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Essen & Trinken

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Inder als willkommene Arbeitskräfte ins Land. Dort fanden sie eine Gewürzwüste vor und importierten kurzerhand ihre heimischen Zutaten. Inzwischen ist die Insel "bekehrt". Nicht fish & chips, sondern curry wird von vielen als Lieblingsgericht angegeben: chicken tikka masala (Huhn in scharfer Sauce) - die Nummer eins unter den Currys - gefolgt von dem milderen korma (mit Kokos) und extrascharfen vindaloo. Trotzdem sind natürlich fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meist Schellfisch verbirgt. Das Angebot an Meeresfrüchten und Fisch wird immer besser. Räucherfisch, Austern aus heimischen Gewässern, Hummer und Krebsfleisch genießt man natürlich am besten in Küstennähe.

Eine andere sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Es heißt, dass die Bergarbeiter die gefüllte Blätterteigpastete als Mittagessen in das Bergwerk mitnahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teig als Dank für die Zwerge unter Tage liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse in der Pastete.

Hatten die Briten mit ihrer Küche viele Jahre hindurch wenig zu bieten, haben sie jedoch bei den Nachtischen immer einen hervorragenden Standard gehalten: bei den puddings. Die Bezeichnung pudding hat übrigens nichts mit dem deutschen Pudding zu tun, sondern ist eher ein Sammelbegriff für auflaufähnliche Nachspeisen.

Mittlerweile wird es sich herumgesprochen haben, dass die lange kränkelnde englische Küche in den vergangenen Jahren revolutioniert wurde. Die Gastronomie in London kann es inzwischen leicht mit der in New York und Paris aufnehmen. Die britische Hauptstadt zählt allein rund 50 Sternerestaurants, und die Rezepte von englischen Starköchen wie Jamie Oliver und Gordon Ramsey kennt inzwischen die halbe Welt. Doch nicht nur in London gibt es Restaurants auf hohem Niveau, kulinarisch verwöhnt wird man auch in Manchester, Liverpool oder in kleinen Orten wie Padstow.

Gut und authentisch ist die ethnische Küche dort, wo Einwanderer leben, d. h. vor allem in den Großstädten. Alle Länder sind in England vertreten - von Afghanistan bis Vietnam. Um sicherzugehen, gute Küche zu bekommen - denn bis zum allerletzten Ort ist die kulinarische Revolution natürlich noch nicht vorgedrungen -, sollten Sie sich den Good Food Guide England kaufen. Und noch eins: Obwohl es allein in London 8000 Restaurants geben soll, empfiehlt es sich, den Tisch für den Abend telefonisch zu reservieren. Zudem sind die Öffnungszeiten der Restaurants sehr individuell. Es ist insofern ratsam, vorher anzurufen. Viele der besseren Lokale haben sonntags und montags geschlossen. Außerhalb der Großstädte, vor allem sonntags, stellen Gaststätten oft überraschend früh die Stühle hoch. Man sollte sich bis 20 Uhr einen Tisch gesichert haben. Mittags werden oft nach 14 Uhr keine Bestellungen mehr angenommen.

Die Restaurantpreise sind auf der Insel hoch. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Rechnung niedriger zu halten: Meist liegen die Mittagspreise weit unter denen am Abend. Auch werden dann Menüs angeboten, die wesentlich billiger sind, als à la carte zu essen.

Die Speisekarte (menu) ist normalerweise in kalte und warme Vorspeisen (starters), Hauptgerichte (main dishes) und Nachspeisen (desserts) unterteilt. Das ist einfach. Nicht so einfach ist es manchmal auszurechnen, was Sie letztendlich zahlen werden. In manchen Restaurants müssen Sie zusätzlich zum eigentlichen Preis die Mehrwertsteuer von 20 Prozent einrechnen, in anderen wird pro Rechnung (bill) eine service charge von 12,5 Prozent hinzugezählt. In diesem Fall brauchen Sie kein Trinkgeld mehr aufzuschlagen, das sich normalerweise zwischen 10 und 15 Prozent bewegt. Auch in den Pubs wird kein Trinkgeld gegeben. Der Kunde holt sich dort alles am Tresen.

Noch ein Wort zum Bier. Ausgeschenkt wird es in pints (0,568 l), wobei sich diese Angabe meist auf das Fassungsvermögen des Glases bezieht. Was bedeutet, dass die Gläser auch bis zum Rand voll geschenkt werden - man bezahlt schließlich für ein Pint. Wem das zu viel ist, der bestellt ein halbes Pint (half oder glas). Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout - unter dem Markennamen "Guinness" kennt es die halbe Welt. Mindestens je eine gezapfte Sorte Lager, Bitter und Stout gibt es in fast jedem Pub. In vielen Orten wird zudem real ale - das wahre Bier - verkauft, das kaum mit Kohlensäure versetzt ist, sodass es per Handpumpe - oft bei Raumtemperatur - gezapft wird.

Einkaufen

Antiquitäten

Für Liebhaber von Antiquitäten ist England eine besonders gute Adresse. Die Engländer selbst investieren ihr Geld vor allem in Möbel und Uhren. Touristen werden sich eher nach silbernen Gegenständen, etwa Kannen, Zuckerdöschen, Bilderrahmen oder Besteck, umschauen. Auch das Porzellan der berühmten Manufakturen Doulton, Spode oder Wedgwood ist eine stilvolle Erinnerung an den Urlaub.

Gartencenter

Engländer lieben ihre Gärten. Entsprechend gut ist das Angebot an Pflanzen, Samen und Produkten rund um den Garten in den vielen garden centres.

Gift Shops

Auffällig beim Sightseeing sind die vielen gift shops, die Souvenirläden: keine Kathedrale, keine Burg, kein Herrensitz ohne Geschenkladen, wo es neben buntem Nippes auch gute Kleidungsstücke (Schlipse, T-Shirts), Bücher, Glas, Geschirr und leckere Mitbringsel wie Marmelade oder Chutney gibt.

Käse

Besonders stolz sind die Engländer auf ihre Käsekultur. Eine enorm große Auswahl gibt es bei Fortnum & Mason in London. Bekannt sind auch Neil's Yard Dairy in Covent Garden, Paxton and Whitfield in der Jermyn Street in der Hauptstadt sowie die Läden im westlichen Cheddar, wo der berühmte Cheddarkäse mit seiner charakteristischen goldgelben bis orangen Farbe zu Hause ist. Viele halten den Blauschimmelkäse Stilton aus Ostengland für die edelste Sorte.

Kosmetika

Namen wie Crabtree & Evelyn stehen für Badesalze, Lavendelseifen und Potpourris. Seit einigen Jahren sind die Naturprodukte der Firma Lush aus Poole der Renner, u. a. Linsenshampoo und Mandelbuttercreme. Edel sind die Produkte der traditionellen britischen Firma Molton Brown, die allerdings inzwischen zu einem japanischen Konzern gehört.

Mode

Modern und kreativ gestaltete Modegeschäfte rangieren ganz vorn in der Gunst der Kunden. Es gibt nicht einen berühmten Designer, der nicht in der Londoner Sloane Street, Bond Street oder in der immer begehrteren Conduit Street vertreten ist. Auch wer das Kleingeld für bekannte Label nicht hat, muss darauf nicht verzichten. Secondhandshops für Designerwaren und die Basare in London (Camden und Bermondsey Market), die Lanes in Brighton, die Märkte in Bath und Chipping Norton in den Cotswolds sind ergiebig. Ausgefallene Mode für Junge und Mutige ist in den Großstädten zu finden, beispielsweise im Northern Quarter von Manchester und um Spitalfields Market und Brick Lane im Osten von London.

Noch nie aus der Mode gekommen sind bis jetzt die berühmten wetterfesten Barbourjacken. Es gibt sie in den Kaufhäusern John Lewis oder Debenham. Als feinstes Kaufhaus gilt Harvey Nichols. Das Haupthaus befindet sich in London, Filialen wurden u. a. in Leeds und Manchester eröffnet. Ein überwältigendes Angebot in vielen Preislagen hat das zweitgrößte Kaufhaus der Insel (nach dem Konsumtempel Harrods): Selfridges in der Londoner Oxford Street.

Secondhandshops

Hier gibt es Kleidung, Porzellan, Bücher, CDs und DVDs zu Schnäppchenpreisen - und wenn man nichts findet, dann bringt das Stöbern echte Einblicke in die Gewohnheiten und Vorlieben der Engländer.

Spezialitäten

Die großen Supermärkte haben viele Lebensmittelgeschäfte und Wochenmärkte verdrängt, doch gibt es eine Gegenbewegung: Feine Delikatessenläden verkaufen Spezialitäten der Gegend. Selbstversorger sollten nach den farmer's markets Ausschau halten, wo ein- oder zweimal im Monat Produkte aus der unmittelbaren Umgebung von den Erzeugern selbst verkauft werden.

Freizeit & Sport

Engländer reden jedoch nicht nur über Sport, sie gehen ihm auch selbst nach - sei es beim Fußball, im Fitnessstudio oder bei einer Joggingrunde. Dorfanger werden sonntags zum Kricketfeld, auf dem weiß gekleidete Männer stundenlang begeistert spielen. Auch Rudern steht hoch im Kurs, Tennis und Golf zählen zum Volkssport. Die britische Fremdenverkehrszentrale gibt Anregungen, wie sich auch Touristen sportlich betätigen können: www.visitbritain.de.

Angeln

Die englische Anglervereinigung ist die größte Sportorganisation des Lands. Wer im Meer angeln will, braucht keine Zulassung. Für Flüsse und Seen muss man sich bei der lokalen Behörde, meistens ist es die örtliche Post, eine rod licence besorgen. Eine Tageskarte kostet £ 3,75, eine Wochenkarte £ 10. Für Lachse und Forellen liegen die Preise höher. Besonders beliebt ist das Lachseangeln. Der Fluss Wye an der Grenze zu Wales ist das beste Gebiet dafür. Forellenfischen im Fluss Test, nördlich von Southampton, ist ebenfalls zu empfehlen. Angling Foundation | Tel. 02476 414999 | www.anglingfoundation.co.uk, www.environment-agency.gov.uk

Bootfahren

England verfügt über ein dichtes Netz von Kanälen und Flüssen, das fast vollständig Urlaubern vorbehalten ist. Mieten Sie ein Boot, oder lassen Sie sich von erfahrenen Crews durch die Kanäle schippern. Für Westengland: Drifters Leisure | Tel. 0844 9840322 | www.drifters.co.uk. Clifton Cruisers (Tel. 01788 543570 | www.cliftoncruisers.co.uk) in Rugby bietet Boote für vier bis zehn Personen an. Fahrten in den Norfolk Broads organisiert Blakes Holidays (Tel. 0844 8567060 | www.blakes.co.uk).

Coasteering

Eine Trendsportart, die wie ein Versehen wirkt: eine Mischung aus Klettern, Klippenspringen und Schwimmen. Man klettert im Neoprenanzug mit Helm und Schwimmweste an den Küsten entlang und springt an geeigneten Stellen ins Meer. Ursprünglich in den Achtzigerjahren in Wales entstanden hat sich dieser Zeitvertreib inzwischen auf der ganzen Insel durchgesetzt - vor allem in Cornwall. Man tut allerdings gut daran, diesem Sport nur in organisierten Gruppen nachzugehen, da er nicht ganz ungefährlich ist. Ein zweistündiger Trip kostet ab £ 25. Tel. 01726 869162 | www.britishcoasteeringfederation.co.uk

Golf

England ist ein Paradies für Golfspieler. Golfen ist hier vielerorts ein Massensport und überhaupt nicht versnobt. Die Auswahl an Plätzen ist auf der Insel riesengroß: Der Royal West Norfolk Golf Club (Tel. 01485 210223 | www.rwngc.org) und der Inlandkurs in Woodhall Spa (Tel. 01526 352511 | www.woodhallspagolf.com), Lincolnshire, gehören zu den besten in ganz Ostengland. In Southport bei Liverpool gibt es sechs Plätze, z. B. den Royal Birkdale (Tel. 01704 552020 | www.royalbirkdale.com). Auf öffentlichen Plätzen kostet eine Runde Golf pro Person ab £ 10. www.golf.co.uk

Radfahren

Viele Jahre galt die Insel als nicht besonders fahrradfreundlich. Das hat sich inzwischen geändert. Das National Cycle Network umfasst jetzt rund 20000 km an Fahrradwegen. So kann das Land von Küste zu Küste von West nach Ost auf der Sea to Sea Cycle Route (379 km, blaue Schilder C2C) sicher durchradelt werden. Wer nicht gern über Hügel fährt, wählt lieber die landschaftlich und geschichtlich reizvolle Strecke durch das Themse-Tal (155 km), die von London nach Oxford führt. Eine gute Fahrradstrecke ist auch der Weg zwischen Harwich und Hull (500 km, Route 1, Sustrans | Bristol | Tel. 0845 1130065 | www.sustrans.org.uk). Mountainbiker wählen die Nationalparks, z. B. Yorkshire Dales (www.mtbthedales.org.uk).

Wer sein eigenes nicht mitnehmen möchte, kann sich in jedem halbwegs größeren Ort ein Rad mieten. Auskünfte erteilen die lokalen Tourist Information Centre. Reiseveranstalter wie Compass Holidays (Tel. 01242 250642 | www.compass-holidays.com) bieten Touren sowie Gepäcktransporte an.

Reiten

Pferde sind bei den Briten ein Pflichtbestandteil des Landlebens. Vor allem in Südengland (Dartmoor, Exmoor), in den Cotswolds sowie im Lake District gibt es auch für Touristen zahlreiche Reitmöglichkeiten. Die British Horse Society (Tel. 02476 840515 | www.bhs.org.uk) hält Informationen über gut geeignete Gegenden vor. Zudem gibt es das National Bridleroute Network (www.ride-uk.org.uk), das landschaftlich reizvolle Reitwege im ganzen Land umfasst.

Segeln & Surfen

England ist eine alte Seefahrernation, und Segeln ist bis heute sehr beliebt. Im Solent, zwischen Südengland und der Isle of Wight, tummeln sich Segelboote und Yachten. Unter Surfern der Hit ist Newquay mit seinen elf Stränden, an denen das ganze Jahr über Meisterschaften ausgetragen werden. Wer Surfen lernen will, hat hier viele Schulen zur Auswahl (www.surfnewquay.co.uk). Auch im Norden wird Wassersport großgeschrieben. Das Low Wood Watersport Centre am Lake Windermere bietet Segeln, Motorbootfahren, Wasserski und Tauchen an (Tel. 015394 39441 | www.englishlakes.co.uk). Die Isle of Wight an der Südküste entwickelt sich zum Zentrum für Abenteuersport wie Kitesurfing (Sailing Academy | Tel. 01983 294941 | www.uksa.org).

Tennis

Während der Tennisboom in Deutschland längst vorbei ist, erfreuen sich die Engländer nach wie vor daran - und dies nicht nur im Sommer, wenn in Wimbledon das legendäre Grand-Slam-Rasenturnier ausgetragen wird. Als Tourist Tennis zu spielen ist entsprechend leicht möglich: Jedes größere Landhotel bietet meist Plätze und die Möglichkeit, Schläger zu leihen. Der nationale Tennisverband Lawn Tennis Association (www.lta.org.uk) informiert zudem über Clubs vor Ort. Den berühmten Rasen von Wimbledon kann man am besten im Rahmen einer Führung besichtigen (tgl. 10-16.30 Uhr | Tel. 020 89466131 | Eintritt Museum und Tour £ 20 | www.wimbledon.com).

Wandern

Engländer wandern gern, und ihre Organisation, die Ramblers Association (www.ramblers.org.uk), ist eine der einflussreichsten im Land. Das Netz an Wanderwegen ist dicht. In allen Landesteilen gibt es Fernwanderwege. Der bekannteste ist der 430 km lange Pennine Way vom Peak District zur schottischen Grenze. Landschaftlich wunderbar sind auch der 285 km lange Offa's Dyke Footpath entlang der Grenze zu Wales und der South West Coast Path rund um die Küste von Dorset über Devon und Cornwall nach Somerset. Mit 1014 km ist Letzterer kaum in einem Urlaub zu bewältigen, aber es ist überall möglich, kurze Teilstrecken zurückzulegen. Weniger bekannt ist der North Norfolk Coast Path. Er führt in leichten Tagesetappen 74 km von Hunstanton bei King's Lynn nach Cromer. Unterwegs kommt man an herrliche Sandstrände, geht durch Naturschutzgebiete und hat Gelegenheit, in einladenden Kneipen neue Kräfte zu sammeln (www.nationaltrail.co.uk). Bei der Orientierung helfen die ordnance survey maps (in Buchhandlungen erhältlich).

Mit Kindern unterwegs

Vielerorts gibt es inmitten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten gut ausgestattete Abenteuerspielplätze, Seen mit Bootsverleih oder Miniatureisenbahnen. Die staatlichen Topmuseen gewähren Kindern freien Eintritt. Der Eintritt für die anderen Museen ist dagegen oftmals sehr teuer. Die folgenden Preise für Familientickets gelten in der Regel für zwei Erwachsene und zwei Kinder bei Kauf vor Ort, der Online-Kauf ist oft viel billiger.

Der Norden

Beamish Open Air Museum

Das preisgekrönte Freilichtmuseum führt Sie auf 120 ha zurück in das England des 19. und frühen 20. Jhs. Sie rattern mit der Tram oder dem historischen Doppeldeckerbus über Kopfsteinpflaster, vorbei an historisch gekleidetem Personal, besuchen den Süßwarenladen, die Druckerei, die Bank und probieren das frisch gezapfte Bier im Pub. Die Grafschaft Durham war die Wiege der Eisenbahn. Hier fuhr 1825 die erste Passagierbahnlinie. Kein Wunder also, dass auch eine komplette Eisenbahnstation mit Lokomotiven, Stellwerk, Signalen und Fahrkartenhäuschen hierhin transportiert und neu aufgebaut wurde. Auch unter Tage können die Besucher fahren. Die Zeche wurde komplett wiederhergestellt. Außerdem werden Special Events und Sonderausstellungen geboten. April-Okt. tgl. 10-17, Nov.-März Di-Do, Sa, So 10-16 Uhr | 18 km südl. Newcastle (A693) | Familienticket £ 46 | www.beamish.org.uk

Blackpool Pleasure Beach

Die Freizeitparks des Lands wetteifern um die aufregendste Achterbahn. Zurzeit hat das Seebad Blackpool die Nase vorn: The Big One im Blackpool Pleasure Beach ist mit 140 km/h und 70 m Höhe nach eigenen Angaben die schnellste und höchste im Vereinigten Königreich. Es gibt aber auch Attraktionen für kleine Kinder. Tgl. Feb.-Nov., unterschiedl. Öffnungszeiten | Tel. 0871 2221234 | Familientagespass £ 75 | www.blackpoolpleasurebeach.com

Fussball: Stadiontouren

Viele Clubs bieten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In Old Trafford, dem Stadion von Manchester United FC, geben ein Museum und die Stadiontour einen Einblick in den Spielbetrieb (Familienticket £ 45).

Auch der Liverpool FC (Familienticket £ 41) erlaubt einen Blick ins Stadion, die Umkleidekabinen und den Spielertunnel. Im Besucherzentrum warten Erinnerungsstücke und ein Film über den Club.

Legoland Discovery center

Zwei Mio. Legobausteine, interaktive Spiele und ein Miniland mit Feuerwehrstation sowie Sehenswürdigkeiten aus dem Norden Englands, die sogar auf Erdbebensicherheit geprüft werden können, sind seit 2010 die Attraktion für die Zwei- bis Zwölfjährigen. Eine Fabrikführung, bei der Kinder aktiv beim Bau neuer Legosteine einbezogen werden, wird auch bei Erwachsenen Interesse finden. Tgl. 10-19 Uhr | Barton Square | The Trafford Centre Manchester | pro Person £ 16,20 | Vorausbuchung empfohlen: Tel.(*) 0871 2222662 | www.legolanddiscoverycentre.co.uk/manchester

Der Westen

Alton Towers

In Englands meistbesuchten Themenpark erwarten Sie besonders rasante Fahrten durch Wasser, Höhlen und vereiste Gewölbe. Außerdem gibt es zahlreiche Überraschungen. April-Okt. tgl. 10-17 Uhr | Alton (M6) | Familienticket £ 108 | Tel.(*) 0871 2223330 | www.altontowers.com

Ironbridge Gorge - Blists Hill

Im Flusstal des Severn wird entlang der Ironbridge-Schlucht in neun Museen anschaulich Geschichte vermittelt. Überall können Kinder selbst Hand anlegen. Lustig ist Blists Hill, eine viktorianische Stadt. Der Rundgang beginnt in der Lloyds Bank, in der Sie historische Münzen wie Farthings und Halfpennys bekommen. Mit diesen können Sie dann überall in Blists Hill zahlen. Nach der Mode des 17./18. Jhs. gekleidete Schauspieler arbeiten in den Werkstätten und sind für jedes Gespräch offen. Tgl. 10-16 Uhr | Familienticket für alle Museen £ 61,50 | südlich von Telford (M 54, Abf. 4) | Tel. 01952 433424 | www.ironbridge.org.uk

Der Osten

Bewilderwood

Englands erster Themenpark, der nach Prinzipien der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit gebaut wurde. Luftbrücken über Nadelwäldern und dem Norfolker Marschland führen zu Baumhäusern. Attraktionen sind die "Kaputte Brücke" und das Balancieren in 7 m Höhe. Verschnaufen lässt es sich bei einer Bootsfahrt. April-Okt. tgl. 10-17.30 Uhr | Horning Road | A1062 zwischen Wroxham, Hoveton und Horning | Tel. 01603 783900 | Erw. £ 11,50, Kinder £ 8,50 | www.bewilderwood.co.uk

Pensthorpe Waterfowl Park

Im Wasserpark Pensthorpe im Tal des Wensumflusses hat einer der europaweit größten Bestände von bedrohten exotischen Wasservögeln eine Heimat gefunden. Vom Observatorium aus lassen sich die gefiederten Parkbewohner beobachten. Für Kinder gibt es Spielplätze und Messingrubbeln. März-Dez. tgl. 10-17, Jan., Feb. bis 16 Uhr | Familienticket £ 27 | Pensthorpe Waterfowl Trust | Fakenham (A 1067) | Tel. 01328 851465 | www.pensthorpe.com

Der Süden

Chessington World of Adventure

Atemberaubende Fahrten stehen an der Spitze der Beliebtheitsskala in dem großen Erlebnispark in der Nähe von London: Ramses Revenge ist der Favorit, dicht gefolgt von Vampire Ride, Dragon Falls und Rattlesnake - vielversprechende Namen für rasante Fahrerlebnisse. Nass werden ist hier Pflicht. Ruhiger geht es dagegen bei den Tiergehegen, im Sea Life Centre und in Africa, in dem es ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus dem Film "Madagascar" gibt, zu. Planen Sie für dieses Vergnügen unbedingt einen ganzen Tag ein! Für den großen Hunger gibt es Fastfood-Restaurants. Tgl. 10-18 Uhr | Surrey | südlich von London M 25 Ausfahrt 9 oder 10 | Familienpass online ab £ 75,60, vor Ort £ 108 | www.chessington.com

Wookey Hole Caves

Englands wohl spektakulärste Höhlen wurden einst durch die Kraft des Flusses Axe geschaffen und waren vor 2000 Jahren sogar bewohnt. Inzwischen sind sie zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie geworden. Dazu gehören inzwischen auch ein kleiner Dinosaurierort sowie Attraktionen in der alten Papiermühle. In den Höhlen selbst können die vier Haupträume besichtigt werden. April-Okt 10-17, Nov.-März bis 16 Uhr | A39 zwischen Wells und Cheddar | Familienpass £ 49 | Tel. 01749 672243 | www.wookey.co.uk

Sehenswertes

England ist ein Landstrich mit vielen gegensätzlichen Sehenswürdigkeiten. So lockt die Hauptstadt London mit historischen Gemäuern wie dem Tower, aber auch mit angesagten Stadtvierteln wie Soho. Zu den Sehenswürdigkeiten in England gehört auch das geheimnisvolle Stonehenge in der Nähe von Salisbury. Unbedingt gesehen haben sollte man auch Nottingham, die Heimat des Sagenhelden Robin Hood.

Freizeit

Nutzen Sie Ihre Freizeit auf einer Reise nach England für eine Shoppingtour. In England findet man nicht nur viel Nützliches, sondern auch viel Skurriles. Besonders gut kann man in England Antiquitäten einkaufen – von der Kommode bis zur Zuckerdose. Vor allem in den Großstädten findet man viele junge Modedesigner, die dem Outfit mal eben im Urlaub einen ganz neuen Look verleihen.

Übernachten

Wer in einem Hotel in England übernachten will, der findet überall eine große Auswahl. Sie reicht von der Luxusherberge mit eigenem Spabereich bis zum kleinen viktorianischen Hotel. Stilecht geht Übernachten in England in den landestypischen B&Bs, die von Privatleuten geführt werden. Ein opulentes Frühstück nach englischer Art mit Toast, gebratenem Schinken und gegrillten Tomaten ist inklusive.

Am Abend

Die Pubkultur wird in England nach wie vor groß geschrieben, und so findet sich diese britische Institution in jedem noch so kleinen Ort. Vor allem in den Großstädten kann man das Ausgehen in England auch mit einem Besuch in der Disco oder im Nachtclub verbinden. Das Essen in England ist übrigens besser als sein Ruf. An Fish and Chips werden Sie trotzdem nicht vorbeikommen. .