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Nach Florenz reisen mit dem Auto

Von Baden-Württemberg und der Schweiz ist zunächst die Fahrt in Richtung Tessin ratsam. Bei Como überquerst du die italienische Grenze und erreichst nach 50 km Mailand. Wenn du Lust hast, kannst du dir für einige Tage die Sehenswürdigkeiten der Stadt, z.B. den Dom und den Sforza-Palast ansehen. Falls du direkt nach Florenz fahren möchtest, begibst du dich auf den Autobahnring um Mailand herum und nimmst entweder die Abfahrt auf die A7 nach Genua oder die A1 nach Bologna. Dort schlägt die Autobahn einen Bogen nach Süden in die Toskana und bringt dich nach nur 90 min zu deinem Bestimmungsort. Über Genua hast du den Vorteil, dass du die Küste des Ligurischen Meeres zu sehen bekommst. Dabei fährst du an malerischen Hafenstädten wie La Spezia und Rapallo sowie der Kultur- und Nationalparklandschaft Cinque Terre vorbei. Kurz vor Pisa geht es nach Osten nach Lucca und schließlich nach Florenz. Für beide Varianten benötigst du etwa 3,5 bis 5 h. Von Mailand über Bologna nach Florenz ist die Strecke insgesamt 315 km lang, über Genua 380 km. Von Stuttgart aus ist die Toskana ca. 820 km, von Freiburg aus 720 km, von Bern 670 km und von Zürich 600 km entfernt.

Wer von Nordwesten, z.B. aus dem südlichen Bayern oder Tirol nach Florenz fahren möchte, nutzt am besten den Brennerpass nach Südtirol. Von Innsbruck aus benötigst du etwa 45 min zur Grenze. Auf der Weiterfahrt auf der A22 kommst du durch Bozen und Trient, schließlich nach Verona und Modena. Dort wechselst du auf die A1 nach Bologna und biegst erneut nach Süden ab. Die Entfernung von Innsbruck nach Florenz beträgt rund 500 km, von München aus ca. 650 km. Aus dem östlichen Österreich ist es sinnvoll, nahe des Dreiländerecks mit Slowenien und Italien die Grenze zu überqueren. Bei Coccau begibst du dich auf die A23 in Richtung Udine und biegst schließlich nach Westen auf die A4 nach Venedig ab. Diese bringt dich letztendlich zur A13 nach Bologna. Die Strecke von Graz nach Florenz umfasst etwa 675 km, von Wien aus 865 km.

Beachte, dass du bei der Auffahrt auf die Autobahnen Maut entrichten musst. Bezahlen kannst du an den Mauthäuschen in bar oder mit Kredit- und EC-Karte. Wenden und Rückwärtsfahren ist an den Mautstellen generell verboten. Solltest du die falsche Spur genutzt haben, musst du um Hilfe durch das Servicepersonal bitten. Fehler dieser Art kannst du vermeiden, indem du genau auf die Farben der Spuren achtest – gelbe Linien sind beispielsweise für Telepass-Nutzer gedacht. Einige Autobahnen verfügen über ein elektronisches Bezahlsystem, bei dem das Autokennzeichen gescannt wird und du anschließend einen Bescheid erhältst. Dies ist auf den Strecken A36, A59 und A60 der Fall. Es ist sinnvoll, vorab ein Konto bei der Autobahngesellschaft Pedemontana zu eröffnen und sich für diese Art der Bezahlung zu registrieren.

Nutzungsgebühren fallen zusätzlich zu den Autobahngebühren an einigen wichtigen Verkehrspunkten an, z.B. am Straßentunnel Munt la Schera sowie am St.-Bernhard-Tunnel von der Schweiz nach Italien. Des Weiteren wird für die Timmelsjoch-Hochalpenstraße Maut verlangt. In Mailand und Bologna gilt eine City-Steuer für die Nutzung von Fahrzeugen im Zentrum. Auf Schnellstraßen und Autobahnen liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 100 km/h bzw. 130 km/h. Bei Schnee oder Regen sowie für Fahranfänger, die den Führerschein nicht länger als drei Jahre besitzen, wurde sie auf 90 km/h heruntergesetzt.

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