Erlangen Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Straßen und Plätze

Sehenswert in Erlangen ist auch schon die Stadt mit ihren zu guten Teilen historischen Straßen und Plätzen. So wurde etwa die Erlanger Neustadt als Planstadt entworfen und ab 1686 baulich umgesetzt und erstreckt sich zwischen dem Markgräflichem Schloss und dem Bohlenplatz. Maßgeblich für die Architektur war der Einfluss der Hugenotten, die sich als französische Religionsflüchtlinge in der Stadt niederließen. Auffällig sind vor allem die schachbrettartig geraden Straßen und die Häuserblocks mit einheitlicher, geschlossener Fassadenoptik. Das geschlossene, harmonische Stadtbild ist bis heute sehr gut erhalten. Der Markt-/Schlossplatz mit Markgrafenstatue und Paulibrunnen bildet zusammen mit dem Hugenottenplatz das Zentrum der barocken Neustadt. Der Brunnen selbst ist im Stil der Neurenaissance geschaffen und wurde 1889 vom Kaufmannsehepaar Pauli gestiftet. Nördlich der Neustadt liegt die historische Altstadt, deren ursprungliche Substanz allerdings durch Brand zerstort wurde. Die jetzige, auch sehenswerte, Bebauung ist junger als die der Neustadt und wurde an deren Charakter angelehnt und weitgehend auf die Keller der historischen Gebäude gebaut. Sehenswert sind hier die meisten Straßen (diese befinden sich um Schiffstraße Altstädter Kirchplatz sowie Theaterplatz).

Außerhalb der Kernstadt sind größere Bereiche mit gut erhaltenem Altbaubestand, etwa aus der Zeit zwischen den Weltkriegen zu sehen (östlich und südöstlich der Kernstadt, zur groben Orientierung können Sie Schillerstraße und Österreicher Straße nehmen). Eine ebenfalls ansprechende ältere Architektur findet sich im Bereich des Röthelheimcampus der Universität (zwischen Artilleriestraße und Alle am Röthelheimpark).

Burgen, Schlösser, Paläste und andere Bauwerke
  • Palais Sutterheim, Marktplatz 1. ehemaliges Rathaus der Stadt von 1836–1971. Von 1728 bis 1730 für Amtshauptmann Christian Hieronymus von Stutterheim nach Entwürfen von Wenzel Perner erbaut. Heute beheimatet es neben dem Kunstpalais (siehe Museen) die Stadtbibliothek, die auch einen schönen Bereich zum Schmökern in Zeitungen und Zeitschriften bietet.
  • Markgräfliche Schloss Erlangen, Schlossplatz. Erbaut 1700–1704, beherbergt heute die Universitätsverwaltung und ist Teil der markgräflichen Sehenswürdigkeiten (die sich zu guten Teilen auch außerhalb Erlangens befinden).
  • Orangerie Erlangen. im Schlossgarten.
  • Wasserturm, Apfelstraße 12. erbaut zur Speisung der Wasserspiele im Schlossgarten und in der Orangerie.
  • Wasserturm, Burgbergstraße 90. erbaut zur Wasserversorgung der Stadt und mit seiner Lage auf dem Burgberg weithin sichtbar.
Kirchen
  • Hugenottenkirche, Bahnhofplatz 3 (zwischen Bahnhofsplatz und Hugenottenplatz). Diese evangelisch-reformierte Kirche ist das älteste Gebäude der Erlanger Neustadt.
  • Altstädter Dreifaltigkeitskirche, Martin-Luther-Platz 1. evangelisch-lutherische Kirche.
  • St. Martinskirche, Altstädter Friedhof 1. im altstädter Friedhof auf dem Martinsbühl.
  • Neustädter Universitäts-Kirche, Neustädter Kirchplatz 1. (evangelisch-lutherisch).
  • Deutsch-reformierte Kirche, Bohlenplatz 1. Diese ehemalige Kirche ist heute Gemeindehaus. Reformierte aus der Pfalz und der deutschsprachigen Schweiz gründeten eine Gemeinde und weihten 1734 eine eigene Kirche ein. 1922 schlossen sich die französisch-reformierten und die deutsch-reformierten Gemeinden nach 230-jähriger Parallelexistenz zusammen.
Museen
  • Kunstpalais, Palais Sutterheim, Marktplatz 1. Tel.: +49(0)9131 86 2735, E-Mail: info@kunstpalais.de. Ein kleines aber sehr feines Museum moderner Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Geöffnet: Di – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr. Preis: 4 EUR, 2 EUR ermäßigt.
  • Kunstmuseum Erlangen, Loewenichsches Palais, Nürnberger Straße 9 (in front of the northern entrance of the Erlangen arcaden, at the intersection of Nürnberger Straße and Henkestraße). Tel.: +49(0)9131 2041555, E-Mail: kunstmuseum@stadt.erlangen.de. Ein kleines Museum mit beeindruckenden Ausstellungen lokaler moderner Kunst. Geöffnet: Di-Fr 11-18 Uhr. Preis: freier Eintritt.
  • Kunstverein Erlangen, Hauptstraße 72. Tel.: +49(0)9131 26867, E-Mail: info@kunstverein-erlangen.de. Galerie des lokalen Kunstvereins mit wechselnden Ausstellungen meist lokaler Künstler. Geöffnet: Di, Mi + Fr 15 - 18 Uhr, Do 15 - 19 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr, So + Mo geschlossen. Preis: freier Eintritt.
  • Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9 (Nördlich des Markt-/Schlossplatzes an der Hauptstraße gelegen). Tel.: +49(0)9131 86 2300, E-Mail: kunstmuseum@stadt.erlangen.de. Historisches Muesum das auch wechselnde, thematische Ausstellungen bietet. Geöffnet: Öffnungszeiten siehe Webseite.
  • Siemens Med Museum, Gebbertstraße 1 (Gebbertstraße at Luitpoldstraße). Tel.: +49(0)9131 736 000. Museum zur Entwicklung der Medizintechnik. Geöffnet: Di. – Sa.: 10.00 – 17.00 Uhr.
Parks

Da Erlangen durch seine hohe Anzahl an Parks, Gärten und Grünanlagen im Innenstadtbereich auch als "Grüne Stadt" bekannt ist, kann man z. B. für das Mittagessen oder zwischendurch eine Pause im Grünen machen und regenerieren.

  • Schlossgarten. Den Garten nutzen bei schönem Wetter Studenten, Schüler und die jüngere Bevölkerung gern als Liege- und Spielwiese, Berufstätige und Senioren bevorzugen die Parkbänke. Geöffnet: täglich von 6.30-20 Uhr.
  • Botanische Garten. Der Park lädt zu einem entspannten Spaziergang ein, die Gewächshäuser sind besonders bei Regen und im Winter ein beliebtes Ziel; er enthält eine künstliche Tropfsteinhöhle, die Neischl-Grotte (die allerdings nicht immer geöffnet ist).
  • Der Aromagarten liegt nahe dem Klinikum und den Universitätsgebäuden rund um das Audimax. Er ist Teil der Forschungssammlung Herbarium Erlangense der Universität. Über verschlungene Pfade schlendert man an einer Vielzahl bekannter und unbekannter Aroma- und Gewürzpflanzen sowie einer Teich- und Sumpfzone vorbei. Aromapflanzen stellen seit Jahrtausenden die Grundlagen für Medizin, Küche und Wohlbefinden dar, Schautafeln erläutern Verwendung etc. Der naturnahe Garten ist ideal für eine ruhige Mittagspause und ist ein lohnendes Ziel für Familien mit Kindern, denen es viel Spaß macht, die duftenden Pflanzen zu entdecken.
  • Einige hundert Meter nördlich der Altstadt liegt der Burgberggarten mit dem Heinrich-Kirchner-Skulpturengarten. Zwischen Villen erstreckt sich der ca. 30.000 qm große, idyllische Park mit altem Baumbestand. An seinem oberen Ende bietet er einen Aussichtspunkt und dort den besten Ausblick über die Stadt. Ein weiterer Höhepunkt sind die großen Bronzefiguren von Heinrich Kirchner, die sich natürlich in den Garten einfügen. Die naturnahe Grünanlage mit Streuobstwiesen und kleinen gewundenen Nebenwegen durch dichtes Grün ist ein Ort des Rückzugs und der Erholung, hier treffen sich Liebespaare ebenso wie lernende Studenten und Spaziergänger jeden Alters. Der Park kann frei entweder über die Treppe bei den Parkplätzen am Ostende des Bergkirchweihgeländes (Straßenname "An den Kellern") oder über den Weg an der Burgbergstraße (etwa gegenüber Hausnummer 58) betreten werden.
  • Die Schwabachanlage beginnt am Rande der Altstadt und zieht sich über die Palmsanlage bis in den Stadtteil Sieglitzhof. Sie enthält auch offene Spielplätze und Sportstätten. Die Grünanlage entlang des Flusses Schwabach ist beliebt bei Spaziergängern, Walkern und Joggern, der Radweg wird ebenfalls viel genutzt. Mehrere Spielplätze, ein Kunstparcour, Bänke und der Aromagarten machen die Anlage besonders am Wochenende zu einer beliebten Naherholungszone für Familien; die Patienten des nahen Kopfklinikums nutzen die Anlage besonders wochentags zur Erholung.
  • Erwähnenswert sind zudem die begrünten Plätze der Innenstadt: der Ohmplatz südlich der Neustadt und der Bohlenplatz in der Oststadt. Beide Plätze sind gepflegte Grünanlagen mit Spazierwegen, Brunnen, Bänken und Spielplätzen. Auf dem sonnigen Altstädter Kirchplatz und dem schattigen Neustädter Kirchplatz lässt es sich ebenfalls gut ausruhen, der Neustädter Kirchplatz ist zudem ein Treffpunkt für Boule-Spieler.
Natur

Ebenso hat die Stadt innerhalb ihres Gebietes mit dem Exerzierplatz und der Brucker Lache zwei Naturschutzgebiete. Der Wiesengrund, das Überschwemmungsgebiet der Regnitz zeigt an vielen Stellen noch die alten Bewässerungskanäle aus der Zeit der Bewirtung dieser Flächen; durch Bürgerinitiativen wurden sogar historische Schöpfräder wiederaufgebaut, auf dem Erlanger Gebiet findet sich das Brucker Wasserrad.