Fürth Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Tourist-Information, Bahnhofplatz 2, 90762 Fürth. Mo-Fr 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr. 0911/23 95 87 0.

Eine gute Möglichkeit, die Stadt tiefer kennenzulernen, sind die von der Stadt Fürth organisierten Stadtspaziergänge.

Allgemein

Ein Muss ist die Gustavstraße. Dort sind in Fachwerkhäusern viele Traditionsgaststätten untergebracht.

Die Fußgängerzone verbindet Hauptbahnhof und Rathaus/Gustavstraße. Halt machen kann man in der Innenstadtbibliothek und den Ausblick über die Stadt, sowie einen Kaffee genießen. Geöffnet: Di, Do, Fr 11-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

Kirchen
  • St. Michael, Hochstraße 14. Sie ist das einzige Gebäude Fürths, das die Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges überstanden hat, und daher das älteste Gebäude der Stadt. Ursprünglich errichtet um 1100 im gotischen Stil, kam es im Laufe der Jahrhunderte zu Umbauten und Erweiterungen. Seit 1525 ist die Kirche protestantisch.
  • Unsere Liebe Frau. Von 1825 bis 1829 nach Plänen von Leo von Klenze, dem Hofbaumeister Ludwigs I., als erste katholische Kirche seit der Reformation im klassizistischen Stil errichtet.
  • St. Johannis in Burgfarrnbach, Regelsbacher Straße 7. Im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erbaut. Der heutige Sandsteinquaderbau ist spätgotisch, aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, das Innere wurde in der ersten Hälfte 18. Jahrhundert barockisiert. Weitere Informationen
Burgen, Schlösser und Paläste

Da Fürth nie Sitz eines Landesherrn war, gibt es in der Innenstadt keine Schlösser. Im heutigen Stadtteil Burgfarrnbach hingegen ließen die Grafen von Pückler und Limpurg in den 1830er Jahren ein klassizistisches Schloss errichten. Das Schloss Burgfarrnbach ist heute im Besitz der Stadt Fürth und beherbergt das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und die städtischen Sammlungen. Führungen sind über die Touristinformation Fürth buchbar.

Nahe des Stadtteils Dambach im Stadtwald befindet sich die Alte Veste, eine Festungsruine aus dem Dreißigjährigen Krieg. Dort findet man einen kostenlos besteigbaren Aussichtsturm, von welchem man einen guten Ausblick über die Stadt und das Umland hat.

Bauwerke

Das Stadtbild ist weniger durch Solitäre, sondern vielmehr durch geschlossene Ensembles von Gebäuden aus verschiedenen Epochen geprägt. Da Fürth im Zweiten Weltkrieg im Vergleich zum benachbarten Nürnberg kaum Ziel von Bombenangriffen war, blieben diese größtenteils erhalten und geben so einen guten Eindruck der Entwicklung von einem kleinen, bäuerlich geprägten Ort über eine der Keimzellen der Industrialisierung in Bayern zu einer modernen Großstadt. Im gesamten Stadtgebiet gibt es rund 2000 Baudenkmäler, was die höchste Denkmaldichte pro Einwohner unter den bayerischen Großstädten darstellt.

Die Altstadt befindet sich rund um die St.-Michaeliskirche: Hier stehen die ältesten Gebäude, die kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurden. Die landwirtschaftliche Prägung der Stadt ist der Altstadt gut anzusehen. Südlich davon befindet sich die Innenstadt, die sich im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte und weitgehend erhalten ist. Es gibt viele Gebäude, die seinerzeit sowohl Wohn- als auch Arbeitsstätte waren.

  • Sehr zentral gelegen ist das Fürther Rathaus. welches ca. 1840 - 1850 erbaut wurde. Das Rathaus soll dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden sein, wofür aber keine Belege existieren. 1900/01 entstand der Anbau an der Königstraße, in dem sich heute der Sitzungssaal befindet. Im Inneren stechen besonders die prachtvoll ausgestalteten Treppenhäuser und Eingangshallen sowie der große Sitzungssaal ins Auge. Nur zu besonderen Anlässen wie dem Tag der offenen Tür wird auch der Turm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, von dem man einen herrlichen Ausblick über die Stadt hat.

In der Oststadt präsentiert sich die wirtschaftliche Blüte der Stadt im 19. Jahrhundert: Entlang der ehemaligen Strecke der Ludwigseisenbahn, der ersten Bahnstrecke Deutschlands, bauten die Fabrikanten und Händler prächtige, teilweise palastartige Stadtvillen.

Südlich der heutigen Bahnstrecke entstand ab dem 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit die Südstadt, heute der einwohnerstärkste Teil von Fürth. Auch hier gibt es zahlreiche Arbeiterhäuser mit Vorder- und Hinterhaus, in denen die Arbeiter der Fabriken in der Südstadt lebten. Das Gelände und die Gebäude der ursprünglich kaiserlichen, später von amerikanischen Einheiten genutzten, Kaserne wandelte sich im 21. Jahrhundert in eine zeitgemäße Wohngegend, in der historische und moderne Gebäude nebeneinander stehen. Das Konversionsgebiet wurde mehrfach mit städtebaulichen Preisen ausgezeichnet.

Museen
  • Ludwig Erhard Zentrum, Friedrichstraße 4, 90762 Fürth.
  • Rundfunkmuseum, Kurgartenstraße 37a, 90762 Fürth.. Geöffnet: Di-Fr 12 - 17 Uhr, Sa-So 10 - 17 Uhr, letzter Do. im Monat 12 - 22 Uhr. Preis: 4 €.
  • Stadtmuseum Fürth, Ottostraße 2, 90762 Fürth. Di-Do 10 – 16 Uhr, Sa-So 10 – 17 Uhr, Feiertags 10 – 16 Uhr, Erster Do. im Monat 10 – 22 Uhr. 3 €. [1]
  • Jüdisches Museum Franken [2]
  • Kriminalmuseum, im Gewölbekeller Rathaus, Ecke Brandenburger- / Ludwig-Erhard-Straße, 90762 Fürth. So 13-17 Uhr, April-Sept 13-18 Uhr. 2,50€. [3]
  • Kunst Galerie Fürth nahe des Rathauses
  • Dialysemuseum Fürth nahe des Klinikums
  • Museum Frauenkultur im Marstall des Burgfarrnbacher Schlosses
Straßen und Plätze
  • Fürther Freiheit
  • Fußgängerzone
  • Hornschuchpromenade und Königswarterstraße
Parks

Fürther Stadtpark Er trennt die Nordstadt von der Innenstadt und liegt an der Pegnitz entlang. War Schauplatz der Landesgartenschau.

  • An sonnigen Tagen bietet sich ein Besuch des Stadtparkcafé an.
  • Im Sommer werden zahlreiche Theaterstücke auf der Fürther Freilichtbühne aufgeführt.

Der Südstadtpark an der Fronmüllerstraße liegt in der ehemaligen William-O'-Darby-Kaserne. Neben Spielplätzen, Kletterwänden, einem Skaterpark und großen Grünflächen liegt mitten im Park die Musikschule Fürth und die Willhelm-Löhe-Hochschule Fürth.

Im Süden der Stadt ist eine kleine Parkanlage am Rednitzufer gelegen.

Mitten in der Stadt an der Fürther Freiheit befindet sich die Konrad-Adenauer-Anlage als grüne Oase in der Stadt.

Brunnen
  • Zentaurenbrunnen auf dem Bahnhofsplatz
  • Brunnenanlage vor dem Stadtparkcafé
  • Brunnenanlage in der Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage
Bäder

Infoseite der Stadt Fürth

Bad am Scherbsgraben. Dort sind:

    • Fürthermare, ein Spaßbad mit eigener Quelle. Mit dessen Eintrittskarte kommt man auch in die anderen Bäder nebenan:
    • Hallenbad
    • Freibad

Hallenbad Stadeln

An der Uferpromenade an der Rednitz gibt es seit Jahren eine inoffizielle Badestelle, bei der man mit der Strömung des Flusses nahe der Siebenbogenbrücke ins Wasser geht und am Café Badehaus den Fluss über die Treppen verlässt. Es ist in der Diskussion, die Nutzung von Seiten der Stadt auf eigene Gefahr zu dulden (Artikel in den Fürther Nachrichten).

Tiergehege

Das Wildschweingehege existiert bereits seit vielen Jahren und ist nach kurzem Fußweg vom Parkplatz vor dem Hotel Forsthaus zu erreichen. Da das Gehege im Stadtwald liegt, kann ein Ausflug mit einem längeren Spaziergang abgerundet werden (Informationstafeln vorhanden). Das Hotel Forsthaus bietet zudem einen Biergarten mit Kinderspielplatz.

Das Rotwildgehege liegt am Rande des Stadtwaldes an der westlichen Stadtgrenze zum Landkreis Fürth. Parken kann man an der Regelsbacher Straße von Norden kommend oder an der Heilstädtenstraße / Wachendorfer Straße von Süden kommend. Von allen Parkplätzen läuft man gut 20-30 min. Neben dem Rotwildgehege bietet sich von der ehemaligen Erddeponie gleich daneben ein guter Ausblick Richtung Burgfarrnbach. In der Nähe ist zudem ein Felsenkeller zum Einkehren im Sommer sowie die alten Steinbrüche im Stadtwald, in denen früher Kalksandstein abgebaut wurde.

Verschiedenes

Solarberg Ein Aussichtspunkt nahe dem Stadtteil Atzenhof, direkt am Main-Donau-Kanal. Die ehemalige Mülldeponie dient heute in zweifacher Form der Energiegewinnung: zum einen durch das Abzapfen des im Inneren des Müllberges entstehenden Gases, zum anderen durch eine die gesamte Südflanke des Berges bedeckende Photovoltaikanlage. Der Berg selbst ist als Aussichtspunkt gestaltet, mit zahlreichen Bänken auf seiner Plattform. Man hat von dort einen weiten Blick auf das gesamte Umland, nach Erlangen und zur Burg in Nürnberg und kann zudem gut die am Nürnberger Flughafen einfliegenden Flugzeuge beobachten. Ein Besuch ist von Fürth aus gut mit einer Radtour am Kanal zu kombinieren.

Sportpark Ronhof (Stadion) Das Stadion der Spielvereinigung (SpVgg) Greuther Fürth.