Bahnhofsviertel

Frankfurts einstiges renommierviertel und tor zur stadt – schon um 1830 gab es auf dem areal drei Bahnhöfe, 1881 wurde der Central-Bahnhof (heute: hauptbahnhof) eingeweiht, 1905 das schumann-varietétheater mit 5000 (!) Plätzen – ist heute das vielseitigste und exotischste viertel der stadt. Reich an Gründerzeitarchitektur und einzigartigem internationalen Flair (in der und um die Münchener Straße gibt es Läden und Restaurants von arabisch bis indisch, von chinesisch bis vietnamesisch), lebt es gleichzeitig mit traditionellen Handwerksbetrieben, Kultureinrichtungen, dem Rotlichtmilieu, Bankern, Kreativen und Drogenabhängigen. Rund 20 Mio. Euro wurden inzwischen für die Sanierung des zweitkleinsten Frankfurter Stadtviertels bewilligt; vielerorts zeigt sich bereits, dass der einstige Glanz und das hohe Ansehen langsam, aber sicher zurückkehren.

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