Griechenland Festland

Áthos

Áthos, der östliche Finger der Region Chalkidikí gehört nur zu einem kleinen Teil zum weltlichen Griechenland. Der Rest ist eine Mönchsrepublik, zu der nur Männer - und auch diese nur mit Visum - Zutritt haben. Hier leben etwa 2300 Mönche in 20 großen Klöstern und einem Dutzend kleinen, von den Klöstern abhängigen Weilern, den "Skiten". Doch im weltlichen Teil der Landzunge ist der Urlaub ebenso schön wie an anderen Küsten der Region. Drei große Dörfer gibt es hier und mit Amolianí die einzige ständig bewohnte Insel der Chalkidikí. Auf dem Festland sind die Strände lang und meist schnurgerade, auf Amolianí und seinen unbewohnten Nachbarinselchen findet man auch kleine Strände und Buchten. In Ouranópoli enden alle Straßen. Hier durchzieht eine hohe Mauer die Halbinsel, stellenweise sogar von griechischem Militär bewacht. Dahinter liegen die Mönchsrepublik, die sich bis zur Spitze der Landzunge erstreckt, sowie der 2033 m hoch aufragende Berg Áthos, der der ganzen Halbinsel den Namen gab. Zwischen November und April ist er meist schneegekrönt. Einen guten Eindruck von der Mönchsrepublik kann man auch ohne Visum auf Schiffsausflügen gewinnen, die an der Küste des heiligen Bergs entlangführen.

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