Griechische Inseln - Ägäis
Griechische Inseln - Ägäis

Kástro tis Neratziás

Wahrscheinlich stand bereits in der Antike, mit Sicherheit aber seit der byzantinischen Zeit ein Kastell auf der kleinen Halbinsel, die den Mandráki-Hafen nach Osten hin begrenzt. Als die Johanniterritter im 14. Jh. nach Kos kamen, planten sie die Burg neu. Sie erbauten die noch immer klar erkennbare innere Festung. Als gegen Ende des 15. Jhs. die Bedrohung durch das Osmanische Reich wuchs, beschlossen die Ritter, die Burg zusätzlich durch einen äußeren Mauerring zu schützen, der heute das Stadtbild am Hafen prägt. 1514 wurde er fertiggestellt, doch er nutzte den Rittern nur wenig: 1523 gingen Burg und Insel in türkischen Besitz über. Für einen Spaziergang innerhalb der Burg, die auch den Beinamen Nerátza trägt, sollte man sich Zeit nehmen und ihren wildromantischen Innenraum in Ruhe genießen. Immer wieder ergeben sich schöne Ausblicke auf den Hafen, die Stadt und die Berge. Überall in der Festung liegen steinerne Zeugen aus verschiedenen Epochen verstreut zwischen blühenden Blumen und wild wuchernden Gräsern. Besonders zahlreich sind Säulenstümpfe sowie runde hellenistische Grab- und Votivaltäre. Viele von ihnen sind mit steinernen Girlanden zwischen Stierköpfen geschmückt. An mehreren Stellen im Mauerwerk sind Wappen von den Großmeistern des Johanniterordens und andere Steinmetzarbeiten erhalten.
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