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Stadttour Hamburg: Ein Tag in Ottensen

Nachdem die erste Tour viele der typischen Sehenswürdigkeiten Hamburgs abgedeckt hat, geht die zweite Tour in eine weniger bekannte Ecke – nach Ottensen. Dieser Stadtteil ist bei Hamburgern besonders beliebt. Egal, ob zum Frühstück, Mittag oder für die Abendgestaltung: Das multikulturelle Ottensen hat zu jeder Tageszeit etwas zu bieten und deshalb bleiben wir hier auch den ganzen Tag.

Frühstück mit Industrie-Flair

Ottensen ist prima mit Bus und Bahn zu erreichen – ausgestiegen wird an der Haltestelle Altona. Hier halten außerdem auch Fernzüge, was den Stadtteil auch in Bezug auf die Unterkunft interessant macht. Nicht weit vom Bahnhof Altona entfernt, befindet sich das Klippkroog (1) (Große Bergstraße 225). Das Café mit Industrie-Flair bietet verschiedene Frühstücksvariationen – süß, kleen, groot oder vegan. Die Omelettes sind auch super lecker und der Arme Ritter mit hausgemachtem Kompott und karamellisierten Nüssen ein Traum.

Shopping-Tour

Shoppingtechnisch gehört Ottensen zu den Top-Adressen Hamburgs. Wieder vorbei am Bahnhof, gelangt man auf die Ottenser Hauptstraße (2) mit vielen kleinen Läden, Boutiquen und auch Geschäften für die perfekten Mitbringsel. Von der Hauptstraße geht in beide Richtungen die Bahrenfelder Straße weg, wo ebenfalls viele Läden sowie Restaurants und Cafés beheimatet sind. Wir laufen einfach ein bisschen durch die Straßen und lassen uns treiben.

Ein Schiff wird kommen

Ottensen ist super gelegen, quasi nur einen Katzensprung von der Elbe entfernt. So laufen wir ein bisschen durch die Straßen, bis wir auf Höhe der Rothestraße zur Elbchaussee gelangen. Durch den Heine- und den Donnerpark geht es für uns weiter runter bis zum Wasser. Wir kommen quasi auf Höhe des Augustinums raus. Früher ein Kühlhaus, beherbergt das Gebäude heute das wohl exklusivste Seniorenheim Deutschlands. Zumindest haben die Bewohner einen traumhaften Ausblick auf die Elbe und den Hafen. In der obersten Etage befindet sich eine Cafeteria, die auch der Öffentlichkeit zugänglich ist und besonders sonntags gerne von Hamburgern besucht wird. Für uns geht es noch ein paar Meter weiter bis zu unserem nächsten Ziel, dem Museumshafen Övelgönne (3), ein Freilichtmuseum mit vielen restaurierten Schiffen.

Fischbrötchen mit Elbblick

Nur ein paar Meter von hier entfernt beginnt der Ottenser Elbstrand, einer der wohl schönsten Strandabschnitte an der Elbe. Und mittendrin liegt die Strandperle (4). Dieser kultige Strandkiosk ist an schönen Tagen immer rappelvoll von Sonnenanbetern. Was gibt es auch schöneres, als mit einem Fischbrötchen und einem Astra in der Hand am Strand zu liegen und den Schiffen beim Vorbeifahren zuzusehen? Genau das tun wir jetzt auch!

Spaziergang zum größten Balkon Hamburgs

Wir haben genug verschnauft und laufen wieder zurück. Dieses Mal aber nicht am Strand entlang, sondern "eine Etage höher", vorbei an den vielen kleinen Fischer- und Lotsenhäusern, vorbei am Museumhafen und dann den Schopenhauerweg entlang, bis wir zum Altonaer Balkon (5) gelangen. Es ist einer der schönsten Aussichtspunkte Hamburgs und besonders bei Hamburgern sehr beliebt. Aus allen möglichen Stadtteilen kommen sie hier hin und treffen sich mit Freunden, grillen und genießen das Leben.

Dinner & Drinks

Nun geht es zurück nach Ottensen. Vorbei am Rathaus Altona, die Museumstraße entlang, wo – wie der Name schon verrät – das Museum Altona liegt. Wir spazieren durch die vielen kleinen Straßen, vorbei am Alma-Wartenbergplatz mitten in Ottensen bis hin zur Pizzeria Eisenstein (6) (Friedensallee 9). Die ehemalige Schiffsschraubenfabrik sorgt für einen ganz besonderen Flair. Die Pizzen hier sind allesamt sehr lecker und im Sommer kann man sogar draußen im Innenhof sitzen. Je nachdem wie spät es ist, geht es weiter.

War es ein frühes Abendessen und die Beine sind etwas müde, dann können wir direkt nebenan ins Zeise Kino (7), ein authentisches, kleines Programmkino, gehen und wenn wir Glück haben, gibt es auch hier ein bisschen Prominenz zu sehen. Es ist nämlich das Haus- und Hofkino von Regisseur Fatih Akin, der mit seinem Film "Aus dem Nichts" alle möglichen Filmpreise abgeräumt hat. Und auch hier gibt es noch einen Absacker. Im Aurel (8) (Bahrenfelder Straße 157) gibt es alles: Bier, Cocktails oder Schnaps in einer entspannten Atmosphäre.

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