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Stadttour Hamburg: mit dem HVV durch Hamburg

Wer vielleicht schon den einen oder anderen Tag durch Hamburg gelaufen ist, sich jetzt einfach mal ein bisschen ausruhen, dabei aber trotzdem noch was sehen möchte, der ist in der Buslinie 111 bestens aufgehoben. Auf dem Weg von der HafenCity nach Altona fährt sie entlang der Elbe an vielen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt vorbei. Insgesamt dauert die Fahrt knapp eine halbe Stunde, wobei man zwischendurch ja immer wieder ein und aussteigen kann. In Kombination mit der Hafenfähre 62 kommt man einen Tag lang bequem und günstig durch Hamburg und sieht dabei noch jede Menge.

Frühstück im Café Johanna

Ein bisschen laufen müssen wir schon, denn wir starten unseren Tag nicht direkt in der HafenCity, sondern oberhalb der Landungsbrücken, im Café Johanna (1) (Venusberg 26). Mittags unter der Woche könnte man meinen es ist die Erweiterung der Gruner und Jahr-Kantine (das Verlagshaus sitzt um die Ecke), morgens ist es hier aber weniger voll von Medienleuten und einfach nur gemütlich.

Eine Busfahrt, die ist lustig

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg in die HafenCity, um den Bus mit der Nummer 111 zu erwischen. Aber bevor wir in den Bus steigen, gehen wir noch mal nach unten in die U-Bahn-Haltestelle der Hafencity Universität (2). Hier legen wir unseren Kopf in den Nacken und schauen nach oben, denn von der Decke hängen zwölf Leuchtcontainer, die originalen 20-Fuß-Schiffscontainern nachempfunden sind. Und plötzlich fangen sie an zu leuchten, wenig später erklingt Musik. Vorausgesetzt es ist Wochenende oder ein Feiertag. Denn dann findet hier jeweils zur vollen Stunde zwischen 11 und 18 Uhr eine Licht- und Klangshow statt, die eigens für diese Station der Linie U4 konzipiert wurde und sich der Jahreszeit, dem Wetter sowie der Tageszeit anpasst.

So, jetzt aber rein in den Bus. Von der Hafencity Universität vorbei am Marco Polo Tower, der Speicherstadt, der Elbphilharmonie, geht es weiter in Richtung Michel und Landungsbrücken (3).

Stopp und Umstieg auf die Fähre

An den Landungsbrücken steigen wir aus und wechseln in die Hafenfähre 62 – einmal Finkenwerder (4) und zurück. Bei schönem Wetter, sollte man schnell sein, um noch einen Platz am oberen Deck zu bekommen. Hier hat man einen besonders tollen Blick auf die Hansestadt. Wir schippern vorbei am Fischmarkt und der Fischereihalle, am Dockland, dem Övelgönner Ufer bis hin zur anderen Elbseite. Hier steigen wir quasi direkt wieder in die nächste Fähre, die uns zurück zu den Landungsbrücken bringt. Ein Weg dauert etwa 30 Minuten.

 

Fischbrötchen zur Stärkung

Wir erreichen die Landungsbrücken und laufen bis zum Ende des Pontons zur besten Fischbrötchenbude ganz Hamburgs, die Brücke 10 ( 5) mit den am reichlichsten belegten Brötchen der ganzen Hansestadt. Wir laufen den Ponton wieder zurück zum Anfang und steigen wieder in die Buslinie 111, die uns in Richtung Reeperbahn bringt.

Reeperbahn nachmittags um halb vier

Auch wenn die Reeperbahn (6) nachts weitaus interessanter und vor allem bunter und lauter ist, ein Besuch tagsüber lohnt sich ebenfalls allemal. Wir laufen ein wenig durch die Straßen von St. Pauli, vorbei an der Davidwache, dem Beatles Platz, den Tanzenden Türmen, shoppen das eine oder andere Souvenir für die Lieben zu Hause und steigen nach ein paar Stunden wieder in den Bus.

Dinner & Drinks mit Promi-Faktor

Für das Abendprogramm gibt es zwei Alternativen: Wer lieber am Wasser bleiben möchte, für den wird es prominent. Naja, zumindest etwas. Es geht nämlich ins Sushi-Restaurant von Starkoch Stefan Henssler – ins Henssler & Henssler und nur ein paar Meter weiter geht’s auf einen oder mehrere Absacker in den Schellfischposten (7). Diese urige Seemannskneipe ist vielen vielleicht bekannt als Drehort der TV-Sendung "Ina's Nacht" mit Ina Müller.

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