Halbinsel Peloponnes Essen & Trinken

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Fast Food mal anders – und genuin griechisch: Griechenlands Kampfansage an die US-Ketten. Hier wurde eine alte Fabrikanlage so kreativ umgestaltet, dass das allein schon einen Besuch wert ist.
Typische Taverne an einer Altstadtgasse. Zwei der vier Inhaber sind Gemüsebauern und Kellner, die beiden anderen Köche. Da kommt auf der Altstadtgasse viel organisch Angebautes auf die karierten…
Moderne Taverne mit Aussichtsterrasse, gutem Eis, im heimischen Backofen zubereiteten Gerichten und einem stets eiskalten Bier.
Einfache, schattige Taverne alten Stils mit exzellenter Hausmannskost in Alt-Korinth.
Die Weinkellerei, eine der größten und ältesten des Landes, wurde von deutschen Einwanderern gegründet, die mit König Otto I. nach Griechenland kamen.
Du suchst was, wo auch Studenten essen gehen? Da bist du in dieser schlichten, aber nett gestalteten Taverne mit vielen preiswerten traditionellen Gerichten richtig. Im Winterhalbjahr freitags am…
Die moderne Taverne in der Neustadt gegenüber der großen Kirche Agíou Konstantínouke Elénis kann zwar nicht mit romantischer Lage punkten, bietet dafür aber eine exzellente Küche, einen sehr…
Die moderne Taverne im 3 km entfernten Dorf Archéa Píssa (auch Miráka genannt) gilt als beste der Region. Abseits des touristischen Trubels von Olympia wird eine kleine Auswahl überwiegend…
Gepflegtes Restaurant am Hauptplatz mit guter Weinauswahl, reichhaltiger Pizza­ karte, guten Steaks und schmackhaften Kleinigkeiten zum Ouzo.
Die schon 1933 gegründete Taverne wird jetzt in vierter Generation von den Brü­dern Níkos und Vassílis Piterós geführt. Sie lebt überwiegend von einheimischen Gäs­ten, die eine schnö…
Hier bekommen Sie traditionelle maniotische Küche – allerdings nur abends. Schöne Terrasse im Grünen zwischen Natursteinmauern, faire Preise.
An der Uferstraße finden Sie den Klassiker unter den Tavernen der Stadt. Frischer Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill.
Am Hauptplatz finden Sie in der größten Konditorei der Stadt eine Riesenauswahl an Kuchen, orientalischem Gebäck, hausgemachtem Eis und leckeren Snacks. Frisch ausgebacken werden die Hefeteigbä…
Mittags stets gut von Einheimischen besuchte Taverne mit großer Auswahl gekochter Gerichte im Schautresen.
Exzellentes Restaurant am Hauptplatz in der Altstadt mit Blick von den Terrassen auf Stadtmauern und Meer.
Das freundliche, gut Englisch sprechende Wirtsehepaar Júli und Vasílis serviert gute Tavernenkost direkt am Meer an der Uferstraße zwischen Brücke und Hafen.
Im Gastraum hängen lauter alte Pistolen. Im Sommer sitzen Sie auf der Terrasse am besten, die Ihnen als einzige im Ort auch nachts einen Blick auf die angestrahlten Ausgrabungen und den Apollon-…
Wenn du bereit bist, für die Lage einen Aufschlag zu zahlen, speist du hier ausgezeichnet. Der nahe Leuchtturm zeigt dir auch nach dem dritten Glas Wein noch, wo das Meer und die Einfahrt in den…

Essen & Trinken

Fleisch und Fisch zum Grillen und Braten liegen in Kühltresen oder im Kühlschrank, der für die wählenden Gäste geöffnet wird. Manchmal können sie sogar in die Küche gehen und schauen, was gerade auf dem Herd steht.

Trotzdem kann es beim Bestellen Missverständnisse geben, weil die Griechen ihre eigenen Ess- und Trinksitten haben. Tellergerichte mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln und Salatschälchen sind in Hellas weitgehend unbekannt. Gemüse und Salat sind immer ein eigenständiges Gericht auf eigenem Teller, nur Fleisch und Kartoffeln (meist Pommes frites) werden automatisch zusammen serviert. Frischer Fisch wird fast immer nach Gewicht berechnet und ist ausgesprochen teuer. Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten Sie beim Abwiegen dabei sein und gleich nach dem Preis fragen.

Eisgekühltes Leitungswasser, fisikó neró, wird kostenlos auf den Tisch gestellt und kann überall bedenkenlos getrunken werden. Wer einfach nur Wasser, neró, ordert, muss jedoch damit rechnen, dass man ihm Mineralwasser serviert, das natürlich etwas kostet. Bier wird in Griechenland häufig wie Wein behandelt: Sie können auch eine Flasche mit mehreren Gläsern bestellen. Die griechischen Weine sind zumeist einfache Tafelweine. Erst in den letzten Jahren hat man begonnen, auch Jahrgangsweine zu produzieren. Diese etwas besseren Weine tragen fast immer das Wort cáva (Keller) im Namen. Eine Spezialität Griechenlands ist der preiswerte retsína, ein mit dem Harz der Aleppokiefer versetzter Weißwein.

Feste Essenszeiten gibt es nur in modernen Restaurants in den Touristenzentren. Griechen gehen essen, wann sie wollen - durchgehend von 10 Uhr morgens bis zum späten Abend. Nur wenige Restaurants haben Ruhetage (wo dies verlässlich der Fall ist, sind sie in diesem Reiseführer angegeben) oder exakte Öffnungszeiten. Für den kleinen Hunger gibt es außerdem nicht nur eine stetig zunehmende Zahl moderner Snackbars amerikanischen Stils, sondern auch immer noch viele kleine Grillbuden, an denen Sie Gyros im Fladenbrot, griechische Bratwürste und souvlákia, kleine Fleischspieße, bestellen können. Eine Taverne ist dagegen ein traditionelles Speiselokal, ein Restaurant wiederum ein nach westlichen Vorbildern gestaltetes Lokal. Die Grenzen sind aber fließend.

Haben Sie Platz genommen, bringt der Kellner unaufgefordert einen Korb Weißbrot, das Sie auch dann bezahlen müssen, wenn Sie nichts davon essen, sowie kleine Papierservietten und meist billige Blechbestecke. Nur in Restaurants, die auf den Touristengeschmack eingerichtet sind, gibt es Stoffservietten, -tischdecken und Kerzenlicht.

Für die Griechen ist das Essen vor allem ein geselliges Ereignis. Meist geht man mit der Familie und mit Freunden aus; allein essende Pärchen sind selten. Entsprechend sind auch die Tischsitten: Keiner bestellt nur für sich, alle Teller gehören allen. Jeder nimmt sich, wovon er möchte.

Ein traditioneller griechischer Lokaltyp sind die meist nur abends geöffneten Ouzerien. Sie werden auch tsipourádika oder mezedopolía genannt. Die meisten Einheimischen trinken hier kleine Karaffen oder Fläschchen des Nationalgetränks Ouzo, eines Anisschnapses. Fast ebenso beliebt ist als Tischgetränk der tsípouro, ein aus Traubenrückständen destillierter Tresterschnaps. Er stammt meist von der Insel Kreta, wo er auch rakí genannt wird. Aber natürlich serviert man Ihnen auch in diesem Lokaltyp Wein, Bier und Softdrinks. Dazu werden Oktopus, kleine Fisch- und Fleischgerichte, Salate, Oliven, Gurken und Tomaten serviert. Im Unterschied zu anderen Lokalen bestellt man hier von vielem wenig. Sie können die Auswahl auch dem Wirt überlassen und einfach pikilía oder mezédes (gemischte Vorspeisenplatten) ordern - vergleichbar der spanischen Tradition der Tapas.

Griechische Kaffeehäuser sind Treffpunkte der Männerwelt. Jedes Dorf hat mindestens ein solches kafeníon, meist gleich mehrere kafenía. Man sitzt beieinander, um über Gott und die Welt zu reden, um távli, Karten oder Dame zu spielen.

Wer Kaffee bestellt, muss immer sagen, wie er ihn wünscht. Beim griechischen Kaffee wird nämlich das Wasser zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht. Kafé ellinikó gibt es in vielen Varianten: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker; dipló, als doppelte Portion. Löslichen Kaffee bestellt man grundsätzlich als neskafé - entweder sestó, heiß, oder frappé, kalt mit Eiswürfeln. Am besten sagen Sie auch hier den gewünschten Süßegrad dazu. Kuchen und Torten werden in Kaffeehäusern fast nie angeboten. Sie sind die Domäne der zacharoplastía, der Konditoreien. Sie bieten leider meist keine Sitzgelegenheiten, da die Griechen Süßes am liebsten zu Hause genießen.

Spezialitäten

anthús

mit Reis und Kräutern gefüllte Zucchiniblüten

arní

Lammfleisch

bakaljáros fúrnu

Stockfisch aus dem Backofen

bámjes

Okraschoten

briám

Ratatouille mit viel Auberginen

dolmadákja

mit Reis und Kräutern gefüllte Weinblätter, meist kalt serviert

dolmádes

mit Reis und Hackfleisch gefüllte, meist mit einer Ei-Zitronen-Sauce warm servierte Weinblätter

fassoláda

Bohnensuppe

fáva

Püree aus gelben Erbsen mit Olivenöl und Zwiebeln

jemistés

mit Reis und Hackfleisch gefüllte Tomaten, Paprikaschoten oder Auberginen

juvétsi

überbackene, Reis ähnlich sehende Weizennudeln mit Rind- oder Lammfleisch

kakaviá

die griechische Form der Bouillabaisse. Der Fisch wird nicht in der Suppe, sondern auf einem separaten Teller serviert

kefaláki

am Spieß gegrillter Schafskopf

kokorétsi

in Darm gewickelte, am Spieß gegrillte Innereien

lachanodolmádes

kleine, meist mit Reis, ein wenig Hackfleisch und Kräutern gefüllte Kohlrouladen

marídes

knusprig ausgebackene Sardellen, die man mit Haut und Gräten, Kopf und Schwanz verzehrt

mussaká

Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Béchamelsauce, manchmal auch zusätzlich mit Zucchini oder Kartoffeln

oktapódi

Krake; gegrillt, als Ragout oder als Salat zubereitet

pastítsjo

Nudelauflauf mit Béchamelsauce und Hackfleisch

patsária

Rote Bete, kalt als Salat oder lauwarm serviert

revithókeftedes

eine Art Reibekuchen aus Kichererbsenmehl

saítja/spanakópitta

mit Spinat gefüllte Blätterteigtaschen

skordaljá

Kartoffelpüree mit viel Knoblauch

stifádo

meistens Rind-, seltener Kaninchengulasch mit Zwiebelgemüse in einer mit Zimt, Nelken und Piment gewürzten Sauce

supjés

Sepia (eine Tintenfischart)