Gran Canaria Alle

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Sport

Biken

Hier brauchst du ordentlich Kondition, um die großen Höhenunterschiede zu bewältigen. Straßenbiker finden gute Strecken z. B. im Barranco de Ayagaures, im Barranco de Arguineguín und weiter oben am Stausee Cueva de las Niñas. Achtung: Es besteht Helmpflicht! Fahrräder leihen kannst du z. B. bei Bike10Mil (Av. de Gran Canaria 30 | Tel. 663 53 50 38 | bike10mil.com) in Playa del Inglés, wo du auch geführte Touren von leicht bis anspruchsvoll buchen kannst. Free Motion (Tel. 928 77 74 79 | free-motion.com) hat Bike-Stationen in Playa del Inglés (Hotel Sandy Beach) und Puerto de Mogán (Hotel Cordial Mogán Playa). Kannst du dir vorstellen, Biken mal mit Spanischlernen, einem Wine Tasting oder sogar beidem zu kombinieren? Dann schau ins Programm der Villa del Monte (C/Castaño Bajo 9 | Santa Brígida | Tel. 928 64 43 89 | canary-bike.com), die abseits der Ferienzentren in Santa Brígida liegt. Die Finca ist Bike-Treff, Verleih und Werkstatt in einem. Sehr gut gewartete MTBs und E-Bikes (auch Motorroller) bekommst du in der Hauptstadt in der Las Palmas Bike Station (C/ 29 de Abril 63 | Tel. 928 93 54 11, Mobil 605 06 10 24 | rental-bike-station-gran-canaria.com). Und du kannst dich leicht verständigen, denn Jörg Tatter, der Betreiber, kommt aus Österreich. Willst du nicht allein unterwegs sein, kannst du dich bei ihm engagiert und professionell geführten Touren anschließen. Entweder du startest gleich mit Pedaltreten oder du greifst auf den bequemen Hike- & Bike-Shuttle-Service zurück: Mit einem Kleinbus wirst du in die Berge gefahren, der anstrengende Aufstieg bleibt dir so erspart. Im rasanten Downhill geht es über Stock und Stein in Richtung Küste zurück …

Fallschirmspringen

Wolltest du schon immer einmal in die Luft gehen? Schwerelosigkeit erleben und wie ein Vogel gleiten? Der traditionsreiche Veranstalter SkyDive (Tandemsprung ca. 250 Euro | Tel. 675 57 32 45 | skydivegrancanaria.es) macht’s möglich. Ab dem Sportflughafen bei San Agustín geht’s mit einer kleinen Maschine auf 3000 bis 4000 m Höhe hinauf, von wo du – zusammen mit einem erfahrenen Partner – abspringst, um Minuten später in den Dünen zu landen. Anschließend kannst du selbst einen Fallschirmkurs machen.

Golf

Mehrere 18-Loch-Golfanlagen laden auf Gran Canaria das ganze Jahr hindurch zum Putten und Schlagen ein. Alle verfügen über Driving Range, Clubhaus, Golfschule und Shop. Spaniens ältester Platz (1891), der Real Club de Golf de Las Palmas (realclubdegolfdelaspalmas.com), liegt hoch in den Bergen bei Santa Brígida in traumhafter Umgebung. Eine Platzreservierung ist hier nötig.

Auch im Süden gibt es mehrere Golfplätze in landschaftlich reizvoller Umgebung: Campo de Golf Maspalomas (maspalomasgolf.net), Meloneras Golf (lopesan.com), Salobre Golf (salobregolfresort.com) sowie Anfi Tauro Golf (anfi.com) im Valle de Tauro zwischen Puerto Rico und Puerto de Mogán.

Minigolf

Zwischendurch mal mit der ganzen Familie den Schläger schwingen? In den Ferienresorts ist dies in Playa del Inglés im Centro Comercial Yumbo (Av. de Estados Unidos), am Hotel Atlántico (Av. de Tenerife 1) und am Hotel Maritim Playa (Av. de Tenerife 13 | alle: minigolfgrancanaria.com) möglich. Doch die schönste Minigolf-Anlage findest du in Playa de Amadores, wo die Bahnen durch eine maritim gestylte Kunstlandschaft verlaufen: überall Nixen, Riesenmuscheln und Haifische … (Minigolf Neptuno | Av. Tomás Roca Bosch 4).

Segeln

Segeln hat Tradition auf den Kanarischen Inseln. Lernen kannst du es in Puerto de Mogán in der (englischsprachigen) Segelschule Aistrac (Kurse ab 240 Euro | C/Juan Deniz 10 | Tel. 928 56 59 31 | aistrac.com), die Schnupper-, Anfänger und Fortgeschrittenenkurse anbietet. Wer seinen Schein schon hat, findet Charteryachten im gleichen Ort.

Surfen, SuP und Wellenreiten

Da der Nordostpassat zuverlässig Gran Canarias Küsten bestreicht, ist Windsurfen Wassersport Nummer eins an den Stränden. Anfänger haben es im Winter im Süden (Windstärke 3–6) leichter, vor allem in geschützten Buchten wie der von Puerto Rico. Cracks finden im Sommer gute Bedingungen im Norden (Stärke 5–9). Der beste Ort fürs Windsurfen ist Pozo Izquierdo (Wind stets 6+).

Wellenreiter finden gute Spots an der Nordküste. Die besten liegen am Südund Nordende des Las-Canteras-Strandes in Las Palmas (Cícer und El Confital). Dort werden alljährlich Ausscheidungswettkämpfe des Worldcups ausgetragen. Egal, ob du Anfänger oder Profi bist: Surfcamps bieten für jeden den richtigen Kurs an und auf Wunsch das volle Programm mitsamt Unterkunft und Ausflugstouren (z. B. Mojo Surf | mojosurf.es). Überall dort, wo die Brandung nicht zu stark ist, ist auch Stand-up-Paddling angesagt. Gelegenheit dazu hast du in Las Palmas, Playa de la Verga, Puerto Rico/Playa Amadores und Puerto de Mogán.

Tauchen & Schnorcheln

Fische ohne Ende: Während du schnorchelnd selbst in Strandnähe kleine Fische zu sehen bekommst, kannst du tauchend in professioneller Begleitung auch Thunfische und Barrakudas erleben. Viele Tauchschulen bieten eine Gratis-Schnupper-Session im Pool an!

Die deutsche Tauchschule Náutico (6 Tauchgänge 180 Euro | IFA Interclub Atlantic | C/ Los Jazmines 2 | Tel. 620 94 77 53 | divingcenter-nautico.com) in San Agustín bietet Kurse für Anfänger bis zum Trainerschein. PADI-Kurse und Exkursionen zu Wracks, Riffen, Höhlen und Nightdives kannst du bei Top-Diving (Package mit fünf Tauchgängen 185 Euro | Tel. 928 56 06 09 | topdiving.net) in Puerto Rico buchen – die Tauchschule hat eine eigene Dekompressionskammer. Das Hotel Cordial Mogán Playa in Puerto de Mogán hat mit der Delphinus Diving School (Av. de los Marreros 2 | Tel. 607 05 47 15 | delphinus.eu/diving-gran-canaria) eine exzellente Tauchbasis im Haus. Im Inselnorden findest du Buceo Norte (Sardina del Norte | Tel. 928 88 38 07 | buceonorte.com), mit der du zu Tauchausflügen in der Bucht von Sardina starten kannst.

Wandern

Jahrhundertelang führten nur die caminos reales (öffentliche Wege, die direkt der spanischen Krone unterstanden) zu den schwer zugänglichen Dörfern, dann wurden Straßen gebaut und die alten Wege gerieten in Vergessenheit. Erst durch den Tourismus erinnerte man sich ihrer wieder, befestigte und markierte viele der traditionellen Wege. Aber „einfach so“ loslaufen solltest du in den Bergen nicht, man verläuft sich ziemlich leicht! Ein gutes Wanderbuch ist auf jeden Fall nützlich, wenn du auf eigene Faust startest. Vor Ort kannst du es z. B. in Las Palmas bei Rent A Bike (s. Biken) kaufen.

Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich vor Ort organisierten Touren anschließen. Im Inselsüden bietet – auch für Nicht-Gläubige – das Evangelische Tourismuspfarramt im Winter jeden Dienstag und Donnerstag eine Tour an (C/ Gomera 69 | San Fernando | Tel. 928 14 34 68 | kirche-gc.de/wanderungen).

Essen & Trinken

Gofio – mit Röstaroma

Einfach, aber mit Pfiff, das war schon immer das Motto der Insulaner. Kein Wunder, galt es doch bereits für die Altkanarier, aus fast nichts etwas Schmackhaftes zu machen. Täglich ratterten die Wassermühlen in den Bergen, zermahlten geröstete Maiskörner, die in großen Säcken an der Wand lehnten. Ein unscheinbares beigefarbenes Pulver rieselte heraus, Grundnahrungsmittel eines ganzen Volkes: gofio. Ob aus Gerste, Weizen oder Mais, Gofio-Mehl war stets verfügbar, lange lagerfähig, universell zu gebrauchen und proteinreich. Es wurde zu Brot und Tortillas verbacken, in Suppen und Soßen verrührt, zu Fisch und Fleisch verzehrt und erlebt heute eine Renaissance, denn es besitzt mehr Nährwert als Fleisch, ist reich an Vitamin A und C sowie an Eisen, Magnesium und Zink. „Meinen Erfolg verdanke ich dem gofio, das mir meine Mutter von klein auf gab“, sagt deshalb der Grancanario Rubén González, der vor ein paar Jahren zum „Mister Universum“ gekürt worden ist.

Aus dem Suppentopf und "von heisser Platte"

Eintöpfe und Suppen sind angereichert mit den Resten anderer Mahlzeiten, das gehört zur kanarischen Hausmannskost, der cocina casera, die in einfachen Lokalen gern bestellt wird.

Ein Klassiker ist ropa vieja („alte Wäsche“), die ihren Ursprung als Resteessen bereits im Namen trägt. Nichtsdestotrotz schmeckt der zähflüssige Eintopf aus Kichererbsen, Paprika, Fleischstückchen und Thymian wunderbar harmonisch. Herzhaft sind Gemüse- bzw. Fleischeintopf (potaje/puchero), säuerlich-pikant schmeckt Kressesuppe (potaje de berros).

Mittags zwischen 13 und 15 Uhr treffen sich Canarios im „Lokal um die Ecke“, um preiswert zu essen. Optische Finessen und polierter Service sind dabei unwichtig. Schnell soll’s gehen, das Weißbrot muss frisch, die Größe der Portionen anständig sein. Fisch wird meist a la plancha zubereitet, das heißt im Ganzen einfach auf beiden Seiten „auf heißer Platte“ gebraten. Dabei ist es egal, ob nun vieja (Papageifisch), caballa (Makrele), sama (Zahnbrasse) oder bonito (Thunfisch-Art) auf der Karte stehen – fangfrisch sind die Meerestiere garantiert.

Statt schlechter Paella: Hausmannskost!

Die cocina casera ist auch ein Spiegel der Zeit, als die Kanaren Drehkreuz zwischen den Welten waren. Yams aus Afrika, Süßkartoffeln aus Südamerika und Safran aus der Mancha finden sich auch in aktuellen Gerichten. Der karibische arroz a la cubana – eine Kreation aus Reis, Tomatensoße, gebackenen Bananen und Spiegelei – ist beliebt in einheimischen Lokalen. Ebenso carajacas, pikant zubereitete Leber. Kanarische Spezialitäten mit langer Tradition sind auch cherne al cilantro (Wrackbarsch mit frischem Koriander) oder en escabeche (in scharfer Tunke), conejo en salmorejo (Kaninchen in Lorbeerbeize) und baifito en adobo (Zicklein in Knoblauchsoße).

Doch da in kanarischen Ferienorten oft der schnelle Umsatz zählt, wird lieber mit schlechter Paella als mit guter regionaler Küche Kasse gemacht.

Morgenrituale

So ausgiebig das Mittagessen genossen wird, so spartanisch ist das Frühstück. Morgens gilt es, die Kühle des Vormittags zum Arbeiten zu nutzen. Da ist vielen schon ein café solo (Espresso) oder cortado (mit etwas Milch) genug, der oft nicht einmal zu Hause, sondern im Stehen in einer Cafeteria hinuntergekippt wird. Beim bocadillo, dem mit Schinken oder Käse belegten Brötchen, das jeder Barmann zubereitet, werden an der Theke kurz die letzten Neuigkeiten ausgetauscht – „ta luego“, und raus geht’s. Nur nach durchzechter Nacht verlangt’s die Canarios nach mehr: Dann werden churros, frittierte Spritzgebäckteilchen, in heiße Schokolade getaucht.

Abendessen: nicht zu früh

Verirren sich Touristen am frühen Abend in ein einheimisches Restaurant, bleiben sie meist unter sich. Denn hier nimmt man die merienda zu sich, einen Snack aus Tapas beispielsweise, der Appetit auf mehr zu späterer Stunde macht. Erst zwischen 21 und 22 Uhr, wenn die Temperaturen wieder angenehm sind, kommen die Canarios zum Abendessen im Kreis der Familie zusammen.

Süffiger Wein & herzhafter Käse

Gran Canarias Wein begeisterte einst die Königshäuser Europas und ist seit einigen Jahren wieder auf Erfolgskurs, auch wenn Spaniens Festlandsweine noch immer dominieren. Achte auf die Aufschrift Denominación de Origen (geschützte Herkunftsbezeichnung) – nur dann kannst du sicher sein, dass ausschließlich einheimische Trauben hygienisch einwandfrei verarbeitet wurden.

Zum Wein gehört Käse, den es hier in unzähligen Sorten gibt – hergestellt aus Rohmilch von Ziegen, Schafen oder Kühen oder einer Mischung der drei. Man unterscheidet die Reifegrade: tierno (frisch, zart), semicurado (halbreif) und curado (reif). Ungewöhnlich ist der queso de flor, den die Beigabe von Distelsaft zum originellsten Käse der Kanaren macht. Kein Wunder, dass die Canarios zu Spaniens größten Käseessern gehören.

Shoppen & Stöbern

Schnäppchen mit Meerblick

Hauptstadt Las Palmas. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Stopp in einem der größten und am besten gelegenen Outlet-Stores Spaniens: Das Centro Comercial Las Terrazas (centro comerciallasterrazas.es) in Jinámar liegt unmittelbar am Meer! In Las Palmas selbst gibt es mit dem CC El Muelle und CC Las Arenas zwei attraktive Shoppingzentren im Strand- und Hafenviertel. Beide warten auf mit internationalen Topmarken, natürlich fehlen auch Megakinos nicht sowie Bistros, Cafés und Fastfoodlokale.

Fleiss & Phantasie

Aus dem Blattwerk der Kanarischen Dattelpalme werden komplizierte Flechtarbeiten hergestellt, vor allem in Ingenio. Die so entstandenen Taschen, Hüte, Matten und Brotkörbe sind schlicht, aber liebenswert. Auch das Töpferhandwerk hat eine lange Tradition auf den Kanaren. Ganz ohne Töpferscheibe werden rustikale Gebrauchsgüter geformt: Siebe, Krüge, Vasen, Knoblauch- und Zwiebeltöpfe, Karaffen und Schüsseln. Eine besondere Adresse für Kunsthandwerk ist FEDAC (fedac.org), ein staatlicher Laden, dessen Ziel es ist, einheimische Produzenten zu fördern. 

Die Verarbeitung ist erstklassig, das Design oft unkonventionell. Filialen gibt es in Las Palmas (Triana) und Playa del Inglés.

"Heisse Mode"

Fashion-Designer werden von der Inselregierung unterstützt, auf dass sie international Karriere machen können. Ihr Motto: hecho en Canarias, d. h. auf den Kanaren produziert. Etablierte Labels sind Lenita-XLT mit Bademode und Las Afortunadas mit witzigen Accessoires. Mehrere Events machen mit Moda Cálida bekannt, so der Lifestyle-Markt Fashion & Friends im November und die Swimwear Fashion Week im Juni (grancanariamodacalida.es).

Für Süssschnäbel

… gibt es verschiedene Anlaufpunkte: Fahr nach Teror, wo turrón verkauft wird, eine süße, dem Türkischen Honig ähnliche Köstlichkeit in verschiedenfarbigen Rollen, oder kauf ron con miel, Honigrum, ein hochprozentiges süßes Mitbringsel aus Arucas. Bienmesabe, ein feines Dessert aus Honig und Mandeln, bekommt man im Supermarkt in guter Qualität (Marke: Tejeda).

Farbenpracht

In vielen Orten wird einmal in der Woche Markt gehalten. Im El Mercado Central, Las Palmas‘ größter Markthalle im Catalina-Viertel nahe dem Strand, wird auf zwei Etagen Allerfrischestes verkauft. Hoch türmen sich Avocados, Papayas und Mangos, Artischocken und Yams-Wurzeln, kleine und große Erdknollen, Kräuter und Gewürze. Doch auch die anderen beiden Markthallen in der Hauptstadt bieten eine wundervolle Auswahl.

Mit Kindern unterwegs

Wind- und wellengeschützte Strände wie Playa de la Verga, Playa de Puerto Rico und Playa Amadores sind auch für kleinere Kinder zum Baden geeignet. Wie kinderlieb Cararios sind, können Urlauber bei großen Festen erleben.

Sehenswertes

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria sind die Dünen von Maspalomas. Hier wartet auch ein paradiesischer Sandstrand auf Sie. In Teror dagegen befindet sich das religiöse Zentrum der Insel mit einer romantischen Altstadt und einer Basilika aus dem 15. Jahrhundert. Die Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria reichen von unberührter Natur bis hin zu pulsierenden Städten voller Leben.

Freizeit

Gran Canaria ist ein Paradies für Wassersportler und Aktivurlauber. Die Wanderwege führen über die gesamte Insel und an den Stränden gibt es jede Menge Möglichkeiten, in der Freizeit auf Tauchkurs zu gehen oder auf den Wellen zu surfen. Besuchen Sie bei Ihrer Reise nach Gran Canaria mit den Kindern das Aqualand in Maspalomas oder besichtigen Sie den Palmitos Park mit seiner faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt.

Übernachten

Ob im Spahotel oder in einer Ferienwohnung - Übernachten auf Gran Canaria ist in den verschiedensten Unterkünften und allen Preisklassen möglich. Gerade in den größeren Städten ist die Auswahl an Hotels auf Gran Canaria groß. Vielleicht mögen Sie es lieber abgeschieden? Dann mieten Sie sich ein Ferienhaus und genießen Sie die Ruhe im Landesinneren. Auch von hier aus ist der Weg zum Strand nicht weit.

Am Abend

Auch für einen entspannten Abend oder eine aufregende Nacht hat Gran Canaria einiges zu bieten. In Maspalomas oder am Playa del Inglès ist immer etwas los und das Ausgehen wird zum Erlebnis. Am nächsten Morgen hilft ein Gofio, das traditionelle Frühstück, beim Aufwachen. Das Essen auf Gran Canaria ist deftig. Fischgerichte stehen ebenso ganz oben auf der Karte wie Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln.