Französische Atlantikküste

Französische Atlantikküste Essen & Trinken

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Man bietet Ihnen hier Qualitätsweine zu einem warmen Käsegericht an. Nach der Mahlzeit geht man in den Käsekeller herunter, um sich selbst zu bedienen.
Gemütlich und preiswert. Auf die Weinempfehlung ist Verlass: Der Patron ist der erste Kellermeister (Sommelier) Aquitaniens.
Der Besitzer von Schloss Lynch-Bages, Jean-Michel Cazes, hat seinen Heimatort Bages südlich von Pauillac, ein nahezu ausgestorbenes Weindorf, aufgekauft und restauriert - samt Bäcker, Geschäften…
Gleich bei den Markthallen; Frühstück und Tapas, ideal, um das Geschehen zu beobachten.
Ein paar Kilometer außerhalb auf einem historischen Landgut im Grünen führt Alexandre Bousquet neben seiner sterngekrönten Küche aus Produkten des Südwestens auch ein Antiquitätengeschäft und…
Fruchteis zum Träumen, das ohne Zusatzstoffe hergestellt wird, gibt es in diesem Eiscafé.
Das sympathische Café mit Fotos aus der Region an den Wänden bietet Qualität-Crêpes zu vernünftigen Preisen. Unbedingt probieren sollte man die dunklen bretonischen Crêpes aus Buchweizenmehl.
Dieses vorzügliche Restaurant serviert regionale Spezialitäten, z.B. Aal in Salzkruste.
Dieses Café im Hafen lohnt einen Besuch: Es ist mit Mitbringseln aus der ganzen Welt dekoriert - von Masken über Golfschläger bis zu Stichen alter Schiffe.
Frische Zutaten der Saison aus dem Südwesten (der Weg in die Küche beträgt maximal 250 km, alle Produzenten sind auf der Karte ausgewiesen) bestimmen die Karte im Trendviertel Saint-Pierre. Oben…
Kreative Varianten zeitloser Klassiker serviert man in diesem schicken Restaurant nahe der Cité des Congrès. Empfehlenswert sind die gegrillten Jakobsmuscheln im Pilzsüppchen oder die gebratene "…
In diesem Restaurant stehen mehr als 40 Muschelgerichte zur Wahl.
Diese schöne Mischung aus Loungebar und Restaurant befindet sich am Seeufer. Im Restaurant genießt man zwischen Frühstück und Sundowner Meeresfrüchte und Weine aus der Region - alles unter freiem…
Beim Schlendern durch den malerischen Hafen lohnt der Besuch dieser Eisdiele: Hier gibt es die exotischsten Eissorten, etwa mit dem delikaten, nur dezent salzigen Fleur de Sel aus den Salzgärten der…
Unterschiedlichste Crêpes und "galettes" (salzige Crêpes) sowie Eisspezialitäten aus frischen Früchten der Region stehen hier auf der Karte. Unbedingt probieren sollte man die "galette" mit…
Fisch und Meeresfrüchte aus den Gewässern um Noirmoutier dominieren die Karte dieses schönen Restaurants, aber auch Steakliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Frühstück und Cocktails gibt es au…
Dieses Café ist beim jungen Publikum so belebt, dass die Gäste abends auch auf der Straße stehen.
Hier genießen Gäste ihr Essen mit Flussblick. Die Stadt verschwindet vor den Fenstern, Landsitze und Schlösser tauchen auf - bei der zweistündigen Fahrt auf dem Fluss Erdre werden außerdem…

Essen & Trinken

Alles dreht sich um frische, unverfälschte Zutaten, möglichst aus der Region. An der Küste dominieren Fisch und Meeresfrüchte das Angebot. Je weiter man ins Hinterland vordringt, umso deftiger wird gekocht: vom geschmorten Aal bis zum cassoulet, einem kräftigen Bohneneintopf aus dem Périgord, der durch ein confit von Entenkeulen oder -flügeln seine besondere Note erhält. Außer Stopfleber (foie gras) von Ente oder Gans und zarter Entenbrust (magret de canard) werden Entenkeulen (cuisses) und Entenfilet (aiguillettes) serviert, und selbst das Fett und die Innereien werden verarbeitet, z. B. die Mägen (gésiers). Mit ihrem zarten, aromatischen Muskelfleisch sind sie eine köstliche Salatzutat.

Bordeaux ist für Steinpilze berühmt, die im Omelett oder als Beilage zum Entrecôte serviert werden. Aus Bazas und den Landes stammen Rinder, deren Fleisch besonders zart und schmackhaft ist. Weil sie bis heute nicht gezüchtet werden können, sind die schwarzen Trüffeln aus dem Périgord eine Spezialität, die ihren Preis hat. Doch zum Glück reichen schon ein paar kleine Stücke von wenigen Gramm, um etwa Geflügel oder auch ein Omelett mit ihrem unvergleichlichen Aroma zu veredeln.

Regionale Süßwarenspezialisten halten köstliche kleine Kalorienbomben für zwischendurch bereit. Probieren Sie die mascarons nantais, delikate Schokoladenpralinen aus Nantes, die ebenfalls aus der Atlantikmetropole stammenden Bonbons rigolettes, canelés aus Bordeaux – das sind vanilleschwere Küchlein mit einer karamellisierten Kruste – sowie macarons basques, Mandelmakronen aus dem Baskenland!

Der kulinarische Start in den Tag ist leicht – und süß. Das Frühstück erschöpft sich im Hotel wie im Café zumeist in einem Milchkaffee (café crème) mit Croissant, Baguette, Butter und Marmelade. Die Ergänzung dieses klassischen Frühstücks durch Kochschinken, eine kleine Käseauswahl und etwas Obst ist mittlerweile in Mittelklassehotels nicht mehr völlig exotisch. In den Küstenhotels ist das Angebot mit Rücksicht auf die Gäste von der Insel in der Regel um angelsächsische Eierspeisen erweitert.

Als Mittagessen sind an der Küste moules frites beliebt, Miesmuscheln mit Pommes frites, und immer finden sich auf der Karte auch ein steak frites und ein Salatteller mit und ohne Meeresfrüchte. Bars und Brasserien bieten fürs schnelle Mittagessen belegte Baguettes (sandwich) oder einen croque monsieur, einen überbackenen Toast (kein Baguette!) mit Käse und Schinken. Ein halbes oder ganzes Dutzend Austern, das am Abend eher als Vorspeise gegessen wird, ist an der Küste ebenfalls überall zu haben – und zwar sehr preiswert. Sie werden meist roh serviert und höchstens mit einem Spritzer Zitrone beträufelt, bevor man sie mit einem Gäbelchen löst und aus der Schale schlürft.

Die wichtigste Mahlzeit im französischen Alltag ist das dîner, das zwischen 19 und 21.30 Uhr genossen wird – mit mehreren Gängen und immer mit Wein, das gilt für das volkstümliche Fischrestaurant am Hafen genauso wie für die Spitzengastronomie. Als Vorspeise werden meist Meeresfrüchte gereicht. Fischverächter müssen dennoch nicht darben: Es gibt auch Kräuterpasteten, Suppen und Salate, foie gras – Fettleber von gemästeten Gänsen (d’oie) und Enten (de canard) – oder Schnecken. Der Hauptgang könnte ein perfekt gegartes Entrecôte sein (saignant, blutig, à point, medium, oder bien cuit, durchgebraten), Lamm, in Rotwein oder Cognac geschmorter Aal oder der poisson du jour, der Fang des Tages – entweder aus dem Meer oder Süßwasserfisch aus einem der Seen.

Eine ganze Palette köstlicher Ziegenkäse steht anschließend zur Wahl, zudem diverse Blauschimmelkäse und regionale Spezialitäten wie der Jonchée, ein Frischkäse aus Kuhmilch, der in der Gegend von Rochefort hergestellt wird. Zuletzt kommen die süßen Versuchungen: Klassiker wie eine mousse au chocolat oder aber lokale Köstlichkeiten wie der broyé du Poitou, ein knuspriger, mit Mandelsplittern verzierter Sandkuchen, der aufgrund seines reichlichen Buttergehalts nicht gerade leicht ist. Im Anschluss gibt es einen Cognac als Digestif.

Das wichtigste Getränk zu den Mahlzeiten ist in dieser Gegend natürlich Wein, vorzugsweise aus dem Bordelais. Im Médoc und in Saint-Émilion werden die großen Roten gekeltert, im Tal der Loire und im Entre-Deux-Mers südöstlich von Bordeaux hervorragende Weißweine. Bei den Weißen sind zudem die Süßweine zu nennen, die ihren Reiz zu Dessert und Käse, aber auch zu foie gras entfalten. Am berühmtesten ist der aus überreif gelesenen Sémillontrauben gekelterte Sauternes.

Vor allem als Aperitif ist der Pineau des Charentes aus der Region Poitou-Charentes zu Ruhm gekommen, der zu drei Vierteln aus süßem Traubenmost und zu einem Viertel aus Cognac besteht. Er schmeckt aber auch als Dessertwein, etwa zu Melone und anderem Obst. Weißer Pineau ist trockener, Pineau rosé fruchtiger. Auch das 800 km2 große Anbaugebiet Cognac im Hinterland von Royan erstreckt sich bis an die Atlantikküste. Er wird vor allem nach dem Essen gereicht, kommt aber auch als Aperitif in Mode.

Spezialitäten

agneau de pré-salé

besonders aromatisches Lamm von den Salzmarschweiden der Vendée

bordelaise, à la

mit Schalotten, Estragon und Rotweinsauce, z. B. Entrecôte

brébis (des Pyrénées)

Schafskäse (aus den Pyrenäen)

chipirons (à l’encre)

kleine Tintenfische (in eigener Tinte)

confit de canard

im eigenen Fett eingemachte Ententeile

coquilles Saint-Jacques

Jakobsmuscheln

garbure

Kohlsuppe mit Fleisch

gâteau basque

baskischer Rührkuchen

huîtres

Austern; am verbreitetsten ist die fine de claire aus den Zuchtbecken

jambon de Bayonne

luftgetrockneter Schinken aus Bayonne

landaise, à la

nach Art der Landes: mit Knoblauch und Pinienkernen in Gänsefett gegart

loukinkos

baskische Knoblauchwurst

marmitako

baskisches Thunfischragout

mouclade

Miesmuscheln in sämiger Weißwein-Eigelb-Sauce, manchmal auch mit Curry

pipérade

baskisches Omelett mit Paprika und Tomate

plateau de fruits de mer

rohe – Muscheln (coquillages) und Austern (huîtres) – und gekochte – Garnelen (crevettes), Meeresschnecken (bulots und bigorneaux), Seespinne (araignée de mer), Taschenkrebs (tourteau) – Krusten- und Schaltiere auf einer großen Platte, in der Luxusvariante auch mit Hummer (homard) oder Languste (langouste)

salmis

Ragout in würziger Sauce, z. B. canard (Ente) oder palombe (Taube)

ttoro

baskische Fischsuppe mit Tomaten und Paprika