Check-in

Der Charme Französisch-Polynesiens ist umwerfend, hat aber seinen Preis

Sehenswürdigkeiten

Ausgedehnte Marae-Anlage, die als bedeutendste Kultstätte dem höchsten polynesischen Gott, dem Kriegsgott Oro, geweiht war. Mit einer Grundfläche von 300 m2 gilt die Marae als größte Tempelanlage…
Eines der besten und modernsten Museen der Südseeinseln. Ausführlich und anschaulich werden Natur und Kultur der Gesellschaftsinseln sowie alle vorkommenden Muschel und Korallenarten erläutert.…
Das Atoll ist die landschaftlich (fast) unberührte Alternative zur ca. 45 km östlich gelegenen Insel Bora Bora –allerdings ohne Restaurants und nur mit einem halben Dutzend (passablen) Pensionen (…
Mehrere Grotten mit kleinen Wasserfällen laden an der Küstenstraße zur Abkühlung ein: ein erfrischendes Badeerlebnis, vor allem in der Grotte Vaipoiri.
In der polynesischen Tradition war diese Stätte zwar weniger wichtig als das Marae Mahaiatea – nur noch einige Steinhaufen blieben von dem einst 90 m langen Gebäude übrig (km 39 bei Papara direkt…
Lokahi, Kuokua und Hina heißen drei der Delfine, die in der Lagune von Moorea mit sich spielen lassen. Für Kinder gibt es ein spezielles Programm, bei dem sie lernen, sich den Tieren vorsichtig zu n…
In dem Museumsdorf auf Moorea wird die Inselkultur so anschaulich präsentiert wie in einer liebevoll dekorierten Puppenstube. Deshalb finden auch die jüngeren Besucher schnell Gefallen an der von…
Lehrreiches Unterwasseraquarium aneinem Motu beim Fischerort Anau ander Ostküste.
Oberhalb des Orts Maeva im Nordosten der Insel befindet sich die interessante Kultstätte, die in den Achtzigerjahren ausgegraben wurde. Der Weg dorthin ist beschwerlich. Warum derart viele…
Die Insel erreicht man per Boot von Raiatea aus. Wegen der vielen Plantagen wird Taha’a als Vanilleinsel bezeichnet. Sie ist vom gleichen Riffwie Raiatea umgeben. Der Transfer mit dem Schnellboot…

Hotels & Übernachtung

Zum Sunsetbier trifft man sich im kleinen Vorgarten des Restaurants und genießt die Abendstimmung am Hafen.
Nur 100 m vom weißen Sandstrand Toaroto entfernt begrüßt Sie die Pension De La Plage. Freuen Sie sich auf Zimmer mit eigener Terrasse und Blick auf den Außenpool und den angelegten Garten.…
Das Tikehau Pearl Beach Resort liegt an einem idyllischen rosa und weißen Sandstrand und bietet Unterkünfte am Meer mit einer eigenen Terrasse. Freuen Sie sich auf ein Day Spa, einen Pool und einen…
Die Pension Motu Iti befindet sich in idealer Lage am Ufer der Insel Moorea zwischen der Cook- und der Opunohu-Bucht. Das Restaurant verfügt über eine schattige Terrasse oberhalb der Lagune.…
Zwischen den Dörfern Avatoru und Tiputa erwartet Sie das Maitai Rangiroa an einer der größten Lagunen der südlichen Hemisphäre. Sie wohnen nur 5 Fahrminuten vom Inlandsflughafen entfernt und ein…
An einem privaten weißen Sandstrand bietet das Hôtel Atiapiti Bungalows und eine Villa mit kostenfreiem WLAN und einer privaten Terrasse mit Meer- oder Gartenblick. Jedes verfügt über Moskitonetze…
Das Fare Oviri Lodge bietet Blick auf einen privaten Sandstrand, Bungalows im polynesischen Stil mit privater Terrasse sowie einen herrlichen Berg- und Meerblick. Freuen Sie sich auf eine kostenfreie…
Die Anlage Robinson's Cove liegt an einem kleinen Privatstrand auf der Insel Moorea und bietet traditionelle Villen mit voll ausgestatteter Küche sowie Wäschemöglichkeiten. Kostenloses WLAN und…
Im herrlichen Papenoo-Tal begrüßt Sie das La Maroto. Die Unterkünfte bieten einen Balkon mit Blick auf die Berge, den Fluss und die wunderschönen Gärten. Eine Bar und ein Restaurant befinden sich…
Auf einer privaten Insel bietet die Hakamanu Lodge Zimmer mit eigenem Balkon und Blick auf die Lagune. Freuen Sie sich auf kostenfreie Kajak- und Schnorchelausrüstung. Das Hakamanu Lodge Tuamotu…

Restaurants

Nicht alle Promis, die sich auf der Holztafel verewigt haben, waren auch im Restaurant.Was zählt, ist die Atmosphäre und das gute Essen.
Restaurant am Lagoonarium (einer kleinen Unterwasserwelt), wo am Sonntagmittag ein beliebtes Tamaara’a (Essen aus dem Erdofen mit Folkloredarbietungen) zubereitet wird.
Ausgezeichnete französische Küche mitten in Papeete.
Kleines Café und Restaurant am Centre Vaima (neben dem Büro der Air New Zealand) mit einem phantastischen, nach Kokos schmeckenden Ananassaft.
Direkt an der Lagune, aus der die Meerestiere frisch auf den Tisch kommen.
Hier können Sie feinste französische Küche mit asiatischem Einfluss genießen.
Weniger die französische Küche als die Beobachtung des Sonnenuntergangs von dem auf einem Hügel gelegenen Restaurant bleiben unvergessen. Reservieren Sie einen Tisch undlassen Sie sich um 17 Uhr in…
Der Straßenverkauf bietet heiße Snacks für den kleinen Hunger.
Die Eisdiele bietet neben italienischer Eiscreme aus eigener Herstellung auch frische Backwaren an.
In dem gemütlichen Restaurant werden polynesische Gerichte serviert.

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Auftakt

Die 118 Inseln Französisch-Polynesiens bilden eine Fläche von 4180 km². Zentrale Inselgruppe ist die der 14 Gesellschaftsinseln, die sich wiederum gliedern in die „Inseln im Wind“, die dem Passatwind zugewandten Inseln Tahiti, Moorea, Maiao, Tetiaroa, Mehetia, und die westlichen, abgewandten „Inseln unterm Wind“ Bora Bora, Huahine, Maupiti, Raiatea und Taha'a sowie die Atolle Motu One und Manuae.

Französisch-Polynesien ist seit 1957 ein französisches Überseeterritorium, das 1984 autonom wurde. Die rund 250000 Einwohner sind wirtschaftlich vom Mutterland in Europa abhängig, das vertreten ist durch einen Hochkommissar. Aus Frankreich kommen selbst Waren des täglichen Bedarfs wie Gemüse, Fleisch und Getränke. Kritische Stimmen behaupten, die französische Regierung treibe ihre südpazifischen Untertanen ins soziale Elend. Denn die hohen Lebenshaltungskosten, die durch die wohlhabenden Franzosen entstanden sind, kann die „einfache Bevölkerung“ finanziell nur mit großen Mühen tragen. Dennoch: Mehr als die Hälfte der Tahitianer ist, so Meinungsumfragen, entschieden gegen die Unabhängigkeit.

Insbesondere auf Tahiti zeugen die Gesichtszüge der Polynesier nicht nur von französischen Vorfahren, sondern auch von der Zuwanderung chinesischer Arbeitskräfte, die in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. in die Kolonien geholt wurden. Aus der ethnischen Mischung ist ein Menschenschlag entstanden, der in Körperbau und Gesichtszügen westlicher Ästhetik entspricht. Es ist deshalb kein Zufall, dass es die Tahitianerinnen waren, die in Europa bei der Entstehung des Mythos „Südsee“ als Idealbild der Südseeschönheit galten.

Französisch und Tahitianisch sind die offiziellen Sprachen. Im 19. Jh. unterstützte der tahitianische Fürst Pomare I. die Christianisierung der Insulaner. Schon seine Nachfolgerin, Königin Pomare IV., musste Frankreich als Schutzmacht anerkennen. Ihr Sohn, Pomare V., war der letzte der Dynastie und erhielt eine Pension, als die Inseln 1880 französische Kolonie wurden.

Heute leben zwei Drittel der rasch anwachsenden Bevölkerung Französisch-Polynesiens auf den Gesellschaftsinseln, vorrangig auf Tahiti. Und die Landflucht von den übrigen Inseln hin zur verheißungsvollen Metropole Papeete hält weiter an, obwohl gerade hier die zunehmende Arbeitslosigkeit am deutlichsten zu spüren ist. Längst gehören auch ärmliche Wohnviertel zu der von Verkehrslärm und Autoabgasen erfüllten Hauptstadt. Die wenigen, die es sich leisten können, haben sich in die gepflegten Villengegenden am südlichen Stadtrand zurückgezogen. Am teuersten sind die höher gelegenen Grundstücke, die einer erfrischenden Brise ausgesetzt sind und Blick aufs Meer bieten.

Die Schönheit der Gesellschaftsinseln lernt nur kennen, wer über Tahiti hinauskommt. Die Flug- und Fährverbindungen sind gut, aber auch teuer. Der Flughafen in Papeete heißt Faa'a und ist zehn Autominuten (7 km) von der Innenstadt Papeetes entfernt. Von Faa'a aus startet Air Moorea mehrmals täglich zum Sieben-Minuten-Flug nach Moorea. | Hin- und Rückflug kosten ca. 70 Euro. Preiswerte Alternative, auch für schweres Gepäck: ab Papeete mit dem Katamaran nach Moorea. Fahrtzeit 25-45 Min. | ca. 20 Euro (Hin- und Rückfahrt). Air Passes von Air Tahiti kosten zwischen 230 und 470 Euro, sind 28 Tage gültig und schließen Moorea, Huahine, Raiatea, Bora Bora bzw. Rangiroa und Manihi ein. Ein Tagesausflug nach Bora Bora (Flugzeit ca. 45 Min.) kostet ca. 330 Euro. Luxusalternative für 6000 Euro pro Person: eine Woche Intensivtour nach Bora Bora, Huahine, Raiatea, Taha'a mit den Mini-Kreuzfahrtschiffen von Nomade Yachting Bora Bora (Tel. 544505 | Fax 451065).

Für Reisen zu den Marquesas oder Tuamotus empfiehlt sich der Frachter „Aranui 3“ mit komfortablen Kabinen für 200 Passagiere. Die 16 Tage dauernde Tour kostet ca. 3400 Euro pro Person (mit Mahlzeiten). Stilvoll kreuzt man mit dem Luxusschiff „MS Paul Gauguin“ (330 Passagiere) nach Bora Bora, vorbei an Huahine und Raiatea (11 Tage kosten ca. 3200 Euro, Buchung im Reisebüro). Die exklusivste Form des Inselhüpfens: die Segelyacht, mit oder ohne Skipper, die man am besten in Raiatea mietet, z.B. bei The Moorings | Uturoa (Apooiti Marina) | Tel. 663593. Air Moorea | Faa'a | Tel. 864141 | Fax 964269. Air Tahiti | Faa'a | Tel. 864242 (Reservierung) | Fax 864099 | www.airtahiti.aero | in Deutschland: Tel. 069/2566100 (Air France). Fähren: Aremiti (Moorea-Fähre) | Tel. 505757 | www.aremiti.pf; Compagnie Polynésienne du Transport Maritime | Papeete | Tel. 426240 (für Aranui) | www.aranui.com; Moorea Express | Tel. 824747

Ob Französisch-Polynesien sein Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Denn das Inselparadies ist für Touristen mit Abstand das teuerste in der ganzen Südsee. Der Hauptgrund: Die Staatsausgaben werden ausschließlich von Verbrauchssteuern bestritten, was die Lebenshaltungskosten enorm erhöht. Von den Einwohnern wird zusätzlich eine Einkommenssteuer in Höhe von drei Prozent bei Verdiensten über 1000 US$ verlangt. Traditionell billig sind lediglich die subventionierten Weißbrotstangen zu umgerechnet 50 Cent das Stück.

Fakten

Einwohner 275.918
Fläche 4.167 km²
Sprache Französisch
Währung CFP-Franc
Regierungssystem Überseegebiet
Hauptstadt Papeete
Ortszeit 16:51 Uhr
Zeitverschiebung -11 h (zu MEZ)

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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