Golf von Neapel Essen & Trinken

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Slow food könnte von Riccardo D’Ambra erfunden worden sein, und zum Genuss seiner sinnlichen Gerichte trägt auch das Grün bei, auf das man überall blickt. Dieses in den Hügeln versteckte Lokal…
Der 9 km von Sorrent entfernte Ort Sant’Agata sui Due Golfi beherbergt die mehrmals als bestes Restaurant Italiens ausgezeichnete Locanda Don Alfonso 1890.
Dieses elegante Strandbad mit Blick auf die Sant-Anna-Felsen ist gleichzeitig ein hervorragendes Restaurant, das man in den Sommermonaten vor allem mit dem Boot (auch Taxiboot) erreicht. Legendär:…
Restaurant mit filmreifer Kulisse: Tische stehen direkt am Meer an einer klitzekleinen Privatbucht. Abends geht der Blick auf die Lichterkette von Lacco Ameno. Fantasievolle Bio-Gourmetküche mit…
Eine kulinarische Spitzenadresse: Ciro und Stefania interpretieren die klassische ischitanische Küche neu und legen größten Wert auf frischesten Fisch. Schöner Blick auf Forios Hafen – obwohl…
Kurz vor dem Aussichtspunkt Belvedere della Migliara sieht man rechter Hand das überdachte Terrassenrestaurant mit Blick auf die Weingärten und die Ischia-Silhouette.
Die Sorte „Fantasia di Capri“ müssen Sie einmal probiert haben in dieser historischen Eisdiele!
Nur hier gibt es echtes Bioeis aus unbehandeltem Obst. Von Frau Lina erhalten Sie bestes Zitroneneis – auf Wunsch auch mit geraspelter Schale. Dazu: selbst gemachter Kuchen.
Romantischer geht es wohl nicht mehr: Diese bäuerliche Gaststätte liegt zum Teil im Inneren einer Felsengrotte. Urig! Gekocht wird in der windgeschützten Felsenhöhle, genossen auf einer…
Wie auf einem Ozeandampfer kommt man sich hier vor: ein grandioses Terrassenrestaurant nur fünf Gehminuten von der Blauen Grotte entfernt. Hier wird Fisch in allen Varianten großgeschrieben.
Edle Pianobar. Gern trifft man sich hier, neben der grandiosen Lobby des Luxushotels Quisisana, zum Aperitif.
Hier sitzt man unter einem Schatten spendenden Bambusdach, zwar ohne Aussicht, dafür aber mitten im Zentrum. Einfach ideal für eine kulinarische Verschnaufpause nach dem Einkaufsbummel.
Elegantes Restaurant direkt über dem Meer. Hervorragende Fischgerichte und eine erlesene Weinkarte. Zum Lokal gehören elf traumhaft gelegene, ins Felsplateau unterhalb der Kirche Santa Maria del…
Man sitzt an der Straße und schaut dem bunten Treiben zu. Rustikales Ambiente.
Mitten im Ortskern liegt dieses bepflanzte Verandarestaurant, einst die unbestrittene Nummer eins.
In Agropoli essen Sie richtig lecker: Wunderbar ist die Käseauswahl, allen voran der sahnige Büffelmozzarella, im auch für seinen Fisch gerühmten Il Cormorano.
Das Ristorante Nettuno liegt unweit von den Ausgrabungen von Paestum entfernt. Es bietet mit tollem Blick auf die Tempel und klassischer süditalienischer Küche eine schöne Möglichkeit, nach der…
Köstliche mediterrane Küche, serviert unter Zitronenbäumen.

Essen & Trinken

Im Land der "Blätterfresser"

Lust auf grünes Gemüse hatten die Neapolitaner schon im 18. Jh., weshalb sie im Volksmund mangiafogli, Blätterfresser, hießen. Gemüse wird in Öl eingelegt, gefüllt, gegrillt, mit Zitrone, Knoblauch und peperoncino gewürzt. Aber auch die Pasta wird mit Gemüse in allen möglichen Variationen angemacht.

Ihre Durchlaucht, die Tomate

Moderner Küchenstar jedoch ist die Tomate: Da gibt es die großen, hellroten Fleischtomaten aus Sorrent, ideal als Salat und in der caprese, dann die kleinen, süßen Kirschtomaten, die pomodorini del piennolo, die am aromatischsten in der fruchtbaren Erde rund um den Vesuv gedeihen, büschelweise an der Sonne getrocknet werden und so den Pizzabelag, die Bruschetta, den Tomatensud würzen.

Inbegriff der Tomate ist aber die pralle, längliche San Marzano, die beste pummarola, wie die Neapolitaner zur Tomate sagen. Aus ihr wird der sugo, die Tomatensauce, zubereitet. Oliven, Kapern, Oregano, Knoblauch, peperoncino (Chili), Basilikum sind die Würzmittel. Sugo kommt auf Spaghetti und Maccheroni, bucatini, fusilli, vermicelli, cavatelli und wie die Pastaformen alle heißen. Und natürlich kocht man auch Fisch und Fleisch in sugo.

Eine Hauptrolle für die Pasta

Bei den Nudeln sind die Neapolitaner eigen. Es müssen die klassischen Pastasorten sein: maccheroni della zita etwa, dicke, lange Spaghetti, oder die oft noch von Hand gefertigten, ebenfalls dicken und langen scialatielli sowie die kurzen, breiten Röhrennudeln paccheri aus Gragnano. Und natürlich Spaghetti sowie linguine, die platten, langen Nudelschnüre.

Die leckersten Pastagerichte kommen aus der Armeleuteküche: pasta alla puttanesca, pasta alla genovese oder pasta e fagioli bzw. pasta e patate: Alle werden sie aus übrig gebliebenen oder preiswerten Zutaten zubereitet. Die Königin der neapolitanischen Nudelgerichte ist die pasta al ragù: Nudeln in einer besonders intensiven Tomatensauce, weil in ihr zuvor stundenlang der Sonntagsbraten geköchelt hat. Traditionell wird dieses primo am Sonntag aufgetragen.

Und die Pizza?

Die andere Hauptrolle spielt die Pizza. Ohne sie geht gar nichts bei den Neapolitanern! Das Geheimnis? So dünn muss sie sein, dass die Mitte fast transparent ist, dazu mit wulstigen Rändern. Der Klassiker ist die Pizza Margherita: Tomatensauce, Büffelmozzarella (oder dessen Kuhmilchvariante fior di latte), Basilikum – basta. Margherita a filetto heißt die Variante mit frischen Tomaten. Tomatensauce, Knoblauch und Oregano dagegen ergeben eine marinara. Alle anderen Pizzatypen sind, jedenfalls für Puristen, ein No-Go – manche Pizzerien haben sogar nur diese drei Varianten.

Auch als Street Food ist die Pizza allgegenwärtig, eine Pizzaschnitte to go geht immer. Im frühen 19. Jh. backten die Bäcker vom Rest des Brotteigs Fladen, die die Gassenjungen aufgeschnitten in einer Art Bauchladen auf der Straße verkauften. Irgendwann kam man auf die Idee, Gemüse oder frittierte Fischreste draufzulegen, oft war es auch nur ein Spritzer Olivenöl und eine Prise Salz – die Pizza war geboren.

Das Meer ist vor der Tür

Das Meer bestimmt die Küstenküche mit Sardellen (alici), Meerbarbe (triglia) und Drachenkopf (scorfano), mit Barsch (cernia), Goldbrasse (orata), Seezunge (sogliola), Schwertfisch (pesce spada), mit Makrele (sgombro), Tintenfisch (calamaro, seppia), Krake (polipo), vor allem aber mit Miesmuscheln (cozze) und den geliebten Venusmuscheln (vongole veraci). Italienweit begehrt sind die Sardellen aus Cetara an der Amalfiküste wie auch aus Pisciotta an der Küste des Cilento. Neben Schwein (maiale) und Rind (manzo) kommen vor allem im Cilento gerne Zicklein (capretto) und Lamm (agnello) auf den Tisch und – vor allem auf Ischia – Kaninchen (coniglio). Auch Büffelfleisch erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Käse oder Süsses? Beides!

Alle am Golf sind scharf auf Süßes: Sfogliatelle, Teigtaschen aus Blätteroder Mürbeteig, bekommst du in jeder pasticceria. Beliebt sind auch der babà, ein in Rum getränkter Kuchen aus süßem Hefeteig, und die sizilianischen cannoli, frittierte, mit Ricotta gefüllte Teigrollen. Wichtige Zutaten sind kandierte Früchte und vor allem Ricotta, der Frischkäse aus Kuh- oder Schafmilch. Überhaupt gibt es in Kampanien ein paar ausgezeichnete Käsesorten. König ist sicher der Mozzarella aus Büffelmilch (di bufala), locker, saftig, sahnig – nirgendwo schmeckt er so gut wie hier, wo er herkommt. Andere frische Käse sind der scamorza, geräuchert oder gegrillt, und der provolone. Kampanien hat auch exzellente Weine. Von den Hängen des Vesuvs etwa kommen weiße und rote Weine, die den dramatischen Namen Lacryma Christi tragen, Träne des Christus. Mit dem DOCG-Siegel ausgezeichnete kampanische Weißweine sind Fiano di Avellino und Greco di Tufo oder der Biancolella aus Ischia. Vollmundige und prämierte kampanische Rotweine sind Taurasi und Aglianico del Taburno. Auch einige Weine des Cilento erreichen bei Verkostungen immer wieder das Siegertreppchen. Das ist engagierten Winzern wie Bruno De Conciliis, Luigi Maffini, Marisa Cuomo, Francesco Barone, Ciro Macellaro und Ida Budetta zu verdanken. Sie setzen auf die Kraft der autochthonen Rebsorten Aglianico (rot) und Fiano (weiß). Eher schlicht, aber gleichwohl gut ist der leicht moussierende Gragnano.

Regionale Liköre sind der limoncello oder limoncino aus der besonders dicken Schale der typischen Amalfizitrone, limone sfusato genannt, und der Magenbitter amaro Strega aus Benevent. Falls dir ein hausgemachter Basilikumlikör angeboten wird: Das ist mit der köstlichste Likör überhaupt!

Spezialitäten

Antipasti

Caprese

Mozzarella mit Tomaten und Basilikum

Zucchine alla Scapece

Frittierte Zucchinischeiben, mit einem Schuss Essig und Minze kalt angemacht

Alici marinate

Rohe, in Zitrone marinierte Sardellen

Mozzarella in Carozza

Mit Mozzarella gefülltes Sandwich, in Ei und Semmelbröseln paniert und frittiert

Primi e Pizze

Spaghetti alle Vongole

Spaghetti mit Venusmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie

Linguine alla Puttanesca

Breite Spaghetti mit Tomatensauce, Oliven, Kapern, Sardellen und Petersilie

Fusilli alla Genovese

Spiralnudeln mit Rindfleischragout, Möhre und viel Zwiebeln

Parmigiana di Melanzane

Gratin aus Auberginenscheiben, Tomatensauce und Mozzarella, mit Parmesan im Ofen überbacken 

Gattò di Patate

Auflauf aus Kartoffeln, Ei, Weichkäse und Schinken 

Calzone

Pizzatasche, mit Schinken, Mozzarella, Ricotta und Parmesan gefüllt

Secondi

Fritto Misto

Frittierte Reisbällchen, Garnelen, Fisch und Gemüsestückchen

Friarielli in Padella con Salsiccia

Mit Knoblauch und Chili gedünstete Stängelkohlblätter mit Schweinswurst

Coda di Rospo all’acqua Pazza

Seeteufel in einem Sud aus Öl, Knoblauch, Tomate, Wein und Wasser

Impepata di Cozze

Miesmuscheln mit Zitrone, Petersilie und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer 

Polipi affogati

In Tomatensud geköchelte kleine Kraken

Totani e Patate

Eintopf aus Tintenfischen und Kartoffeln