Französische Atlantikküste

Île de Noirmoutier

Salzgärten, Austernbänke, Fischerhäfen, Segelboote und weiße Häuser hinter blühenden Malven prägen das Bild der gut 20 km langen Insel. Außer über die 1971 errichtete, mautfreie Brücke oder per Fähre ist Noirmoutier über eine 4 km lange Straße zu erreichen, die bei Ebbe über den Meeresgrund führt und bei Flut nur an den Spitzen der Verkehrsschilder zu erkennen ist, die aus dem Wasser ragen. Urlauber nutzen die Passage du Gois kaum, auf der bei auflaufender Flut schon einige Autos verlorengingen. Noirmoutier liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist ein ideales Terrain zum Radfahren. Die langen Sandstrände öffnen sich hinter dichten Pinienwäldern. Segelschulen und Wassersportzentren säumen die ganze Insel. Der Hauptort ist mit Geschäften, Restaurants, der romanisch-gotischen Kirche Saint-Philbert und dem gut erhaltenen Schloss reizvoller Mittelpunkt des Insellebens. Der Ort liegt ca. 2 km vom Meer entfernt, südlich davon erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Salzmarschen und Vogelbrutstätten. Politiker und Prominenz haben ihre Villen an der schicken Plage des Dames, die sich hinter dem Wald Bois de la Chaize über mehrere Buchten erstreckt. Im Norden liegt der schöne Fischer- und Ferienort L'Herbaudière. Wunderhübsch sind auch die Dörfer La Bosse, L'Épine und Barbâtre mit ihren Gassen, die flache, weiße Häuser mit blühenden Malven davor säumen.

Anreise