Fuerteventura Alle

Akzeptiert Kreditkarten:
Mehr
Weniger
Ambiente:
Mehr
Weniger
Ausstattung:
Außenbereich:
Mehr
Weniger
Behindertengerecht:
Mehr
Weniger
gastronomy:
Mehr
Weniger
hotelamenities:
indoors:
Mehr
Weniger
Kinderfreundlich:
Mehr
Weniger
Klassifizierung:
Mehr
Weniger
Küchenstil:
Live-Programm:
Mehr
Weniger
location:
maxprice:
minprice:
Parkmöglichkeiten:
Mehr
Weniger
Preiskategorie:
Mehr
Weniger
roomfacilities:
Mehr
Weniger
Typ:
Mehr
Weniger
Zielgruppe:
Mehr
Weniger
Filter zurücksetzen
weniger Filtermehr Filter
Die Wanderdünen El Jable sind das größte Glanzlicht der Insel. Diese vom Nordostpassat unablässig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge bilden mit ihren von typischer Flora begrünten Tälern…
An diesem Tier- und Pflanzenpark lohnt sich ein Stopp.
Dieser mittlere Abschnitt der Sandstrände, an deren Nordende die Costa Calma liegt, ist der schönste Teil der Playas de Sotavento. Hier hat sich hinter einer kaum 20 m schmalen, doch 4 km langen…
Betancuria ist der geschichtsträchtigste Ort der Insel. Gegründet wurde er 1405 von dem Normannen Jean de Béthencourt, der die Insel für die kastilische Krone erobert hatte. Hier, in einem…
Der äußerste Westzipfel der Insel, die Punta de Jandía, wird fälschlich oft als Südkap bezeichnet, streng geografisch gesehen liegt Morro Jable jedoch eindeutig südlicher. Die Fahrt zur Punta de…
Jenseits der Staumauer des Embalse de las Peñitas senkt sich ein Pfad in zwei Kehren in diese wildromantische Felsschlucht hinab, die ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist und mit der weiß getü…
An Karneval ist am meisten in Puerto del Rosario los: Den Auftakt macht ein Maskenball. Weitere Bälle folgen, u.a. die Verbena de la Sabana, bei der Perücken und Schaumgummi Männer zu weiblichen…
Dieses Fest in Puerto del Rosario ist das größte der Insel mit aufwändiger Prozession, Trachten und Musik.
Tauchen macht hier einfach Spaß: Die Meerenge El Río bei Corralejo macht Fuerteventura mit seinen Lavaformationen und dem Fischreichtum zu einem der besten Tauchreviere der Kanaren.
Tauchen macht hier einfach Spaß: Das Muränenriff vor Jandía Playa macht Fuerteventura mit seinen Lavaformationen und dem Fischreichtum zu einem der besten Tauchreviere der Kanaren.
Das große und schön gemachte Freilichtmuseum besteht aus sieben restaurierten Bauernhöfen. Historisch eingerichtete Wohnräume zeigen, wie ein Haushalt vor 100 Jahren aussah. In einem Saal laufen…
In den von Riffen geschützten kleinen Buchten nördlich von Cotillo, den Playas de los Lagos, ist das Wasser stets ruhig. Hier können auch Kinder gefahrlos baden.
Bekannt geworden ist diese Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther, Vögel.…
Dieses nur 6 km2 große, autofreie Eiland steht seit 1982 unter Naturschutz. Es ist ein schönes Ziel für einen Ausflug per Schiff zum Wandern und Baden. Der Name "Isla de los Lobos" bedeutet "…
Bei Risco del Paso endet die Lagune der Playa Barca. Die Attraktion dieses Strandabschnittes - des schönsten auf der ganzen Insel - sind zwei kleine Sanddünen, begrünte Sandhügelchen und lauschige…
Der Strand der Halbinsel Jandía im Süden Fuerteventuras erstreckt sich auf über 21 Kilometern Länge von Morro Jable bis nach Costa Calma. Perfekt für einen ausgiebigen Strandspaziergang mit unzä…
Der Strand liegt gut geschützt hinter der Hafenmole und ist bei Groß und Klein beliebt.
Südlich von Corralejo, immer entlang der Straße Richtung Puerto del Rosario, beginnt ein über sieben Kilometer langes Strandparadies. Der erste Bereich ist die Heimat von Wind- und Kitesurfern,…

Sport

Wenn im Folgenden von „allen großen Ferienzentren“ die Rede ist, sind gemeint: Corralejo, Caleta de Fustes, Costa Calma/ La Pared und Jandía Playa/ Morro Jable.

Angeln

Ausfahrten per Motorboot zum küstennahen Angeln oder zum spannenden Hochseefischen gibt’s ab Corralejo und ab Morro Jable. Ihr könnt die Touren aber auch anderenorts buchen, meist auch inklusive Transfer ab/ bis Hotel. Die Ausrüstung wird gestellt, nicht angelnde Mitfahrer erhalten Rabatt.

Fahrrad & Motorrad

Radfahren hat sich zu einem Trendsport entwickelt. Verleiher gibt es in allen großen Ferienzentren sowie in Las Playitas. Oft lassen sich organisierte Mountainbiketouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden buchen; manche sind nicht allzu anstrengend: Bergauf geht es in dem Fall Huckepack mit Motorkraft, dann auf zwei Rädern über Stock und Stein nur noch talwärts. Rennradler kommen in den Wintermonaten gern zum Training. Wenn du lieber auf eigene Faust über die Insel strampeln willst, meide, so gut es geht, die Hauptstraßen; ein Radwegenetz ist zurzeit erst im Aufbau begriffen. Außerorts herrscht Helmpflicht, und die Promillegrenze gilt auch für Radfahrer.

Auch Motorräder und Motorradtouren mit Enduros oder mit Vierradmotorrädern (Quads) werden in allen großen Ferienzentren angeboten.

Golf

Nun ja, in einer Halbwüste großflächigen grünen Rasen anzulegen und zu unterhalten ist ökologisch einigermaßen abseitig, aber die Inselregierung wollte hochwertigen Tourismus. Da kamen die Golfplatzinvestoren gerade recht ... Aber so richtig hochwertig – das heißt: teuer – wurde es dann doch nicht. Auf Fuerte ist Golfspielen kein exklusives Vergnügen der Hautevolee. Die vier 18-Loch-Plätze auf der Insel ziehen auch jüngere und weniger betuchte Spieler an. Zwei davon liegen bei Caleta de Fustes gleich nebeneinander, dazu kommen: Jandía Golf bei Jandía Playa sowie Las Playitas; letzterer ist Teil des Sportzentrums Playitas Grand Resort. Wer lieber klein anfangen will, wendet sich an die Golf-Akademie (Tel. 6 16 24 94 59) in La Pared. Dort unterrichtet der irische Profigolfer Ken Ellis Golf. Es gibt einen Sechs-Loch-Kurzplatz und eine Driving Range. Auch Ferienclubs und einige Hotels bieten Abschlagplätze und Putting Greens an.

Jet-, Wasserski & Bananenboot

Jetskier sind schwimmende Motorräder und machen leider auch den gleichen Lärm. Mit ca. 100 Euro für 40 Min. ist der schnelle Ritt übers Wasser zudem kein billiges Vergnügen. Wer Jetskier verleiht, hat meist auch ein Bananenboot parat, das dann von einem Motorboot in hohem Tempo gezogen wird. Jetskistationen gibt es in allen großen Ferienzentren. Einige bieten auch Wasserski oder Gleitschirmfliegen an.

Reiten

Der deutsche Reitstall Rancho Barranco de los Caballos bei La Pared bietet mit Ausritten an der wilden Westküste das rechte Gefühl von Fuerteventura-Freiheit. Im Norden leistet der Reitstall Granja Tara Ähnliches, und Gäste in Caleta de Fustes wenden sich an Crines del Viento (nördliche Ortsausfahrt von Triquivijate | Tel.6 78 21 31 08 | crinesdelviento.com).

Segeln

Segeln lernen auf Katamaranen kannst du am Club Aldiana bei Jandía Playa, an den Robinson Clubs von Esquinzo und Jandía Playa und in Las Playitas. Wollen Sie auf Segeltörns nur ausspannen, finden Sie in Corralejo, Morro Jable/Jandía Playa sowie in Caleta de Fustes Angebote. Für Skipper: Yachthäfen existieren in Caleta de Fustes, Corralejo, Gran Tarajal, Morro Jable und Puerto del Rosario.

Tauchen

Tauchen macht hier einfach Spaß: Die Meerenge El Río bei Corralejo, das Muränenriff vor Jandía Playa und etliche andere Stellen machen Fuerteventura mit seinen Lavaformationen und dem Fischreichtum zu einem der besten Tauchreviere der Kanaren. Tauchschulen findest du daher in allen Ferienzentren sowie in Tarajalejo und Las Playitas. Um Tauchen zu lernen, brauchst du ein ärztliches Gesundheitszeugnis; ortsansässige Ärzte sind darauf eingestellt. Frag dazu die Tauchschulen.

Tennis

Gute Hotels und Clubs haben windgeschützte Kunstrasen-Quarzsandplätze; zuweilen gibt’s nur Zementboden, oder der Windschutz ist nicht ausreichend. Unterricht in diversen Hotels im Süden bietet Matchpoint Sports (Tel. 9 28 54 43 07 | matchpoint-world.de).

Wandern

Für alle, die Interesse an der Natur und an der traditionellen Lebensweise der Insulaner mitbringen, wartet das Binnenland mit attraktiven Touren auf. Der Weg durch den Barranco de las Peñitas ist bei Vega de Río de las Palmas beschrieben, sodass man ihn problemlos auf eigene Faust bewältigen kann. Richtig spannend wird es auf geführten Inselwanderungen, wie sie einige inselbegeisterte Deutsche anbieten. Da gibt’s abseits der Straßen viel mehr zu entdecken, als man sich beim Vorüberfahren träumen lässt, seien es urtümliche Landschaften, seien es seltsame Pflanzen oder Tiere. Und die Geschichten, die sich die Insulaner dazu erzählen, erfüllen vieles mit noch mehr Leben. Buchen kannst du über die Reiseleitung im Hotel oder direkt: für den Norden und die Mitte bei Hannelore und Nico (Tel. 6 08 92 83 80), für die Mitte und den Süden bei Wolfgang (Time for Nature | Tel. 9 28 87 25 45 | timefornature.de) sowie bei Kristina (Fuerte Authentic Tours | Tel. 6 17 69 40 67 | fuerte-authentic-tours.com).

Ohne Führung wandern geht am besten entlang den Stränden von Jandía. Besonders schön ist es bei ablaufendem Wasser am Morgen, wenn Wind und Wellen die Fußspuren vom Vortag getilgt haben und die Strände beinah unberührt vor einem liegen. Wer über die Hügel oder durch Barrancos wandert, schaut sich die Route vorher besser auf Google Earth an und bricht zu längeren Touren nicht erst am Nachmittag auf. Wenn es dunkel wird und kein Mond scheint, kann das Vorankommen per Handytaschenlampe ziemlich mühsam werden.

Windsurfen & Surfen

Surfen ist der Sport auf der Insel. Die Wind- und Wasserverhältnisse sind fast ganzjährig ideal, wobei der stärkste Wind im Sommer weht. Die geringsten Windgeschwindigkeiten – mit gelegentlichen Flauten – herrschen von November bis Januar. Die wichtigsten Spots sind die Playas de Sotavento an der Halbinsel Jandía, die Gegend bei Corralejo und – für echte Könner – die Strände bei El Cotillo. Surfschulen und Ausrüstungsverleiher findest du in allen Ferienzentren. Trendsport ist Kitesurfen; er wird am Dünenstrand von Corralejo sowie an der Playa Barca im Süden betrieben. Fast alle Surfanbieter haben auch Stand-up-Paddling (SUP) im Angebot. Windsurf-Anfänger haben es im Süden leichter.

Zum echten Wellenreiten gehen die Könner vor allem an die West-, im Norden auch an die Nordküste. Wende dich an die Anbieter in Lajares, z. B. Joyas Surf (Tel. Jeff 6 16 08 45 09), oder in Costa Calma/ La Pared (Waveguru | Tel. 6 19 80 44 47).

Wenn die Cracks im Juli zum Surfer- Worldcup kommen, ist 14 Tage lang Party angesagt. Spanischlernen und Wellenreiten miteinander verbinden kannst du bei Spanish and Surf (spa nishandsurf.net) in Corralejo. So hat das Gehirn was zu tun, während die erschöpften Glieder Pause machen.

Essen & Trinken

Importierte Vielfalt

Kanarisch essen heißt auch, Importware zu vermeiden, die stets den Umweg über Gran Canaria nimmt, also nie wirklich frisch ist. Ohne Importe würde freilich niemand satt, denn auch wenn die Insel einst als Kornkammer der Kanaren galt, lebten die Menschen hier nie im Schlaraffenland. Der Regenmangel bedeutet: wenig Ertrag für viel Arbeit. Kein Wunder, dass die meisten Felder heute brachliegen. Dank des EU-Agrarmarkts ist das Speisenangebot dennoch größer denn je. Pizza und Pasta sind gang und gäbe, mit den Briten kamen chinesische und indische Lokale, und vereinzelt finden sich auch Griechen, Mexikaner und Deutsche.

Kanarisches

Im Kommen ist Frisches von der Insel. Dabei sind Kartoffeln und Tomaten nicht das einzige, was die verbliebenen Insellandwirte dem Boden abringen. Immer wieder heimst Fuerteventuras Ziegenkäse Medaillen ein; Form und Beschaffenheit des Produkts sind traditionell geblieben. Zudem wird der Speisezettel mit Fisch bereichert. Wer sich an die einheimische Küche hält, bekommt nicht nur frische Zutaten, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Ein kleines Wort zur Warnung: Kanarische Köche verwenden gern reichlich Knoblauch! Leider ist das typischste aller Inselgerichte kaum mehr zu haben: gofio. Er entsteht, indem man Getreide (meist Gerste) röstet, mahlt und das Mehl zu Brei verarbeitet. Seit der Zeit der Ureinwohner war dies das Grundnahrungsmittel auf den Kanaren. Heute findet man Gofio noch auf Biomärkten oder in Läden mit Fuerteventura-Sortiment, z. B. als Keks oder mit Schokoladenüberzug.

Runzelkartoffeln und Mojo

Die beliebteste Zutat der Fuerteventura-Küche sind die „Runzelkartoffen“, papas arrugadas. Dazu kocht man ungeschälte kleine Kartoffeln in Salzwasser, bis das Wasser verdunstet ist und sich das Salz auf der Schale abgesetzt hat. Papas arrugadas gibt’s gern in Kombination mit Fisch und Mojo-Soße; meist kommt noch ein Salat aus Tomaten und Zwiebeln dazu. Mojo-Zutaten sind Knoblauch, Paprika, Salz, Essig und Öl; abgeschmeckt mit diversen Kräutern, erhält man die rote Variante (mojo rojo). Scharfer roter Chili macht mojo picón daraus. Wird statt Paprika und Chili Petersilie und Koriander verwendet, entsteht grüne Mojo-Soße (mojo verde), die sehr gut zu den feineren Fischsorten passt.

Fisch und Fleisch

Das Angebot an Frischfisch wechselt je nach Fang. Gibt’s Vieja, die zur Spezies der Papageienfische gehört oder gar Zackenbarsch (mero), bist du ein Glückspilz. Häufiger kommt man an Thunfisch (atún) oder Tintenfisch (calamares). Anderes ist meist importierte Kühlware. Typisch kanarische Fischgerichte sind sancocho (Fisch mit Kartoffeln und Ziegenkäse) und sopa de pescado (Fischsuppe). Das Fleischangebot beschränkt sich zumeist auf Zicklein (cabrito – jahreszeitabhängig), Hammel (carnero), Schwein (cerdo) und Kaninchen (conejo), zur Jagdsaison gibt es auch mal Wildkaninchen (conejo salvaje).

Tapas

Du kennst sie schon, die spanischen Kleingerichte, die sich alle am Tisch teilen. Hier wurden sie etwas kanarisiert. Meist sind die Portionen groß; und auch wenn ihr zu zweit esst: Nehmt lieber halbe Portionen (medio raciónes) und dafür mehr verschiedene. Die besten kanarischen Tapas sind Runzelkartoffeln und Ziegenkäse (queso de cabras), dieser kommt in spitz geschnittenen Scheiben und wird gern auch als Vorspeise genommen. Andere Tapas kennt man vom Festland, darunter chorizo – spanische Wurst in Scheiben – und Serranoschinken.

Trinkbares

Angeboten wird fast nur Wein vom Festland. Er ist fast immer trocken. Achte aber auch auf Wein aus Lanzarote. Auch bei Sekt (cava) und Kognak herrschen spanische Marken vor. Mineralwasser kommt flaschenweise auf den Tisch, entweder con gas oder sin gas – mit oder ohne Kohlensäure. Bei Bier hat sich die Auswahl verbessert, vereinzelt findet man sogar spezielle Biersorten aus kanarischen Mikrobrauereien. Sehr verbreitet sind Cocktails und besonders Gin Tonic, in speziellen Bars oft in Dutzenden von Varianten. Zum Abschluss eines guten Essens gehört ein Espresso, ein café solo. Man kann aber auch einen café con leche (mit viel Milch) oder einen cortado (mit wenig Milch) ordern.

Restaurants und Essenzeiten

Eine nicht ganz billige Mittelklasse beherrscht das Feld. Vegetarisches bieten die Italiener und die Asiaten, es gibt aber auch schon spezielle Restaurants für Vegetarier und Veganer. Alle Lokale verfügen über deutsche Speisekarten, auch wenn die Kellner kein Deutsch sprechen. Im Preis ist Bedienung zwar eingeschlossen, doch sollte man aufmerksamen Service mit 5–10 Prozent des Rechnungsbetrags zusätzlich honorieren. Man zahlt als Gruppe nicht getrennt, sondern rechnet die Beträge, falls nötig, selbst auseinander. Gegessen wird auf den Kanaren, wie überall in Spanien, mittags und abends später als in Deutschland, in den großen Ferienzentren und Hotels sowie in den Klubanlagen gelten aber mitteleuropäische Essenszeiten.

Shoppen & Stöbern

Hautnah

Rund um die altbekannte, auch als Wüstenlilie bezeichnete Heilpflanze Aloe vera ist auf der Insel eine Industrie mit großen Plantagen entstanden. Produkte gibt es als Wundsalbe, vor allem aber als Naturkosmetik. Erhältlich sind die Produkte fast überall. Aber Achtung: Die Ware ist verderblich – nicht auf Vorrat kaufen! Markenkosmetik ist auf der Insel meist etwas günstiger zu haben als daheim.

Anziehend

Bei bequemer Ferienkleidung wartet die Insel mit eigenen Marken auf: Cabrito und Fuerte werben mit dem Bild einer Ziege, Extreme Animals mit einem Tiergerippe; Clean Ocean Project ist eine einheimische Textilmarke mit Öko-Anspruch. Interessant ist das Angebot an spanischen Schuhen, die traditionell schick und nicht teuer sind.

Kunstvolles Handwerk

Es gibt authentisch Traditionelles und kreativ Modernes. Inseltypisch sind weiße Durchbruchstickereien. Aus dem Freilichtmuseum La Alcogida in Tefia kommen Flechtarbeiten aus Palmblättern, ein aussterbendes Gewerbe. Für moderne Sachen ist Lajares das Zentrum – mit Keramik, Goldschmuck, Seidenmalerei, Filzarbeiten oder Segeltuchtaschen. Auf den Kunsthandwerksmärkten in Corralejo (Do, So), Lajares (Sa) und Cotillo (Fr abends) wird toller Schmuck aus schwarzer Lava verkauft.

Gaumenfreuden

Beliebt als Mitbringsel sind Kaktusmarmelade und Ziegenkäse; Letzteren gibt es in vier Reifestufen, wobei der curado der festeste ist. Rötlicher Käse ist mit Paprika eingerieben. Man kann sich ohne weiteres einen der kleinen, runden Queso-de-cabra-Laibe mitnehmen, denn er hält sich länger, als man brauchen wird, ihn aufzuessen. Auch leckere Fertig-Mojo ist in vielen Läden transportfähig zu haben.

Flüssiges

Bei Spirituosen sind Marken vom spanischen Festland am stärksten vertreten. Gut und preisgünstig ist spanischer Kognak. Kunsthandwerksläden führen meist auch kanarischen Kaktuslikör und Rum mit Honig, ron miel.

Wochenmärkte zum Stöbern

Die vorwiegend von afrikanischen Händlern dominierten Märkte, die reihum in Morro Jable, Costa Calma, Caleta de Fustes und Corralejo Station machen, sind beliebt für Sonnenbrillen, Taschen, Ledergürtel, T-Shirts, Latschen und Ähnliches sowie für afrikanische Schnitzereien. Scheu dich nicht zu feilschen! Und kauf bitte keine Markenimitate – die bringen dich zu Hause mit dem Gesetz in Konflikt! Als besondere Urlaubserinnerung können sich die Mädels Rastafrisuren mit eingeflochtenen bunten Strähnen und Perlen auf den Kopf zaubern lassen.

Besondere Erwähnung verdient der Bauernmarkt La Biosfera mit Produkten direkt vom Erzeuger (Sa 9–14 Uhr | im OG des Busbahnhofs von Puerto del Rosario). Deutlich größer ist der Mercado Agro-Artesanal am Oasis Park in La Lajita (So 9–14 Uhr).

Mit Kindern unterwegs

Für Kinder rangiert das Naturerlebnis auf der Insel meist ganz oben. An Orten wie Puertito de los Molinos, wo man gute Aussichtspunkte an der Felsküste findet, ist schon das Brodeln der Brandung und das Gischten der Wogen ein grandioses Schauspiel. Die tollen Sandstrände und das Bad im Meer wissen ohnehin alle Kiner zu schätzen – ein Vergnügen, das obendrein kostenlos ist. Dazu aber eine Warnung: Fahren Sie mit Vorschulkindern besser nicht im Frühjahr oder im Sommer auf die Insel. Der dann oft stürmische Wind wirbelt so viel Sand auf, dass der Strandaufenthalt für Kleinkinder unerträglich werden kann. Auch die starke Sonneneinstrahlung um diese Jahreszeit ist für die ganz Kleinen nicht das Richtige.

Mit Kindern sollten Sie den Süden der Insel oder Caleta de Fustes vorziehen, wo das Baden ganzjährig ungefährlich ist. Unter dem Gesichtspunkt der Kinderfreundlichkeit ragt bei den Unterkünften das Stella Canaris in Jandía Playa heraus, da die große, schattige Anlage mitsamt Hotelzoo besonders viel bietet. In Caleta de Fustes ist das Barceló Castillo Beach Resort erste Wahl, denn hier kann man ebenerdig wohnen, und es gibt eine gute Kinderanimation; zudem liegt die Anlage direkt an einem überschaubaren Strand mit flachem Wasser. Einen ähnlichen Lagevorteil bietet das Aparthotel des Playitas Grand Resort in Las Playitas, das mit einer „Kids Sports Academy“ seinen sportlichen Anspruch unterstreicht und auch sonst für Familien mit Kindern eine gute Wahl ist. Gleiches gilt für den Robinson Club in Esquinzo. Aber natürlich kommen auch viele andere Herbergen auf der Insel in Frage.

Ein Angebot vieler Tauchschulen ist Kindertauchen. Zuvor ist aber Schwimmunterricht fällig. Angebote dazu gibt es in Corralejo und in Morro Jable/ Jandía Playa. Trampolinspringen kann man in Corralejo (neben der Cepsa-Tankstelle am oberen Teil der Hauptstraße) und in Caleta de Fustes (am Spielplatz). Minigolfanlagen bieten Corralejo (auf dem Dach des Einkaufszentrums Plaza an der Hauptstraße) sowie mehrere große Hotels wie das Stella Canaris und das Faro Jandia in Jandía Playa (auch für Nichtgäste) oder das Barceló Fuerteventura in Caleta de Fustes.

Sehenswertes

Die meisten Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura sind natürlicher Art. So gibt es bei Corralejo einen unter Naturschutz stehenden Park mit Dünen, die Einwandererinsel Los Lobos sowie den Oasis-Park. Dabei handelt es sich um einen sehr schön gestalteten Zoo mit botanischem Garten und Tiershows. Auch das Ecomuseo in Tefia gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Insel Fuerteventura. Es befasst sich mit Umweltfragen.

Freizeit

Viele Menschen unternehmen wegen der schönen Strände eine Reise nach Fuerteventura. Weißer Sand und warmes Wasser sind insbesondere im Sommer ideal, um hier die Freizeit zu verbringen. Im Norden der Insel gibt es darüber hinaus hervorragende Möglichkeiten zum Surfing, Windsurfing und Kitesurfing. Auch Golfplätze, Wanderwege und Reitmöglichkeiten hat Fuerteventura seinen Besuchen für abwechslungsreiche Ferien zu bieten.

Übernachten

Die besten Möglichkeiten zum Übernachten bieten sich in den Ferienorten direkt am Meer. Vom gemütlichen Ferienhaus bis zum exklusiven Hotel hat Fuerteventura einfach alles zu bieten. Doch auch im Hinterland, wo die Insel bewaldet ist und bergig wird, gibt es die Möglichkeit, in einem eigenen Feriendomizil zu übernachten. Campingplätze bieten auch für das kleinere Budget gute Möglichkeiten für einen Urlaub auf Fuerteventura.

Am Abend

Mit Blick auf das Meer kann man auf Fuerteventura sehr gut ausgehen. Neben exklusiven Restaurants, die französische Haute Cuisine an bieten und neben internationalen Gaststätten gibt es auf der Insel aber auch die Gelegenheit, regionale Speisen zu kosten. Wer auf Fuerteventura essen geht, der bekommt neben Klassikern wie Tapas und Paella auch Mojos, Gerichte mit Süßkartoffeln und Fleisch sowie die Miel de palma.