England Essen & Trinken

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Schon seit 1921 zieht das Traditionscafé Naschkatzen magisch an – und das liegt vor allem an den berühmten Chelsea Buns, dem Cambridge-Gebäck schlechthin: supersüße, saftige Hefeteigrollen,…
Für Fans des britischen Hochlands: eine Menükarte mit Hummer, schottischem Lachs, Rindfleisch aus Aberdeen und Haggis; danach geht’s zur Cigar Terrace für Zigarrenraucher und Whiskytrinker. An…
Auf drei Etagen verteilt, findet sich in dem ehemaligen Lagerhaus für jeden Geschmack etwas. Im Erdgeschoss sitzt man bequem in einem Tagescafé im Stil eines Industrielofts unter gusseisernen Stü…
Preisgekröntes indisches Restaurant, das Klassiker mit modernen indischen Trends verbindet, z.B. grünes Chicken-Curry oder Garam-Masala-crème brûlée.
Authentische indische Spezialitäten im schicken Belgravia, serviert in hellem, zeitgenössischem Design.
Das erste chinesische Restaurant Großbritanniens mit einem Michelin-Stern versteckt sich in einer Seitenstraße. Probieren Sie gebratenen Silber-Kabeljau mit Champagner oder die Dim Sums. Hakkasans…
Genug von labbrigen Sandwiches und verkochtem Gemüse? Unter Chefkoch Daniel Clifford erreicht die britische Küche (mit französischem Einschlag) ungeahnte Höhenflüge – in acht Gängen Perfektion…
Das Restaurant gehört dem Starkoch Rick Stein, der durch BBC-Sendungen und Kochbücher international bekannt wurde. Von der Seezunge bis hin zu Steins Favorit, dem Seebarsch - im besten Fischlokal…
Der 5-o'clock-tea unter den Kronleuchtern des Restaurants im vornehmen Ritz ist ein High-Society-Ritual. Es gibt feinsten Tee, Sandwiches, Scones, Patisserien. Hier herrscht Jackett- und…
Kaffeekultur und mehr! Dort, wo sich 1650 das älteste Kaffeehaus Oxfords befand, können Sie heute in grandioser Atmosphäre zwischen Marmor- und Goldblattdeko Ihren high tea mit Petits Fours,…
Anstehen gehört bei Peter und Mieko Galpins szenigem Mini-Japanladen gegenüber dem New College dazu. Wen stört’s? Edamame ist seit fast 20 Jahren Kult und das Warten wert. Schnell, frisch und vor…
Moderne Kreationen aus der israelischen Küche, mit Einflüssen aus Nordafrika, z.B. Muscheln mit Anis oder Tintenfisch mit Kichererbsen. Vorne an der Bar schaut man den Köchen zu.
Im schrägsten Café Oxfords sitzen Sie im alten Universammlungsgebäude von 1320 oder auch draußen zwischen den Grabsteinen von St Mary’s mit unschlagbarem Blick auf die Radcliffe Camera. Zu kühl…
In malerischer Lage am Ufer des Cherwell: anspruchsvolles Restaurant mit großer Auswahl an besonderen Weinen. Im Sommer können Sie draußen auf der Terrasse den vorbeiglucksenden punts zusehen. 6-g…
Surrende Deckenventilatoren, gedimmte Beleuchtung: Die Atmosphäre des Irani-Bombay-Cafés Dishoom ist herzerwärmend wie die indischen Köstlichkeiten:Tandoori-Grill, Biryanis, brit-indisches Frühst…
Wer im Thirsty Meeples unter Tausenden von Spielen von A wie Aapep bis Z wie Zpocalypse nichts Passendes findet, ist selber schuld – die netten Typen vom Café helfen Ihnen bei der Qual der Wahl. F…
Was nach Armenhaus-Speisung klingt, ist ein angesagtes Michelinstern-Restaurant mit jungen britischen Gerichten. Das dunkle Ambiente ist gewöhnungsbedürftig, das Essen jedoch ein Schmaus für Augen…
Grüne Sessel, orangefarbene Sofas, Marmorboden und kribbelbunte Bilder – hier ist jeder Zentimeter durchgestylt. Die helle und schicke Inneneinrichtung ist ein Eyecatcher und ebenso die Cocktails…

Essen & Trinken

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Inder als willkommene Arbeitskräfte ins Land. Dort fanden sie eine Gewürzwüste vor und importierten kurzerhand ihre heimischen Zutaten. Inzwischen ist die Insel "bekehrt". Nicht fish & chips, sondern curry wird von vielen als Lieblingsgericht angegeben: chicken tikka masala (Huhn in scharfer Sauce) - die Nummer eins unter den Currys - gefolgt von dem milderen korma (mit Kokos) und extrascharfen vindaloo. Trotzdem sind natürlich fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meist Schellfisch verbirgt. Das Angebot an Meeresfrüchten und Fisch wird immer besser. Räucherfisch, Austern aus heimischen Gewässern, Hummer und Krebsfleisch genießt man natürlich am besten in Küstennähe.

Eine andere sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Es heißt, dass die Bergarbeiter die gefüllte Blätterteigpastete als Mittagessen in das Bergwerk mitnahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teig als Dank für die Zwerge unter Tage liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse in der Pastete.

Hatten die Briten mit ihrer Küche viele Jahre hindurch wenig zu bieten, haben sie jedoch bei den Nachtischen immer einen hervorragenden Standard gehalten: bei den puddings. Die Bezeichnung pudding hat übrigens nichts mit dem deutschen Pudding zu tun, sondern ist eher ein Sammelbegriff für auflaufähnliche Nachspeisen.

Mittlerweile wird es sich herumgesprochen haben, dass die lange kränkelnde englische Küche in den vergangenen Jahren revolutioniert wurde. Die Gastronomie in London kann es inzwischen leicht mit der in New York und Paris aufnehmen. Die britische Hauptstadt zählt allein rund 50 Sternerestaurants, und die Rezepte von englischen Starköchen wie Jamie Oliver und Gordon Ramsey kennt inzwischen die halbe Welt. Doch nicht nur in London gibt es Restaurants auf hohem Niveau, kulinarisch verwöhnt wird man auch in Manchester, Liverpool oder in kleinen Orten wie Padstow.

Gut und authentisch ist die ethnische Küche dort, wo Einwanderer leben, d. h. vor allem in den Großstädten. Alle Länder sind in England vertreten - von Afghanistan bis Vietnam. Um sicherzugehen, gute Küche zu bekommen - denn bis zum allerletzten Ort ist die kulinarische Revolution natürlich noch nicht vorgedrungen -, sollten Sie sich den Good Food Guide England kaufen. Und noch eins: Obwohl es allein in London 8000 Restaurants geben soll, empfiehlt es sich, den Tisch für den Abend telefonisch zu reservieren. Zudem sind die Öffnungszeiten der Restaurants sehr individuell. Es ist insofern ratsam, vorher anzurufen. Viele der besseren Lokale haben sonntags und montags geschlossen. Außerhalb der Großstädte, vor allem sonntags, stellen Gaststätten oft überraschend früh die Stühle hoch. Man sollte sich bis 20 Uhr einen Tisch gesichert haben. Mittags werden oft nach 14 Uhr keine Bestellungen mehr angenommen.

Die Restaurantpreise sind auf der Insel hoch. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Rechnung niedriger zu halten: Meist liegen die Mittagspreise weit unter denen am Abend. Auch werden dann Menüs angeboten, die wesentlich billiger sind, als à la carte zu essen.

Die Speisekarte (menu) ist normalerweise in kalte und warme Vorspeisen (starters), Hauptgerichte (main dishes) und Nachspeisen (desserts) unterteilt. Das ist einfach. Nicht so einfach ist es manchmal auszurechnen, was Sie letztendlich zahlen werden. In manchen Restaurants müssen Sie zusätzlich zum eigentlichen Preis die Mehrwertsteuer von 20 Prozent einrechnen, in anderen wird pro Rechnung (bill) eine service charge von 12,5 Prozent hinzugezählt. In diesem Fall brauchen Sie kein Trinkgeld mehr aufzuschlagen, das sich normalerweise zwischen 10 und 15 Prozent bewegt. Auch in den Pubs wird kein Trinkgeld gegeben. Der Kunde holt sich dort alles am Tresen.

Noch ein Wort zum Bier. Ausgeschenkt wird es in pints (0,568 l), wobei sich diese Angabe meist auf das Fassungsvermögen des Glases bezieht. Was bedeutet, dass die Gläser auch bis zum Rand voll geschenkt werden - man bezahlt schließlich für ein Pint. Wem das zu viel ist, der bestellt ein halbes Pint (half oder glas). Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout - unter dem Markennamen "Guinness" kennt es die halbe Welt. Mindestens je eine gezapfte Sorte Lager, Bitter und Stout gibt es in fast jedem Pub. In vielen Orten wird zudem real ale - das wahre Bier - verkauft, das kaum mit Kohlensäure versetzt ist, sodass es per Handpumpe - oft bei Raumtemperatur - gezapft wird.

Spezialitäten

Bread and butter pudding

Nachtisch auf der Basis von eingeweichtem Brot, das mit Vanillepudding und Rosinen vermischt gebacken wird

Cream tea

eine britische Institution. Die clotted cream (dicke Sahne) wird nicht, wie von manchen angenommen, in den Tee getan, sondern auf die scones (Kuchenbrötchen) gestrichen und mit Konfitüre gekrönt

Crumbles

Früchte, meist Äpfel, Beeren oder Rhabarber, mit Streuseln belegt und im Ofen gebacken, mit Sahne oder Vanilleeis serviert

English breakfast

Gestartet wird mit Cornflakes, Joghurt und Obst. Danach isst man zusammen mit einem Toast bacon (gebratenen Schinkenspeck), baked beans (weiße Bohnen, meistens mit Tomatensauce), black pudding (gebratene Blutwurst), grilled tomato (gegrillte Tomate), fried eggs (Spiegelei), mushrooms (gegrillte Champignons), sausages (gebratene Würstchen) und scrambled eggs (Rührei). Anschließend gibt es einen weiteren Toast mit jam (Marmelade) und marmalade (Konfitüre aus Zitrusfrüchten), außerdem viel Tee - immer öfter auch guten Kaffee.

Fish & chips

Frisches Fischfilet (meist Schellfisch) in Bierteig gebacken, dazu Pommes frites - beides wird traditionell mit Malzessig übergossen und mit Salz bestreut. Dazu werden dicke Gartenerbsen gegessen.

Jacket potatoes

große Ofenkartoffeln, gefüllt mit Thunfisch und Mayonnaise, coleslaw (Krautsalat in Mayonnaise) oder Fleischsaucen

Roast with mint sauce and Yorkshire pudding

Traditionelles Sonntagsessen. Es kann Rinder-, Schweine- oder Lammbraten sein. Zum Lamm wird eine Sauce aus frisch gehackten Minzblättern und Essig gereicht.

Shepherd's pie

Lammhack in Sauce mit Kartoffelbrei überbacken

Steak and kidney pie

Pastete gefüllt mit Steakscheiben und Nierchen in Bratensauce

Summer pudding

Eine Schüssel wird mit in Saft getränktem Brot ausgelegt. Darauf kommen Beeren und Sahne.