Griechenland Festland

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Essen & Trinken

Paréa ist das Wichtigste

In den meisten Restaurants und Tavernen Griechenlands gibt es mehrsprachige, gedruckte Speisekarten. Die tagesaktuellen Angebote sind darauf jedoch überhaupt nicht oder nur handschriftlich auf Griechisch vermerkt. Griechen fragen den Kellner danach, du solltest zumindest an den Schautresen gehen. Vielleicht lässt man dich aber auch wie in alten, nicht von der EU regulierten Zeiten noch selbst in die Kochtöpfe schauen.

Bestell aber nicht gleich ein ganzes Menü. Was das ist, wissen die wenigsten und servieren dann oft alles gleichzeitig. Order besser schrittweise. Noch besser: Nimm dir ein Beispiel an den Einheimischen. Die lieben es, möglichst viele Teller mit verschiedenen Gerichten gleichzeitig auf dem Tisch zu haben. Sie gehen allerdings abends auch selten allein zum Essen aus. Für sie ist die fröhliche Tischgemeinschaft, die paréa, ebenso wichtig wie der kulinarische Genuss.

In einer paréa bestellt man viele verschiedene Speisen. Jeder nimmt sich, was er mag. Meist werden auch Fleisch und Fisch auf großen Platten serviert. Üblicherweise bestellt man viel mehr, als man essen kann. Alles restlos zu verputzen, gilt als Blamage, zeigt es doch, dass man offenbar nicht genug geordert hat. Beim Bezahlen übernimmt meist einer die Rechnung für alle. Gewöhnungsbedürftig ist der in einfachen Tavernen oft noch übliche Brauch, den Tisch erst abzuräumen, wenn die Gäste gegangen sind: Viele griechische Gäste sehen und zeigen gern, wie üppig sie gespeist und getrunken haben und freuen sich an Tischen voller Geschirr und leerer Flaschen.

Snacks & andere Angebote

Nahezu alle Restaurants und Tavernen sind ohne Ruhetag von mittags bis Mitternacht durchgehend geöffnet. Für den kleinen Hunger oder für Tage, an denen du sparsam sein willst, bilden zudem die psistariá genannten Imbissstuben und die vielen Bäckereien, die mit Käse, Würstchen, Spinat und anderem gefüllte Blätterteigtaschen anbieten, eine gute Alternative. Abseits der Touristenorte reicht es bei kleinem Hunger oft auch, einfach nur zwei Oúzo, Bier oder Wein zu bestellen. Da bekommt man dann häufig ein Tellerchen mit verschiedenen kalten und warmen Leckereien unaufgefordert und ohne Aufpreis dazu – wie in Spanien noch manchmal die Tapas. Vor allem in Nordgriechenland und Städten wie Ioánnina und Árta fallen diese mezé oft sehr großzügig aus.

Aufläufe und gefüllte Gemüse werden traditionell geschätzt. Fleisch und Fisch gart man bevorzugt auf dem Holzkohlegrill. Es gibt aber auch leckere Schmorgerichte aus Tontöpfen. Die Auswahl an Saucen ist generell sehr gering, Überbacken und Gratinieren jedoch liegen im Trend.

Für Naschkatzen

Liebhaber süßer Leckereien sind im zacharoplastío, der griechischen Konditorei, am richtigen Platz. Neben Cremetörtchen und Sandkuchen gibt es hier überwiegend orientalische Spezialitäten mit Nüssen und mit Honig, wie zum Beispiel baklavá und kataífi. Sitzplätze wie in deutschen Konditoreien bieten zacharoplastía normalerweise nicht: Man nimmt die süßen Leckereien mit nach Hause – oder genießt sie auf einer Parkbank oder einem Mäuerchen.

Und zu trinken?

Griechisches Nationalgetränk ist Wasser. Offenen Wein bekommt man in fast allen Lokalen. Willst du einen edlen Tropfen, achte auf den Namenszusatz „cava“. Er kennzeichnet mindestens zwei bzw. drei Jahre lang gereiften Weiß- bzw. Rotwein guter Qualität. Die Auswahl an Flaschenweinen ist groß. Eine Besonderheit ist der mit dem Harz der Aleppokiefer versetzte Weißwein retsína. Unter den einheimischen Spirituosen sind der Anisschnaps oúzo und der einem Grappa ähnliche tsípouro am verbreitetsten. Nach dem Essen mundet auch der Weinbrand metaxá.

Kaffee trinken die Griechen den ganzen Tag über. Du hast die Wahl zwischen einem Mokka, kafés ellinikós, heißem Instantkaffee, generell ness sestó genannt, und kaltem, schaumigem und mit Eis serviertem Instantkaffee, frappé. Den gewünschten Süßegrad musst du beim Bestellen mit angeben: skétto, ohne Zucker; métrio, etwas Zucker; glikó, süß. Mokka trinkt man ohne Milch, bei anderen Kaffees hat man die Wahl zwischen mit (mä gála) und ohne Milch (chorís gála).

Regionale Spezialitäten

Regionale Unterschiede in der Küche werden Fremde kaum bemerken. Am ehesten fällt auf, dass im Norden neben dem klassischen griechischen Salat häufig auch politikí saláta gegessen wird, ein leicht saurer, gut gewürzter Krautsalat. Zum Essen bestellt man in Makedonien piperjés, sehr scharfe, grün gebratene Paprikaschoten. Salate bestellt man nicht pro Person. Eine Portion reicht, als Beilage gedacht, meist für 2–4 Gäste aus. Zu den Salaten zählen in Griechenlands auch verschiedene Dips wie Tzazíki. Als Paradies für Fischesser gilt die Chalkidikí, frische Miesmuscheln gibt es z. B. zu Füßen des Olymp und in Itéa bei Delphi. Süßwasserfische wie Forellen und Karpfen kommen vor allem im Nordwesten auf den Tisch. Den in Salzlake eingelegten Féta aus Schafsund Ziegenmilch gibt es überall. Köstlich sind auch der metsovóne, ein geräucherter Kuh-Rohmilchkäse aus Métsovo im Epirus, und der nordgriechische manoúri aus Schafskäsemolke und Sahne.

Shoppen & stöbern

Pack die Götter ein

Antike Kunst kannst du als kunstvolle Kopien mit nach Hause nehmen. Lebensgroße Götterstatuen werden per Fracht in alle Welt verschickt, Schmuck oder bemalte Keramik passen ins Handgepäck. Besonders zahlreich sind entsprechende Shops in Olympia und Mykene. In Archéa Kórinthos darfst du mehreren Vasenmalern auch gern bei der Arbeit zuschauen.

Griechenland am Gaumen

Überall in Hellas wird erstklassiges Olivenöl angeboten. Als besonders fein gelten die Öle aus Messenien auf dem Peloponnes, die du dort bei verschiedenen Bioproduzenten auch verkosten kannst.

Als Speiseoliven sind die auch noch am Flughafen in Dosen erhältlichen Oliven aus Kalamáta die berühmtesten – im Sicherheitsbereich des Airports eingekauft, kann man sie ebenso wie alle anderen Flüssigkeiten auch im Handgepäck mit nach Hause nehmen.

In vielen Bergdörfern kaufen griechische Urlauber handgemachte Nudeln aller Art ein. Besonders begehrt sind die chilopittes, winzige Pastablättchen, die man zwei Minuten in kochendes Wasser gibt und dann ohne Flamme quellen lässt.

Die Bergdörfer sind auch gute Bezugsquellen für getrocknete Kräuter und – insbesondere auf der Pílion-Halbinsel – für farbenfroh in schöne Gläser eingelegte Früchte, Nüsse und Gemüse in Zuckersirup, die so genannten gliká tou koutalioú.

Hellas auf der Haut

Junge griechische Modedesigner haben es schwer, sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen. Nur vereinzelt findest du ihre Kreationen zwischen Mode aus aller Welt. Garantiert „Made in Greece“ sind Textilien und Accessoires bei La Stampa (Odós Frantzí) in Kalamáta und Athen (Odós Adrianoú 57 | la-stampa.gr).

Ganz schön crazy

An den Füßen spielen die Griechinnen gern völlig verrückt. Ob Highheels, Sandalen, Sneaker oder Stiefel – fast immer braucht es Mut, sie zu tragen. Fündig wirst du in allen Städten.

Bleibende Erinnerung

Unter den Folgen der Krise leiden nur die Armen. Die Reichen shoppen weiter bei Edeljuwelieren wie Zolótas, Vildirídis und Lalaoúnis im Athener Edelviertel Kolonáki oder in Thessaloníki. Am anderen Ende der Skala beschränkt man sich auf erschwinglichen Modeschmuck, der von Tausenden von Läden angeboten wird. Oder man kauft in Ioánnina traditionsreiches Silberfiligran.

Flüssige Mitbringsel

Kleine Privatkellereien gibt es jede Menge. Viele bieten Verkostungen an. Offenen Wein, von Bauern am Straßenrand angeboten, kaufst du besser nicht, denn er wird während des Transports oft zu Essig.

Eine typisch griechische Spirituose ist der dunkle Kräuterlikör Tentoúra aus Patras mit Gewürznelken als markanter Grundnote.

Für Küche und Opa

Aus Holz geschnitzte Salatbestecke und Schüsseln findest du vor allem in Bergdörfern auf dem Peloponnes und auf Korfu. Schnitzereien aus Olivenholz gelten als besonders wertvoll. Das bringt Pepp in die Küche und dein Opa freut sich vielleicht über einen stabilen Hirtenstock, auch wenn er keine Ziegen hütet.

Sport

Viele Sportanbieter setzen mehr auf Improvisation als auf perfekte Organisation und sind abseits der großen Strandhotels mehr auf griechische als auf ausländische Gäste eingestellt. Da gibt es zwar manchmal Sprachschwierigkeiten, garantiert aber Urlaub unter Einheimischen.

Bergtouren

In den Alpen gibt‘s das nicht: Von den meisten Zweitausendern Griechenlands aus kannst du das Meer sehen. Das macht Bergtouren und Gipfelbesteigungen so attraktiv. Der griechische Bergsteigerverein E.O.S. (Hellenic Federation of Mountaineering and Climbing | Odós Milióni 5 | Athen | Tel. 21 03 64 59 04) unterhält Büros in vielen Städten und Bergregionen und betreibt auch Schutzhütten. Infos: eooa.gr

Laufen

Griechenland rennt. Langstreckenund Marathonläufe locken immer mehr Läufer an, werden in fast jeder Region außerhalb des absoluten Hochsommers veranstaltet.

Der Klassiker schlechthin ist der Athens Marathon (athensauthenticmarathon.gr) im kühlen November, der vom antiken Schlachtfeld bis ins Athener Olympiastadion von 1896 führt. Wer die volle Distanz nicht schafft, kann auch den 5- oder 10-km- Lauf wählen. Wer mega fit ist, rennt auf den Götterberg Olymp hinauf. Auf 44 km überwinden die Teilnehmer 3200 Höhenmeter in minimal 10 Stunden (olympus-marathon.com).

Wer einfach nur joggen will, findet im alten Olympiastadion von Athen jeden Morgen Gleichgesinnte aus aller Welt (panathenaicstadium.gr).

Kanu, Kajak, S.U.P.

Ran ans Paddel – auf Flüssen, Seen und dem Meer. Schwerpunkte fürs Binnenland sind der Epirus (Robinson Expeditions | Kípi/Ioánnina | Tel. 26 51 11 55 02 | robinson.gr) und der Néstos (Riverland | Toxótes/Xánthi | Tel. 25 41 06 24 88 | riverland.gr).

Entlang der Küste geht’s vor allem in Messenien (Explore Messinia | Kalamáta | Tel. 69 71 89 76 40 | exploremessinia.com), auf dem Pílion (Pelion Secrets | Choreftó/Vólos | Tel. 69 86 97 48 15 | pelionsecrets.com) sowie auf der Chalkidikí (Sea Kayak Halkidikí | Vourvouroú/Sithonía | Tel. 69 45 23 56 86 | seakayakhalkidiki.gr).

Mountainbike

Mit seinen vielen Bergen und Tälern, kleinen Nebenstraßen und unbefestigten Pisten ist Griechenland für Mountainbiker eigentlich ein ideales Revier. Es gibt jedoch nur wenige professionelle Vermietstationen auf dem Festland, sodass du für größere Touren dein eigenes Bike mitbringen musst. Gute Vermieter, die auch geführte Touren anbieten, sind auf dem Peloponnes Mani by Bike (Ágios Nikólaos/ Máni | Tel. 69 83 70 80 91 | Facebook: many by bike Ag Nikolaos) und Navaríno Outdoors (im Hotel Navarino Dunes | Giálova/Messenien | Tel. 27 23 09 09 06 | westincostanavarino.com/activities).

Outdoor Adventures

Mehrere griechische Veranstalter bieten organisierte Outdooraktivitäten wie Rafting, Trekking und Klettern an. Ihre Programme erscheinen meist auf Griechisch. Auch auf Ausländer bestens eingestellt ist Trekking Hellas (Odós Dim. Gounári 96 | Athen | Tel. 21 03 31 03 23 | trekking.gr).

Reiten

Das Glück der Erde …? Nicht in Griechenland. Reitsport ist in Griechenland nicht populär. So gibt es nur wenige gute Reitzentren, meist von Ausländern geführt. Die besten findest du bei Katigiórgis auf der Pílion-Halbinsel und bei Kalamáta auf dem Peloponnes. Hippocampus Farm | Katigiórgis | Tel. 69 86 66 31 05 | Facebook: hippocampus farm (auch Trekkingtouren) oder Peripetia | Chráni/ Kalamáta | Tel. 27 22 03 18 52 | peripetiahorses.com

Rock Climbing

Für Kletterer entwickelt sich Griechenland gerade zur Top-Destination Europas, zumal sie hier ganzjährig in die Wände steigen können. Cracks gibt es sogar bei Athen und den Metéora-Klöstern. Die meisten Routen sind auf dem Peloponnes zu finden, wo in Leonídio sogar alljährlich im November ein internationales Climbing-Festival stattfindet. Super Infos zum Thema gibt climbgreece.com.

Tauchen

In vielen griechischen Gewässern ist das Tauchen verboten, weil Archäologen befürchten, Taucher könnten heimlich antike Schätze bergen. Gute Tauchgründe und -stationen gibt es vor allem an der westgriechischen Küste, auf dem Peloponnes und der Chalkidikí, z. B. Pilos Marine (Odós Kalamátas 10 | Pílos | Tel. 27 23 02 24 08 | pilosmarine.com) und Triton Scuba Club (Palaioúri/ Kassándra | Tel. 69 44 77 75 75 | tritonscuba.gr).

Wandern

Griechenland ist dank seiner weithin unberührten Natur und seiner vielen alten Hirtenpfade ein einzigartiges Wanderreiseziel. Markierte Wanderwege gibt es jedoch nur selten. Positive Ausnahmen bilden die Chalkidikí, Párga im Epirus und die Region um Dimitsána auf dem Peloponnes. Weitgehend gut markiert sind auch die Europäischen Fernwanderwege E4 (e4-peloponnes.info) und E6.

Gute Wanderkarten gibt es kaum, am besten sind die GPS-kompatiblen Spezialkarten mit verschiedenen Maßstäben des griechischen Verlages Anavasi, die man auch im deutschen Buchhandel bekommt. Verlagsprogramm im Internet: anavasi.gr.

Geführte ein- und zweiwöchige Wanderreisen bieten mehrere Veranstalter an; Auskunft geben Reisebüros. Infos über organisierte Wanderreisen u. a. bei asi.at, baumeler.ch, imbach.ch, studiosus.com, wikinger.de, wandern-natur.com.

Wind- & Kitesurfen

Gut ausgestattete Wassersportstationen, die neben Windsurfen auch Fallschirmsegeln und Fun Rides anbieten, findest du meist vor den großen Hotels. Auch für Könner attraktive Windsurfreviere sind Finikoúnda auf dem Peloponnes (alpha-watersports.de) und die per Brücke mit dem Festland verbundene Insel Léfkas, einer der besten Kitesurfspots des Landes (milosbeach.gr).

Wintersport

Wer hätte das gedacht? Es gibt in Griechenland 17 Wintersportregionen. Die schönsten und sonnenreichsten sind die des Chelmós bei Kalávrita (kalavrita-ski.gr) und des Menalón bei Trípoli auf dem Peloponnes (mainaloski.gr), des Parnass bei Aráchova (parnassos-ski.gr), des Vérmio bei Naoússa (seli-ski.gr) und des Falakró bei Dráma (falakro.gr).

Paragliding

Der meist blaue Himmel Griechenlands ist das ideale Revier, um das Gleitschirmfliegen zu erlernen oder es bei einem Tandemflug einmal auszuprobieren. Mit paraglidingklamata.gr (Tel. 69 47 60 23 39) schwebst du aus 940 m Höhe bis hinunter an den Strand von Kalamáta. Auf der über eine Bootsbrücke vom Festland aus erreichbaren Insel Léfkas liegt die Leitung einer Paragliding-Station in Ágios Nikítas in den Händen einer Frau (Tel. 69 46 85 84 23 | lefkadaparapente.gr). Bei Olympic Wings (Tel. 23 52 04 17 41 | paragliding.olympicwings.com) in Néos Platamónas am Olymp gehören zum Team um Stélios auch die beiden Deutschen Claudia und Martin. Dieses Unternehmen organisiert auch Gleitschirm-Rundreisen durch mehrere Regionen ganz Griechenlands.

Mit Kindern unterwegs

Babynahrung, Windeln und frische Milch bekommen Sie in größeren Supermärkten in großer Auswahl. Kinderstühle bieten die meisten Restaurants, Kindermenüs allerdings nur wenige Lokale - aber alle bringen gern Teller und Besteck für die Kleinen, um das Essen mit den Großen zu teilen. Autositze für Kinder haben nicht alle Autovermieter - und wenn, sind es oft nicht die sichersten Modelle.

Problematisch können in Griechenland auch ärztliche Rezepte sein: Häufig werden schon bei kleinen Infektionen Antibiotika verordnet. Wer bei Erkältungen lieber auf Hausmittel setzt, sollte sie von zu Hause mitbringen. Ins Reisegepäck gehören auf jeden Fall Badeschuhe oder Sandalen für die Kinder, denn die Sandstrände werden im Sommer oft unerträglich heiß.

Kinderermäßigungen werden in Linienbussen, auf Schiffen und Ausflugsbooten sowie bei vielen Veranstaltungen bis zum Alter von 12 oder 14 Jahren gewährt.

Athen & Attika

Museumshafen Trocadéro

Im wenig besuchten Museumshafen kann man sich auf dem 1912 erbauten Schlachtschiff "Averof" nahezu völlig frei bewegen, geht durch Mannschaftsquartiere und sieht den Admiralssalon, steigt zur Brücke hinauf und blickt in den Maschinenraum. Der Besuch ist auch pazifistischen Familien anzuraten, denn Kriegsbegeisterung kommt hier bestimmt nicht auf. Straßenbahn (Tram) vom Athener Síndagma-Platz Richtung Néo Faliró bis zur Haltestelle Trocadéro | Mo-Fr 9-13, Sa/So 11-15 Uhr, außerdem Juni-Okt. Mo, Mi, Fr 17-19, Nov.-Mai Mo, Mi, Fr 15-17 Uhr | Eintritt 2 Euro

Makedonien & Thrakien

Bootcharter

Der Mann der schwäbischen Reisebüroinhaberin Petra Friedrich ist Fischer. Er betreibt in Ormós Panagías (Sithonía) ein neues hölzernes Kaíki mit einfachen Kabinen, in denen bis zu 12 Passagiere Platz finden. Man kann das Boot chartern und sich zu unbewohnten Inseln und an abgeschiedene Strände bringen lassen. Kosten: 450-600 Euro/Tag. Friedrich Travel am Hafen | Tel. 2375031480 | www.friedrich-travel.com

Kutschfahrt zum Strand

Am Hafen der Insel Amolianí steht meist ein Pferdefuhrwerk, um ankommende Passagiere zum Alikés-Strand hinüberzufahren. Kinder dürfen gern neben dem Kutscher Platz nehmen. Die 20-minütige Fahrt kostet 10 Euro pro Person.

Tsaf Tsuf

Miniaturzüge auf Gummirädern fahren durch viele Urlaubsorte. Der witzigste ist sicherlich der "Tsaf Tsuf" von Thessaloníki. Vom Weißen Turm aus fährt er 20 Minuten am Meer entlang, alle drei offenen Waggons werden kräftig mit griechischen Kinderliedern beschallt. Der Zug ist auch auf einer witzigen Homepage im Internet zu finden (www.tsaftsuf.gr). Weißer Turm | Mo-Fr 17.30-22, Sa/So 11-22 Uhr | Kinder unter 14 Jahren 2 Euro, Erwachsene 4 Euro

Waterland

Eines der größten Spaßbäder Griechenlands liegt nahe der Schnellstraße von Thessaloníki auf die Chalkidikí. Auf 15 ha bietet das Waterland Riesenrutschen und Wellenbecken, einen künstlichen Flusslauf für Schlauchbootfahrten, einen Minizoo und eine Fahrschule mit Elektroautos. Juni-Sept. tgl. ab 10 Uhr, je nach Wetter bis 18 oder 20 Uhr | Kinder bis 3 Jahre Eintritt frei, Kinder zwischen 4 und 14 Jahren 11 Euro, ab 2 Stunden vor Schließung 9,50 Euro, Erwachsene 14,50 bzw. 11 Euro | von der Schnellstraße bis Ausfahrt Néa Rysíon, dort Richtung Vassiliká (ausgeschildert) | kostenloser Zubringerbus von der Platía Aristotélous in Thessaloníki | Fahrplanauskunft und Infos über aktuelle Schlusszeiten: Tel. 2392072025 | www.waterland.gr

Epirus

Bad im Bach

Auch im nordgriechischen Hochgebirge brauchen Sie auf ein kühles Bad nicht zu verzichten. Bei Pápingo machen glatte Felsen in einer kleinen Schlucht einen rauschenden Bach zum idealen (ungefährlichen) Badegewässer. So kommen Sie hin: von Megálo Pápingo nach Mikró Pápingo fahren und von der Brücke aus, die den Bach überquert, dem Bachlauf ca. 2 Minuten bachaufwärts folgen.

Thessalien

Mit der Dampfbahn über den Pílion

Zwischen Áno Lechoniá und Miliés verkehrt im Sommer jeden Samstag und Sonntag ab 11 Uhr eine Schmalspurbahn mit rasanten 25 km/h. Nach einer halben Stunde Fahrt wird eine Kaffeepause eingelegt, dann bringt die alte Lok die drei Waggons wieder in Schwung und läuft nach weiteren 40 Minuten in den Bahnhof von Miliés ein. Die Lok wird abgekuppelt, rangiert und dann vorsichtig auf einer altertümlichen Drehscheibe gewendet. Nach dreieinhalb Stunden im schönen Dorf geht es um 16 Uhr wieder in Richtung Vólos zurück. Nur Rückfahrtickets: 15 Euro, Kinder 10 Euro | www.volos.gr

Mittelgriechenland

Hängebrücke und Zauberbaum

Auf der zweitgrößten Insel Griechenlands, Euböa, gibt es zwischen Prokópi und Mandoúdi direkt an der Hauptstraße einen zauberhaften Platanenwald. Gegenüber der Taverne Alexíou führt eine schwankende hölzerne Hängebrücke über einen Bach. Man überquert sie und folgt dem anschließenden Feldweg etwa 300 m weit nach rechts. Dann hält man sich an der Gabelung links und steht nach wenigen Schritten vor einer der mächtigsten Platanen Griechenlands. Sie ist 28 m hoch und misst auch im Kronenumfang 28 m. In ihrem hohlen Stamm, der über 6 m Durchmesser hat, kann man herrlich spielen.

Peloponnes

Ozeandampfer sehen

Die meisten Urlauber schauen nur von der Straßenbrücke aus auf die Schiffe im Kanal von Korinth hinunter. Für Kinder ist es sehr viel spannender, die großen Pötte zum Greifen nah an sich vorüberfahren zu sehen. Am östlichen Kanalausgang ist das möglich (Straße nach Istmía nehmen). Da scheint sogar die Brücke, über die man vielleicht eben noch gegangen ist, im Kanalbett zu versinken. Sind die Schiffe vorbei, kommt sie tropfnass wieder zum Vorschein. Und das Ganze können Sie hervorragend bei einem leckeren Eis genießen, das das Café Isthmía am Kanalufer serviert.

Auf grosser Fahrt

Motorboote unter 30 PS können Sie in Griechenland mieten, auch wenn Sie keinen Bootsführerschein besitzen. Nach kurzer Einweisung werden Mama oder Papa zum Kapitän, die übrige Familie zur Crew. In der fast gänzlich vom offenen Meer abgeriegelten Bucht von Navarino können Sie sich Ihren ganz persönlichen Strand suchen und die Insel Sfaktería anlaufen, schwimmen oder schnorcheln, wo es Ihnen gefällt. Vermietet werden die Boote am Hafen von Pílos für 50-60 Euro für einen halben und 70-80 Euro für den ganzen Tag, Benzin exklusive.

Sehenswertes

Natürlich denken Sie zuerst an Griechenlands berühmteste Sehenswürdigkeiten: die Akropolis, Delphi, die Meteoraklöster oder Olympia. Aber das ist bei Weitem nicht alles. Lassen Sie sich doch einmal bei einer Autofahrt nach Sparta vom wildromantischen Inland des Peloponnes verzaubern, bewundern Sie von Bord des Rundfahrtschiffs aus die Klöster des Bergs Athos (Fernglas nicht vergessen!) oder genießen Sie zu Fuß die noch erhaltenen Wälder von Griechenlands Norden.

Freizeit

Griechenland ist kinderfreundlich: Strand und Wasser liegen immer in der Nähe, damit die Kleinen ihr Vergnügen haben. Aber auch bei schlechtem Wetter sind schöne Orte niemals fern. Warum nur Souvenirs einkaufen? Auch eine griechische Tomate frisch vom Markt ist etwas Besonderes. Die sportlicheren Besucher können in ihrer Freizeit durch die Bergländer wandern oder einen Tauchgang machen. Und Griechenlands Kurbäder heißen Gäste zur Heiltherapie willkommen.

Übernachten

Familienfreundliche Hotels und Apartementanlagen direkt am Strand gibt es fast überall auf Griechenlands Festland. Natürlich bieten auch die Städte viele günstig gelegene Unterkünfte, von denen aus Sie sich in den Trubel stürzen können. Seit den Olympischen Spielen von 2004 sind die Möglichkeiten für eine Übernachtung auf dem neuesten Stand. Und die Campingfreunde können in Griechenland zwischen vielen Plätzen in einzigartigen landschaftlichen Lagen wählen.

Am Abend

In Griechenland geht man spät ins Bett. Wer ausgehen will, findet Musik und Tanz bis in die Nacht selbst in den kleineren Orten. In den familienbetriebenen Restaurants an den Marktplätzen gibt es die beste Moussaka, in Olivenöl gebratenes Lammfleisch oder einen Tsatsiki, um an richtig heißen Tagen den Gaumen zu kühlen. Und selbstverständlich darf in Griechenland der Ouzo zum Dessert nicht fehlen.