Esslingen am Neckar Sehenswürdigkeiten

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Die Parkanlage im Herzen von Esslingen lädt mit alten schattenspendenden Bäumen, gemütlichen Bänken und dem beruhigenden Plätschern des vorbeifließenden Neckars zum Entspannen ein.
Das Alte Rathaus in Esslingen beeindruckt mit einer prächtigen roten Giebelfront und zierlichen Uhrtürmchen. Mehrmals täglich ist das mehr als zwei Oktaven umfassende Glockenspiel zu hören.
Die Esslinger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt und Teil der historischen Stadtbefestigung. Auf einem Hügel gelegen, bietet die Burg einen herrlichen Ausblick über die Stadt und im Burghof befindet…
Preise: Erwachsene EUR 4.00, Kinder EUR 1.50. Die Eintrittspreise können saisonal variieren. Mo - Fr: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Sa, So: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr. Die Öffnungszeiten können saisonal…

Sehenswürdigkeiten

Kirchen
  • Stadtkirche St. Dionys: älteste und bedeutendste Kirche und ein Wahrzeichen der Stadt mit zwei Türmen, die durch eine überdachte Holzbrücke miteinander verbunden sind.
  • Frauenkirche: hochgotische Kathedrale am nördlichen Rand der Altstadt.
  • Münster St. Paul: ehemalige Dominikaner-Klosterkirche.
  • Ehemalige Franziskaner-Klosterkirche (nur noch teilweise erhalten).
  • Südkirche (Pliensauvorstadt): Kirchenbau der Frühmoderne mit bemerkenswertem, auf die Hanglage ausgerichtetem Innenraumzuschnitt.
  • Mariä Verkündigung: die größte griechisch orthodoxe Kirche Europas außerhalb Griechenlands.
Moscheen
  • Esslinger Moschee
Burgen, Schlösser und Paläste
  • Burg: war in Wirklichkeit nie Herrschersitz oder Festung, sondern ein bollwerkartiker Teil der Stadtbefestigung zur Absicherung des Schönenbergs. Sehenswert ist der begehbare, erhaltene Teil der Stadtmauer (Burgstaffel und Seilergang), die Hochwacht, der Dicke Turm mit seiner hölzernen Dachhaube und der Pulverturm, die beiden letztgenannten sind allerdings für den Publikumsverkehr gesperrt und nur äußerlich zu besichtigen. Im nördlichen Teil der Anlage befindet sich der "Kanonenbuckel", die Burggaststätte und außerhalb der Mauern ein ausgedehnter Kinderspielplatz. Durch den scheinbar (aus Sicht der "Burg") falschseitig liegenden und zur Stadt hin offenen Wehrgang (Seilergang) entstand die auch überregional bekanntgewordene schwäbische Redewendung: "Des goht falsch rom wia d' Eßlinger Stadtmauer", wenn etwas grundfalsch läuft oder von hinten bis vorne nicht stimmig ist.
  • Schloss Serach
  • Schloss Weil mit Gestütsanlage
Bauwerke
  • "Altes Rathaus": ursprünglich als Kauf- und Steuerhaus errichteter, mittelalterlicher Fachwerkbau, der erst später auch der Stadtverwaltung für repräsentative Zwecke diente. Das ursprüngliche, historische Rathaus der Stadt befand sich am Roßneckarkanal am Standort des heutigen, klassizistischen Amtsgerichtsgebäudes. Der Nordgiebel wurde in der Renaissance zeitgenössisch umgestaltet und trägt eine historische, astronomische Uhr und ein Türmchen mit einem im frühen 20. Jahrhundert installierten Glocken- und Figurenspiel.
  • Neues Rathaus: ursprünglich "Palmscher Palais", ein klassizistischer Privatbau gegenüber dem Alten Rathaus. Heute Sitz der Stadtverwaltung.
  • Hafenmarkt: hier befindet sich eine Fachwerkhauszeile (Hausnummern 4-10) aus dem frühen 14. Jahrhundert, die - mit vergleichsweise geringfügigen Veränderungen - als die älteste erhaltene in Deutschland gilt.
  • Stadttürme: außer der sogenannten Burganlage sind von der ehemaligen Stadtbefestigung noch vier Tortürme erhalten: Pliensauturm, Schelztorturm, Wolfstor und das etwas kleinere Mettinger Tor an der Steige zur Neckarhalde, wovon die beiden letztgenannten heute noch als Tore durchgängig sind. Im Schelztorturm befindet sich heute u.a. ein Café, der Pliensauturm, der durch die Bahnlinie von der Stadt optisch abgetrennt wurde, ist in Privatbesitz und kann nur äußerlich besichtigt werden.
  • Pliensaubrücke und Innere Brücke: die zweitälteste Steinbogen-Brückenanlage Süddeutschlands aus dem Spätmittelalter, von der äußeren Pliensaubrücke sind durch verschiedene Baumaßnahmen aber nur noch drei historische Bögen erhalten. Ursprünglich führte sie direkt durch den als Haupt-Stadttor fungierenden Pliensauturm auf die anschließende Pliensaustraße, durch den Eisenbahnbau musste die Brücke im 19. Jahrhundert allerdings die Höhe haltend verlängert und um den Turm herumgeführt werden. Das damals erstellte und zum Bahnhof führende Rampenbauwerk mit Anschluss an den historischen Brückenteil, über das bis zur Eröffnung der benachbarten Vogelsangbrücke 1973 nahezu der gesamte Ein- und Ausfallverkehr und noch bis 1978 die Straßenbahn auf die Filderebene fuhr (einige Meter Gleisreste zeugen noch davon), wurde 2004 durch einen Fußgängersteg ersetzt, der die einst gekappte Verbindung zur inzwischen zur Fußgängerzone umgestalteten Pliensaustraße wieder aufnimmt. An der Inneren Brücke, die ihren historischen Charakter besser erhalten konnte, verdienen vor allem die Brückenhäuser Beachtung, die an der Südseite vom Maille-Park aus klein-pittoresk wirken, an der Nordseite dagegen vom Kesselwasen aus betrachtet direkt im Kanal zu stehen scheinen, was dem Bereich den Namen "Klein-Venedig" eingebracht hat.
  • Merkelsches Schwimmbad: originalgetreu restauriertes Jugendstilbad mit in jüngerer Zeit erbohrter Mineral-Thermalquelle.
  • Speyrer Pfleghof: das markante Fachwerk-Eckgebäude gegenüber der Stadtkirche beherbergt eine überregional bekannte und zugleich Deutschlands älteste Sektkellerei.
Museen
  • Stadtmuseum
  • J.-F.-Schreiber-Museum
Parks
  • Maille-Park (man achte auf die ans Französische angelehnte Aussprache "Mallje", wie bei "Taille" oder "Kanaille") auf einer ehemaligen Neckarinsel zwischen Roß- und Wehrneckar-Kanal.
  • Park der Villa Merkel
  • Parkanlage auf der "Burg"
Verschiedenes
  • Stadtkanäle: ursprüngliche Seitenarme des Neckars, die in weiten Verzweigungen die Innen- und Weststadt durchqueren, zum Teil über beeindruckende Wasserräder zur Energiegewinnung genutzt werden und in den Sommermonaten per Kahnfahrt erkundet werden können.
  • Obus-Verkehr: Esslingen unterhält als eine von drei bundesdeutschen Städten (außer Solingen und Eberswalde) noch heute ein Oberleitungs-Busnetz.