Erzgebirge - Vogtland

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Essen & Trinken

Klöße waren in dieser Region schon beliebt, bevor die Kartoffel ihren Einzug hielt, man stellte sie aus Gerstenmehl her. Heute bestehen sie aus geriebenen rohen Kartoffeln und werden deshalb auch als grüne oder rohe Klöße bezeichnet; nur selten werden etwas gekochte Kartoffeln beigemischt. Noch heute orientieren sich gute Köche bei der Kloßqualität an dem, was am 16. Januar 1898 in der Zeitung "Vogtländischer Anzeiger und Tageblatt" zu lesen war: "Ein richtiger Kloß muss so groß sein wie ein kleiner Kindskopf, hellgrau aussehen, und was die Hauptsache ist, er muss in der Schüssel zittern." Grüne Klöße sollen zwanzig Minuten in Salzwasser köcheln und "dann gleich auf den Tisch kommen und gegessen werden, denn durch das Stehen werden sie hart". Die Vorliebe für die grünen Klöße ist überall gleich, die Art der Zubereitung unterschiedlich. Jede Ortschaft, jede einzelne Familie bereitet sie auf ihre Weise zu und hat ihr eigenes Rezept. Wird der Kloßteig in der Pfanne auf beiden Seiten goldgelb gebacken, dann sind das Kartoffelpuffer, die im Erzgebirge Getzen, Klitscher oder Pfannekluß und im Vogtland Bambes heißen. Die Kartoffelpuffer isst man mit Schwarzen Johannisbeeren oder mit Preiselbeeren, aber auch zu einem Braten.

Die Küche von Erzgebirge und Vogtland gilt als deftig, sie greift auf die guten Gaben der Natur zurück, auf Gemüse und Früchte aus den Gärten und Feldern der Region. Hauptnahrungsmittel ist die Kartoffel, da die wenig anspruchsvolle Pflanze hier in allen Höhenlagen wächst. Kartoffeln kommen fantasievoll zubereitet auf den Tisch. Alltagsessen sind Pellkartoffeln, Schöleraardäppeln genannt, zu denen man marinierten Hering, Butter, Wurst oder Quark isst. Zu Kartoffelbrei reicht man gern Bratwurst, beliebt ist Sauerkraut als Beilage.

Eines muss es möglichst immer geben - viel Soße, die mit zerdrückten Kartoffeln oder Klößen aufgetunkt wird. Sehr gern mag man, besonders im Vogtland, den Meerrettich. Hier werden auch die Klöße und vor allem das Eisbein, das nur selten gepökelt ist, oft von einer Meerrettichsoße begleitet. Ebenfalls ganz vorn rangieren Suppen mit viel Gemüse, sämig macht man sie durch die Beigabe pürierter Kartoffeln. Spalken sagen die Vogtländer zum Eintopf, weil die Kartoffeln in Spalten geschnitten werden. Gewöhnungsbedürftig wegen seiner Zutaten sind Saure Flecke, die besonders gern im Vogtland gegessen werden. In diesen Eintopf kommen klein geschnittener Rindermagen (Kutteln), Kartoffeln, Wurzelgemüse und Gewürzgurken, alles wird mit Essig und Zucker süßsauer abgeschmeckt. Mit zahlreichen Zutaten wie Äpfeln, Gemüse, Eiern, Gurke oder Fisch bereitet man hier den Kartoffelsalat zu.

Zunehmend wird auch in diesen beiden Regionen Deutschlands fantasievoller gekocht. Die Köche haben alte Kochbücher gewälzt, Rezepte hervorgekramt und verfeinern sie mit den Zutaten unserer Zeit.

Zum Kaffee mögen die Einheimischen Blechkuchen, mit Abstand ganz oben rangiert der Aardäppelkuchen bzw. Erdepfelkung, dessen Rezept einfach ist: Dem Hefeteig sind gekochte, geriebene Kartoffeln beigemengt, der Kuchen wird dann mit Zucker und Zimt bestreut. Nicht wegzudenken von der Kaffeetafel ist die Eierschecke, dabei wird unterschieden zwischen Dresdner oder Sächsischer Eierschecke und Freiberger Eierschecke. Die Sächsische Eierschecke besteht aus einem Hefeteig mit Quarkbelag, auf den eine Eierschaummasse kommt. Der Freiberger Eierschecke fehlt dagegen die sonst übliche Quarkmasse, der Teig wird mit einem Belag aus Butter, Zucker, Eigelb, Mandeln und Rosinen bestrichen und am besten noch warm serviert.

Auch Quarkkeulchen - in Öl goldgelb gebratene Scheiben aus gekochten Kartoffeln, Mehl, Eiern und Quark - sind eine typische Spezialität, die entweder als süßes Dessert oder als Hauptgericht mit Apfelmus gegessen wird.

Zur Weihnachts- und Silvesterzeit hebt sich das Essen von dem in der übrigen Jahreszeit ab, es ist besser und vor allem reichlicher. Bis in unsere Tage hat sich das Neunerlei erhalten: Neun verschiedene Speisen stehen auf dem Tisch, an den man sich pünktlich um 18 Uhr setzt. Ob es wirklich neun Speisen sind, das hängt davon ab, was man alles zählt. In den Orten und Familien ist das Neunerlei ganz verschieden zusammengesetzt, Fleischgerichte gehören jedoch stets dazu, auch die Klöße. Tradition ist, von jeder Speise wenigstens einen Löffel zu essen. Die Krönung der Weihnachtsbäckerei ist der Christstollen. Nicht selten bringt die Hausfrau immer noch den zu Hause nach alten Familienrezepten zubereiteten Teig zum Bäcker, der ihn formt und in seinen Ofen schiebt. Bei der Menge ist man nicht kleinlich - oftmals wird der letzte Stollen erst zu Ostern angeschnitten.

Getrunken wird traditionell Bier, vor allem das aus den einheimischen Brauereien. Das Wernesgrüner und das Freiberger Pils stehen an der Spitze der Beliebtheitsskala. Wein gibt es nur zu besonderen Anlässen, gern greift man hier zu dem, der auf den Elbhängen Sachsens von Pirna bis Meißen reift. Und wer zu viel grüne Klöße oder Stollen gegessen hat, dem hilft vielleicht ein Altenberger Gebirgsbitter oder ein Erzgebirgs-Kräuter aus Bockau.

Einkaufen

Ohne Mitbringsel muss kein Erzgebirgsbesucher nach Hause fahren; für jeden Geschmack liegt einiges parat. Geschäfte, die regionaltypische Erzeugnisse anbieten, gibt es in fast jedem Ort. Wer auf Shopping nicht verzichten möchte, der fährt nach Chemnitz oder nach Zwickau, dort gibt es in den Zentren Kaufhäuser und Dutzende von Fachgeschäften.

Gebäck

Ab Herbst wird der leckere erzgebirgische Stollen angeboten. Er wird noch von Hand gefertigt; es gibt Butter-, Rosinen-, Mandel-, Mohn- und Quarkstollen. Das Weihnachtsgebäck ist so verpackt, dass es bis weit nach Weihnachten nichts von seiner Qualität einbüßt.

Den "Bauerhasen" dagegen gibt es zu jeder Jahreszeit, aber nur im Café Hartmann in Freiberg. Auf dem Beipackzettel steht die Hasengeschichte: Ein Koch namens Bauer soll im 13. Jh. dem Markgrafen und dem Kaplan von St. Martin einen Hasen zum Essen vorgesetzt haben - zur Fastenzeit eine Sünde. Der Kaplan zürnte jedoch zu früh, denn der Hase war (und ist) aus Hefeteig, dem man heutzutage Mandeln, Rosinen und verschiedene Gewürze beigibt. Um welche es sich handelt, bleibt Konditoren-Geheimnis.

Klöppelarbeiten & Posamenten

Typisch für das Erzgebirge sind Klöppelspitzen und -decken. Ihren Wert kann nur ermessen, wer Folgendes weiß: 600 Stunden sitzt eine versierte Klöpplerin am Klöppelkissen, bis sie eine Decke für einen Wohnzimmertisch gefertigt hat. Geklöppelt wird im Erzgebirge seit dem 16. Jh. Damals wie heute stopfen sich die Frauen den Klöppelsack mit Haferstroh oder Sägespänen. Vorlage ist ein Klöppelbrief - ein Pappstück oder fester Papierstreifen, auf dem das Muster durch Punkte vorgegeben ist. Der Klöppelbrief wird auf dem Sack befestigt, und in die Punkte steckt die Klöpplerin Stecknadeln, die als Klöppelhilfe die Fäden halten, bis sie verfestigt sind. Durch Drehen und Kreuzen entstehen die filigranen Flechtstrukturen. Die hölzernen, etwa 6 cm langen Klöppel dienen als Spulen und Gewichte. Benötigt werden je nach Größe der herzustellenden Decke 3-200 Klöppelpaare. Das Klöppeln als Hobby erlebt im Erzgebirge heute einen ungeahnten Aufschwung.

Typisch für das Erzgebirge sind auch Posamenten (Borten, Schnüre, Quasten), das unentbehrliche Beiwerk modischer Kleidung. Das erzgebirgische Annaberg war um 1870 einer der ersten Posamentenhandelsplätze der Welt, zeitweise beeinflussten erzgebirgische Posamenten sogar die Pariser Mode.

Kräuterlikör

Etwa 15 Likörhersteller - so in Altenberg und Bockau - bieten ihre Kräuterliköre an. Sie haben sich die Vielfalt der Region an Kräutern und Wildfrüchten zunutze gemacht, um nach alten Familienrezepturen die verschiedensten Sorten zu destillieren. Die erzgebirgischen Destillen haben eine fast 300 Jahre zurückreichende Tradition.

Kunsthandwerk

Eine Figur für die Oster- oder Weihnachtszeit hat fast jeder Erzgebirgsbesucher bei der Heimreise im Gepäck. Handgefertigte Lichterengel, Schwibbögen, Nussknacker und Räuchermännchen sind die Weihnachtsklassiker. Wer - vor allem in Seiffen - in Werkstätten oder Geschäfte schaut, stöhnt jedoch, denn die Auswahl ist riesig. Und da ein erzgebirgisches Räuchermännchen mit heimischen Räucherkerzchen am besten pafft, sollte man ein Paket "Original Crottendorfer" nicht vergessen!

Plauener Spitze

Die Erfindung der maschinengestickten Tüll- und Ätzspitze Ende des 19. Jhs. verschaffte Plauen seinen Weltruf als Spitzenstadt. Eine spezielle Handwickeltechnik macht die feine Spitze dabei auch heute in ihrer Qualität unverwechselbar. Hochwertige Tischwäsche, Gardinen, Oster- und Weihnachtschmuck werden aus Spitze hergestellt oder mit dieser umfasst. Und nicht vergessen: Echte Plauener Spitze kommt nur aus Plauen.

Freizeit & Sport

Junge Leute zieht es in die zahlreichen Erlebnisbäder, sie sausen mit Inlinern über angelegte Bahnen, testen beim Mountainbiking ihre Fähigkeiten oder surfen auf den Stauseen. Zu den Facetten des Angebots gehören auch Tennis, Bowling und Golf. Im Winter sind die Berge ein Paradies für Skifahrer und Snowboarder.

Angeln

Angler haben das Erzgebirge und das Vogtland noch nicht entdeckt, obwohl hier kapitale Aale, Hechte, Barsche, Zander und Karpfen gefangen werden. Angeln kann man u. a. in den Talsperren Malter, Eibenstock, Pirk und Pöhl. Wie überall in Deutschland ist freier Fischfang nicht gestattet. Angler müssen einen auf ihren Namen lautenden Fischereischein besitzen, mit dem sie die Angelgenehmigung für das jeweilige Gewässer bekommen. Auskunft bei den Tourist-Informationen

Baden

Bademöglichkeiten für Wasserratten gibt es in der Region genug. Im Sommer locken die in zahlreichen Orten vorhandenen Freibäder, besonders reizvoll ist das Baden in den Talsperren Pöhl und Pirk. Jahreszeiten- und wetterunabhängiges Baden ist in Schwimmhallen und Freizeitbädern möglich, so in Annaberg-Buchholz (www.sf-ana.de) und in Geyer (www.freizeitbad-greifensteine.de).

Einige Hotels verfügen über Swimmingpools, die auch Nicht-Hotelgästen gegen Gebühr offenstehen. Ein natürliches Gesundheitserlebnis bieten Thermalbäder: in Wiesenbad laden die Therme Miriquidi (www.wiesenbad.de) und in Wolkenstein die Silber-Therme-Warmbad (www.warmbad.de) zum Entspannen ein. In Bad Schlema soll das radonhaltige Quellwasser sogar wahre Wunder bewirken (www.kur-schlema.de).

Golf

18-Loch-Plätze befinden sich in Gahlenz bei Chemnitz (www.birdiepage.de), in Klaffenbach (www.golfclub-chemnitz.de) und in Plauen-Steinsdorf (www.golfclub-plauen.de). 9-Loch-Golfanlagen gibt es in Zwickau (www.golfclub-zwickau.de), in Bad Schlema (www.golfclub-bad-schlema.de), in Zschopau (www.golfclubzschopau.de) und an der Talsperre Pöhl (www.golfanlage-talsperre-poehl.de).

Inlineskaten

In Zwickau wurde ein Teil der Parkfläche vor dem Glück-Auf-Center zum Inlineskatertreff. In Grünhain tummeln sich die Inlineskater im Sport- und Freizeitpark, im vogtländischen Schönheide auf der Kunstbahn, am Greifenbachstauweiher auf dem Weg von der Jugendherberge zum Weiher und in Geyer am Anton-Günther-Weg. Direkt an der Weißen Elster in Plauens Stadtmitte ist für Skater eine Art Paradies entstanden: ein höchst anspruchsvoller Skatepark mit allen Schikanen, der einer Stadtlandschaft nachempfunden ist. www.area241.com

Klettern

Klettervergnügen in der Natur bieten die Greifensteine, eine Formation von sieben bis zu 32 m hohen, stark zerklüfteten Granitfelsen. Vorhanden sind über 100 verschiedene Aufstiege. Geübte Bergsteiger dürfen hier jederzeit klettern, aber nur an den Außenseiten der Felsen. Bei Johanngeorgenstadt können Sie, wenn Sie Übung haben, auf die 30 m hohen Teufelssteine im Steinbachtal klettern, auf die acht Aufstiege führen.

Radfahren

Mountainbiker mögen das Erzgebirge und das Vogtland. Die Berge hoch geht es im ersten Gang, was Kondition verlangt, bergab dann braucht man Mut, denn auf manchen Strecken erreicht man Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Ein wenig leichter ist das Bergland mit E-Bikes zu befahren. 50 km Fahrspaß auf vier ausgeschilderten Strecken bietet der Singletrail Park (www.trailcenter-rabenberg.de) rund um den Rabenberg bei Breitenbrunn. Für die fünf Etappen der 177 km langen Kammtour von Schöneck bis nach Altenberg ist schon etwas mehr Kondition erforderlich, denn es geht teilweise bis über 900 m hoch. www.kammtour.de

Fahrräder und E-Bikes können Sie sich in fast jedem Ferienort ausleihen, auch viele Hotels bieten ihren Gästen Räder an.

Reiten

Reiten durch den Wald oder entlang von Flussläufen und dabei die reizvolle Natur genießen ist ein besonders schönes Erlebnis. Geländeritte, Kutsch- und Kremserfahrten oder im Winter Fahrten mit dem Schlitten werden in vielen Orten angeboten. Ein beliebtes Familienhotel ist der Trakehnerhof Großwaltersdorf (www.trakehnerhof.de). Wanderreiten bietet der Wanderreitbetrieb Katrin Thiele in Tannenberg an (www.wander-reiten.net).

Mehr Infos bei den Tourist-Informationen und unter www.sachsen-mit-pferd.de

Wandern

Die besten Zeiten, Erzgebirge und Vogtland zu Fuß zu durchstreifen, sind das späte Frühjahr und der Herbst. Auf Proviant und Getränke können Sie getrost verzichten, da es genügend auf Wanderer eingestellte Gaststätten gibt. Das ausgeschilderte Wanderwegenetz hat eine Länge von über 5000 km.

Der 289 km lange Kammweg verbindet die Urlaubsregionen Erzgebirge, Vogtland, Franken und Thüringen. Start oder Ende ist in Geising im Osterzgebirge, in 17 Tagesetappen erreicht man Blankenstein, den Startort des Rennsteigs. Wandern ist möglich von Mai bis Oktober, je nach Kondition auch in Etappen und ohne Gepäck (www.kammweg.de).

Einer der beliebtesten Wanderwege im Vogtland ist der Vogtland-Panoramaweg von 225 km Länge, der rund ums Vogtland führt. Ausgangspunkt und Ziel ist nach zwölf Etappen die Göltzschtalbrücke (www.vogtlandpanoramaweg.com).

Wassersport

Die Talsperre Pöhl ist ein Eldorado für Wassersportler. Hier kann man segeln und surfen, rudern und paddeln, Surf- und Segelschulen sind ebenfalls vorhanden (www.talsperre-poehl.de). Bei allen Wassersportlern beliebt ist auch der Greifenbachstauweiher (www.greifenbachstauweiher.de).

Wintersport

Mit der 36 km langen Kammloipe von Schöneck bis Johanngeorgenstadt inmitten des Naturparks Erzgebirge/Vogtland besitzt die Region eine der schönsten und schneesichersten Loipen Deutschlands. Sie wurde vom Deutschen Skiverband als einzige Mittelgebirgsloipe mit dem Prädikat "exzellent" ausgezeichnet. Die Skimagistrale Böhmisches Erzgebirge verlängert die Kammloipe von Johanngeorgenstadt nach Oberwiesenthal um ca. 35 km. www.kammloipe.com

Im Erzgebirge ist Oberwiesenthal mit dem Fichtelberg Mittelpunkt des Wintersports, im Vogtland Klingenthal mit dem Aschberg. Die größte Massensportveranstaltung ist der Kammlauf, zu dem sich jedes Jahr am vorletzten Januarwochenende über 1000 Skilangläufer jedes Alters am Start in Mühlleithen treffen. Siegerpokale werden nicht angestrebt, es geht ums Mitmachen. www.kammlauf.de

Für Rodler geht auf der 1,2 km langen Bahn in Markersbach die Post ab. Snowboarder finden in Oberwiesenthal und Eibenstock beste Bedingungen vor. Zum Curlingzentrum der Region hat sich Geising entwickelt.

Mit Kindern unterwegs

Ob Museum oder Tobespielplatz, ob Tierpark oder Bastelangebote - Erzgebirge und Vogtland halten viele Vergnügungen mit Erlebnischarakter für die ganze Familie bereit. Familienfreundliche Unterkünfte, Restaurants, Orte und Freizeiteinrichtungen erkennen Sie im Erzgebirge und im Vogtland sofort an der bunten Familienplakette. Über die speziell auf Kinder zugeschnittenen Angebote können Sie sich darüber hinaus in dem Katalog "Familienurlaub in Sachsen" informieren. Bestellung unter www.sachsen-tourismus.de

Erzgebirgsvorland

Adler- & Jagdfalkenhof Augustusburg

Gänsegeier fliegen im Segelflug über die Augustusburg, Adler und Jagdfalken stürzen pfeilschnell auf die Faust von Falkner Michael Löbel, Eulen gleiten geräuschlos wenige Zentimeter über die Köpfe der Besucher hinweg. Die 45 Minuten dauernde Adler- und Geierflugschau, in der nebenbei viel über die Lebens- und Verhaltensweisen der Vögel erzählt wird, ist einer der Höhepunkte eines Besuchs auf der Augustusburg, die auch ein Museum für Jagdtier- und Vogelkunde des Erzgebirges beherbergt. Ostern-Okt. Di-So 11 u. 15 Uhr | www.falknerei-augustusburg.de | Eintritt 7 Euro, Kinder 4 Euro

Miniwelt Lichtenstein

In wenigen Minuten vom Capitol in Washington zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und dann weiter zur Akropolis in Athen? Das ist möglich, und zwar im Park der einstigen Landesgartenschau. Über 100 Bauwerke aus aller Welt im Maßstab 1:25 können die Minis hier bestaunen. In einem 12 m langen Hafenbecken sind Feuerlöschboote im Einsatz, Blickpunkte bilden der 12 m hohe Eiffelturm und der Berliner Fernsehturm mit 15 m. April-Okt. tgl. 9-18 Uhr | Chemnitzer Str. 43 | www.miniwelt.de | Eintritt 9,50 Euro, Kinder 7,50 Euro

Osterzgebirge

Wildpark Geising-Hartmannmühle

Manche Tierarten kann man in der freien Natur nur mit etwas Glück beobachten. Wer das nicht hat, lernt sie im Wildpark kennen: Rot- und Damhirsche, Mufflons und Steinböcke, Luchse, Waschbären, Steinmarder und Wildkatzen. Im Streichelgehege leben Ziegen und Schafe. Besonders zutraulich sind die Esel Susi und Heinz. An warmen Tagen herrscht am gläsernen Bienenstock emsiges Treiben. Fütterung der Pflanzenfresser wie Damwild und Rothirsche täglich um 10 Uhr und der Fleischfresser (Wildkatzen, Luchse, Waschbären) um 15 Uhr. April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März tgl. 10-16 Uhr | www.wildpark-osterzgebirge.de | Eintritt 5,50 Euro, Kinder 3,50 Euro

Mittleres Erzgebirge

Burg Scharfenstein

Als Familien-Erlebnis-Burg definiert sich Burg Scharfenstein, auf der man allerlei Märchenhaftes erleben kann. Das Spielzeug- und Weihnachtsmuseum beherbergt eine bedeutende Sammlung erzgebirgischer Volkskunst, zu sehen sind Nussknacker, Räuchermännchen, Engel, Pyramiden. Dort darf man allerdings nur staunen - Anfassen, Drehen, Drücken und Kurbeln ist dagegen ausdrücklich erlaubt in der Ausstellung "Volkskunst mit Augenzwinkern". Und Kreativität ist gefragt in der Bastelkiste, hier können die Kids echt erzgebirgisch basteln. Erste Klöppelerfahrungen sammeln die Kleinen, und nicht nur die, in der Klöppelstube. Unter Anleitung klöppeln sie ihr erstes buntes Freundschaftsbändchen, das sie natürlich mitnehmen dürfen, und zudem erhalten sie noch ein "Klöppelzertifikat". Die Ausstellung über den erzgebirgischen Volkshelden Karl Stülpner gibt Antwort darauf, wie viel Wahrheit hinter der Legende steckt. Di-So, April-Okt. 10-17.30, Nov.-März 10-17 Uhr | www.die-sehenswerten-drei.de | Eintritt 7 Euro, Kinder 3 Euro (Kinder im Vorschulalter frei)

Modellbahnland Erzgebirge in Wiesa

Auf 660 m Gleisen rollen die Bahnen, vorbei an 50000 Bäumen und etwa 500 Gebäuden. Die größte Spur-1-Anlage in Europa zeigt das Erzgebirge entlang der Eisenbahnstrecke Wolkenstein-Bärenstein im Maßstab 1:32, wie es 1980 ausgesehen hat. Auf den Straßen der beeindruckenden Anlage fährt all das, was DDR-typisch war: der Trabant, der LKW W50, der Motorroller Schwalbe. Di-So 10-17 Uhr | Mittelweg 4 | Wiesenbad | OT Schönfeld | www.modellbahnland-erzgebirge.de | Eintritt 8,50 Euro, Kinder 4,50 Euro

Nussknackermuseum Neuhausen

Der Nussknacker ist das Synonym für das Erzgebirge schlechthin, über 5500 Stück sind im Museum ausgestellt, die ältesten stammen aus dem 17. Jh. Der größte überragt mit 10,10 m den Museumskomplex, der kleinste misst gerade mal 4,9 mm. Er funktioniert, besitzt aber dennoch nur Schauwert: Es fehlt an Nüssen in dieser Größe. Die Attraktion im Freigelände ist die größte Spieldose der Welt. Immer zur vollen Stunde öffnen sich die Türen, die Musik aus der Nussknackersuite von Peter Tschaikowski erklingt, und die Figuren beginnen zu tanzen. Mo-Fr 9-18, Sa, So 9-17 Uhr | Bahnhofstr. 20-24 | www.nussknackermuseum-neuhausen.de | Eintritt 4 Euro, Kinder 1,50 Euro

Westerzgebirge

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Hier können die Kids Lokomotivführer spielen! Rund 40 Dampflokomotiven, Dieselloks, Reisezug- und Güterwagen stehen auf dem Museumsgelände. Star der Eisenbahnveteranen ist das Dampfross 942105 von 1923, das einst durchs Erzgebirge dampfte. Wie bei fast allen Lokomotiven ist es auch bei dem Museumsstar erlaubt, auf den Führerstand zu klettern. Mo-Fr 10-14, Sa, So 10-17 (April-Okt.), 10-14 (Nov.-März) Uhr | Schneeberger Str. 60 | www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de | Eintritt 3 Euro, Kinder 1,50 Euro

Wurzelrudis Erlebniswelt in Eibenstock

Wurzelrudi, der kleine Gnom, hält für Kinder viele Attraktionen bereit: Über Sprünge und Steilkurven geht es auf der Allwetterbobbahn 1000 m ins Tal hinunter, Bauchkribbeln ist angesagt beim Reifenrutschen, der Weg zum Aussichtsturm quer durch den Irrgarten ist nicht so leicht zu finden. Auf dem Erlebnisspielplatz darf nach Herzenslust gematscht werden, und im Haustierzoo warten Esel Moritz und seine Freunde auf Streicheleinheiten. Im Sommer tgl. 10-18, im Winter tgl. 10-16.30 Uhr | Touristenzentrum am Adlerfelsen | www.skiarena-eibenstock.de | Einzelfahrt Bobbahn 2,30 Euro, Reifenrutsche 1,40 Euro, Irrgarten 1 Euro

Vogtland

Freizeitpark Plohn

Die einen rollen mit der Westerneisenbahn durch das Schaubergwerk und durch die Westernstadt, andere zuckeln auf einem behäbigen Floß über das Wasser zurück in die Urzeit und bestaunen furchterregende Dinos. Der große Freizeitpark bietet eine geballte Ladung an Unterhaltung und Vergnügen: einen Märchenwald ebenso wie die 420 m lange Wildwasserbahn, Kletterberg, Riesenrutsche, Hüpfburg, Oldtimer- und Wichtelbahn, Tiergehege und vieles mehr. Mitte April-Juni, Mitte Sept.-Okt. tgl. 10-17, Juli-Mitte Sept. tgl. 10-18 Uhr | www.freizeitpark-plohn.de | Eintritt 24 Euro, Kinder 21 Euro

Sehenswertes

Viele Sehenswürdigkeiten im Erzgebirge sind in Chemnitz zu finden. Besuchen Sie den Roten Turm, die Villa Esche oder das Opernhaus. Einen beeindruckenden Blick über das Erzgebirge bieten Aussichtspunkte wie das Wolkensteiner Felsengebiet oder der Turm der St. Annenkirche. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Talsperren. So eröffnet sich im Wald die Talsperre von Sosa und an der Saidenbachtalsperre finden Sie den größten Stausee der Region.

Freizeit

Im Winter lockt das Erzgebirge mit schneebedeckten Pisten. Vor allem nach Oberwiesenthal zieht es dann die Wintersportler. Im Sommer lohnt es sich, mit den Kindern die Freizeit auf einer der Sommerrodelbahnen zu verbringen oder in das Wildgehege Gelenau zu gehen. Lassen Sie sich bei einer Reise ins Erzgebirge auch ein Besuch im Bergwerk nicht entgehen, denn unter Tage gibt es viel zu sehen.

Übernachten

Bei einer Reise ins Erzgebirge finden Sie immer eine Möglichkeit zum Übernachten. Kleine Pensionen, Ferienwohnungen aber auch Hotels im Erzgebirge gibt es in jedem Ort. Wenn Sie es ruhig und beschaulich mögen, übernachten Sie in kleinen Orten wie Neudorf. Mehr zu erleben gibt es dagegen in Altenberg oder Annaberg-Buchholz. Die Natur ist nie weit entfernt und auch der nächste Wanderweg ist immer in der Nähe.

Am Abend

In den weiten Wäldern im Erzgebirge verbirgt sich jede Menge Wild. Beim Ausgehen finden Sie daher auf den Speisekarten in den Restaurants eine Vielzahl an Wildgerichten. Aber auch andere Spezialitäten wie der Zwiebelquark oder die Ardäppelsupp gehören im Erzgebirge zum Essen dazu. In den Abendstunden laden urige Bars in den größeren Orten zum Verweilen ein. In Chemnitz finden Sie auch einige große Diskotheken.