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Fuerteventura Reiseführer

Fuerteventura ist selten eine Liebe auf den ersten Blick. Dafür erscheint die Insel vielen Urlaubern im ersten Moment als zu karg und wenig abwechslungsreich. Und dazu dieser Wind...

Doch wer einen zweiten Blick riskiert, der stellt fest: Fuerteventura ist eine Insel, auf die man sich einlassen muss. Sie ist nicht laut. Sie protzt nicht. Viele ihrer Sehenswürdigkeiten erscheinen nicht spektakulär, manche Reize entdeckt man erst bei genauem Hinsehen.

Andere entfalten ihre Wirkung ganz nebenbei. Wie diese Symbiose aus blauem Himmel, weißen, vom Wind gejagten Wolken, orangenen Sandhügeln, grünem Gestrüpp und schwarzem Lavagestein. Gepaart mit einer Weite und Ruhe, die sich beruhigend auf das Gemüt legt. Den Atem ein bisschen entspannter, das Herz ein bisschen offener und den Blick ein bisschen weiter macht.

Und während man noch vollauf damit beschäftigt ist, genauer hinzuschauen, die Nase in den Wind und die Füße in den Sand zu stecken, ist es schon geschehen. Fuerte hat sich ins Herz geschlichen. Ganz ohne großes Tamtam, sondern heimlich, still und leise.

Was du in Kürze über Fuerteventura wissen musst

Fuerteventura liegt nur knapp 100 Kilometer vom afrikanischen Kontinent (Marokko) entfernt. Die Insel gehört geographisch zu Afrika, politisch gesehen aber zu Spanien. Hier bildet Fuerteventura zusammen mit den anderen Kanarischen Inseln (spanisch Islas Canarias) eine autonome Gemeinschaft. Zusammen mit Lanzarote und Gran Canaria gehört Fuerteventura zur spanischen Provinz Las Palmas.

Das Landschaftsbild ist geprägt von Fuerteventuras Halbwüstencharakter mit der typischen Kleinstrauchvegetation und den zahlreichen, teilweise bizarren Vulkankegeln.

Der höchste Berg der Insel (manch einer mag nur von einer Erhebung sprechen) ist der Pico de la Zarza mit 807 Metern Höhe, auch Pico de Jandía genannt.

Beeindruckend sind die vielseitigen Strände und Küsten, die idyllischen Badebuchten und wild umtosten Klippen, die das Herz eines jeden Meeresfans höher schlagen lassen.

Und dann gibt es noch die größeren und kleineren Orte, Bergdörfer und Fischerdörfchen, die wahlweise mit schillerndem Nachtleben, gemütlicher Idylle oder abgelegener Einsamkeit locken.

Rundreise: Die ganze Insel erkunden an einem Tag

Rundreise: Fuerteventuras Südwesten an einem halben Tag

Für wen ist Fuerteventura geeignet?

Fuerteventura ist ein Mekka für Surfer. Ganzjährig pilgern Wellenreiter, Kite- und Windsurfer auf die Kanarische Insel, um an den zahlreichen Spots für alle Könnerstufen den Wellen hinterherzujagen.

Aber auch Aktivurlauber, die nicht (nur) auf einem Board unterwegs sind, kommen auf Fuerteventura voll auf ihre Kosten: Tauchen, Schnorcheln, Segeln oder Kayak fahren versprechen Spaß im und auf dem Wasser. Wer lieber trocken bleiben möchte, der erkundet die Insel auf einer Wanderroute, erklimmt Vulkane oder unternimmt ausgedehnte Strandwanderungen.

Sonnenanbeter genießen ein ausgiebiges Sonnenbad, windgeschützt in einem Halbkreis aus Lavasteinen, und kühlen sich anschließend in einer ruhigen Lagune mit kristallklarem Wasser oder in der tosenden Brandung eines bewachten Badestrandes ab. Und auch für Familien mit Kindern sind die sauberen, weitläufigen und flach abfallenden Sandstrände ideal.

Wie teuer ist Fuerteventura?

Aufgrund der privilegierten Steuerzone der Kanarischen Inseln sind Tabakwaren, Alkohol und Benzin deutlich günstiger als in Deutschland. Ansonsten sind die Preise vergleichbar mit Deutschland. In den Supermärkten ist es zwar ein bisschen teurer, dafür kannst du sehr gut und gleichzeitig günstig essen gehen.

Wie groß ist Fuerteventura?

Fuerteventura ist von seiner Nord- bis zu seiner Südwestspitze knapp 100 Kilometer lang. An ihrer breitesten Stelle misst die Insel nur 31 Kilometer, an ihrer schmalsten Stelle hingegen nur fünf Kilometer: Die Landenge Istmo de la Pared gliedert Fuerteventura in zwei Teile, den nördlichen Teil Maxorata und den südlichen Teil, die Halbinsel Jandía.

Fuerteventura hat gut 100.000 Einwohner – das macht eine Bevölkerungsdichte von 66 Einwohner pro km². Im Vergleich dazu: In Deutschland liegt die Bevölkerungsdichte bei 227 Einwohner pro km².

Welche Bezirke gibt es auf Fuerteventura?

Fuerteventura besitzt insgesamt sechs Verwaltungsbezirke, die den Namen der jeweiligen Gemeindehauptstadt tragen:

  • Antigua
  • Betancuria
  • La Oliva
  • Pájara
  • Puerto del Rosario
  • Tuineje

Was kann man auf Fuerteventura unternehmen?

Fuerteventuras größte Attraktion kostet keinen Eintritt: Die Strände. Im Landesinneren hingegen locken die wüstenartigen Landschaften, die Vulkankegel und so manch verstecktes Tal. Shopping ist in den großen Orten möglich, dazu locken bezaubernde Fischerdörfer, liebevoll gestaltete Museen, Kunsthandwerksmärkte und kleine Galerien. Urige Bars und leckere Restaurants lassen dich auch auf kulinarische Erkundungstour gehen.

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Quick Facts Reiseführer Fuerteventura
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© eyewave, iStock

Highlights & Geheimtipps Fuerteventura

Erstklassige Strände und Wassersportmöglichkeiten gibt es zur Genüge – wer Fuerteventura jedoch nur darauf reduziert, tut der Insel unrecht. Wandern, Kartfahren oder Kamelreiten sind genauso möglich wie ausgiebiges Shopping oder gemütliches Flanieren entlang der Strandpromenade, von einer Bar zur nächsten. Außerdem warten zahlreiche hübsche Dörfer, atemberaubende Aussichtspunkte, bezaubernde Kirchen und kleine Museen nur darauf, von dir erkundet zu werden.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura entdecken

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Must-Sees auf Fuerteventura
Liste
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  1. Iglesia Nuestra Señora de Regla
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    Pájara, Espanya
    © Michael Utech, iStock
    Iglesia Nuestra Señora de Regla

    Sie gilt als eine der sehenswertesten Kirchen der Insel: Die Pfarrkirche von Pájara mit ihren zwei Schiffen. Das Kirchenportal aus Stein ist mit geheimnisvollen, aztekischen Ornamenten verziert. Aber auch ein Blick ins Innere lohnt sich: Der goldene Barockaltar lässt sich durch eine kleine Spende mit Scheinwerferlicht anstrahlen. Die Holzdecke im Mudéjar-Stil und die kleinen, nicht sichtbaren Fenster geben der Kirche einen ganz besonderen Charme.

    Gegenüber der Kirche kannst du übrigens einen restaurierten Schöpfradbrunnen bewundern. Derartige Konstruktionen wurden noch bis vor wenigen Jahrzehnten benutzt, um die Felder zu bewässern.

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  2. Playa Jandía
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    Av. del Saladar 5 / Las Palmas, Spanien, Spanien
    © © mangojuicy, iStock
    Playa Jandía

    Der Strand der Halbinsel Jandía im Süden Fuerteventuras erstreckt sich auf über 21 Kilometern Länge von Morro Jable bis nach Costa Calma. Perfekt für einen ausgiebigen Strandspaziergang mit unzähligen Bademöglichkeiten. Der Strand ist in verschiedene Strandabschnitte aufgeteilt. Der Abschnitt auf der Höhe des Leuchtturmes Faro Morro Jable wird auch „Playa de Matorral“ genannt und ist besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Er fällt flach ab ins Meer, der Sand ist sehr fein und hell. Zudem gibt es Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, sanitäre Einrichtungen und Strandcafes.

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  3. Betancuria
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    Betancuria, Espanya
    © © Ross Helen, iStock
    Betancuria

    Für viele gilt er als einer der schönsten Orte Fuerteventuras: Betancuria ist das älteste Dorf der Insel und alte Hauptstadt. Heute steht Betancuria unter Denkmalschutz.

    Der Ort mit seinen rund 500 Bewohnern strahlt eine ganz eigene Idylle und Ruhe aus. Weiße Häuschen schmiegen sich zwischen unzählige große Palmen, kleine Gassen laden zum Umherstreifen ein und es gibt neben einem archäologischen Museum auch zahlreiche Souvenirshops und gute Restaurants.

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  4. Punta de Jandía
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    Calle la Peatonal Piragua / Puerta de la Cruz, Espanya
    © Philip Lange, Shutterstock
    Punta de Jandía

    Es ist der südwestlichste Zipfel Fuerteventuras: Die Punta de Jandía. Der Leuchtturm hier , der Faro de Jandía, befindet sich quasi mitten im Atlantik und beschert dir einen atemberaubenden Blick auf die tosende Brandung und die wilde Westküste. Baden ist hier verboten.

    Du erreichst Punta Jandía von Morro Jable aus: Oberhalb des Hafens geht es los, und nach kurzer Zeit führt eine abenteuerliche und kurvenreiche Schotterpiste durch das Naturschutzgebiet Parque Natural de Jandía. Zu deiner Rechten das beeindruckende Bergmassiv, zu deiner Linken: Der Atlantik mit teils menschenleeren kleinen Buchten.

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  5. Northshore
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    Calle Majanicho 98 / La Oliva, Espanya
    © 35007, iStock
    Northshore

    An der Nordwestküste zwischen Cotillo und Corralejo liegt die Northshore. Zwischendrin trifft man auf das verträumte kleine Fischerdörfchen Majanicho, das ebenfalls zwei erstklassige Spots bietet. Sämtliche Spots der Northshore sind nur über eine holprige Off-Road-Piste von Cotillo, Lajares oder Corralejo aus zu erreichen. Dafür reiht sich ein Spot an den anderen. Von fortgeschrittenen Anfängern bis hin zum absoluten Profi werden hier alle Ansprüche bedient. Es tummeln sich unzählige Wellenreiter, aber auch Wind- und Kitesurfer.

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  6. Sendero-Camino Natural SL-FV 27 "Vega de Rio Palmas - Presa de las Penitas"
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    Vega de Río Palmas, España
    © ManuelVelasco, iStock
    Sendero-Camino Natural SL-FV 27 "Vega de Rio Palmas - Presa de las Penitas"

    Der kleine Ort Vega de Río Palmas liegt an einem ausgetrockneten aber fruchtbaren Flussbett, dem Barranco de las Peñitas. Der Wanderweg führt durch den Barranco und durch das “Tal der tausend Palmen“. Du kommst vorbei am künstlich angelegten Stausee Embalse de las Peñitas mit tollem Blick in die steinige Schlucht Mal Paso. Ein Pflasterweg führt die Schlucht hinab, vorbei an der kleinen Wallfahrtskapelle Ermita de la Pena, welche zu Ehren der heiligen Schutzpatronin Virgen de la Pena von Fuerteventura errichtet wurde. Bis zum Ende der Schlucht, dann wieder auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück.

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  7. Playa de Cofete
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    Cofete, Spain
    © SimplementeUnaFoto, iStock
    Playa de Cofete

    Es gibt wohl kaum einen abgelegeneren Ort auf Fuerteventura: der Strand von Cofete im Südwesten der Insel ist nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Bereits die Anfahrt auf der schmalen Bergstraße ist ein Abenteuer mit beeindruckendem Ausblick auf die Westküste und ihre Bergkette, die sich hinter Cofete vorbei imposant Richtung Horizont schlängelt.
    Der weitläufige Strand bietet Einsamkeit pur. Es gibt nur eine handvoll Häuser in Cofete, dazu die geheimnisvolle Villa Winter. Ansonsten: Strand, soweit das Auge reicht. Unberührt, einsam, wild. Perfekt für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Das Baden ist hier zu gefährlich.

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  8. FreshSurf
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    Calle Hermanas del Castillo 4 / El Cotillo, España
    © Matej Kastelic, shutterstock.com
    FreshSurf

    Für Familien mit Kindern ab rund 8 Jahren lohnt sich auch ein gemeinsamer Kurs im Wellenreiten: Eltern schwingen sich gemeinsam mit ihren Kids aufs Board und versuchen sich an den ersten Weißwasserwellen – da sind jede Menge Spaß, lustige Urlaubsfotos und die ersten Erfolgserlebnisse vorprogrammiert. Kurse gibt es sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene (Kinder ab 12 Jahren).

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  9. Corralejo
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    Corralejo, Espanya
    © © Jose Alonso, iStock
    Corralejo

    Der größte Touristenort im Norden Fuerteventuras bietet unzählige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Die Hauptstraße mit unzähligen Geschäften, eine lebhafte Strandpromenade und ein schillerndes Nachtleben.

    Doch wer Corralejo als „Ballerman“ Fuerteventuras abhakt, der tut ihr Unrecht: Der historische Stadtkern mit seinen schmalen Gassen, der Hafen, der Blick auf die Insel Los Lobos, der auch bei Einheimischen beliebte Stadtstrand und das vielfältige Freizeitangebot tragen dazu bei, dass Corralejo einen Ausflug wert ist.

    Vom Hafen aus lassen sich Bootsausflüge nach Los Lobos unternehmen. Auch die Fähre nach Lanzarote legt hier ab.

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Die schönsten Badestrände Fuerteventuras
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  1. Playa Jandía
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    Av. del Saladar 5 / Las Palmas, Spanien, Spanien
    © © mangojuicy, iStock
    Playa Jandía

    Der Strand der Halbinsel Jandía im Süden Fuerteventuras erstreckt sich auf über 21 Kilometern Länge von Morro Jable bis nach Costa Calma. Perfekt für einen ausgiebigen Strandspaziergang mit unzähligen Bademöglichkeiten. Der Strand ist in verschiedene Strandabschnitte aufgeteilt. Der Abschnitt auf der Höhe des Leuchtturmes Faro Morro Jable wird auch „Playa de Matorral“ genannt und ist besonders bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Er fällt flach ab ins Meer, der Sand ist sehr fein und hell. Zudem gibt es Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih, sanitäre Einrichtungen und Strandcafes.

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  2. Playa Risco del Paso
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    Risco del Paso, España
    © © pitsch22, Shutterstock
    Playa Risco del Paso

    Ein Strand für Wassersportler, Badenixen und Sonnenanbeter. Sein Landschaftsbild verändert sich mit den Gezeiten: Bei Flut gibt es dank der Lagune eine wunderschöne flache Wasserlandschaft zum Baden, bei Ebbe erwartet dich eine endlos erscheinende Sandlandschaft. Die teils bewachsene Dünenlandschaft bietet viele windgeschützte Plätzchen zum ausgiebigen Sonnenbaden. Im Norden gibt es einen ausgedehnten FKK-Bereich.

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  3. Playa de Caleta de Fuste
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    Castillo Caleta de Fuste, Espanya
    © © MKCinamatography, iStock
    Playa de Caleta de Fuste

    So wenig reizvoll Caleta de Fuste an sich auch sein mag – es gibt kleine, ruhige und feinsandige Badebuchten, die flach ins Meer abfallen und deswegen besonders gut für den Urlaub mit Kindern geeignet sind. Caleta de Fuste liegt recht nahe am Flughafen, der Fluglärm ist allerdings in der Regel erträglich. Strandliegen und Sonnenschirme können ebenfalls gemietet werden.

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  4. Playa de Esquinzo Butihondo
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    Esquinzo, Espanya
    © © Bruno_il_segretario, iStock
    Playa de Esquinzo Butihondo

    Der feinsandige Strand ist kein sehr breiter, dafür aber hübscher Strand, größtenteils mit weißem Sand, teilweise auch mit Steinen. An einigen Stellen wird der Strand von dunklen Felsformationen umrandet. Er eignet sich für Familien mit Kindern genauso wie für Wassersportbegeisterte und für ausgedehnte Strandspaziergänge von einer Bucht zur nächsten. Er geht nahtlos in den Playa del Matorral über. Es gibt Duschen, Toiletten, Sonnenliegen und Restaurants.

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  5. Tarajalejo
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    Provinz Las Palmas, Espanya
    © © Krzyzak, Shutterstock
    Tarajalejo

    Ein hübscher und mehr von Einheimischen als von Touristen besuchter Strand ist der dunkle Naturstrand des früheren Fischerortes Tarajalejo. Sein dunkler Sand ist direkt am Ufer fein und wird gröber und kieseliger, je weiter man sich vom Wasser entfernt. Hinter dem Strand führt eine palmengesäumte, gepflasterte Promenade entlang. Möglichkeiten zur gemütlichen Einkehr gibt es im ursprünglichen Ortskern.

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  6. Playas de los Lagos
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    Cotillo, Espanya
    © © Rudolf Tepfenhart, Shutterstock
    Playas de los Lagos

    Der Lagunenstrand am nördlichen Rand von El Cotillo ist in seiner Art wohl einzigartig auf der Insel: Mehrere, durch Lavafelsen und Steine abgetrennte Buchten bieten ein idyllisches Badeparadies mit weißem Sand und kristallklarem Wasser. Aufgrund der vorgelagerten Felsen, die den stürmischen Wellengang der Westküste abhalten, lässt es sich hier wunderbar baden. Der Strand fällt flach ins Wasser ab, perfekt für Familien mit kleinen Kindern. Es gibt eine Strandbar.

    Ein ganz besonderes Juwel ist die nördlichste der Buchten: La Concha wird fast gänzlich von einem vorgelagerten natürlichen Riff umschlossen.

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  7. Grandes Playas de Corralejo
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    La Oliva, España
    © © MichaelUtech, iStock
    Grandes Playas de Corralejo

    Südlich von Corralejo, immer entlang der Straße Richtung Puerto del Rosario, beginnt ein über sieben Kilometer langes Strandparadies. Der erste Bereich ist die Heimat von Wind- und Kitesurfern, aber südlich davon laden feiner heller Sand und der flach ins Wasser abfallende Strand zu langen Strandspaziergängen und Badevergnügen ein. Der Strand ist für Kinder geeignet, Büsche und Steinburgen bieten Schutz vor dem Wind. FKK wird hier ebenfalls praktiziert, besonders im Abschnitt südlich der RIU-Hotels.

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Die schönsten Orte auf Fuerteventura
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  1. Puerto del Rosario
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    Puerto del Rosario, España
    © © LordRunar, iStock
    Puerto del Rosario

    In der Inselhauptstadt, die sich früher Puerto de Cabras (Ziegenhafen) nannte, laufen alle wichtigen Verkehrswege zusammen. Bis heute ist der Seehafen der größte Umschlagplatz der Insel. Südlich von Puerto del Rosario liegt der internationale Flughafen (Airport del Motorral).

    Puerto del Rosario ist eine sehr sachliche Stadt. Die Hafenpromenade und einige hübsche Kirchen sind zwar nett anzuschauen, ansonsten gibt es aber keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Es regiert das alltägliche und einfache Leben der Inselbewohner, ganz abseits vom Tourismus.

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  2. Corralejo
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    Corralejo, Espanya
    © © Jose Alonso, iStock
    Corralejo

    Der größte Touristenort im Norden Fuerteventuras bietet unzählige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: Die Hauptstraße mit unzähligen Geschäften, eine lebhafte Strandpromenade und ein schillerndes Nachtleben.

    Doch wer Corralejo als „Ballerman“ Fuerteventuras abhakt, der tut ihr Unrecht: Der historische Stadtkern mit seinen schmalen Gassen, der Hafen, der Blick auf die Insel Los Lobos, der auch bei Einheimischen beliebte Stadtstrand und das vielfältige Freizeitangebot tragen dazu bei, dass Corralejo einen Ausflug wert ist.

    Vom Hafen aus lassen sich Bootsausflüge nach Los Lobos unternehmen. Auch die Fähre nach Lanzarote legt hier ab.

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  3. Betancuria
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    Betancuria, Espanya
    © © Ross Helen, iStock
    Betancuria

    Für viele gilt er als einer der schönsten Orte Fuerteventuras: Betancuria ist das älteste Dorf der Insel und alte Hauptstadt. Heute steht Betancuria unter Denkmalschutz.

    Der Ort mit seinen rund 500 Bewohnern strahlt eine ganz eigene Idylle und Ruhe aus. Weiße Häuschen schmiegen sich zwischen unzählige große Palmen, kleine Gassen laden zum Umherstreifen ein und es gibt neben einem archäologischen Museum auch zahlreiche Souvenirshops und gute Restaurants.

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  4. Antigua
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    Antigua, Espanya
    © © Philip Lange, Shutterstock
    Antigua

    Der Ort ist eine der ältesten Siedlungen der Insel und hat einen ganz eigenen Charme. Er liegt ziemlich genau in der Inselmitte und ist kein Touristenzentrum, bietet aber dennoch verhältnismäßig viele Einkaufsmöglichkeiten und in der (für Fuerteventura recht grünen) Umgebung auch einige schöne Unterkünfte.

    Die hübsche Kirche Nuestra Senora de la Antigua mit ihrem großen, von subtropischen Pflanzen umsäumten Platz ist einen Abstecher wert.

    Am nördlichen Rand Antiguas liegt zudem das Kunsthandwerkszentrum “Centro de Artesania Molino de Antigua” mit einer besonders schönen restaurierten vierflügeligen Windmühle, dem staatlichen Kunsthandwerksladen Artesanía Insular und einem Freilichtmuseum.

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  5. El Cotillo
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    El Cotillo, Espanya
    © © infrontphoto, iStock
    El Cotillo

    War El Cotillo früher noch ein ursprüngliches und verträumtes Fischerdörfchen, so zieht auch hier langsam aber sicher der Tourismus ein. Der einstige Geheimtipp unter Surfern und Individualtouristen entwickelt sich immer mehr zum Touristenort.

    Nichtsdestotrotz verzaubert El Cotillo nach wie vor durch seinen rustikalen Charme. Shoppingmöglichkeiten, eine lebhafte Flaniermeile oder ein Nachtleben sucht man hier vergeblich. Dafür wird man mit urigen Bars, ausgezeichneten Fischrestaurants, bezaubernden kleinen Läden, dem einmaligen Lagunenstrand, einem beeindruckenden alten Hafen und dem daran anschließenden ursprünglichen Ortskern belohnt.

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  6. La Oliva
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    La Oliva, España
    © © silvershadow10, iStock
    La Oliva

    Die hübsche Kleinstadt La Oliva verdankt ihren Namen den zahlreichen schönen Olivenbäumen. Das Stadtbild wird geprägt von der Pfarrkirche „Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria“ und ihrem großen Glockenturm. In La Oliva gibt es zudem ein Schwimmbad.

    Am östlichen Ortsrand La Olivas liegt das Haus des Obersten, die „Casa de los Coroneles“. Der festungsähnliche Bau war bis ins 19. Jahrhundert Sitz des höchsten Befehlshabers Fuerteventuras. Nur wenige 100 Meter entfernt befindet sich das Herrenhaus „Casa Mané“ mit dem Kunstzentrum „Centro de Arte Canario“.

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  7. Lajares
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    Lajares, Espanya
    © © holbox, Shutterstock
    Lajares

    Lajares ist die gar nicht mal so heimliche Surferhauptstadt – und das, obwohl der Ort gar nicht direkt am Meer liegt. Er besitzt zahlreiche Surfshops und im Café El Goloso trifft man sich vor, nach oder zwischen den Surfsessions auf einen Kaffee oder einen leckeren frisch gepressten Orangensaft.

    Aber auch für Nicht-Surfer lohnt es sich, mal in Lajares vorbeizuschauen: Es gibt zwei gut erhaltene Windmühlen (Molino und Molina), die Kunsthandwerkschule „Escuela de Artesanía Canaria“ und mehrere ausgezeichnete Restaurants.

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  8. Pájara
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    Pájara, Espanya
    © © Michael Utech, iStock
    Pájara

    Schon die Anreise nach Pájara lohnt sich: Eine abenteuerlicheaber schöne Straße (die FV-30) führt durch ein Naturschutzgebiet direkt in die Kleinstadt, die sich zwischen zahlreiche Berghänge schmiegt.

    Das gepflegte und hübsche Stadtbild ist geprägt von schön bepflanzten Innenhöfen, typisch kanarischen Holzbalkonen und aufwendig verzierten Häusern. Die kunsthistorisch bedeutsame Pfarrkirche „Iglesia Nuestra Senora de Regla“ im Zentrum gehört zu den sehenswertesten Kirchen Fuerteventuras.

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  9. Villaverde
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    Villaverde, Espanya
    © © Pawel Kazmierczak, Shutterstock
    Villaverde

    Villaverde bedeutet übersetzt „grünes Dorf“ und liegt auf einer Anhöhe mit wunderschönem Blick auf den fernen Atlantik. Es besitzt keinen direkten Ortskern, dafür aber zahlreiche verwinkelte und hübsche Straßen. Das grüne Erscheinungsbild verdankt das beschauliche Örtchen dem stetigen Nord-Ost Passat und dem Lavastein „Picon“ mit seiner wasserspeichernden Eigenschaft. Hauptattraktion ist die Lavahöhle „Cueva del Llano“. In Villaverde gibt es mehrere Restaurants und zudem ein Yoga-Resort.

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  10. Morro Jable
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    Morro Jable, España
    © © Elena Krivorotova, iStock
    Morro Jable

    Der Doppelort Morro Jable/Jandía ist das größte Touristenzentrum Fuerteventuras. Der ursprüngliche und recht schöne Fischerort Morro Jable geht im Osten nahtlos in eine aus Hotel- und Appartmentkomplexen bestehende große Feriensiedlung über. Sie trägt den Namen Jandía Playa, kurz: Jandía (ebenso wie die gesamte Halbinsel). Sehenswert ist der weitläufige und feinsandige Strand. Die Orte liegen am Fuße der Gebirgskette mit dem höchsten Berg Fuerteventuras. Diese hält oftmals auch die kalten Winde und Wolken fern, weswegen Morro Jable/Jandía das sonnigste Wetter und die wärmsten Temperaturen Fuerteventuras aufweisen kann.

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  11. Caleta de Fuste
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    Caleta de Fuste, Espanya
    © © MKCinamatography, iStock
    Caleta de Fuste

    Sie ist die drittgrößte Feriensiedlung Fuerteventuras und eine typische Retortenstadt. Unzählige kleine ältere Bungalows werden immer mehr umringt von modernen und großen Hotelkomplexen. Dazu gesellen sich zahlreiche Restaurants, Bars und Einkaufszentren.

    Die Siedlung, auch als El Castillo bekannt, ist besonders bei Familien mit Kindern beliebt, was sicherlich auch an den Badestränden liegt. Vor allem der goldgelbe Hauptstrand, Playa del Castillo, liegt geschützt in einer Bucht, das Baden im seichten Wasser ist gefahrlos möglich.

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  12. Costa Calma
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    Costa Calma, España
    © © Andreas R., Shutterstock
    Costa Calma

    Der zweitgrößte Ferienort Fuerteventuras ist ein beliebtes Ziel deutscher Urlauber und von Familien mit Kindern. Die künstliche Feriensiedlung entstand ab den 70er Jahren. Sie liegt am nördlichen Beginn der Halbinsel Jandía und hat einen kinderfreundlichen, flach ins Wasser abfallenden Sandstrand. Costa Calma ist ein ruhiger Ort, einen historischen Stadtkern oder ein richtiges Ortszentrum gibt es nicht.

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Premium-Tipps Fuerteventura
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  1. Plantación / Museo "Finca Canarias Aloe Vera"
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    Carretera General Fuerteventura FV-2 Km 42 / La Fuentita, Espanya
    © Plantación / Museo "Finca Canarias Aloe Vera"
    Plantación / Museo "Finca Canarias Aloe Vera"

    Bei einem Besuch der ökologischen Aloe Vera-Plantage der erfahren Interessierte alles über die 5.000 Jahre alte Geschichte der “Königin der Heilpflanzen",lernen, wie man ein Aloe Vera Blatt schneiden muss und können die Produkte testen, die aus dem natürlichem Saft hergestellt werden.

    Plantación / Museo "Finca Canarias Aloe Vera"

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Fuerteventuras beste Surfspots und -strände
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  1. Playa de Sotavento
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    Jandia Natural Park / Jandia, Espanya
    © StefaMi, iStock
    Playa de Sotavento

    Der „Playa de Sotavento“ ist ein rund fünf Kilometer langer Strandabschnitt und teilt sich auf in die beiden Abschnitte „Playa Risco del Paso“ (beim gleichnamigen Ort) und „Playa Barca“. Der Strand ist ein Eldorado für Wind- und Kitesurfer und bietet für Anfänger und Profis gleichermaßen gute Bedingungen. Für Wind- und Kitesurfer gibt es separate, großzügig bemessene und abgegrenzte Zonen. Das René Egli Windsurfcenter liegt ebenfalls hier, und alljährlich im Sommer findet hier der Windsurfweltcup statt.

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  2. Beachbreak El Cotillo
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    El Cotillo Beach / La Oliva, Espanya
    © kasto80, iStock
    Beachbreak El Cotillo

    Der Beachbreak südlich von El Cotillo ist ein beliebtes Ziel für Surfschulen (Wellenreiten) aus El Cotillo und Corralejo, die hier ihren Anfängerunterricht abhalten. Der wunderschöne und wilde Strand bietet aber genügend Buchten, so dass sich die zahlreichen Surfer relativ gut verteilen. Je nach Jahreszeit und Swell (Dünung) brechen die Wellen häufig close-out (auf ganzer Breite) – tun sie das nicht, ist der Spot auch für Intermediates und Fortgeschrittene ein beliebtes Ziel. Auch Kitesurfer sind hier anzutreffen.

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  3. Flag Beach Corralejo
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    La Oliva, Espanya
    © Manuel Velasco, iStock
    Flag Beach Corralejo

    Südlich von Corralejo liegt der Flag Beach – eine wunderschöne Bucht mit glasklarem Wasser, hauptsächlich für Wind- und Kitesurfer. Der Sandstrand fällt relativ flach ab, es gibt beiderseits jedoch ein Riff und bei Ebbe sollte man auf die Riffplatten achten. Vor Ort gibt es auch ein Surfcenter, jedoch keine weitere Infrastruktur.

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  4. Northshore
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    Calle Majanicho 98 / La Oliva, Espanya
    © 35007, iStock
    Northshore

    An der Nordwestküste zwischen Cotillo und Corralejo liegt die Northshore. Zwischendrin trifft man auf das verträumte kleine Fischerdörfchen Majanicho, das ebenfalls zwei erstklassige Spots bietet. Sämtliche Spots der Northshore sind nur über eine holprige Off-Road-Piste von Cotillo, Lajares oder Corralejo aus zu erreichen. Dafür reiht sich ein Spot an den anderen. Von fortgeschrittenen Anfängern bis hin zum absoluten Profi werden hier alle Ansprüche bedient. Es tummeln sich unzählige Wellenreiter, aber auch Wind- und Kitesurfer.

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  5. Playa de Viejo Rey
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    Jandia, España
    © kasto80, iStock
    Playa de Viejo Rey

    Eingerahmt von beeindruckenden Sandsteinklippen bietet der Strand Playa de Viejo Rey bei La Pared eine ganz besondere Kulisse. Der Spot ist vor allem bei Wellenreitern beliebt, bietet er doch relativ konstante Bedingungen, vor allem auch für Wellenreit-Anfänger. Windsurfer hingegen sollte einiges an Erfahrung mitbringen, bevor sie sich an diesen Spot wagen. In La Pared gibt es mehrere Surfschulen. Für Nichtsurfer bieten die Klippen Erste-Reihe-Plätze für traumhafte Sonnenuntergänge.

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Die besten Ausflüge auf Fuerteventura
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  1. Casa Santa María
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    Plaza Santa María de Betancuria 1 / Betancuria, Espanya
    © © Ross Helen, iStock
    Casa Santa María

    Mitten im historischen Zentrum Betancurias, direkt gegenüber der Kirche „Santa Maria“ liegt die Casa Santa Maria. Das wunderschön renovierte Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert beherbergt nicht nur ein lohnenswertes Restaurant, sondern auch eine üppige Gartenanlage mit zahlreichen Informationen zum heimischen Kunsthandwerk, ein 3D-Kino mit unterschiedlichen Multivisionsprojekten und einen Naturpark mit eindrucksvollen Fotos und Videos zur Flora und Fauna Fuerteventuras. In den dazugehörigen Souvenirgeschäften gibt es eine große Auswahl an Erinnerungen und Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

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  2. Villa Winter
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    Jandía Natural Park / Cofete, España
    © Salvador Aznar, Shutterstock
    Villa Winter

    Sagenumwoben und geheimnisvoll: Die Villa Winter nahe Cofete, an einem Hang mitten in der Einöde. Ein Teil der Villa ist zur Besichtigung freigegeben.

    Um die Villa selbst ranken sich wilde Spekulationen: Gab es ein unterirdisches Tunnelsystem? War sie ein möglicher Exilsitz für Adolf Hitler?

    Dafür fehlen allerdings bislang die Beweise, und so bleibt die Villa Winter vor allem eines: Ein beeindruckender Bau vor einer gewaltigen Bergkulisse, mit einem fantastischen Ausblick auf den Atlantik.

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  3. Cuevas de Ajuy
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    Jandìa, Spanien
    © wjarek, iStock
    Cuevas de Ajuy

    Die großen Höhlen von Ajuy sind Zeitzeugen der Piraterie und gleichzeitig ein beeindruckendes Naturschauspiel.

    Der Strand bei Ajuy, die Playa de los Muertos, diente früher den Piratenschiffen als Landeplatz. Der Strand wird auch Totenstrand genannt und ist schon aufgrund seines schwarzen Lavasandes eine kleine Sehenswürdigkeit. Von hier aus gelangt man heute über einen Weg entlang der Klippen zur Caleta Negra (Schwarze Bucht). Eine steile Treppe führt hier hinunter zu den historischen Piratenhöhlen.

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  4. American Star
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    Playa de Garcey / Barranco, Spanien
    © Oliver Hoffmann, Shutterstock
    American Star

    Sie ist der gestrandete Stolz der United State Line: Die American Star, ein Truppentransporter der U.S. Navy, zerbrach im Jahre 1994 vor der Küste Fuerteventuras in zwei Teile. Bis 2007 waren Teile des Schiffes vom Strand Playa de Garcey aus noch gut sichtbar, inzwischen lässt sich die Stelle des Wracks selbst bei Ebbe nur noch erahnen.

    Dennoch ist der Strand einen Abstecher wert: Abgeschieden liegt er zwischen hohen Felsen. Bei Ebbe lässt sich rechter Hand eine Höhle erkunden. Zum Baden ist er aufgrund gefährlicher Unterströmungen nicht geeignet.

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  5. Faro de El Toston
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    La Oliva, Spanien
    © Ross Helen, iStock
    Faro de El Toston

    Einige Kilometer nördlich von El Cotillo befindet sich der Faro de El Toston, einer der interessantesten Leuchttürme der Insel. Seine Besonderheit sind die drei unterschiedlichen Türme, die zu unterschiedlichen Zeiten gebaut wurden (1887, in den 1950ern und 1985). Die Anlage rund um den Leuchtturm bietet neben einem tollen Panoramablick auf die nahegelegenen Buchten auch einen windgeschützten Bereich, der zum Verweilen einlädt. Zudem befindet sich am Turm auch das Fischereimuseum „Museo de la Pesca“ und ein Naturlehrpfad, der mit Informationstafeln durch die nähere Landschaft führt.

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  6. Punta de Jandía
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    Calle la Peatonal Piragua / Puerta de la Cruz, Espanya
    © Philip Lange, Shutterstock
    Punta de Jandía

    Es ist der südwestlichste Zipfel Fuerteventuras: Die Punta de Jandía. Der Leuchtturm hier , der Faro de Jandía, befindet sich quasi mitten im Atlantik und beschert dir einen atemberaubenden Blick auf die tosende Brandung und die wilde Westküste. Baden ist hier verboten.

    Du erreichst Punta Jandía von Morro Jable aus: Oberhalb des Hafens geht es los, und nach kurzer Zeit führt eine abenteuerliche und kurvenreiche Schotterpiste durch das Naturschutzgebiet Parque Natural de Jandía. Zu deiner Rechten das beeindruckende Bergmassiv, zu deiner Linken: Der Atlantik mit teils menschenleeren kleinen Buchten.

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  7. Iglesia Nuestra Señora de Regla
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    Pájara, Espanya
    © Michael Utech, iStock
    Iglesia Nuestra Señora de Regla

    Sie gilt als eine der sehenswertesten Kirchen der Insel: Die Pfarrkirche von Pájara mit ihren zwei Schiffen. Das Kirchenportal aus Stein ist mit geheimnisvollen, aztekischen Ornamenten verziert. Aber auch ein Blick ins Innere lohnt sich: Der goldene Barockaltar lässt sich durch eine kleine Spende mit Scheinwerferlicht anstrahlen. Die Holzdecke im Mudéjar-Stil und die kleinen, nicht sichtbaren Fenster geben der Kirche einen ganz besonderen Charme.

    Gegenüber der Kirche kannst du übrigens einen restaurierten Schöpfradbrunnen bewundern. Derartige Konstruktionen wurden noch bis vor wenigen Jahrzehnten benutzt, um die Felder zu bewässern.

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  8. Centro de Arte Canario
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    Calle Salvador Manrique de Lara / La Oliva, España
    © Pawel Kazmierczak, Shutterstock
    Centro de Arte Canario

    Östlich von La Oliva befindet sich das kanarische Kulturzentrum „Centro de Arte Canario“. Es liegt auf dem Gelände von Casa Mané, einem wunderschön restaurierten Herrenhaus mit einem sehenswerten Garten. Das Kulturzentrum widmet sich der zeitgenössischen und altkanarischen Kunst und wurde von Kunstliebhaber Manuel Delgado Camino gegründet, um kanarischen Künstlern eine eigene Plattform zu bieten. Die Ausstellungen finden drinnen und draußen statt und zeigen Bilder, Skulpturen und Plastiken. Der Eintritt ist frei, es gibt zudem einen Souvenirshop, eine Buchhandlung und ein Café.

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  9. Aloe Vera Fresca di Fuerteventura
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    Av. General Franco 2 / La Oliva, España
    © JackCo, shutterstock.com
    Aloe Vera Fresca di Fuerteventura

    Dank des milden Klimas und der Luftqualität auf Fuerteventura wächst hier die Aloe Vera-Pflanze besonders gut. Sie ist eine Heilpflanze und gilt auch als „kleine Hausapotheke“, geeignet für die äußere und innere Anwendung. Über die Insel verteilt gibt es einige Fabriken, die Aloe Vera-Pflanzen vor Ort anbauen, verarbeiten und in den zahlreichen (Fabrik-)shops verkaufen. Ein Fabrikshop mit angeschlossenem Museum der Firma Aloe Vera Fresca befindet sich in La Oliva.

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Sportliche Aktivitäten auf Fuerteventura
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  1. Sendero-Camino Natural PR FV-55 "Gran Valle – Cofete"
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    Carretera Punta de Jandía / Morro Jable, Espanya
    © Naeblys, shutterstock.com
    Sendero-Camino Natural PR FV-55 "Gran Valle – Cofete"

    Der Wanderweg PR FV 55, einer der historischen “Königswege“ (Camino Real), führt dich mitten durch den Naturpark Jandía: Es geht durch das “Gran Valle“ (Großes Tal) und über einen alten Passweg hinauf auf die Passhöhe Degollada de Cofete mit spektakulärem Weitblick und anschließend hinunter nach Cofete. Die Wanderung dauert insgesamt rund sechs Stunden (Hin- und Rückweg).
    Startpunkt ist der Parkplatz am ehemaligen Wasserreservoir (an der Schotterpiste zwischen Morro Jable und Punta Jandía), du erkennst ihn an der dortigen Wandertafel.

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  2. Fuerteventura Golf Club
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    Calle del Golf 1 / Caleta de Fustes, España
    © jhorrocks, iStock
    Fuerteventura Golf Club

    Das satte Grün eines großflächig angelegten Golfplatzes? Das bringt man im ersten Moment nicht unbedingt mit Fuerteventura in Verbindung. Und dennoch ist Golf auf Fuerteventura eine sehr beliebte Freizeitaktivität – auch wenn die landschaftlichen Gegebenheiten und der allgegenwärtige Wind die Golfspieler vor so manche Herausforderung stellen. Insgesamt gibt es sechs Golfplätze, der älteste und gleichzeitige größte Golfplatz ist der Fuerteventura Golf Club in Caleta de Fuste. Der 18-Loch Platz mit drei Seen hat eine Bahnlänge von ca. 6000 Metern.

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  3. Corralejo Buggies
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    Calle Hibisco 1 / Corralejo, Spain
    © stock_colors, iStock
    Corralejo Buggies

    Man hört sie schon von weitem: Die knatternden Zweisitzer-Buggies, die in einer langen Reihe hintereinander her über Stock und Stein brettern. Die vierstündige Buggy-Safari-Tour führt vorbei an Vulkanen durch die Wüste, mit Zwischenstopp am Lagunenstrand in El Cotillo, bevor es über die Northshore zurück nach Corralejo geht. Eine Sonnenbrille und ein Tuch als Schutz für Mund und Nase sind empfehlenswert!

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  4. Deep Blue Diving
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    Muelle Deportivo / Caleta de Fustes, Espanya
    © aquapix, shutterstock.com
    Deep Blue Diving

    Das Tauchcenter in Caleta de Fuste gibt es bereits seit 1984, seit 1999 wird es von einem Schweden und einem Deutschen geführt. Die Basis liegt direkt am Hafen von Caleta de Fuste und hat von dort direkten Zugang zu 14 Tauchspots mit einer Wassertiefe von bis zu 40 Metern.

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  5. Azulfit
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    Calle Tabaiba 100 / Villaverde, Spain
    © mapodile, iStock
    Azulfit

    Einmal durchatmen und neue Energie tanken – das lässt es sich auf Fuerteventura vorzüglich. Wer das gerne unter Anleitung tun möchte, der findet vielfältige Yoga-Angebote, oftmals angeschlossen an die zahlreichen Surfschulen und -camps. Wer eher auf der Suche nach einem Retreat ist, der findet in der Nähe von Villaverde das Resort Azulfit. Das ganze Jahr über werden unterschiedliche Retreats, Yoga-, Pilates- und Meditationskurse angeboten, es gibt gut ausgebildete Lehrer und Unterricht in kleinen Gruppen. Die unterschiedlich eingerichteten Gästezimmer liegen in einer großzügigen Anlage mit atemberaubendem Blick auf den Atlantik.

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  6. Sendero-Camino Natural SL-FV 27 "Vega de Rio Palmas - Presa de las Penitas"
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    Vega de Río Palmas, España
    © ManuelVelasco, iStock
    Sendero-Camino Natural SL-FV 27 "Vega de Rio Palmas - Presa de las Penitas"

    Der kleine Ort Vega de Río Palmas liegt an einem ausgetrockneten aber fruchtbaren Flussbett, dem Barranco de las Peñitas. Der Wanderweg führt durch den Barranco und durch das “Tal der tausend Palmen“. Du kommst vorbei am künstlich angelegten Stausee Embalse de las Peñitas mit tollem Blick in die steinige Schlucht Mal Paso. Ein Pflasterweg führt die Schlucht hinab, vorbei an der kleinen Wallfahrtskapelle Ermita de la Pena, welche zu Ehren der heiligen Schutzpatronin Virgen de la Pena von Fuerteventura errichtet wurde. Bis zum Ende der Schlucht, dann wieder auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück.

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  7. Rancho Barranco de los Caballos
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    Puerto Nuevo / La Pared, Spain
    © ManuelVelasco, iStock
    Rancho Barranco de los Caballos

    Auf dem Rücken eines Pferdes am Strand entlang galoppieren, im einen Augenwinkel die Sonne, die im Meer versinkt, im anderen die beeindruckenden Klippen der Westküste? Oder lieber oben auf den Klippen den herrlichen Blick über den Atlantik genießen und dann auf dem Pferderücken das Landesinnere erkunden? Auf Fuerteventura gibt es mehrere Reitställe, einer davon liegt bei La Pared an der Westküste. Auf der Rancho Barranco de los Caballos bieten Anke und Walter Reitunterricht und Ausritte in deutscher, englischer und spanischer Sprache an.

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  8. Playitas Hotel
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    Las Playitas Ti-06 / Las Playitas, Espanya
    © Andreas R., shutterstock.com
    Playitas Hotel

    Im kleinen hübschen Fischerort Las Playitas liegt das Playitas Resort, ein relativ neues und großes Sportresort mit über 30 verschiedenen Sport- und Fitnessangeboten. Das Resort richtet sich sowohl an sportlich Interessierte als auch an Profis, die sich auf ein Sportereignis vorbereiten möchten. Die großzügige Anlage bietet unter anderem Restaurants, einen Sportshop, ein olympisches Becken, Sonnenterrassen und zwei beheizbare Swimmingpools. Der Strand Las Playitas ist perfekt für Segler, Surfer und Sonnenanbeter.

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Fuerteventuras landschaftliche Highlights
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  1. El Jable
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    Corralejo, Espanya
    © silvershadow10, Shutterstock
    El Jable

    Eine einmalige Wüstenlandschaft, soweit das Auge reicht: das Dünengebiet El Jable, das zum Naturschutzgebiet Parque Naturla de Corralejo gehört, erstreckt sich über eine Fläche von rund 20 Quadratkilometern und dehnt sich gut elf Kilometer von Norden nach Süden aus. Die weitläufigen Wanderdünen sind in ständiger Bewegung.
    Einzig die FV-2 von Corralejo nach Puerto del Rosario teilt das Dünengebiet. Wenn besonders starker Wind weht, peitscht er den Sand über diese Straße – ein ganz besonderes Naturschauspiel. Der Sand besteht größtenteils aus zermahlenen Schneckenhäusern und Muschelschalen. Am Rande der Dünenlandschaft liegen zahlreiche reizvolle Badestrände.

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  2. Mirador de Morro Velosa
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    Camino Velosa / Betancuria, Espanya
    © pawopa3336, iStock
    Mirador de Morro Velosa

    Er ist einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Insel: Der Mirador Morro Velosa. Man erreicht ihn, wenn man die FV-30 von Norden kommend nach Betancuria fährt. Auf einer Anhöhe vor Betancuria führt eine kleine ausgeschilderte Straße von der Hauptstraße ab, hoch zum Aussichtspunkt, und sollte die Schranke nicht zu sein, unbedingt einen Abstecher machen und die fantastische Ausblick genießen!

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  3. Playa de Cofete
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    Cofete, Spain
    © SimplementeUnaFoto, iStock
    Playa de Cofete

    Es gibt wohl kaum einen abgelegeneren Ort auf Fuerteventura: der Strand von Cofete im Südwesten der Insel ist nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Bereits die Anfahrt auf der schmalen Bergstraße ist ein Abenteuer mit beeindruckendem Ausblick auf die Westküste und ihre Bergkette, die sich hinter Cofete vorbei imposant Richtung Horizont schlängelt.
    Der weitläufige Strand bietet Einsamkeit pur. Es gibt nur eine handvoll Häuser in Cofete, dazu die geheimnisvolle Villa Winter. Ansonsten: Strand, soweit das Auge reicht. Unberührt, einsam, wild. Perfekt für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Das Baden ist hier zu gefährlich.

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  4. Montaña de Tindaya
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    FV-10 / Tindaya, España
    © fotofly1960, iStock
    Montaña de Tindaya

    Er gilt als der heilige Zauberberg Fuerteventuras: Der Berg Tindaya, knapp 400 Meter hoch, zu dessen Fuße verstreut das gleichnamige kleine Dorf liegt. Bereits für die Ureinwohner war der Berg ein heiliger Ort, dem Zauberkräfte zugeschrieben wurden. 1978 fand man im Gipfelbereich rätselhafte prähistorische Felszeichnungen und Reste eines Altars und einer Opferkultstelle.
    Aufgrund des großen archäologischen und kulturellen Wertes ist die Besteigung des Berges nur mit einer Sondergenehmigung der Inselregierung möglich! Allerdings führen einige Wanderwege durch das Naturschutzgebiet um den Berg herum.

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  5. Cueva del Llano
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    FV 101 / Villaverde, España
    © IndustryAndTravel, shutterstock.com
    Cueva del Llano

    Sie ist ein ganz besonderes Zeugnis urzeitlichen Lebens: Die Lavahöhle Cueva del Llano lässt ihre Besucher in die geologische Vergangenheit Fuerteventuras eintauchen. Sie entstand vor mehr als 990.000 Jahren durch einen Vulkanausbruch. Die Lavahöhle ist knapp 650 Meter lang, verbreitert sich auf sieben bis zwölf Meter und hat stellenweise eine Deckenhöhe von bis zu fünf Metern. Weite Teile der Höhle sind begehbar. Eine Führung durch die Höhle ist ein ganz besonderes Erlebnis. In der Höhle selbst ist es stockdunkel, Besucher werden mit Taschenlampen und Helmen mit Helmlicht ausgestattet.

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  6. Isla de los Lobos
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    Isla de los Lobos, España
    © mauro_grigollo, iStock
    Isla de los Lobos

    Die Vulkaninsel vor der Nordküste Fuerteventuras ist geprägt durch ihre ursprüngliche Landschaft mit einzigartiger Flora und Fauna. Ein zirka 14 Kilometer langer Rundwanderweg führt dich vorbei an den Highlights der nur rund fünf km² großen Insel: die Salzwiesen Las Lagunas (ideal für Vogelliebhaber), den alten Leuchtturm Faro de Martino, den Vulkankrater Montaña Lobos mit einem atemberaubenden Panoramablick und die wunderschöne und geschützte Badebucht Playa las Conchas.
    Von Corralejo aus fahren täglich Boote zum kleinen Hafen auf Lobos, die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten. Festes Schuhwerk und genügend Nahrungs- und Wasservorräte sind Pflicht.

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Familienurlaub auf Fuerteventura: Die besten Aktivitäten
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  1. Oasis Park
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    Carretera General de Jandia / La Lajita, Espanya
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    Oasis Park

    Er wirkt wie ein grüner Fremdkörper in der sonst eher kargen Landschaft Fuerteventuras: Der Naturpark ist mit seinen 800.000 Quadratmetern der größte Freizeitpark der Kanaren. Im Botanischen Garten gibt es rund 2.000 Pflanzenarten und im Tierpark können über 250 Tierarten aus aller Welt besichtigt werden. Dazu kommen verschiedene Tiershows, ein Streichelzoo und ein Abenteuerspielplatz für die Kleinen. Natürlich dürfen auch zahlreiche Souvenir-Shops und Restaurants nicht fehlen.
    Kostenfreie Parkplätze sind genügend vorhanden. Wer kein Auto besitzt, kann den kostenlosen Busshuttle des Parks nutzen, der alle größeren Hotelzentren der Insel anfährt.

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  2. Safari Experience
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    Carretera General Jandía / La Lajita, España
    © wojtaro76, shutterstock.com
    Safari Experience

    Auf dem Rücken eines Dromedares auf den Hügel schaukeln und den Blick über den botanischen Garten schweifen lassen: Auch das ist im Oasis Park möglich. In Europas größtem Kamelreservat hat man die Wahl zwischen der kürzeren Tour, die durch den Park führt, oder der längeren Tour auf die Hügel der Umgebung und mit einem Picknick am Strand.

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  3. Gran Karting Fuerteventura
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    Calle el Aloe / Puerto del Rosario, Spain
    © Jacom Stephens, iStock
    Gran Karting Fuerteventura

    Rennfahrspaß für Groß und Klein: Am Rande der Hauptstadt, im Industriepark Risco Prieto, liegt die GoKart-Bahn Gran Karting. Der Fahrspaß eignet sich für Kinder ab fünf Jahren, der Rundkurs ist einen Kilometer lang. Eine zweite Bahn befindet sich übrigens im Süden der Insel bei El Cardón, auf der FV-618 von Süden kommen in Tamaretilla auf den Wegweiser “Karting“ achten. Beide Anlagen bieten eine Terrassenbar zum Verweilen.

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  4. Acua Water Park
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    Avenida Nuestra Señora del Carmen 41 / Corralejo, Espanya
    © Imgorthand, iStock
    Acua Water Park

    Badespaß für Groß und Klein gibt es auf Fuerteventura auch abseits der Strände: Riesenwasserrutschen, Röhrenrutsche, ein Wellenbad und ein Aqua Kids Club warten im Acua Waterpark im Westen Corralejos. Auf dem Areal gibt es zudem auch den dazugehörigen Freizeitpark Parque de Europa (u.a. mit Kletterfelsen, Gruselshows, Bowling und Restaurants) und den Tierpark Animal Experience, u.a. mit Haifischen und Seehunden. Unbedingt vor dem Besuch Öffnungszeiten überprüfen!

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  5. FreshSurf
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    Calle Hermanas del Castillo 4 / El Cotillo, España
    © Matej Kastelic, shutterstock.com
    FreshSurf

    Für Familien mit Kindern ab rund 8 Jahren lohnt sich auch ein gemeinsamer Kurs im Wellenreiten: Eltern schwingen sich gemeinsam mit ihren Kids aufs Board und versuchen sich an den ersten Weißwasserwellen – da sind jede Menge Spaß, lustige Urlaubsfotos und die ersten Erfolgserlebnisse vorprogrammiert. Kurse gibt es sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene (Kinder ab 12 Jahren).

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  6. Ecomuseo de la Alcogida
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    Calle Rosario 7 / Tefía, Espanya
    © Tamara Kulikova, shutterstock.com
    Ecomuseo de la Alcogida

    Am Ortseingang von Tefia befindet sich ein landwirtschaftliches Ökomuseum, das seinen Besuchern auf anschauliche Art und Weise die traditionelle Handwerkskunst und das landwirtschaftliche Geschick der ländlichen Bevölkerung vom 19. Jahrhundert bis vor wenigen Jahrzehnten näherbringt. Das Besondere: Das Museum wird von Einheimischen bewohnt. Die Besucher können die Handwerker bei ihren Tätigkeiten beobachten und stellenweise auch selbst Hand anlegen. Das Freilichtmuseum besteht aus sieben restaurierten Bauernhäusern, die stellvertretend für die verschiedenen Baustile Fuerteventuras stehen. 

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Egal ob endlose Sandstrände für Wassersportler oder zum Baden, das geheimnisvolle Kirchenportal der Iglesia Nuestra Señora de Regla, die alte Hauptstadt Betancuria oder Corralejo, die lebhafte Stadt im Norden: Fuerteventuras Highlights sind so vielfältig wie die Insel selbst.

Die Must-Sees auf Fuerteventura entdecken 

Fuerteventura gilt nicht umsonst als der “Strand der Kanaren“. Über 150 Kilometer an Sandstränden laden zum Sonnenbaden und Verweilen ein. Darunter bewachte Badestrände mit ausgezeichneter Infrastruktur, einsame kleine Buchten, menschenleere wilde Strände oder Lagunen mit kristallklarem Wasser. Hier dürfte wirklich jeder sein ganz eigenes Strandparadies finden.

Sonne satt: Einen tollen Badestrand auf Fuerteventura finden 

Die größte Stadt Fuerteventuras ist die Hauptstadt Puerto del Rosario, diese ist jedoch kaum touristisch geprägt. Die Haupttouristenorte sind Morro Jable/Jandía und Costa Calma im Süden, Caleta de Fuste an der Ostküste und Corralejo im Norden. Abseits davon gibt es zahlreiche kleinere Fischer- und Bergdörfer an den Küsten und im Landesinneren.

Die sehenswertesten Orte auf Fuerteventura 

Die besten Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants & Co.:

Tipps und Empfehlungen unserer Premium-Partner vor Ort 

Fuerteventura ist ein Eldorado für Surfer. Kitesurfer, Windsurfer oder Wellenreiter – egal, welches Bord du bevorzugst, du findest auf Fuerte auf jeden Fall einen passenden Spot oder eine geeignete Surfschule oder ein Surfcamp.

Wellenreiten & Surfen: Die besten Spots auf Fuerteventura 

Auch wenn Fuerteventura dazu verleitet, die Urlaubstage entspannt am Strand zu verbringen – es lohnt sich auf jeden Fall, auch die Insel zu erkunden. Am besten geht das mit dem Mietwagen: Manche Sehenswürdigkeiten, wie die Villa Winter oder der Playa de Garcey, sind sogar nur mit dem Auto zu erreichen.

Die besten Ausflugsziele auf Fuerteventura 

Fuerteventura zaubert neben Surfen und Wellenreiten noch weitere sportliche Aktivitäten aus dem salzig-sandigen Hut. Unter Wasser wartet eine vielfältige und ganz eigene Welt darauf, bei einem Tauchgang erkundet zu werden. Oder bleibst du lieber an Land und erkundest die Insel zu Fuß oder mit dem Fahrrad?

Die besten Unternehmungen auf Fuerteventura 

Fuerteventuras landschaftliche Highlights sind allesamt einen Ausflug wert. Beeindruckende Weitblicke bieten zum Beispiel die ungewöhnliche Dünenlandschaft El Jable, der wilde und einsame Sandstrand von Cofete oder der heilige Zauberberg Tindaya.

Die tollsten landschaftlichen Highlights 

Für Familien mit Kindern bietet Fuerteventura auch abseits der Badestrände spannende Aktivitäten für kleine und große Inselentdecker.

Familienurlaub auf Fuerteventura: die besten Unternehmungen 

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Essen & Trinken auf Fuerteventura

Die Küche Fuerteventuras ist an sich eine einfache, aber keineswegs langweilige: Sie ist der andalusischen Küche ähnlich und hat eine ganz besondere Vorliebe für Knoblauch.

Typisch Fuerteventura

Fangfrischer Fisch

Fisch und Meeresfrüchte sind natürlich auf der Insel ein wichtiger Bestandteil der Speisekarte. Vor allem vieja (Europäischer Papageifisch), mero (Zackenbarsch), atùn (Thunfisch) oder calamares (Tintenfisch) bekommst du auf Fuerte frisch auf den Teller. Auch Paella mit Meeresfrüchten ist ein beliebtes Gericht, muss allerdings ab und an vorbestellt werden.

Kartoffeln mit mojo

Dazu gibt es oftmals papas arrugadas: Das sind typisch kanarische kleine Runzelkartoffeln, die auf eine spezielle Art in sehr salzigem Wasser (früher Meerwasser) gekocht werden. Sie werden mit Schale verzehrt.

Papas arrugadas wiederum sind kaum vorstellbar ohne mojo-Soße: Diese besteht aus einer Mischung aus Koblauch, Essig, Öl, Salz und entweder Paprika und Chili (mojo rojo, rote mojo) oder Petersilie und Koriander (mojo verde, grüne mojo).

Alles von der Ziege

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Speisekarte ist Ziegenfleisch: Entweder cabra (Ziege) oder cabrita (Zicklein, nur saisonal).

Unbedingt probieren solltest du queso de cabra (Ziegenkäse) beziehungsweise den für Fuerteventura typischen Queso Majorero. Der Käse wird aus der Milch der Ziegen hergestellt und hat oft einen Mantel aus Paprika, Gewürzen oder Gofio. Es gibt ihn in unterschiedlichen Reifestufen, “curado“ ist die Bezeichnung für den Käse mit der längsten Lagerzeit.

Gofio

Gofio ist eine weitere typische Spezialität Fuerteventuras, die jedoch inzwischen nicht mehr so oft auf den Speisekarten anzutreffen ist. Das einfache Gericht galt lange als Grundnahrungsmittel, etwas anderes konnten sich die Bauern oftmals nicht leisten. Gofio besteht aus geröstetem Getreide, das gemahlen und zu Brei verarbeitet wird. Manchmal wurde es mit etwas Gemüse oder Ziegenmilch verfeinert. Gofio wird heute zu Nachspeisen oder zum typisch kanarischen Eintopf gereicht, dem Potaje Canario. Er enthält alles, was es gerade im Garten oder Supermarkt gibt: verschiedene Gemüsesorten, Linsen, Kichererbsen, Kartoffeln und gegebenenfalls Fleisch.

Tapas

Tapas sind an sich keine kanarische, sondern eine echt spanische Spezialität. Die kleinen Appetithappen, die man entweder als Vorspeise oder auch in größeren Mengen als Hauptmahlzeit zu sich nimmt, sind natürlich auch auf Fuerteventura bestens vertreten.

Internationale Küche

Vor allem in den Ferienorten Fuerteventuras findest du auch ein großes Angebot an internationaler Küche: Von Pizza und Pasta über deutsche und englische Kost bis hin zu chinesisch, mexikanisch oder indisch.

Trinken auf Fuerteventura

Wasser gibt es nur in Flaschen, entweder sin gas (ohne Kohlensäure) oder con gas (mit Kohlensäure).

Das auf den Kanaren gebraute Bier (cerveza) ist recht süffig und günstig, es gibt zwei Sorten (“Tropical“ aus Cran Canaria, “Dorada“ aus Teneriffa). Ansonsten hast du in der Regel aber auch eine große Auswahl an anderen bekannten Biersorten.

Den kanarischen Honigrum (ron miel) gibt es oftmals nach einem üppigen Mahl, er ist ausgesprochen süß.

Der meistens trockene Wein kommt oftmals vom spanischen Festland, es gibt aber auch guten Rotwein aus Lanzarote.

Kleine Kaffeekunde

Nach dem Essen trinken die Kanaren oftmals einen Espresso oder einen Café sólo (starker schwarzer Kaffee in einer kleinen, nur halb voll gefüllten Tasse). Daneben gibt es noch den (Café) cortado, ein Café sólo mit etwas Milch, und den klassischen großen Milchkafee, den Café con leche.

Eine typisch kanarische Spezialität ist der Cortado Canario, auch bekannt als Cortado leche leche. Hier werden süße Kondensmilch, gefolgt von Café solo und einer abschließenden Schicht Milch in aufgeschäumter Form geschichtet.

Gibt man Trinkgeld?

Ist man mit dem Service zufrieden, gibt man auch auf Fuerteventura 5-10% des Rechnungsbetrages als Trinkgeld.

Wann wird gegessen auf Fuerteventura?

Ganz nach spanischer Lebensart lässt man sich auch auf Fuerteventura Zeit für das Essen. Die Essenszeiten sind sowohl mittags als auch abends ein bisschen später als in Deutschland. Mit dem Abendessen beginnt man nicht vor 20 Uhr. Die Ferienzentren und großen Hotels orientieren sich aber natürlich an ihren hauptsächlich mitteleuropäischen Gästen.

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Wetter & Klima auf Fuerteventura

Fuerteventura verfügt über ein ganzjährig angenehmes Klima, das sich aus der kühlen Meeresbrise und heißen Sahara-Winden ergibt. So sinken die Tagestemperaturen kaum einmal unter 20°C, steigen aber auch nur selten über 30°C. Regen ist hingegen selten, selbst in den niederschlagsreichsten Monaten November bis Januar regnet es durchschnittlich nur an sechs Monatstagen, dann aber oft heftig. Heiße Wüstenwinde, Calima genannt, sorgen ebenfalls für Überraschungen. Sie können die Temperatur schlagartig um einige Grade verändern und lassen oft eine dünne Schicht Wüstenstaub zurück.

Sonnenstunden, Temperaturen und aktuelles Wetter auf Fuerteventura

Beste Reisezeit Fuerteventura: Eigentlich immer

Fuerteventura ist ein ganzjähriges Reiseziel – nicht umsonst werden die Kanaren auch “Inseln des ewigen Frühlings“ genannt. Es gibt keine richtigen Jahreszeiten, das ganze Jahr über herrscht ein warm-gemäßigtes und niederschlagsarmes Klima mit rund 300 Sonnentagen im Jahr. Neben Lanzarote ist Fuerteventura die Insel mit den geringsten Niederschlägen: Im Jahr fallen hier nur rund 150 Milliliter pro Quadratmeter. (Im Vergleich: In Deutschland sind es ca. 729 Liter pro Quadratmeter!)

Die Badesaison beginnt im Juni und reicht bis in den Oktober hinein, Familienurlaube sind das ganze Jahr möglich. Wer mit Kleinkindern reist, sollte den Hochsommer aber besser meiden.Wanderungen durch die Natur sind auch im Sommer möglich, am besten geeignet sind jedoch die milden Frühlingsmonate. Wassersport wird auf Fuerteventura sowohl im Sommer wie im Winter angeboten. Insbesondere Surfer fühlen sich im Juli und August, dank der guten Wind- und Wellenbedingungen, besonders wohl.

Wann nach Fuerteventura reisen: Die beste Reisezeit

Wassertemperaturen: Höchstwerte ab August

Badeurlauber sollten Ferien auf Fuerteventura ab Juni planen. Dann steigen die Wassertemperaturen auf etwa 20°C, bevor sie zwischen August und Mitte Oktober ihren durchschnittlichen Höchstwert von 22°C erreichen.

Wind und Gezeiten

Fuerteventura gilt als Surferparadies, sowohl für Windsurfer als auch für Wellenreiter. Windsurfer finden dank der gleichmäßigen Winde im Juli und August die besten Bedingungen vor. Erfahrene Surfer wiederum bevorzugen die Monate Oktober bis Dezember mit ihren rauschenden Wellen.

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Anreise Fuerteventura: Flug oder Roadtrip

Wenn du einen Kurztrip planst oder deinen Urlaub überwiegend an einem Ort verbringen willst, lohnt sich ein Flug, denn dieser dauert nur einige Stunden. Eine Anreise mit dem Auto führt dich durch sehenswerte Gegenden Europas und verleiht dir Mobilität, dauert aber natürlich ihre Zeit. Mit dem Routenplaner erstellt man die individuelle Strecke ganz leicht. Einfach Start- und Zielort eingeben und die Verkehrsmittel miteinander vergleichen.

Hier geht’s zum Routenplaner

Anreise mit dem Flugzeug

Am schnellsten erreicht man die Insel per Flugzeug. Auf Fuerteventuras Flughafen nahe der Hauptstadt Puerto del Rosario landen in der Hauptsaison täglich Flüge aus ganz Europa, darunter auch viele aus dem deutschsprachigen Raum. Der Flug aus Deutschland dauert ca. vier bis fünf Stunden. In der Nebensaison ist unter Umständen ein Zwischenstopp nötig.

Alles Wissenswerte zu Fuerteventuras Flughafen

Anreise mit Auto und Fähre

Fuerteventura ist nur 100 km vom afrikanischen aber dafür fast 1.500 km vom europäischen Festland entfernt und liegt somit deutlich näher an Marokko als an Spanien. Die Fahrt mit dem Auto lohnt sich also nur, falls du viel Zeit hast, auch die anderen Kanaren-Inseln mit dem eigenen Auto besichtigen willst oder Lust auf ein Abenteuer hast. Ein besonderes Erlebnis ist der Roadtrip von Deutschland aus auf jeden Fall.

Die Route führt dich durch Frankreich und ganz Spanien. Im Süden des Landes wartet dann die Fähre auf dich, mit der du mitsamt deinem Auto innerhalb von knapp zwei Tagen nach Fuerteventura übersetzt.

Weitere Informationen zur Anreise mit dem Auto

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Events & Feiertage Fuerteventura

Feiertage Fuerteventura

Im Zelebrieren von Feiertagen sowie an Farbenpracht der zugehörigen Prozessionen und Feierlichkeiten steht Fuerteventura dem spanischen Festland in nichts nach. Neben zwei offiziellen Feiertagen für Schutzheilige hat noch fast jedes Dorf auf der Insel einen eigenen Schutzpatron und hält an einem Tag des Jahres für diesen große Festlichkeiten ab.

1. Januar: Neujahr (Año Nuevo)

6. Januar: Heilige Drei Könige (Los Reyes Magos): Der 6. Januar ist der Lieblingstag der meisten Kinder auf den Kanaren und in ganz Spanien. An diesem Tag gibt es Weihnachtsgeschenke, die hier von Balthasar, Casper und Melchior gebracht werden. Das wird auch auf den Straßen gefeiert. In vielen Orten auf Fuerteventura finden Paraden statt, bei denen die drei Heiligen auf Kamelen durch die Gassen reiten und den Kindern Süßigkeiten zuwerfen.

April: Gründonnerstag (Jueves Santo) und Karfreitag (Viernes Santo): Während nur der Gründonnerstag und der Karfreitag als Feiertage gelten, ziehen sich die Feierlichkeiten zu Ostern über die ganze Woche, die Semana Santa. Die größte Prozession ist jene in Puerto del Rosario, bei der die Straßen dicht bevölkert sind, während das Kreuz Jesu durch die Menge getragen wird.

Mai/Juni: Pfingstsonntag (Pentecostés) und Fronleichnam (Corpus Christi): Auch an Fronleichnam finden aufwendige Prozessionen durch die Straßen vieler Orte auf Fuerteventura statt. Eine Besonderheit daran ist, dass aufgrund der wenigen Blumen auf der Insel Salz gefärbt wird, um damit die Gehwege kunstvoll zu verzieren.

1. Mai: Tag der Arbeit (Dia del Trabajo): An diesem Tag finden vor allem politische Kundgebungen statt.

30. Mai: Tag der Kanaren (Dia de las Islas Canarias): Zelebriert wird die Autonomie der Kanaren, meist in Form von offiziellen Feierlichkeiten.

25. Juni: St. Jakobs Tag (Santiago Apostol): Zu Ehren des spanischen Schutzheiligen finden einige folkloristische Umzüge statt.

15. August: Mariä Himmelfahrt (Asunción de la Virgen)

Dritter Samstag im September: Feier der Schutzpatronin Virgen de la Pena (Romería Nuestra Señora La Virgen de La Peña) Einer der größeren Feiertage des Jahres in Puerto del Rosario ist fast die ganze Stadt auf den Beinen. Gewidmet ist der Tag der Statue der Muttergottes, die von einem Mönch in einer Felswand gefunden worden sein soll, zu der an diesem Tag auch gern gepilgert wird.

12. Oktober: Entdeckung Amerikas (Dia de la Hispanidad): Zur Erinnerung an den Tag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, zu dem in vielen Gemeinden unterschiedliche Aktivitäten stattfinden.

1. November: Allerheiligen (Todos los Santos)

6. Dezember: Tag der Verfassung (Dia de la Constitución)

8. Dezember: Mariä Empfängnis (Inmaculada Concepcion)

25. Dezember: Weihnachten (Navidad): Wie auch in anderen Teilen der Welt gehört der Abend der Familie. Der Unterschied zu deutschsprachigen Ländern ist, dass nach der traditionellen Christmette allerorts noch oft bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert wird.

Events Fuerteventura: Feste & Festivals

Große Events sind auf der Insel zwar eher selten, aber die Bewohner von Fuerteventura lassen kaum eine Möglichkeit aus, das Leben und die Geselligkeit zu feiern.

Februar/März

Fasching (Carnaval): Grundsätzlich gehört Fuerteventura zu den beschaulichen unter den spanischen Inseln. Im Fasching ändert sich das grundsätzlich. Die Feierlichkeiten erstrecken sich über mehrere Wochen und so gut wie alle Orte auf der Insel. Die Abwechslung ist dabei groß. Zu den Fixpunkten gehört jedoch überall der feierliche Umzug, bei dem Wagen farbenfroh geschmückte Anhänger durch die Straßen ziehen, was viele Besucher im Zusammenhang mit dem warmen Klima und den Sambarhythmen an den Karneval von Rio de Janeiro erinnert. Zweiter Höhepunkt ist eine Misswahl, bei der die Reina de Carnaval, die Faschingskönigin, gekürt wird. Darüber hinaus haben viele Dörfer ihre eigenen Traditionen und meist auch eigenen Termine, sodass es bis zum Aschermittwoch für Besucher der Insel viel zu entdecken gibt. Der Abschluss ist ein kurioses Schauspiel: Bei der Beerdigung der Sardine trägt eine theatralisch schluchzende Menge einen Pappfisch an die Küste und übergibt ihn dem Meer.

Ende April

Landwirtschaftsmesse FEAGA und Grüne Woche: Im landwirtschaftlichen Versuchsgut Granja Experimental findet jährlich eine Grüne Woche und Landwirtschaftsmesse statt. Einen Besuch wert ist diese aufgrund der Vorführungen althergebrachter Tänze in folkloristischen Gewändern, aber auch wegen der Kunsthandwerksmesse, bei der lokale Hersteller ihre Waren feilbieten. Dazu bieten Bauern der Insel ihre Erzeugnisse an und liefern sich skurrile Wettkämpfe wie das Wettmelken.

Mai

Kunsthandwerksmesse (Feria Insular de Artesanía): Hier steht ebenfalls das Kunsthandwerk im Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet in der Stierkampfarena in Antigua im Zentrum der Insel statt.

24. Juni

Johannestag (Fiesta San Juan): Der Johannistag wird mancherorts mit einem idyllischen und zugleich spannenden Ritual gefeiert. Erst widmet man dem Heiligen eine Prozession, nach Einbruch der Dunkelheit werden ihm zu Ehren Scheiterhaufen verbrannt, die dann an verschiedenen Orten in der Ferne lodern und über die im Laufe des Abends die besonders Wagemutigen gern eine Sprungrolle absolvieren.

16. Juli

Bootsprozessionen zur Fiesta Nuestra Senora del Carmen: Eine einmalig schöne Bootsprozession ehrt Mitte Juli die Schutzheilige der Fischer. Besonders der farbenprächtige Umzug in Morro Jable ist sehenswert.

Ende Juli

Surfer Worldcup: Vor den Stränden rund um Jandía am südlichsten Zipfel Fuerteventuras findet jährlich ein Weltcup der Windsurfer und Kiteboarder statt, die sich hier in verschiedenen Disziplinen miteinander messen. Der Partyfaktor an den Stränden ist in dieser Zeit dementsprechend hoch.

September

Wettkampf im Hochseefischen: Ebenfalls stehen im September sportliche Vergleichswettbewerbe auf dem Programm. Dann sind es die besten Hochseefischer aus verschiedenen Ländern, die vor der Küste von Gran Tarajal nach den größten Fischen angeln.

07. Oktober

Fiesta Nuestra Senora del Rosario: Mit einem großen Fest wird die Virgen del Rosario, die Schutzpatronin der Hauptstadt, über mehrere Tage geehrt. Kirchliche Prozessionen, sportliche Wettbewerbe, Konzerte und ein Jahrmarkt am Hafen finden in Puerto del Rosario statt.

12. und 13. Oktober

Jurada de San Miguel in Tuineje: Der kleine Ort Tuineje feiert jährlich Mitte Oktober „Die Rache des heiligen Michael“. An den Festtagen gedenken die Einwohner den beiden Siegen 1740 über englische Piraten.

Fiesta auf Fuerteventura: Jurada de San Miguel

31. Dezember

Silvester (Nochevieja): Feierlichkeiten und Feste überall. Wenn du mitfeiern möchtest, zieh dir elegante Kleidung an, stell dich auf eine lange Nacht ein und halte Weintrauben bereit. Es ist eine Tradition auf der Insel, zu jedem Gongschlag, der das neue Jahr einläutet, eine Weintraube zu essen.

© rusm, iStock

Gut zu wissen

Nützliche Informationen Fuerteventura

Einreisebestimmungen Fuerteventura

Fuerteventura gehört politisch zu Spanien und somit zur Europäischen Union. Für EU-Bürger genügt also ein gültiger Personalausweis, auch ein Reisepass wird natürlich akzeptiert. Urlauber aus der Schweiz benötigen ebenfalls nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Für Aufenthalte ab drei Monaten benötigen Schweizer jedoch ein Visum.

Als EU-Bürger hat man ein uneingeschränktes Aufenthaltsrecht in Spanien, das gilt natürlich ebenso für Fuerteventura. Möchte man länger als drei Monate auf Fuerteventura bleiben, dann muss man sich im Ausländerregister (“Registro Central de Extranjero“) eintragen lassen. Dann gilt man als “Residente temporal“ in Spanien und erhält auch die sogenannte N.I.E. ( Número de Identidad de Extranjero). Diese individuelle Kennnummer wird vom spanischen Staat vergeben und dient zur Identifizierung von Ausländern. Sie wird unter anderem benötigt, wenn man berufliche oder geschäftlich tätig ist, ein eigenes Bankkonto eröffnen oder sich eine Wohnung oder ein Auto auf Fuerteventura kaufen möchte.

Sonnenschutz

Der erfrischende Wind lässt dich das manchmal vergessen: Fuerteventura gehört geographisch zu Afrika. Auch im Winter, oder wenn gerade eine Wolkenschicht die Sonne verdeckt, solltest du deswegen unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten und immer wieder regelmäßig nachcremen. Menschen mit empfindlicher Haut und Wassersportler statten sich am besten mit LSF 50 aus.

Öffnungszeiten

Viele Läden sind zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen. In den großen Ferienzentren haben die meisten Läden auch am Wochenende geöffnet, in den kleineren Dörfern gibt es unregelmäßigere Öffnungszeiten. Sonntag und Montag sind beliebte Ruhetage.

Uhrzeit auf Fuerteventura

Fuerteventura hat, wie alle Kanarischen Inseln, eine Abweichung zur MEZ von -1 Stunde. Es gilt also die WEZ, die Westeuropäische Zeit (und nicht die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) wie auf dem Festland Spanien oder in Deutschland). Wer auf Fuerteventura landet, muss seine Uhren um eine Stunde zurück stellen. Die Umstellung von Winter- zur Sommerzeit und umgekehrt erfolgt wie bei uns in Mitteleuropa.

Trinkwasser

Das Leitungswasser auf Fuerteventura kann man durchaus gut zum Zähne putzen verwenden – trinken sollte man es jedoch nicht. Trinkwasser erhält man überall in großen Plastikflaschen oder Plastikkanistern.

Zölle & Mehrwertsteuer

Aufgrund ihrer ultraperipheren Lage haben die gesamten kanarischen Inseln innerhalb der EU einen Sonderstatus. Das wirkt sich vor allem auf die Zölle und Mehrwertsteuern aus. Tabakwaren, Alkohol und Benzin sind weitaus günstiger als in Deutschland. Und auf einem Flug nach Fuerte und zurück kann man zudem zollfrei einkaufen.

Unterwegs auf Fuerteventura

Bus und Taxi

Auf Fuerteventura gibt es ein gut ausgebautes Bus-Netz, das alle wichtigen Orte verbindet und einen regelmäßigen und vor allem zuverlässigen Fahrplan anbietet. Die Busse werden auch von den Einheimischen ausgiebig genutzt.

Auch Taxi fahren ist auf Fuerteventura problemlos und günstig möglich. Vor allem für kürzere Strecken und wenn kein Bus fährt, lohnt sich ein Taxi.

Mit dem Auto

Wer jedoch Fuerteventura mit seiner ganzen Pracht an schönen Stränden und außergewöhnlichen Plätzen erkunden will, der sollte sich einen Mietwagen nehmen. Direkt am Flughafen gibt es eine große Auswahl an Anbietern, Abholung und Abgabe sind dort unkompliziert möglich.

Mit ein bisschen Recherche findet man abseits der Hauptreisezeiten durchaus Angebote ab rund 12€/Tag.

Für die Buchung eines Mietwagens sind ein Mindestalter von 21 Jahren (manchmal auch 23 Jahren), ein gültiger Führerschein und eine Kreditkarte erforderlich.

Für Fahrer zwischen 21 und 23/25 Jahren wird in der Regel ein heftiger Preisaufschlag fällig, hier unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Letzteres sollte man generell tun: Viele Mietwagenanbieter versuchen, teure und in den meisten Fällen unnötige Zusatzversicherungen aufzuschwatzen.

Wer mit dem Auto auf der Insel unterwegs ist, benötigt seinen nationalen Führerschein. Ein internationaler Führerschein ist auf Fuerteventura nicht erforderlich.

Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h, außerorts von 90 km/h, die Promillegrenze liegt bei 0,25. Radar- und Alkoholkontrollen sind recht häufig. Auf Verstöße stehen empfindliche Geldstrafen, die von Ausländern ohne Wohnsitz auf Fuerteventura übrigens in der Regel sofort und in bar bezahlt werden müssen.

Radfahren: Leider nicht immer mit Rückenwind

Gut ausgebaute Straßen, wenig Verkehr, leichte Steigungen sowie schweißtreibende Anstiege und meistens ein ordentlicher Wind: Fuerteventura ist vor allem für ambitionierte (Renn-)Rad-Fahrer ein beliebtes Trainingsziel. Aber auch der Freizeitradler findet auf den asphaltierten Nebenstraßen leichte bis mittelschwere Strecken, um die Insel mal aus einer anderen Perspektive zu erkunden.

Eigene Radwege gibt es allerdings sehr wenige, und auf den schmalen Landstraßen nehmen nicht alle Autofahrer Rücksicht.

Aber auch abseits der asphaltierten Straßen können sich Offroad-Fans und Mountainbiker austoben, hier jedoch unbedingt Rücksicht auf die Umwelt nehmen.

Verleihstationen für Fahrräder gibt es eigentlich in allen touristischen Orten. Man sollte darauf achten, genügend Flickzeug mitzunehmen.

Aufgrund des Klimas eignet sich Fuerteventura zwar ganzjährig als Radreiseziel, die heißen und oftmals sehr windigen Sommermonate sind jedoch weniger zu empfehlen, ebenso wie die mit erhöhtem Verkehrsaufkommen verbundenen Hauptreisezeiten um Weihnachten, Ostern und den Hauptferienzeiten.

Außerhalb der Orte herrscht Helmpflicht, die Promillegrenze von 0,25 gilt auch für Radfahrer.

(Un-)nützes Wissen zu Fuerteventura

Die niedliche Plage Fuerteventuras: Atlashörnchen

Sie sind stellenweise ganz schön zutraulich und lassen sich sogar auf dem Schoß oder der Hand nieder. Dort schauen sie dich mit großen dunklen Knopfaugen an und du musst dich mit aller Gewalt daran erinnern, dass du sie nicht füttern solltest!

Die Rede ist von den Atlashörnchen, die es fast überall auf Fuerteventura gibt. Aus Afrika eingeschleppt, haben sie kaum natürliche Feinde auf der Insel und entwickelten sich somit schnell zu einer Plage für das empfindliche Ökosystem Fuerteventuras.

Haie auf Fuerteventura

Die Frage “Gibt es Haie auf Fuerteventura?“ lässt sich ganz einfach beantworten: Ja, es gibt Haie. Diese sind für Menschen allerdings ungefährlich, die für den Menschen bedrohlichen Arten kommen in der Regel überhaupt nicht in die Nähe des Küstenbereiches. Es gab in den vergangenen Jahren auch keinerlei Haiangriffe. Das Baden, Tauchen und Schnorcheln ist somit gefahrlos möglich. Mit ein bisschen Glück können sogar manche Haiarten wie beispielsweise Engels- und Riffhaie bewundert werden.

Isla de Cabras (Ziegeninsel)

Fuerteventura hat nicht umsonst auch den Beinamen Isla de Cabras (Ziegeninsel): Es gibt auf der Insel tatsächlich weitaus mehr Ziegen als Einwohner. So verwundert es einen nicht, dass man bereits am Flughafen mit einem Ziegen-Logo, dem tierischen Wahrzeichen der Insel begrüßt wird.

¿Cómo? – Das Spanisch auf Fuerteventura

Schon manch ein Fuerteventura-Urlauber ist mit der Überzeugung angereist, er hätte ein passables Spanisch im Gepäck – und musste dann frustriert feststellen, dass er kein einziges Wort versteht. Das liegt jedoch nicht unbedingt an seinem vermeintlich schlechten Spanisch. Auch wenn auf Fuerteventura offiziell das Hochspanisch als gesprochene und geschriebene Landessprache gilt, so sprechen die Canarios im Alltag einen ganz eigenen Dialekt.

Böse Zungen behaupten, auf Fuerteventura werde das schlechteste Spanisch überhaupt gesprochen. Das mal dahingestellt, ist es auf jeden Fall ein sehr eigenes Spanisch. Das „s“ am Ende der Worte wird oftmals verschluckt, genauso wie vor Konsonanten. Zudem klingen die Buchstaben „s“ und „c“ gleich, beide werden wie ein scharfes „s“ ausgesprochen.

© Elena Krivorotova, iStock

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Hotels Fuerteventura

Von riesigen Hotelburgen wie sie in anderen Teilen Spaniens zu finden sind blieb Fuerteventura größtenteils verschont, auch wenn es sie vereinzelt gibt. Es überwiegen gepflegte Hotelanlagen mit meist recht hohem Komfort und kleine Hotels mit nur wenigen Zimmern und familiärer Betreuung. Booking.com bietet eine große Hotelauswahl.

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Handverlesene Hotels Fuerteventura

Gerade die kleineren Hotels, die von alteingesessen Bewohnern geführt werden, verfügen oft über einen eigenen Charme. Sowohl in authentisch alten Häusern als auch in schicken , neuen Anlagen versucht man gleichermaßen einen individuellen und authentischen Stil zu etablieren, der zugleich hohen Komfort ermöglicht. Escapio hat eine handverlesene Auswahl und zeigt die besten Preise.

Handverlesene Auswahl einzigartiger Hotels

Aktivitäten & Ausflüge auf Fuerteventura

Einen Ausflug in die Dünen bei Corralejo solltest du dir ebenso wenig entgehen lassen wie die malerische Hauptstadt Puerto del Rosario oder die Höhlen von Ajuy. Die Angebote auf der Insel sind zahlreich. Get your Guide hat Touren und Aktivitäten im Angebot.

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Privatunterkünfte & Ferienwohnungen Fuerteventura

Vor allem in den kleinen Küstenorten und ehemaligen Fischerdörfchen wie etwa Ajuy gibt es kaum Hotels, dafür viele Angebote für Privatunterkünfte und Ferienwohnungen, bei denen Einheimische ihre oft charmanten Häuser für Besucher öffnen. Buche deine eine Privatunterkunft über AirBnB.

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Flüge Fuerteventura

Der Flug nach Fuerteventura dauert nur wenige Stunden und ist damit der schnellste Start in den Urlaub. Vor allem in den Sommermonaten ist das Angebot an Flügen auf die Insel groß. Diverse Airlines bieten Direktflüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Fuerteventura an.

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Mietwagen Fuerteventura

Zwar gibt es auf Fuerteventura auch ein gutes Busnetz, viele sehenswerte Orte und Geheimtipps erreicht man allerdings nur mit dem Auto. Alle größeren Mietwagenanbieter sind auf der Insel vertreten.

Die günstigen Angebote für Mietwagen

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