Französische Atlantikküste

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Essen & Trinken

Austern, Entenbrust und Spitzenweine: Zur Küstenküche gehören Fisch und Meeresfrüchte ebenso wie die deftige Küche des Hinterlands. Faustregel: Je weiter man ins Hinterland vordringt, umso bodenständiger wird gekocht. Immer aber dreht sich alles um frische, unverfälschte Zutaten aus der Region. In Frankreich gilt das Kochen als Kunst und die Herstellung von Lebensmitteln als Kunsthandwerk, das keine Kompromisse duldet. Neben den großen Supermärkten mit ihren erstklassig bestückten Fisch-, Fleisch- und Käsetheken halten sich überall auch Bäcker, Konditoren, Fisch-, Gemüseund Käsehändler sowie chocolatiers.

Fisch und Flugtiere

An der Küste dominieren natürlich Fisch und Meeresfrüchte das Angebot. Im Hinterland wird die Küche fleischlastiger: vom geschmorten Geflügel bis zum cassoulet, einem Bohneneintopf aus dem Périgord, der durch ein confit von Entenkeulen oder -flügeln seine besondere Note erhält. Außer Stopfleber (foie gras) von Ente oder Gans und zarter Entenbrust (magret de canard) werden Entenkeulen (cuisses) und Entenfilet (aiguillettes) serviert und selbst das Fett und die Innereien werden verarbeitet, z. B. die Mägen (gésiers). Mit ihrem zarten, überaus aromatischen Muskelfleisch sind sie eine köstliche Salatzutat.

Bordeaux ist für Steinpilze berühmt, die im Omelett oder als Beilage zum Entrecôte serviert werden. Aus Bazas und den Landes stammen Rinder, deren Fleisch besonders zart ist. Weil sie nicht gezüchtet werden können, haben schwarze Trüffeln aus dem Périgord ihren (stolzen) Preis. Doch zum Glück reichen schon ein paar kleine Stücke von wenigen Gramm, um Geflügel oder auch ein Omelett mit ihrem unvergleichlichen Aroma zu veredeln.

Süße Sünden

Regionale Süßwarenspezialisten halten köstliche kleine Kalorienbomben für zwischendurch bereit. Probier die mascarons nantais, delikate Schokoladenpralinen aus Nantes, die ebenfalls aus der Atlantikmetropole stammenden Bonbons rigolettes, canelés aus Bordeaux – vanilleschwere Küchlein mit einer karamellisierten Kruste – sowie macarons basques, Mandelmakronen aus dem Baskenland! Und in den baskischen Städten Bayonne und Biarritz werden Schokoladen von herausragender Qualität hergestellt.

Der kulinarische Start in den Tag ist leicht – und süß. Das Frühstück erschöpft sich im Hotel wie im Café zumeist in einem Milchkaffee (café crème) mit Orangensaft, Croissant, Baguette, Butter und Marmelade. Eine Ergänzung durch Kochschinken, eine kleine Käseauswahl und etwas Obst ist in Mittelklassehotels nicht mehr völlig exotisch. In den Küstenhotels ist das Angebot mit Rücksicht auf die Gäste von der Insel häufig um Eierspeisen erweitert.

Muscheln am Mittag

Als Mittagessen sind an der Küste moules frites beliebt, Miesmuscheln mit Pommes frites, und immer finden sich auf der Karte auch ein steak frites und ein Salatteller mit und ohne Meeresfrüchte. Bars und Brasserien bieten fürs schnelle Mittagessen belegte Baguettes (sandwich) an oder einen croque monsieur, einen überbackenen Toast (kein Baguette!) mit Käse und Schinken. Ein halbes oder ganzes Dutzend Austern ist an der Küste ebenfalls überall zu haben – und zwar sehr preiswert. Sie werden meist roh serviert und höchstens mit einem Spritzer Zitrone beträufelt, bevor man sie mit einem Gäbelchen löst und aus der Schale schlürft.

Drei Gänge sollen es sein

Die wichtigste Mahlzeit im Alltag ist das dîner, das zwischen 19 und 21.30 Uhr genossen wird – mit mehreren Gängen und immer mit Wein, das gilt für das volkstümliche Fischrestaurant am Hafen genauso wie für die Spitzengastronomie. Als Vorspeise werden oft Meeresfrüchte gereicht. Fischverächter müssen dennoch nicht darben: Es gibt auch Kräuterpasteten, Suppen und Salate, foie gras – Fettleber von gemästeten Gänsen (d’oie) und Enten (de canard) – oder Schnecken. Der Hauptgang könnte ein perfekt gegartes Entrecôte sein (saignant, blutig, à point, medium, oder bien cuit, durchgebraten), Lamm, in Rotwein oder Cognac geschmorter Aal oder der poisson du jour, der Fang des Tages – entweder aus dem Meer oder Süßwasserfisch aus einem der Seen.

Nach dem Käse ist vor dem Dessert

Eine ganze Palette köstlicher Ziegenkäse steht anschließend zur Wahl, zudem diverse Blauschimmelkäse und viele regionale Sorten. Zuletzt kommen die süßen Versuchungen: Klassiker wie eine mousse au chocolat oder aber lokale Köstlichkeiten wie der broyé du Poitou, ein knuspriger, mit Mandelsplittern verzierter Sandkuchen, der aufgrund seines reichlichen Buttergehalts allerdings nicht gerade leicht ist.

Große Rote, frische Weiße

Das wichtigste Getränk zu den Mahlzeiten ist hier natürlich Wein, vorzugsweise aus dem Bordelais. Im Médoc und in Saint-Émilion werden die großen Roten gekeltert, im Tal der Loire und im Entre-Deux-Mers südöstlich von Bordeaux hervorragende Weißweine. Bei den Weißen sind zudem die Süßweine zu nennen, die ihren Reiz zu Dessert und Käse, aber auch zu foie gras entfalten. Am berühmtesten ist der aus überreif gelesenen Sémillontrauben gekelterte Sauternes.

Vor allem als Aperitif ist der Pineau des Charentes aus der Region Poitou- Charentes zu Ruhm gekommen, der zu drei Vierteln aus süßem Traubenmost und zu einem Viertel aus Cognac besteht. Er schmeckt aber auch als Dessertwein, etwa zu Melone und anderem Obst. Auch das 800 km2 große Anbaugebiet Cognac im Hinterland von Royan erstreckt sich bis an die Atlantikküste. Er wird vor allem nach dem Essen als Digestif gereicht, ist aber auch als Aperitif beliebt.

Sport

Surfen & Windsurfen

Die Atlantikküste gehört zu den Surfhotspots der Welt. Hochburgen sind Saint-Jean- de-Luz, Biarritz und Hossegor, aber südlich von Bordeaux findest du generell überall hervorragende Bedingungen zum Windsurfen und Wellenreiten. Das Spektrum reicht von leicht zugänglichen, auch für Surfanfänger geeigneten Wellen an nahezu unendlichen Sandbänken und Stränden bis zur echten Monsterwelle – so wie die Belharra genannte Dünung, die sich (allerdings nur selten) am gleichnamigen, 2,5 km vor der Küste gelegenen Riff nahe der Hafeneinfahrt von Saint-Jean-de-Luz auftürmt. Mit 20 m gehört sie zu den fünf höchsten Wellen der Welt.

Auch von den klimatischen Bedingungen her ist die Atlantikküste für Wellenreiter ideal. Die Windverhältnisse schaffen hier besonders surftaugliche Wellen, insbesondere im Hochsommer. Eine Liste der Clubs, die dem französischen Surfverband angeschlossen sind, findest du unter surfingaquitaine.com. Allgemeine Auskünfte: Fédération Française de Surf (surfingfrance.com). Ideal zum Windsurfen sind die Seen im Hinterland der Côte d’Argent. Brett und Segel kann man bei den meisten Segelschulen ausleihen.

Stand-Up-Paddling

Der Trendsport ist auch in Frankreich sehr populär. Eine Übersicht über alle Anbieter findet man unter standup-guide.fr. Organisiert ist das Stand-up- Paddling unter dem Dach der Fédération Française de Surf (surfingfrance.com). Regionalverband ist die Ligue de Surf Nouvelle-Aquitaine (surfingaquitaine.com). Auch auf Flüssen im Hinterland wird gepaddelt, im Périgord z. B. auf der Dordogne: Sup-Périgord (Le Couderc | Cénac- et- Saint-Julien | sup-perigord.com). Neuester Trend ist Yoga auf dem Meer, z. B. bei Glowyoga (glowyoga.fr) in Châtelaillon- Plage und in La Rochelle.

Strandsegeln

Bei Ebbe bilden die weiten Strände der Atlantikküste den perfekten Untergrund fürs Strandsegeln. Den Rest erledigt die stete Brise vom Ozean, denn die Flaute ist der einzige Feind des Strandseglers. Eine Hochburg dieses Sports ist Notre-Dame-de-Monts (polenautique.org) mit seinen fast 30 km Sandstrand. Die dreirädrigen Wagen mit dem Segel darauf (chars à voile) kann man bei Segelschulen mieten.

Segeln

Segelschulen und Bootsverleiher gibt es wie Sand am Meer. Adressen vermitteln die Tourismusbüros der Badeorte. Der französische Segelverband Fédération Française de Voile (ffvoile.fr) hat einige Seebäder und Segelschulen mit dem Qualitätssiegel „FFVoile“ ausgezeichnet (z. B. La Teste-de- Buch, Arcachon und Hendaye). Das Label „France Station Nautique“ garantiert ein umfassendes Angebot an Wassersportarten, darunter stets auch Segeln.

Tauchen

Interessant ist vor allem die Unterwasserlandschaft vor der felsigen Côte Basque. Tauchschulen gibt es aber auch an den nördlicheren Abschnitten der Atlantikküste, etwa in La Baule, Arcachon und Biscarrosse.

Kanu- & Kajaktrips

Kanu- und Kajaktouren werden auf Meer, Flüssen und Seen angeboten. Das Qualitätssiegel „Point Canoë Nature“ der Fédération Française de Canoë Kayak (ffck.org) weist auf hohen Standard von Privatanbietern hin. Ideal für Kanu und Kajak sind etwa das Bassin d’Arcachon, der Lac d’Hourtin et de Carcans, der Lac de Lacanau und der Lac de Cazaux et de Sanguinet.

Rafting

Vor allem auf den Flüssen im Baskenland werden Schlauchboottouren durchs Wildwasser der Pyrenäen angeboten. Auskünfte erteilt das Comité Régional Canoë-Kayak Nouvelle Aquitaine (canoe-nouvelle-aquitaine.fr). Touren auf der Nive bietet z. B. in Itxassou Évasion 64 (229, Errolako Bidea | evasion64.fr) an.

Angeln

Während der Hauptsaison ist in vielen Badeorten das Angeln vom Strand oder von Klippen aus nicht erlaubt. Ideal zum Angeln von Süßwasserfischen sind die Seen im Hinterland sowie Kanäle und Flüsse. In vielen Küstenhäfen werden Angeltouren aufs Meer angeboten. Eine Angelerlaubnis, die nur für die Binnenseen erforderlich ist, kostet für einen Tag 11–15 Euro, für eine Woche 32 Euro (Onlinebestellung unter cartedepeche.fr). Allgemeine Auskünfte zu Revieren und Lizenzen bei der Fédération Française des Pêcheurs en Mer (ffpm-national.com). Karten und Informationen im Netz: federationpeche.fr

Radfahren

Die erhebungsarme Landschaft an der Atlantikküste eignet sich perfekt für Radwanderungen. Der Fahrradtourismus in Frankreichs Südwesten ist denn auch in den vergangenen Jahren stark ausgebaut worden. Allein zwischen Biscarrosse und Ondres bei Capbreton gibt es rund 2000 km Radwege, in der Vendée 1000 km und mehr als 70 ausgeschilderte Touren. Du kannst von der Bretagne bis Hendaye an der spanischen Grenze auf durchgängig gekennzeichneten Wegen radeln. Der 1200 km lange Radweg durchmisst das ganze Gebiet der Atlantikküste und bildet als französischer Abschnitt des europäischen Radwegs Eurovélo 1 die längste Radelstrecke Frankreichs. Kürzere Routen wie der 112 km lange, landschaftlich sehr reizvolle Weg Vélocéan zwischen Piriac- sur- Mer und Les Moutiers-en-Retz sind ebenfalls gut ausgebaut.

Räder kann man praktisch überall mieten; wer Respekt vor dem oft kräftigen (Gegen-)Wind hat, kann auch auf E-Bikes zurückgreifen. Einmalig in Frankreich ist die Fahrradstation (station-velo-creon.fr) in Créon 25 km südöstlich von Bordeaux: Wie an einer Skistation kann man dort eine vollständige Ausrüstung leihen. Tipps und Tourvorschläge findest du auf der Website des Comité Régional du Tourisme de Nouvelle-Aquitaine (nouvelle-aquitaine-tourisme.com), Routenvorschläge für Touren in der Vendée unter velo-loisirs.fr. Bei Nacht und bei schlechter Sicht ist außerhalb geschlossener Ortschaften das Tragen einer reflektierenden Sicherheitsweste Pflicht.

Wandern

Beim Wandern kommst du, vor allem in den Naturschutzgebieten der Côte de Lumière, den größten Attraktionen am nächsten: der Küste und den Marschlandschaften – z. B. durchs Marais de l’Éguille oder durch den Forêt Domanial auf Oléron (ausgeschilderte Routen) oder, gegenüber auf dem Festland, durchs Austernzuchtgebiet von Bourcefranc-le-Chapus.

Reiten

Reitern stehen 8500 km markierte Reitwege offen. Angeboten werden Ausritte und mehrtägige Reitwanderungen. Auskunft und Adressen erhältst du beim Comité Régional d’Equitation Nouvelle Aquitaine (chevalnouvelleaquitaine.fr).

Golf

Golf hat vor allem an der baskischen Küste Tradition: Der zweitälteste Platz Frankreichs ist Golf de Biarritz Le Phare (golfbiarritz.com). An schönen Greens herrscht kein Mangel, insbesondere in und um Biarritz, wo es zehn Anlagen gibt. Kurse auch für Anfänger bieten vier Schulen im Centre International d’Entraînement au Golf d’Ilbarritz (golfilbarritz.com) in Bidart an der Steilküste.

Shoppen & Stöbern

Du & Deine Küche

Küchenzubehör gibt schöne Souvenirs ab: von Milchkaffeeschalen mit maritimen Mustern über Eierbecher aus Porzellan bis hin zu Geschirrtuch und Küchenschürze – an der nördlichen Atlantikküste in bretonischen Dessins, an der Côte Basque mit den traditionellen bunten Streifen. Letztere zieren auch Tischdecken, Servietten und Kissenbezüge. Du findest sie in Boutiquen in Biarritz, Bayonne und Saint-Jean-de-Luz und in den Dörfern des Baskenlands.

Für Wellen, Workout & Co.

An den Küstenorten und in Nantes, La Rochelle und Bordeaux sind die meisten Modemarken aus Paris vertreten – jedoch nicht unbedingt zu günstigeren Preisen. Dafür wird in Frankreich der Sommerschlussverkauf gepflegt: Zu Beginn der Sommerferien kann man echte Schnäppchen machen. In Surferhochburgen wie Hossegor und Biarritz kannst du dich überall mit sportiver Kleidung eindecken: Surferoutfits und Outdoor-Taugliches wie Kapuzenjacken, Jeans und Fleecepullis des australischen Klassikers Billabong (der in Hossegor ebenso wie Quiksilver und Rusty ein Outlet hat) oder Flip-Flops der Marke Ipanema haben insbesondere die strandnahen Boutiquen im Angebot.

Schickes für die Kleinen

Günstiger und oft auch schöner als bei uns ist die französische Kindermode. Marken, die in Deutschland schon als exklusiv gelten, sind in Frankreich eher Standard – z. B. Kinderunterwäsche von Petit Bateau, die es hier nicht nur in Boutiquen, sondern auch im Kaufhaus Monoprix und in den hypermarchés von Leclerc zu kaufen gibt. Angesagt und dabei preiswert ist auch das Label Du Pareil au Même (DPAM).

Fürs Auge ...

Außer den Ateliers von Kunsthandwerkern lohnen Antiquitätengeschäfte einen Besuch. Die Ware ist nicht billig, aber originell und schön gearbeitet.

... und für den Gaumen

Shoppen und Schlemmen sind an der Atlantikküste eng verbunden. Dafür sorgen Märkte und fabelhafte Feinkostläden. Nicht nur Schokoholics werden sich beim chocolatier wie im Himmel fühlen. Als Mitbringsel sind handgefertigte Schokoladen im Sommer weniger geeignet, für den Genuss an Ort und Stelle umso mehr. Grobes Meersalz oder das feine, delikate fleur de sel aus den Salzgärten von Guérande oder von den Inseln lässt sich dagegen leicht verpacken und transportieren.

Beim Winzer & Brennmeister

Beim Winzer kannst du probieren und dir den Kofferraum vollladen. Gute Weine findest du im Tal der Loire und im Bordelais, Pineau des Charentes und Cognac in der Charente im Hinterland der Côte de Lumière.

Bummeln im Mondschein

An der Küste finden im Hochsommer häufig Nachtmärkte (meist 19 bis 22 Uhr) statt, bei denen Kunsthandwerk, Spezialitäten und Kleidung verkauft werden.

Mit Kindern unterwegs

Auf die Frage „Und was machen wir jetzt?“ können Eltern an nahezu allen Badeorten antworten: „Mickey Club!“ Dahinter verbergen sich Spiel und Sport am Strand unter Aufsicht für Kinder von drei bis 14 Jahren.

Ausgezeichnet mit dem Label „Station Kid“ sind Orte mit besonders familienfreundlichen Unterkünften, Einrichtungen und Veranstaltungen. Das Ferienprogramm beinhaltet dort z. B. Surfen, Segeln oder Kanufahren speziell für kleine Gäste. Viele der Orte am Atlantik haben einen See im Hinterland, der sicheres Baden erlaubt.

Sehenswertes

Es gibt viele aufregende Sehenswürdigkeiten an der französischen Atlantikküste, von denen Le Mont Saint Michel eine der berühmtesten ist. Es handelt sich dabei um eine bis auf den letzten Zentimeter mit einer mittelalterlichen Stadt bebaute Insel mitten im Wattenmeer. Doch auch in Bayonne im Süden der Küste gibt es Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Notre Dame.

Freizeit

Besonders im Sommer gibt es bei einer Reise an die französische Atlantikküste viele Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen. Es gibt zahlreiche Badeorte mit einem abwechslungsreichen Wassersportangebot, Reitmöglichkeiten, Golfplätze und mehr. In größeren Städten wie Bayonne können Sie bei Ihrem Aufenthalt an der französischen Atlantikküste auch einen Stadtbummel unternehmen, ins Museum gehen oder abends die Oper besuchen.

Übernachten

Eine Möglichkeit zum Übernachten zu finden, ist an der französischen Atlantikküste ganz einfach. Für das kleinere Budget gibt es vielerorts Campingplätze und gemütliche Pensionen. Für Individualisten sind Ferienhäuser die richtige Wahl. In allen größeren Orten an der französischen Atlantikküste sind Hotels in allen Größen aber ebenfalls leicht zu finden. Die Auswahl reicht dabei von schlicht und einfach bis exklusiv.

Am Abend

Um die französische Küche kennenzulernen, lohnt es sich, einmal abends auszugehen. An der französischen Atlantikküste gibt es Essen wie Krabben, Seespinnen und Krebse, aber auch eine große Auswahl an Käse und verschiedenen Weinsorten. Eine Berühmtheit ist auch die Foie Gras, eine Gänseleberpastete, ebenso wie Quiche, Café au Lait und der Crêpe, ein hauchdünner Pfannkuchen.