Gran Canaria Essen & Trinken

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Eines der besten Restaurants der Hauptstadt befindet sich in einem antiken Stadtpalais. Im begrünten, romantischen Innenhof wird von distinguierten Kellnern klassische internationale Küche serviert…
Das Lokal an der alten Mole hat keine Open-Air-Terrasse, dafür Panoramafenster mit Blick auf senkrecht aus den Fluten ragende Klippen. Für Trattoria-Ambiente sorgen Holztische und von der Decke…
In diesem kleinen Gourmettempel im Hafen bereitet der Koch abends raffinierte Slow-Food-Menüs zu - ein Erlebnis! Da sich die wenigen Tische rasch füllen, empfiehlt es sich zu reservieren.
Die bevorzugte Lage am Nordende des Canteras-Strandes zieht betuchte Gäste an. Man sitzt drinnen und draußen direkt am Meer, der Schwerpunkt liegt auf Fisch. Fantastisch ist der Ausblick auf die…
Hoch über der Stadt speist es sich kanarisch-kreativ im minimalistischen Ambiente des Hotels AC Gran Canaria.
Das urige Restaurant besteht aus Nischen und verwinkelten Gängen.
In diesem einfachen Lokal gibt es vormittags frische churros, das leckere Schmalzgebäck mit heißer Schokolade.
Erlebnisgastronomie der besonderen Art! Dieses kleine, versteckt gelegene Lokal ist mit Installationen und schrägen Gemälden eingerichtet. Auch die Gerichte klingen ziemlich kunstvoll:…
Der schick verglaste Pavillon mit herrlichem Blick aufs Meer liegt am Nordende der tollen Küstenpromenade Playa Amadores.
Am Wochenende essen viele Canarios im Restaurant am Ende der Mole, einem Traditionslokal für frische Meeresfrüchte und Fisch.
Einer der Spitzenköche Gran Canarias veredelt in diesem dezenten Restaurant traditionelle kanarische Küche mit internationaler Cuisine. Das Carpaccio vom Thunfisch ist besonders empfehlenswert.
Das sympathische, einfache Lokal mit guten Fischgerichten liegt am dunklen Sandstrand von Playa de Tauro.
Fast alles kommt in diesem Restaurant aus eigenem Anbau, der ökologisch ist, auch wenn nicht ausdrücklich "Bio" draufsteht. Im Schatten einer Weinpergola kann man sich auf rustikalen Holzbänken…
Man erreicht Artenaras schönstes Lokal durch einen ca. 50 m langen Tunnel oberhalb der Kirche. An seinem Ende öffnet sich eine Terrasse, von der man eine grandiose Bergsicht genießen kann. Das…
In dieser stimmungsvollen Familienkellerei am Fuß des Vulkans, lässt sich der kanarische Rotwein El Monte kosten. Dazu schmeckt zartes Fleisch - auf einem Tischgrill (brasero) kann man es nach…
In diesem etwas abseits gelegenen Gartenlokal wird am offenen Grill mariniertes Fleisch in großzügigen Portionen gebrutzelt und mit hausgemachten Barbecuesoßen serviert. Exquisit vorneweg schmeckt…
An der Promenade kannst du im Café del Mar stilvoll chillen und dir, wenn du magst, allabendlich fulminante Tanzshows anschauen – von Flamenco bis Burlesque.
Der Küchenstil des Lokals ist international. Mo - So: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Essen & Trinken

Gofio – mit Röstaroma

Einfach, aber mit Pfiff, das war schon immer das Motto der Insulaner. Kein Wunder, galt es doch bereits für die Altkanarier, aus fast nichts etwas Schmackhaftes zu machen. Täglich ratterten die Wassermühlen in den Bergen, zermahlten geröstete Maiskörner, die in großen Säcken an der Wand lehnten. Ein unscheinbares beigefarbenes Pulver rieselte heraus, Grundnahrungsmittel eines ganzen Volkes: gofio. Ob aus Gerste, Weizen oder Mais, Gofio-Mehl war stets verfügbar, lange lagerfähig, universell zu gebrauchen und proteinreich. Es wurde zu Brot und Tortillas verbacken, in Suppen und Soßen verrührt, zu Fisch und Fleisch verzehrt und erlebt heute eine Renaissance, denn es besitzt mehr Nährwert als Fleisch, ist reich an Vitamin A und C sowie an Eisen, Magnesium und Zink. „Meinen Erfolg verdanke ich dem gofio, das mir meine Mutter von klein auf gab“, sagt deshalb der Grancanario Rubén González, der vor ein paar Jahren zum „Mister Universum“ gekürt worden ist.

Aus dem Suppentopf und "von heisser Platte"

Eintöpfe und Suppen sind angereichert mit den Resten anderer Mahlzeiten, das gehört zur kanarischen Hausmannskost, der cocina casera, die in einfachen Lokalen gern bestellt wird.

Ein Klassiker ist ropa vieja („alte Wäsche“), die ihren Ursprung als Resteessen bereits im Namen trägt. Nichtsdestotrotz schmeckt der zähflüssige Eintopf aus Kichererbsen, Paprika, Fleischstückchen und Thymian wunderbar harmonisch. Herzhaft sind Gemüse- bzw. Fleischeintopf (potaje/puchero), säuerlich-pikant schmeckt Kressesuppe (potaje de berros).

Mittags zwischen 13 und 15 Uhr treffen sich Canarios im „Lokal um die Ecke“, um preiswert zu essen. Optische Finessen und polierter Service sind dabei unwichtig. Schnell soll’s gehen, das Weißbrot muss frisch, die Größe der Portionen anständig sein. Fisch wird meist a la plancha zubereitet, das heißt im Ganzen einfach auf beiden Seiten „auf heißer Platte“ gebraten. Dabei ist es egal, ob nun vieja (Papageifisch), caballa (Makrele), sama (Zahnbrasse) oder bonito (Thunfisch-Art) auf der Karte stehen – fangfrisch sind die Meerestiere garantiert.

Statt schlechter Paella: Hausmannskost!

Die cocina casera ist auch ein Spiegel der Zeit, als die Kanaren Drehkreuz zwischen den Welten waren. Yams aus Afrika, Süßkartoffeln aus Südamerika und Safran aus der Mancha finden sich auch in aktuellen Gerichten. Der karibische arroz a la cubana – eine Kreation aus Reis, Tomatensoße, gebackenen Bananen und Spiegelei – ist beliebt in einheimischen Lokalen. Ebenso carajacas, pikant zubereitete Leber. Kanarische Spezialitäten mit langer Tradition sind auch cherne al cilantro (Wrackbarsch mit frischem Koriander) oder en escabeche (in scharfer Tunke), conejo en salmorejo (Kaninchen in Lorbeerbeize) und baifito en adobo (Zicklein in Knoblauchsoße).

Doch da in kanarischen Ferienorten oft der schnelle Umsatz zählt, wird lieber mit schlechter Paella als mit guter regionaler Küche Kasse gemacht.

Morgenrituale

So ausgiebig das Mittagessen genossen wird, so spartanisch ist das Frühstück. Morgens gilt es, die Kühle des Vormittags zum Arbeiten zu nutzen. Da ist vielen schon ein café solo (Espresso) oder cortado (mit etwas Milch) genug, der oft nicht einmal zu Hause, sondern im Stehen in einer Cafeteria hinuntergekippt wird. Beim bocadillo, dem mit Schinken oder Käse belegten Brötchen, das jeder Barmann zubereitet, werden an der Theke kurz die letzten Neuigkeiten ausgetauscht – „ta luego“, und raus geht’s. Nur nach durchzechter Nacht verlangt’s die Canarios nach mehr: Dann werden churros, frittierte Spritzgebäckteilchen, in heiße Schokolade getaucht.

Abendessen: nicht zu früh

Verirren sich Touristen am frühen Abend in ein einheimisches Restaurant, bleiben sie meist unter sich. Denn hier nimmt man die merienda zu sich, einen Snack aus Tapas beispielsweise, der Appetit auf mehr zu späterer Stunde macht. Erst zwischen 21 und 22 Uhr, wenn die Temperaturen wieder angenehm sind, kommen die Canarios zum Abendessen im Kreis der Familie zusammen.

Süffiger Wein & herzhafter Käse

Gran Canarias Wein begeisterte einst die Königshäuser Europas und ist seit einigen Jahren wieder auf Erfolgskurs, auch wenn Spaniens Festlandsweine noch immer dominieren. Achte auf die Aufschrift Denominación de Origen (geschützte Herkunftsbezeichnung) – nur dann kannst du sicher sein, dass ausschließlich einheimische Trauben hygienisch einwandfrei verarbeitet wurden.

Zum Wein gehört Käse, den es hier in unzähligen Sorten gibt – hergestellt aus Rohmilch von Ziegen, Schafen oder Kühen oder einer Mischung der drei. Man unterscheidet die Reifegrade: tierno (frisch, zart), semicurado (halbreif) und curado (reif). Ungewöhnlich ist der queso de flor, den die Beigabe von Distelsaft zum originellsten Käse der Kanaren macht. Kein Wunder, dass die Canarios zu Spaniens größten Käseessern gehören.

Spezialitäten

Vorspeisen

Caldo de Pescado

Fischsuppe mit Kartoffeln und Kräutern

Gambas al Ajillo

Garnelen in brutzelndem Olivenöl mit Knoblauch und Chili

Rancho Canario

Eintopf aus Kichererbsen, Paprikawurst, Schweinefleisch, Nudeln

Hauptgerichte

Cherne al Cilantro

kanarische Goldbrasse in Koriandersoße

Sancocho Canario

in Salz eingelegter, gekochter Fisch mit Gemüse und Süßkartoffel

Conejo al Salmorejo

gebeiztes Kaninchen

Carne de Cabra/ Baifo en Adobo

Ziegenfleisch in pikanter Soße

Beilagen

Mojo rojo

scharfe Soße aus Chilischoten, Öl, Knoblauch, Essig und Salz

Mojo verde

mildere Soße mit frischem Koriander

Papas arrugadas

„Runzelkartoffeln“, werden mit mojo rojo und/oder mojo verde serviert

Gofio escaldado

geröstetes Getreidemehl, mit Fischbrühe zu Brei angedickt

Desserts

Leche asada

puddingartige „gebratene Milch“ aus Eiern, Limonenschale, Zimt und Zucker

Bienmesabe

goldbraunes Mus aus Honig, Mandelsplittern, Eigelb und Zitrone, übersetzt: „schmeckt mir gut“

Flan casero

hausgemachter Karamellpudding