Fulda Sehenswürdigkeiten

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Auf thüringischer Seite wird das Grenzregime der DDR gezeigt, auf hessischer Seite befindet sich Point Alpha, bis 1989 eine der bedeutendsten Beobachtungsstationen der US-Streitkräfte in Europa.…
Das Vonderau Museum liegt in einem detailgetreu renovierten Altstadthaus in Fulda und beheimatet eine beträchtliche Anzahl an Exponaten zur frühen Stadtgeschichte. Hier sind viele Gemälde,…
Der große Sakralbau wurde zu Beginn des 18. Jh. als dreischiffige Basilika errichtet und ist als Grabeskirche des heiligen Bonifatius bekannt. Durch die über 65 m hohen Türme ist das Gotteshaus…
Die Klosteranlage aus dem Jahr 1763 steht auf einer kleinen Anhöhe vor den Toren der Stadt. Noch heute werden hier von einigen Brüdern Seminare und Exerzitien angeboten. Sehenswert ist insbesondere…
Das Stadtschloss Fulda wurde zu Beginn des 18. Jh. erbaut und befindet sich in einer ursprünglich barocken Gartenanlage. Das Gebäude diente einst den Fürstbischöfen als Sitz. Heute können hier…
Der Schlossgarten, eine barocke, von Mauern umgebene Parkanlage, ist ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel. Hier können Besucher unter den alten Bäumen spazieren, die Blumenpracht und auch die…

Sehenswürdigkeiten

Barockviertel – Rund um den Bonifatiusplatz, Schlossstraße und Pauluspromenade bietet sich dem Besucher ein eindrucksvolles Barockensemble von einzigartiger Geschlossenheit mit Prachtbauten aus dem 18. Jahrhunderts. Neben dem Dom und dem Stadtschloss zeugen das Palais Buttlar, Palais Buseck und Palais von der Tann eindrucksvoll vom Repräsentationsbewusstsein der einstigen Regenten. Weitere barocke Blickfänge sind das Paulustor, der Schlossgarten mit der Orangerie und Floravase sowie die ehemalige Wachstation, die Hauptwache.

Kirchen
  • Dom St. Salvator zu Fulda (Barockviertel). Ehemalige Abteikirche des Klosters Fulda und Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Seit 1752 ist sie Kathedralkirche des Bistums Fulda. Erbaut wurde die Kirche nach Plänen des Stiftsbaumeisters Johann Dientzenhofer (1663–1726) im zeitgenössischen barocken Stil in den Jahren 1704 bis 1712. Für den Bau wurde die einst größte Basilika nördlich der Alpen, die Ratgar-Basilika weitestgehend abgebaut. Über der Bonifatiusgruft und auf Teilen der Fundamente des alten Doms wurde der neue Dom errichtet. In der Bonifatiuskapelle unter dem Dom ist der reich verzierte Sarkophag des heiligen Bonifatius, des „Apostels der Deutschen“. Die Krypta ist Ziel der jährlichen Bonifatiuswallfahrt. Neben Bonifatius fanden auch König Konrad I. und Landgräfin Anna von Hessen sowie viele der Fürstäbte, Fürstbischöfe und Bischöfe im Dom ihre letzte Ruhestätte. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Michaelskirche (Zum Schutz der kostbaren Fresken: Fotografierverbot!). Besonders sehenswert im Kircheninneren sind die Wandmalereien (Fresken) aus dem 11. Jahrhundert. Der vorromanische Kirchenbau ist das älteste Bauwerk der Stadt, die älteste Grabeskirche Deutschlands und eine der ältesten Kirchen nördlich der Alpen. Von dem ursprünglich karolingischen Zentralbau sind noch die Rotunde und die achtsäulige Krypta erhalten. Die Kirche entstand ab dem Jahre 818 zunächst als die Totenkapelle des 744 von Bonifatius gegründeten Klosters Fulda auf dem damaligen Mönchsfriedhof und nach dem Vorbild der Grabeskirche zu Jerusalem. Das Kloster Fulda war im frühen Mittelalter eines der führenden kulturellen Zentren in Deutschland. Die Kirche wurde am 15. Januar 822 dem Erzengel Michael geweiht. Der Bau entstand im Auftrag von Abt Eigil, der ab 818 Abt in Fulda war und im Jahre 822 auch in der Kirche beigesetzt wurde. Die heutige Kirchengestalt entstand nach Umbauarbeiten im 10. und 11. Jahrhundert. Die Rotunde wurde zur Kreuzform erweitert und der Westturm gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Rochuskapelle angebaut. Die Kirche zählt heute zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands. Geöffnet: April bis Oktober: 10–18 Uhr, November bis März 14–16 Uhr. Preis: Freier Eintritt.
  • Benediktinerinnenabtei zur hl. Maria (Kloster, Gästehaus), Nonnengasse 16, 36037 Fulda. Tel.: +49(0)661 90245-0. Als eines der wenigen Klöster in Deutschland ist die Klosteranlage in ihrer ursprünglichen Bausubstanz und Größe erhalten und durchgehend bewohnt worden. Während das Männerkloster in der Säkularisation unterging, führt das Frauenkloster bis heute die benediktinische Tradition der Stadt fort. 1626 war die Grundsteinlegung zum Bau von Kirche und Kloster durch den Fuldaer Fürstabt Johann-Bernhard Schenck zu Schweinsberg. 1631 Einzug des ersten Konvents in das Kloster. Mehr als 50 Jahre brauchte es, bis die Kirche fertig gebaut war und 1678 geweiht werden konnte. Durch die Wirren des 30-jährigen Krieges geriet der Bau immer wieder ins stocken. 1898 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Die Kirche ist mit Elementen der Spätgotik, Renaissance und Barock versehen. Eine absolute Besonderheit der Kirche ist die Treppe, die vom unteren Kirchenraum zu einer Apsis mit Hochaltar führt. Sr. Lioba Munz OSB († 1997) hat die Entwürfe sowohl für die Fenster als auch für fast alle Ausstattungsstücke geliefert und über deren Ausführung gewacht. Geöffnet: Klosterkirche: Täglich 6.00 bis 20.00 Uhr; Klosterladen (Verkauf von Erzeugnissen der Abtei): Mo. bis Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr und Sa. 10.00 bis 16.00 Uhr; Klostergarten (biologischer Gartenbau): Mai bis September Sa. 14:00 bis 16:00 Uhr. letzte Änderung: Mai 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Severikirche, Severiberg 1, 36037 Fulda (Altstadt). erbaut 1438 bis 1445 im gotischen Stil, 1451 wurde sie Zunftkirche der Wollweber (Schutzpatron hl. Serverus, daher die spätere Ableitung Severikirche). Während der Reformationszeit wurde sie nicht genutzt. Im 17.Jahrhundert war sie die erste Klosterkirche der nach Fulda berufenen Franziskaner. In den Jahren 1722 bis 1882 war sie Pfarrkirche der Garnison. Heute ist sie Filialkirche der Innenstadtpfarrei letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Heilig-Geist-Kirche, Löherstr. 2, 36037 Fulda. An Stelle eines gotischen Vergängerbaus wurde 1729 bis 1733 die Heilig-Geist-Kirche als Hospitalkirche von Andreas Gallasini in dem für Fulda zu dieser Zeit typischen Barockstil errichtet letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Stadtpfarrkirche St. Blasius, Unterm Heilig Kreuz 12, 36037 Fulda. Bereits im 10. Jahrhundert wurde an dieser Stelle die erste Kirche errichtet. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Kirche mehrmals um- bzw. neugebaut. Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1770 bis 1786 erbaut. Sie ist damit der späteste Barockbau Fuldas. Der Nordwestturm wurde aus dem gotischen Vorgängerbau (1447–1466) übernommen. Die Gewölbe über dem Mittelschiff zeigen eine Darstellung der Vertreibung der Händler aus dem Tempel durch Jesus. Geöffnet: tägl. 9:00 bis 18:00 Uhr außer zu Gottesdiensten. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Kloster Frauenberg. - 1758 bis 1765 im Spätbarockstil erbaut. Die Klosterkirche liegt ca. 15 Minuten Fussweg vom Dom entfernt auf einem Hügel mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt und einem weiten Blick in die Rhön und den Vogelsberg. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Christuskirche, Lindenstr. 1, 36037 Fulda. erbaut 1894 bis 1896 im neugotischen Stil. Es ist die größte evangelische Kirche in Fulda. In unregelmäßigen Abständen finden Kirchenkonzerte statt.
  • Probsteikirche St. Andreas (ehemals Kloster Neuenberg), Andreasberg 5, 36041 Fulda (Neuenberg, Stadtbusverbindung). Die Andreaskirche ist Teil des ehemaligen Klosters, welches 1023 durch den Fuldaer Abt Richard von Amorbach gegründet wurde. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche St. Andreas im Stil des Barock umgestaltet. Die Krypta unter dem heutigen Altarraum, ist seit der Gründung des Klosters unverändert geblieben und befindet sich heute noch im Originalzustand. Die alten Wandmalereien wurden 1932 bei Instandsetzungsarbeiten wiederentdeckt und freigelegt. Sie sind einige der wenigen noch erhaltenden Wandmalereien aus der ottonischen Zeit. Die Krypta ist nach Absprache mit dem Pfarrbüro möglich (Tel. 0661-73102). letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Probstei Johannesberg, Johannesberger Str. 4, 36041 Fulda (Johannesberg, Stadtbusverbindung). Die Propstei Johannesberg ist eine mittelalterliche, von dem Fuldaer Abt Hrabanus Maurus im 9. Jahrhundert gegründete Klosteranlage. Im 17. Jahrhundert erhielt sie den Status einer Propstei. In den Jahren 1715–1753 erfolgte unter dem Baumeister Andrea Gallasini die barocke Umgestaltung. Zur Probstei gehört der „Rote Bau“, ein dreigeschossiges, stattliches Herrenhaus mit Mansarddach und Wappenportal. Die ehemaligen Propsteigebäude werden seit 1980 als Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege genutzt. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Probsteikirche St. Peter (Liobakirche), An St. Peter 1, 36100 Petersberg (4 km außerhalb vom Zentrum, Stadtbusverbindung). 836 von Rabanus Maurus als Grabeskirche für die hl. Lioba errichtet. Krypta der karolingischen Kirche mit Fresken aus dem 9. Jahrhundert bis heute erhalten. Geöffnet: April bis Oktober: Di. bis Sa. 10:00 bis 11:30/14:30 bis 16:30 Uhr, November bis März: Di bis Sa. 14:30 bis 16:00 Uhr. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
Stadtschloss und Schlosspark
  • Stadtschloss, Schlossstraße 1, 36037 Fulda (Barockviertel). Das Stadtschloss entstand als Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe in der heutigen Form durch Baumeister Johann Dientzenhofer, er erweiterte in den Jahren 1708–1714 das seinerzeit vorhandene Renaissanceschloss (Umbau von 1607–1612) mit Ursprüngen in der erste Burg des Klosters (ab 1312) zur heutigen Gestalt als eine repräsentative vierflügelige Barockanlage mit Innenhof und einer Gesamtlänge von gut 250 Metern. Geöffnet: Besichtigung der historischen Innenräume: täglich 10–17 Uhr; Montags geschlossen; Eintritt: ab 3,50 €. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
Nach der Säkularisation (1803) gelangte das Schloss zum Fürstentum Hessen. Unter Kurfürst Wilhelm I. wurde in den Jahren 1817 und 1818 der Flügel am Residenzgarten im spätklassizistischen Stil durch Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis umgebaut und das Schloss zur Residenz des Kurprinzen. Heute wird es von der Stadtverwaltung genutzt.
Neben den klassizistischen Wohnräumen ist das barocke Treppenhaus, der Fürstensaal und das Spiegelkabinett aus der Zeit des Rokoko für die Besucher zugänglich. Eine Sammlung mit Porzellanen aus der „Hochfürstlich Fuldischen Porzellainfabrique“, die allerdings nur zwischen 1764 und 1789 produzierte, ist ebenso zu sehen. Die Räume, die nicht als Museumsräume genutzt werden, sind heute Verwaltungsräume der Stadtverwaltung.
Der Schlossturm (Aussicht über die umgebenden Mittelgebirge) ist im Rahmen einer Schlossbesichtigung in den Monaten April bis Oktober zugänglich. Wegen baulicher Mängel und anstehender Sanierungsarbeiten ist der Schlossturm bis auf Weiteres geschlossen (Stand Mai 2017)
  • Orangerie, Pauluspromenade, 36037 Fulda (Barockviertel, Schlossgarten). Die Orangerie, entstand zwischen 1721 und 1724 im Schlosspark, die dem Stadtschloss gegenüberliegt. Am barocken Gebäude sind die Innenräume sehenswert, besonders der prächtig ausgestattete Apollosaal und auch der Terrassenbereich mit Freitreppe und Floravase. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
Die Orangerie gehört heute zum Hotel Maritim Fulda und wird für Veranstaltungen und Tagungen des Hotels genutzt. Das Café und Restaurant mit barocker Ausstattung ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Floravase (Barockviertel, Schlossgarten). Die Floravase ist eine barocke Skulptur des Bildhauers Johann Friedrich Humbach. Sie befindet sich im Schlossgarten auf der Freitreppe zur Orangerie. Im Jahr 1728 aus einem einzigen Stein geschaffen. Die 6,80 m hohe Skulptur gilt als eine er bedeutendsten Gartenplastiken Europas. Sie symbolisiert die Blumengöttin Flora auf einer Vase, mit Blumenranken geschmückt und von Engelsfiguren umgeben. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Schlossgarten(Barockviertel) – Die grüne Oase mitten in der Stadt. Die zunächst als Barockgarten angelegte Anlage wurde im 17. Jahrhundert in Teilen zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau 1994 wurde der Garten unter Berücksichtigung des alten Baumbestands wieder im Stil des Barocks angelegt. Besonders sehenswert ist hier die Springbrunnenanlage.
Der Park ist zu den Öffnungszeiten kostenlos zugänglich: 1. April – 31. Oktober: 7:00–22:30 Uhr; 1. November – 31. März; 7:00 –bis 21:00 Uhr
Burgen, Schlösser und Paläste
  • Kanzlerpalais, Barockbau aus dem Jahre 1735 und zunächst das Wohnhaus des Kanzlers Wagner, später des Hofrats Zwenger. Von 1782 bis 1900 war das Rathaus der Stadt Fulda im Gebäude untergebracht, heute beherbergt das Kanzlerpalais die Volkshochschule und das Jugendbildungswerk.
Lage: Unterm Heilig Kreuz 1
  • Das Palais Altenstein war die Wohnung des fuldaischen Kanzlers und entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Bauleitung des Hofmarschalls von Stein zu Altenstein. Ab 1800 ist das Palais das vornehmste Wirtshaus der Stadt Fulda, von 1816 bis 1866 Sitz des Fuldaer Obergerichts und heute Nutzung für verschiedene Ämter der Stadt. Der repräsentative Rokokosaal im 2. Stock galt seinerzeit als einer der schönsten Festsäle und wird noch für repräsentative Veranstaltungen und als Hochzeitssaal genutzt.
Lage: Schlossstraße 6 (gegenüber dem Stadtschloss)
  • Palais Buseck (Stift Wallenstein), im Jahr 1731/1732 für Ernst Johann von Buseck vermutlich nach Plänen des Fuldaer Hofarchitekten Andreas Gallasini erbaut. Von 1802 bis 1814 Unterkunft für den amtsenthobenen und letzten Fürstbischof von Fulda, Adalbert von Harstall. Ab 1832 im Eigentum des Stiftes Wallenstein und bis 2006 als Wohnheim für adlige, ledige und protestantischen Damen genutzt. 1992 wurde das Stift mit der Althessischen Ritterschaft Kaufungen verschmolzen. Nach aufwändiger und denkmalgerechter Restaurierung im Jahre 2006 derzeit Büronutzung. Bedeutendster Raum im Gebäude ist im 2. Obergeschoss der reich ausgestattete Festsaal (Kapitelsaal).
Lage: Pauluspromenade, am Bonifatiusplatz
  • Palais Buttlar, erbaut 1737–1739, Nutzung heute für die Tourist-Information.
Lage: Am Bonifatiusplatz 1
Bauwerke
  • Alte Universität (Adolphs-Universität Fulda) – Universitätsplatz 1, 36037 Fulda. Das Gebäude wurde 1731 bis 1734 nach Plänen von Andreas Gallasini im Barockstil erbaut. 1734 gründete Fürstabt Adolph von Dalberg die Universität Fulda und bis zur Säkularisation im Jahr 1805 wurden hier Rechtswissenschaften, Philosophie, Medizin und Katholische Theologie gelehrt. Heute beherbergt das Gebäude die Adolph von Dalberg Schule (Grundschule).
  • Altes Rathaus – Unterm Heilig Kreuz 10, 36037 Fulda (Borgiasplatz), Fachwerksbau aus dem Jahre 1531
  • Hexenturm, entstanden im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zur Abgrenzung der Stadt vom Klosterbereich. Der Turm hatte in Fulda keine Funktion als Gefängnis, die Bezeichnung des Turms ist noch für das Jahr 1808 belegt als „Turm am (Frauen)Törlein“ nach einer Zugangspforte zum Kloster. Die „Hexen“ wurden nicht hier, sondern im Stadtschloss gefangen gehalten. Die Bezeichnung Hexenturm für den mit 14 Metern Höhe besterhaltenen Teil der Stadtmauer entstand erst später.
Lage: Kanalstr. 1b (östlich vom Domplatz), nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Heertor – Schlosstraße, 36037 Fulda (direkt am Busbahnhof, gegenüber dem Stadtschloss) – erbaut zwischen 1150 und 1165. Es gilt bis heute als eines der ältesten, erhaltenen, romanischen Stadttore in Deutschland (zumindest in Teilbereichen).
  • Hauptwache – Pauluspromenade, 36037 Fulda (Barockviertel) – erbaut 1757–1759 von Andreas Gallasini. Als ehemaliges Wachgebäude wurde das Gebäude gegenüber des Fuldaer Stadtschlosses im Stil des Barocks errichtet. Zwischen Dom und Altstadt im Barockviertel gelegen, heute beherbergt es ein Restaurant und Coktailbar
  • Paulustor – Pauluspromenade, 36037 Fulda (Barockviertel) – Das Tor trennte einst Stadt- und Stiftsbezirk und wurde erst 1771 an seinen jetzigen Standort versetzt. Ursprünglich stand es zwischen dem Schloss und der Hauptwache.
Denkmäler
  • Bonifatiusdenkmal gegenüber der Touristinfo am Bonifatiusplatz
  • Mariensäule unterhalb des Klosters Frauenberg
  • Stadtgründer (missio – Hl. Bonifatius / regular – Ordensgründer Hl. Benedikt v. Nursia / Klostergründer u. erster Abt = Hl. Sturmius) Borgiasplatz
  • Jüdischer Friedhof Rabanusstraße
Museen

Die Stadt Fulda bietet einen Museumspass (Erwachsene 12,−€, ermäßigt 10,-€) an. Er beinhaltet den Eintritt für folgende Museen: Vonderau-Museum, Dommuseum, Deutsches Feuerwehr-Museum, Historischen Räume der Stadtschlosses, Kinderakademie und Museum Schloss Fasanerie (Eichenzell). Der Pass ist erhältlich bei der Tourist-Info und bei den teilnehmenden Museen. Der Pass ist zeitlich unbegrenzt gültig.

  • Vonderau Museum, Jesuitenplatz 2, 36037 Fulda (in der Innenstadt). Tel.: +49(0)661 928350. Geöffnet: Die. bis So. 10 bis 17 Uhr, an Feiertagen geöffnet. Preis: Eintritt Erwachsene: 3,50 €; Planetarium 4,- €.
Das Museum zeigt u.a. eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte von Stadt und Region, des weiteren gibt es eine Abteilung zur Naturkunde. Eine weitere Ausstellung widmet sich der Malerei, außerdem verfügt das Museum über ein Planetarium. Namensgeber für das Museum ist der Fuldaer Lehrer und Heimatforscher Joseph Vonderau.
Museumsshop, Museumscafe;
  • Dommuseum, Domplatz 5, 36037 Fulda (am Dom). Tel.: +49(0)661 8 72 07. Geöffnet: Di. bis Sa. ab 10 Uhr, im Winter Mittagspause 12.30 – 13.30); So. ab 12.30 Uhr.
Gezeigt Exponate zur Kloster- Dom- und Bistumsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Person des hl. Bonifatius.
  • Deutsches Feuerwehr-Museum, St. Laurentius-Str. 3, 36041 Fulda (in den Fuldaauen südlich vom Zentrum, zu Fuß ca. zwei Kilometer vom Dom aus). Tel.: +49(0)661 7 50 17. Die Ausstellung zeigt die Geschichte des aktiven und passiven Brandschutzes im deutschsprachigen Raum und überspannt die Zeit vom Frühmenschen „homo erectus“ über das Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs in 1918. Zu sehen gibt es technisches Gerät und Ausrüstung der Feuerwehr. Ein (feuer-)botanischer Garten ermöglicht Kontakt zu Pflanzen wie Brennnessel oder Fackellilie Geöffnet: Di. - So. 10–17 Uhr. Preis: Erwachsene: 5,− €.
  • Kinder-Akademie Fulda (KAF), Mehlerstr. 4 (in Nähe Bahnhof, ca. 10–15 Minuten zu Fuß). Tel.: +49(0)661 90273 0. Geöffnet: Mo.- Fr. 10–17 Uhr; So. 13–17:30 Uhr; Sa. 13.00–17.30 Uhr (Oktober – April). Preis: Einzeln (ab 3 Jahren) = 3 €; Familie = 9 €; Freitag von 14:00–17:30 Uhr; Freitags alle Familienkarten zum halben Preis.
Die KAF ist Deutschlands ältestes eigenständiges Kindermuseum und versteht sich selbst als ein „Fitnesscenter der Sinne“, es will Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren Kultur als Teil ihrer eigenen Identität erleben lassen.
Herzstück des Museums ist das Begehbare Herz, Dauerausstellung, Sonderausstellungen, Ferienprogramme, Mitmach-Programme, Gruppenprogramme.
  • Erlebniswelt Blockflöte, Weichselstr. 27, 36043 Fulda (Kohlhaus). Tel.: +49(0)661 94670. Alles über den Blockflötenbau, von der Geschichte des Blockflötenbaus und die verwendeten Materialien bis hin zur Blockflötenklangwelt (ausprobieren ausdrücklich erwünscht). Geöffnet: Mo. bis Fr. 9:00 bis 16:00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung möglich. letzte Änderung: Mai 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Schausammlung der Hochschul- und Landesbibliothek, Heinrich-von-Bibra-Platz 12, 36037 Fulda. Tel.: +49(0)661 9640 970. Schriftkulturgüter aus einem Zeitraum von 1.000 Jahren, darunter die Codices Bonifatiani aus dem Jahr 547 und Ende des 8. Jahrhunderts. Handschriften – mehr als 800 Handschriften im Bestand, davon über 200 aus der Zeit des Mittelalters. Hutten-Sammlung – es handelt es sich wohl um den umfangreichsten Bibliotheksbestand in Deutschland an Werken von und über Ulrich von Hutten, bekannter deutscher Humanist und Publizist. Geöffnet: Mo. bis Do. 9:30 bis 16:00 Uhr und Fr. 9:30 bis 15:00 Uhr. letzte Änderung: Jun. 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
  • Schloss Fasanerie (Schloss Adolphseck), 36124 Eichenzell (8 km südlich, Busverbindungen). Tel.: +49(0)661 9486-0. Um 1710 wurde vor den Toren der Stadt Fulda ein Landschloss errichtet. In den folgenden Jahren ist das Schloss stets erweitert worden, bis es 1757 nach den Plänen des fürstäbtlichen Hofbaumeisters Andreas Gallasini prächtig ausgebaut wurde. Das Schloss diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Sommerresidenz. Die Prinzessin Anna von Preußen, bekannt auch als Landgräfin Anna, bewohnte das Schloss bis 1918. Auf ihren eigenen Wunsch wurde sie, als einzige Frau, im Dom zu Fulda beigesetzt. Seit 1972 sind einige Räume als Museum zugänglich. Sammlung von Mobilar und Ausstattungskunst des 18. und 19. Jahrhunderts sowie eine bedeutende Porträtgalerie. Jährlich findet im Frühjahr das Fürstliche Gartenfest statt. Geöffnet: Eintritt ins Museum nur mit Führung. April bis Oktober: Di bis So.und Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:00 Uhr). letzte Änderung: Mai 2017 (Angaben möglicherweise veraltet)
Parks

Die Stadt Fulda ist auch grün und neben dem Schlossgarten noch weitere Parks- und Erholungsflächen vorzuweisen.

  • Parkanlage in der Fuldaaue – Die bei Einheimischen beliebte, frei zugänglich Grünanlage liegt ca. 5 – 10 Gehminuten westlich der Stadtmitte.
  • Dahliengarten – gegenüber dem Dom. Es werden mehr als 30 verschiedene Dahlien jedes Jahr im Frühjahr gepflanzt. Während der Blüte bietet er Ruhe und Erholung mit einem einmaligen Blick auf Dom und Hexenturm. Öffnungszeiten Ende April/Anfang Mai bis Oktober (je nach Blütenstand) täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei.
  • Domdechaneigarten – direkt neben dem Dom und Zugangsbereich zum Dommuseum. Exponate des Dommuseums und historischen Rosensorten. Öffnungszeiten: Der Garten ist während der Öffnunsgzeiten des Dommuseums zugänglich.

Die Stadt Fulda pflegt insgesamt 20 Friedhöfe, einige davon haben als Grünanlage auch Erholungswert.

  • Alter dompfarrlicher Friedhof:
Im Mittelalter und bis in das Jahr 1870 genutzt, ab 1894 aufgelassen und dann im Zuge der Landesgartenschau 1994 als Ausstellungsort für die „Historische Entwicklung der Grabstättenbepflanzung“ zu verschiedenen Epochen mit einigen Schaugräbern umgestaltet. Außerdem gibt es seit 2008 einen Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen in Fulda.
Lage: am Eichsfeld, rund 200 Meter nördlich vom Domplatz (50° 33′ 26″ N 9° 40′ 22″ O).
  • Neuer dompfarrlicher Friedhof, auch Frauenberg-Friedhof:
Angelegt als Ersatz für den geschlossenen „alten Dompfarrlichen“, hier ruhen neben weiteren bekannten Fuldaer Persönlichkeiten auch der Archäologe und Fuldaer Heimatforscher Dr.h.c. Joseph Vonderau, Namensgeber für das Vonderau Museum.
Lage: am Frauenberg, Butlarstraße 61 (50° 33′ 45″ N 9° 40′ 17″ O).