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Stadttour Florenz: Die Klassiker zu Fuß erkunden

Ausgehend vom Bahnhof Santa Maria Novella (1), über die Via Panzani und vorbei an der Basilica di Santa Maria Novella, führt dieser Stadtspaziergang direkt hinein ins trubelige Leben von Florenz.

Der erste Stopp des Spaziergangs folgt schon nach wenigen Gehminuten direkt vor einem der berühmtesten Bauwerke der Stadt – der Cattedrale Santa Maria del Fiore (2). Die Kathedrale ist die viertgrößte Kirche der Welt, die eindrucksvolle Kuppel ist an vielen Ecken der Stadt immer wieder am Ende der Gassen zu erblicken.

Direkt gegenüber der Kathedrale liegt das Battistero di San Giovanni (3), die Taufkirche des Doms. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Ostportal des achteckigen Baus, der Porta del Paradiso. Denn diese zeigt Szenen aus dem Alten Testament, die vergoldeten Reliefs strahlen im Sonnenlicht. Ebenfalls zur Kathedrale gehörig ist der Campanile del Giotto, der Glockenturm. Der Aufstieg über die engen Treppe hoch auf 85 m Höhe mag zwar beschwerlich, doch überaus lohnenswert sein. Erst mal oben angekommen, eröffnet sich ein 360°-Blick über die Dächer von Florenz bis weit in die toskanische Hügellandschaft. Der Aufstieg lohnt sich vor allem im Abendlicht, wenn die Sonne die Stadt in ein goldschimmerndes Licht taucht.

Auf direktem Weg geht es von der Piazza del Duomo weiter über die Via di Calzaiuoli, um zur Piazza della Signoria (4) mit dem Palazzo Vecchio, dem Rathaus sowie der berühmten Kopie von Michelangelos David-Statue zu gelangen.

Nur ein klein wenig länger hingegen dauert der Weg über die Via Calimala, um am Fontana del Porcellino (5) dem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen. Der Volksmund besagt, dass das Berühren der Nase des Porcellino – des Schweins – Glück bringt. Wenig verwunderlich also, dass diese in Anbetracht der vielen Touristen eifrig glänzt.

Nur wenige Meter weiter findet sich eine der berühmtesten Kunstsammlungen der Welt – in den Gallerie degli Uffizi (6), den Uffizien, trug die Medici-Familie einst zahlreiche Werke der bedeutendsten Künstler ihrer Zeit zusammen. Die Schlange vor den Kassen ist ganzjährig lange, die Vorreservierung von Tickets empfehlenswert.

Selbst wenn keine Zeit für einen Besuch der Uffizien vorhanden ist, das Treiben am Piazzale degli Uffizi (7) ist es durchaus wert einige Zeit inne zu halten und den Straßenkünstlern und -musikern dabei zuzusehen, wie sie die Passanten von ihrem Talent überzeugen versuchen.

Dass die Uffizien direkt am Arno liegen, bringt den Vorteil mit sich, vom Ufer einen uneingeschränkten Blick auf die Ponte Vecchio (8) zu erhalten. Die älteste Brücke der Stadt, die zugleich als einzige unbeschadet den Zweiten Weltkrieg überstanden hat, ist ohne Zweifel eines der faszinierendsten Bauwerke der Stadt. Einst Handelsplatz für Schlachter und Gerber, reihen sich hier heute Juwelier- und Schmuckläden aneinander.

Die in westliche Richtung nächstgelegene Brücke Santa Trinita (9) belohnt ebenfalls mit einem tollen Panorama auf die Ponte Vecchio.

Erst mal auf der anderen Seite des Arno angekommen, warten zwei Optionen, um dem Spaziergang durch Florenz fortzusetzen. Entweder bei einem Stadtbummel durch das bei Touristen noch weniger bekannte, bei Einheimischen dafür umso beliebtere Stadtviertel Oltrarno („andere Seite des Arno“), das zunächst vorbei am Palazzo Pitti (10) mit dem Giardino di Boboli und weiter in die ruhigen Gassen rund um die Piazza Santo Spirito (11) führt.

Oder aber das Ufer des Arno in östliche Richtung zum Piazzale Michelangelo (12). Die Aussichtsterrasse ist für den weitläufigen Blick über die Stadt hinweg gleichermaßen bekannt und beliebt. Eine Kopie von Michelangelos David-Statue dominiert den Platz, Cafés und Bars laden zum Verweilen ein. Der südwestlichen Ausrichtung der Plattform sei dank, dass sich auf dem Piazzale Michelangelo wunderbar der Sonnenuntergang über Florenz genießen lässt.

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