. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zerstört und nach dem Krieg bis auf die heute noch existierenden Gebäude komplett abgerissen; die Flächen wurden für den Neubau eines Gymnasiums und die Erweiterung der Stadthalle verwendet.
  • Das wohl berühmteste Wahrzeichen Hanaus ist Schloss Philippsruhe. Das Schloss wurde im beginnenden 18. Jahrhundert von Graf Philipp Reinhard von Hanau-Münzenberg als barocke Residenz errichtet. Die nachfolgenden Herrscher bauten das Schloss nach persönlichen Vorlieben um, zuletzt durch Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim in den Jahren 1875 bis 1880. Das Schloss blieb im Zweiten Weltkrieg völlig unbeschädigt und diente so in der Nachkriegszeit als provisorisches Rathaus der Stadt Hanau. Am 7. August 1984 zerstörte ein Brand die historische Kuppel und zahlreiche Kunstwerke im Inneren des Schlosses, die seitdem unwiederbringlich verloren sind. Da in Schloss Philippsruhe das Historische Museum Hanau untergebracht ist (siehe dort), kann das Schloss auch von innen besichtigt werden. Der Schlossgarten hinter Schloss Philippsruhe beherbergt seit einigen Jahren mehrere Skulpturen renommierter Künstler.
Bauwerke
  • Das Neustädter Rathaus war das historische Rathaus der Hanauer Neustadt und dient noch heute als Rathaus der Stadt Hanau. Es entstand in den Jahren 1725-1733 unter Graf Johann Reinhard III. und fügte sich in die damalige Häuserzeile am Marktplatz ein. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus wiederaufgebaut, steht jetzt allerdings solitär mit einem modernen Anbau an der Hinterseite. Aufgrund von erheblicher Sanierungsbedürftigkeit ist das Gebäude derzeit (Stand Juni 2017) bis auf das Erdgeschoss gesperrt, auch die Stadtverordnetenversammlung muss auf die Stadthalle ausweichen.
  • Das Behördenhaus ist das einzige historisch erhaltene Bauwerk am Freiheitsplatz. Es entstand im Jahr 1768 unter dem damaligen Erbprinzen Wilhelm IX. von Hessen-Kassel und beherbergte alle Behörden der damaligen Grafschaft Hanau, diente aber zeitweilig u. a. auch als Kaserne. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Behördenhaus wieder aufgebaut und dient weiterhin Behörden, genauer dem Finanzamt Hanau, als Sitz.
  • Das Frankfurter Tor ist eine der wenigen erhaltenen barocken Stadttore in Deutschland. Graf Johann Reinhard III. von Hanau ließ das Frankfurter Tor im Jahr 1722 als Ersatz für ein älteres Stadttor an dieser Stelle errichten; es sollte ihm als repräsentatives Portal von und zur Freien Stadt Frankfurt dienen. In der napoleonischen Zeit entgang das Tor einem Abriss nur, weil sich darin Wohnungen befanden, und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Tor originalgetreu wiederhergestellt. Die Innenräume werden vom benachbarten Krankenhaus verwendet und sind daher nicht öffentlich zugänglich.
Denkmäler
  • Das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal auf dem Marktplatz zeigt das überlebensgroße Abbild der Gebrüder Grimm (Jacob stehend, Wilhelm sitzend). Dieses bronzene Denkmal überstand als eine der wenigen Bauten in der Hanauer Neustadt den Zweiten Weltkrieg absolut unversehrt.
  • Der Gerechtigkeitsbrunnen mit einer Figur der Justizia wurde von Graf Philipp Ludwig II. im Jahr 1611 auf dem Altstädter Markt errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde er vom Platz entfernt, weil er Militärparaden im Weg stand; so überstand der Brunnen den Zweiten Weltkrieg und wurde anschließend wieder auf den Platz gesetzt.
  • Die Ghettomauer ist der letzte erhaltene Rest des ehemaligen Hanauer Ghettos in der Judengasse (heute Nordstraße). An der Mauer befindet sich heute eine Gedenktafel für die im Nationalsozialismus getöteten Hanauer Juden.
Straßen und Plätze

Die Anordnung der Hanauer Alt- und Neustadt in verschiedene Plätze von Nord nach Süd ist auch heute noch im Stadtbild erkennbar. Die Plätze selbst sind aber heutzutage touristisch wenig interessant, es sei denn, man hat ein besonderes Interesse an Zweckbauten der 50er-Jahre.

Kurpark Wilhelmsbad

Der Kurpark Wilhelmsbad entstand im 18. Jahrhundert durch die Grafen von Hanau, die hier eine Heilquelle vermuteten und daraufhin eine großzügig angelegte Bade- und Parkanlage errichteten. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass das hier sprudelnde Wasser gar keine Heilkraft besitzt, zudem versiegte die Quelle nach einigen Jahren schon wieder, sodass die Badeanlage geschlossen werden musste. Stattdessen diente, und dient die Anlage bis heute als Naherholungsgebiet der Hanauer Bürger mit zahlreichen original erhalteten Bauwerken aus der Zeit des Bäderbetriebs.

In einem der Kurgebäude existiert ein Info-Zentrum, das dem Besucher weitergehende Informationen über den Kurpark Wilhelmsbad bietet. In den weiteren Kurgebäuden finden sich noch das Comoedienhaus und das Hessische Puppenmuseum (siehe in den jeweiligen Abschnitten).

Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände des Kurparks sind:

  • Das Lustschlösschen Wilhelmsbad ist eine künstliche Burgruine auf einer Insel im Kurpark, in dem sich die privaten Räume des Erbprinzen Wilhelm IX. befinden. Diese können heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden, Informationen hierzu sind im Info-Zentrum erhältlich. Die Führung kostet aktuell 4 €.
  • Die Pyramide Wilhelmsbad in unmittelbarer Nähe entstand zu Ehren des ältesten Sohnes von Wilhelm IX., der bereits im Alter von 12 Jahren starb. Die Pyramide enthielt eine Marmorurne, die allerdings in den 1980er-Jahren gestohlen wurde, der Diebstahl wurde bis heute nie aufgeklärt.
  • Das Historisches Karussell Wilhelmsbad war lange Zeit die Hauptattraktion des Kurparks Wilhelmsbad. Nach einer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg war das Karussell jahrelang außer Betrieb und konnte lediglich von außen besichtigt werden. Nach langjährigen Bemühungen und finanzieller Unterstützung gelang es endlich, das Karussell zu reparieren, und so ist es seit 2016 in unregelmäßigen Abständen wieder in Betrieb und kann benutzt werden. Weitere Informationen hierzu unter https://www.karussell-wilhelmsbad.de/

Führungen durch den Kurpark Wilhelmsbad finden von Mai bis September am ersten Sonntag im Monat statt. Eine telefonische Voranmeldung ist zwingend erforderlich. Der Preis beträgt 6 € pro Person.

Info-Zentrum Wilhelmsbad, Parkpromenade 7. Tel.: +49 6181 9066295. Geöffnet: in der Saison (April bis Oktober) Sa 13:00-17:00, So und feiertags 13:00-18:00.

Museen

Die Stadt Hanau bietet zahlreiche Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das frühere Angebot der Dauerkarten ist (leider) entfallen, sodass man für jedes Museum separat Eintritt zahlen muss. Einzig die Jahreskarte eines der städtischen Museen (Historisches Museum Hanau, Museum Schloss Steinheim, Museum Großauheim) berechtigt zum freien Eintritt in den anderen städtischen Museen. Die Stadt Hanau hat eine eigene Webseite, wo über das Museumsangebot informiert wird.

  • Historisches Museum Hanau, Philippsruher Allee 45, 63454 Hanau. Tel.: +49 6181 295564, E-Mail: museen@hanau.de. Das Historische Museum Hanau befindet sich im Schloss Philippsruhe. Gezeigt wird hier die Geschichte der Gebrüder Grimm sowie verschiedene künstlerische Werke aus der Geschichte der Stadt. Bestandteil des historischen Museums ist außerdem das Papiertheatermuseum mit einem Papiertheater aus dem 19. Jahrhundert, sowie seit 2019 das GrimmsMärchenReich wo die Gebrüder Grimm und ihre bekanntesten Märchen anschaulich vor allem für Kinder erklärt werden. Geöffnet: Di-So 11:00-18:00. Preis: 4,00 €, 3,00 € ermäßigt.
  • Museum Schloss Steinheim, Schloßstraße 9, 63456 Hanau. Tel.: +49 6181 659701. Das Museum Schloss Steinheim im historischen Schloss konzentriert sich auf die Ur- und Frühgeschichte des heutigen Hanau sowie auf die Geschichte der ehemals selbständigen Stadt Steinheim am Main. Geöffnet: Sa und So 11:00-17:00. Preis: 3,00 €, 2,00 € ermäßigt.
  • Museum Großauheim, Pfortenwingert 4, 63457 Hanau. Tel.: +49 6181 573763. Das Museum Großauheim legt seinen Schwerpunkt auf die technische Geschichte und die Industrialisierung, hauptsächlich in der ehemals selbständigen Stadt Großauheim. Höhepunkt sind mehrere funktionsfähige Dampfmaschinen, die zu speziellen Anlässen vorgeführt werden. Gezeigt werden auch Kunstwerke der örtlichen Künstler. Geöffnet: Sa und So 11:00-17:00. Preis: 3,00 €, 2,00 € ermäßigt.
  • Deutsches Goldschmiedehaus, Altstädter Markt 6, 63450 Hanau. Tel.: +49 6181 256556. Das Deutsche Goldschmiedehaus im ehemaligen Altstädter Rathaus zeigt verschiedene Werke der Gold- und Silberschmiedekunst. Geöffnet: Di-So 11:00-17:00. Preis: 3,00 €, 2,00 € ermäßigt.
  • Hessisches Puppenmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau. Tel.: +49 6181 86212. Das Hessische Puppenmuseum erzählt die Geschichte der Puppe von der Antike bis zur Gegenwart und enthält auch einige bedeutende und seltene Puppensammlungen. Geöffnet: Di-Fr 10:00-13:00 und 14:00-17:00, Sa, So und feiertags 10:00-17:00. Preis: 3,00 €, 2,00 € ermäßigt.
  • Heimatmuseum Mittelbuchen, Alte Rathausstraße 31, 63454 Hanau. Tel.: +49 6181 76607. Heimatmuseum der ehemals selbständigen Gemeinde Mittelbuchen im historischen Obertor. Geöffnet: in der Saison (Ostern bis Oktober) So 15:00-17:00, während den hessischen Schulferien geschlossen. Preis: Eintritt frei.
  • Museumseisenbahn Hanau, Heideäcker 1, 63457 Hanau. Tel.: +49 6181 205823. Im ehemaligen Bahnbetriebswerk Hanau am östlichen Ende des Hauptbahnhofs halten Eisenbahnfreunde verschiedene historische Lokomotiven, darunter auch zwei Dampflokomotiven, in Stand, die zu besonderen Anlässen für Sonderfahrten eingesetzt werden. Die aktuellen Termine werden auf der Internetseite bekanntgegeben. Auf Anfrage sind auch Führungen durch das Bahnbetriebswerk möglich. Geöffnet: auf Anfrage.
  • RadWerk, Gutenbergstraße 7, 63456 Hanau. Tel.: +49 6181 7021828. Klein-Auheim war einst ein wichtiges Zentrum der Fahrradindustrie; insbesondere die Marke Bauer ist unter Kennern ein Begriff. Der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim stellt in seiner Ausstellung nicht nur die Geschichte des Ortes Klein-Auheim vor, sondern zeigt auch die größte erhaltene Sammlung an Bauer-Fahrrädern. Ebenfalls vor Ort aufzufinden ist eine Gruppe von Modelleisenbahnfreunden, u. a. mit einer Außenanlage in Spurweite 5 Zoll die immer am ersten Wochenende im Monat betrieben wird. Geöffnet: Sa und So 11:00-17:00. Preis: Erwachsene 3 €, Kinder 1 €.
Parks
  • Wildpark Alte Fasanerie, Fasaneriestraße 106. Tel.: +49 6181 61833010. Gezeigt werden hier zahlreiche Tiere aus den heimischen Wäldern wie Rehe, Wildschweine, aber auch Wölfe, Luchse und andere seltene Arten. Spezielles Highlight ist eine regelmäßig stattfindende Greifvogel-Flugschau. Im Wildpark befindet sich außerdem das Hessische Forstmuseum mit vielen Informationen zum Wald und den Waldberufen. Für kleine Gäste gibt es auch einen Streichelzoo sowie die Möglichkeit, die Tiere mit Tierfutter von der Kasse zu füttern. An schönen Wochenenden kann der Parkraum teilweise sehr knapp werden. Geöffnet: März bis Oktober täglich 9:00-18:00, November bis Februar täglich 9:00-16:00. Preis: 7 €.
  • Der Schlossgarten. hinter dem ehemaligen Hanauer Stadtschloss wurde in den Jahren 1760 bis 1764 von Landgräfin Maria von Hessen-Kassel nach Erfahrungen aus ihrem Geburtsland England angelegt und gilt somit als eine der ältesten englischen Gärten auf dem europäischen Festland. Sehenswert sind insbesondere der Bestand an zahlreichen sehr alten Bäumen sowie einige Kunstwerke und Denkmäler. In der nordöstlichen Ecke befindet sich ein großer Kinderspielplatz für kleine Reisende.
  • Hauptfriedhof Hanau, Birkenhainer Straße 2. Der Hauptfriedhof entstand im Jahr 1846 weit vor den Toren der damaligen Stadt als Ersatz für zwei ältere Friedhöfe, die im Überschwemmungsgebiet der Kinzig lagen und nicht mehr den gestiegenen hygienischen Anforderungen der Zeit genügten. Der Hauptfriedhof wurde im Laufe der Zeit dreimal nach Osten erweitert und erhielt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden, aber dennoch existieren hier zahlreiche historische und sehenswerte Grabmäler von bedeutenden Personen der Hanauer Geschichte.
Verschiedenes
  • Hanauer Märchenpfad: Im Frühling 2016 wurden elf Skulpturen von Märchen aus der Maingegend aus der Sammlung Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm in der Hanauer Innenstadt zwischen Schlosspark und Französischer Allee, als Ergebnis eines Bildhauerwettbewerbs, installiert. An der Ausschreibung nahmen 74 Künstlerinnen und Künstler mit 170 Einsendungen teil. Zusammen mit weiteren siebzehn Grimm-Erinnerungsorten, u.a. einstigen Geburts- und Wohnhäuser der Familie Grimm, bilden sie den Hanauer Märchenpfad.