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Essen & Trinken

Leibspeise Curry

Als es Napoleon nicht gelang, die Insel einzunehmen, bezeichnete er die Briten verächtlich als eine „Nation von Ladenbesitzern“. Würde der Imperator heute vorbeischauen, käme er möglicherweise zu dem Schluss, dass die Briten ein Volk von Curryhausbesitzern sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Inder als willkommene Arbeitskräfte ins Land. Dort fanden sie eine Gewürzwüste vor und importierten kurzerhand ihre heimischen Zutaten. Inzwischen ist die Insel „bekehrt“. Nicht fish & chips, sondern curry bezeichnen viele Engländer als ihr Lieblingsgericht: chicken tikka masala (Huhn in scharfer Sauce) – die Nummer eins unter den Currys –, gefolgt von dem milderen korma (mit Kokos) und dem extrascharfen vindaloo. Trotzdem sind natürlich fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meist Schellfisch verbirgt. Das Angebot an Meeresfrüchten und Fisch ist riesig. Räucherfisch, Austern aus heimischen Gewässern, Hummer und Krebsfleisch genießt du am besten in Küstennähe.

Pasteten unter Tage

Eine sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Es heißt, dass Bergarbeiter die gefüllte Blätterteigpastete als Mittagessen in das Bergwerk mitnahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teigmantel als Dank für die Zwerge unter Tage liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse drin.

Auch wenn die britische Küche früher nicht ganz zu Unrecht einen miserablen Ruf hatte, die Desserts waren schon immer Weltklasse – nicht zuletzt wegen der puddings. Die haben nichts mit dem deutschen Pudding zu tun, sondern pudding ist eher Sammelbegriff für auflaufähnliche Nachspeisen.

Die Neuerfindung der englischen Küche

Ansonsten vergiss besser ganz schnell, was bis heute in Europa über die englische Küche gelästert wird. Junge Starköche haben sich auf der Welt umgesehen und die feinsten Zubereitungen mit den besten (weil lokalen) Produkten im ganzen Land etabliert. Selbst in Pubs und Kettenrestaurants kannst du heute vielerorts annehmbar essen. Wer ein bisschen mehr ausgibt, kann eine feine Küche erleben, die der französischen oft in nichts mehr nachsteht.

Kulinarisch verwöhnt wirst du nicht nur in London, sondern auch in Manchester, Liverpool oder sogar in kleinen Orten wie Padstow in Cornwall, wo Fernsehkochlegende Rick Stein gleich mehrere Restaurants betreibt – eines besser als das andere. Es lohnt sich, selbst für seinen Fish-&-Chip- Shop im Ort vorbeizuschauen.

Gut und authentisch ist die ethnische Küche dort, wo Einwanderer leben, d. h. vor allem in den Großstädten. Alle Länder sind in England vertreten – von Afghanistan bis Vietnam. Egal für welche Länderküche du dich entscheidest, frühzeitiges Planen hilft: Obwohl es allein in London 8000 Restaurants geben soll, solltest du den Tisch für den Abend unbedingt reservieren; immer mehr Restaurants bieten inzwischen auch eine Onlinebuchung an. Zudem sind die Öffnungszeiten sehr individuell. Es ist insofern ratsam, vorher anzurufen. Viele der besseren Lokale haben sonntags und montags geschlossen. Außerhalb der Großstädte stellen Gaststätten vor allem sonntags oft überraschend früh die Stühle hoch. Man sollte sich bis 20 Uhr einen Tisch gesichert haben. Mittags werden oft nach 14 Uhr keine Bestellungen mehr angenommen.

Essen & Sparen

Die Restaurantpreise sind relativ hoch. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Rechnung niedriger zu halten: Üblicherweise ist es mittags günstiger als abends. Einige Pubs bieten den ganzen Tag preiswerte Kombigerichte an – zum Hauptgang kommt dann ein Pint Bier oder das Glas Wein gratis.

In Pubs wird, anders als in Restaurants, kein Trinkgeld gegeben. Der Gast holt sich alles am Tresen. Dort findet sich eine weitere Tradition: Bier wird bis heute in pints (0,568 l) ausgeschenkt, wobei sich diese Angabe meist auf das Fassungsvermögen des Glases bezieht. Was bedeutet, dass die Gläser auch bis zum Rand vollgeschenkt werden – man bezahlt schließlich für ein Pint. Wem das zu viel ist, der bestellt ein halbes Pint (half oder glas). Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout – unter dem Markennamen „Guinness“ kennt es die halbe Welt. Immer populärer: Craftbiere – ein Pale Ale, IPA oder ein modernes Lager auf Basis amerikanischen Citrahopfens bekommst du inzwischen in fast jeder Kneipe.

Besonders im Süden wichtig: Cider. Diese Art Apfelwein stammt vor allem aus Somerset. Pubs haben in der Regel mindestens eine Sorte vom Fass, im Südwesten Englands sind es oft zwei, drei oder mehr. Cider beinhaltet im Unterschied zum französischen Cidre mehr Alkohol, meist um die fünf Prozent.

Wein aus England

Mittlerweile pflanzen selbst die Royals Rebstöcke im Park von Windsor an. Bislang entsteht daraus ein viel beachteter Schaumwein. Andere sind schon weiter: so wie Camel Valley. Mit seinen Rot-, Weiß- und Schaumweinen hat das Weingut in Cornwall schon einen Haufen alteingesessener Konkurrenten aus Frankreich, Spanien und Kalifornien abgehängt. In den Surrey Hills wachsen die Trauben des Denbies Guts. An immer mehr Stellen im Land versuchen sich Weinbauern. Viele Güter du auch besichtigen – und vor Ort testen.

Shoppen & Stöbern

Gutes von gestern

England ist voll mit alten Gebäuden, dementsprechend viele Antiquitäten gibt es auch. Gute Gegenden sind vor allem Kleinstädte, unter anderem Honiton in Devon gilt als Antiquitätenmekka. Möbel wirst du kaum mitnehmen können, aber für Silberwaren, Besteck und andere Kleinteile lohnt ein Besuch. Und auch das Porzellan der berühmten Manufakturen Doulton, Spode oder Wedgwood gibt es zuhauf.

Bei vielen beliebt sind auch alte Werbeschilder, Aschenbecher oder Spiegel, oft mit Aufdruck von Biermarken oder längst vergessenen Automobilherstellern.

Grün ist die Hoffnung

Engländer lieben ihre Gärten. Entsprechend gut ist das Angebot an Produkten rund um den Garten in den vielen garden centres, die du meist auf dem Land findest, oft mit integrierten Cafés. Eine große Auswahl bieten meist auch die Shops der National-Trust-Anwesen – aber Vorsicht: In die EU darfst du Pflanzen nicht einführen oder teilweise nur mit einem offiziellen Pflanzenschutzzeugnis.

Für den Magen

Besonders stolz sind die Engländer auf ihre Käsekultur – doch auch den darfst du seit dem Brexit nicht mehr in die EU einführen. Was bleibt sind andere Lebensmittel. Shortbread, Butterkeks, ist der Klassiker, der jede heimische Teestunde aufpeppt. Den passenden Tee findest du in einem der speziellen Geschäfte – meist in Innenstädten und Einkaufszentren –, etwa Whittard, Bird & Blend oder die East India Company. Auch gut: Englisches Weingummi, das tatsächlich oft weicher ist als daheim, außerdem englische Marmelade und Honig.

Schöner baden

Namen wie Crabtree & Evelyn stehen für Badesalze, Lavendelseifen und Potpourris, Lush aus Poole ist inzwischen international ebenso bekannt wie der Body Shop mit Naturkosmetikprodukten. Edel sind die Kreationen der traditionellen britischen Firma Molton Brown, die allerdings inzwischen zu einem japanischen Konzern gehört. Immer öfter findet man kleine Hersteller mit Ständen auf Märkten wie dem in Greenwich.

England ist anziehend

Bei Mode denkt nicht unbedingt jeder sofort an England – doch hier sind viele der klassischen Hersteller zu Haus. Und es gibt nicht einen berühmten Designer, der nicht in der Londoner Sloane Street, Bond Street oder in der immer begehrteren Conduit Street vertreten ist. Anzüge kommen traditionell aus der Savile Row in London, Hemden aus der Jermyn Street.

Aber auch wer nicht über das Kleingeld für bekannte Label verfügt, wird hier modisch mithalten können. Secondhandshops für Designerwaren und die Basare in London (Camden und Bermondsey Market), die Lanes in Brighton, die Märkte in Bath und Chipping Norton in den Cotswolds sind in dieser Hinsicht überaus ergiebig.

Ausgefallene Mode für Junge und Mutige ist in den Großstädten zu finden, beispielsweise im Northern Quarter von Manchester und um Spitalfields Market und Brick Lane im Osten von London.

Noch nie aus der Mode waren die wetterfesten Barbourjacken. Britische Modelabels wie Jack Wills, Superdry und All Saints sind bei den Youngsters beliebt.

Sport

Angeln

Die englische Anglervereinigung ist die größte Sportorganisation des Landes. Wer im Meer angeln will, braucht keine Zulassung. Für Flüsse und Seen must du dir bei der lokalen Behörde, meistens ist es die örtliche Post, eine rod licence besorgen. Inzwischen kann man sie auch digital auf gov.uk/ fishing-licences ordern. Eine Tageskarte kostet £ 6, eine Wochenkarte £ 12. Für Lachse und Meeresforellen liegen die Preise höher. Wer ohne erwischt wird, dem drohen Strafen bis zu £ 2500. Der Fluss Wye an der Grenze zu Wales ist das beste Gebiet für Lachse. Wer hier die Angel auswirft, hat ziemlich sicher Erfolg. Forellenfischen im Fluss Test, nördlich von Southampton, ist ebenfalls zu empfehlen. Angling Foundation | Tel. 0333 5 77 99 70 | anglingtrust.net

Coasteering

Eine Trendsportart, die wie ein Versehen wirkt: eine Mischung aus Klettern, Klippenspringen und Schwimmen. Man klettert im Neoprenanzug mit Helm und Schwimmweste an den Küsten entlang und springt an geeigneten Stellen ins Meer. Ursprünglich in den Achtzigerjahren in Wales entstanden, hat sich dieser Zeitvertreib inzwischen auf der ganzen Insel durchgesetzt – vor allem in Cornwall. Wer es ausprobieren möchte, tut allerdings gut daran, diesem Sport nur in organisierten Gruppen nachzugehen, da er nicht ganz ungefährlich ist. Ein zweistündiger Trip kostet ab £ 25. Tel. 01637 83 12 06 | britishcoasteeringfederation.co.uk

Golf

Golfen ist in England vielerorts ein Massensport und überhaupt nicht versnobt. Die Auswahl an Plätzen ist riesengroß: Auf öffentlichen Plätzen kostet eine Runde Golf pro Person ab £ 15 (golf.co.uk).

Immer beliebter werden die Spaßvarianten: Vor allem in Seebädern findest du in der Regel Minigolfanlagen, im ganzen Land gibt es Foot-Golf-Plätze (ukfootgolf.com). Bei dieser in Deutschland „Soccergolf“ genannten Variante nutzt du statt Schläger und Golfball deinen Fuß und einen Fußball, um die Löcher zu bewältigen. Wem das noch nicht genug Spaß bringt: Unter dem Begriff crazy golf fassen die Engländer ungewöhnliche Kombinationen von Golf und zumeist Party zusammen. Plonk (plonkgolf.co.uk) bietet diese Variante in London an. Ghetto Golf (ghettogolf.co.uk) vereint Golfspielen und Alkohol – du feierst an der Bar, isst Streetfood und machst ab und zu ein paar Abschläge in einer Halle – in Liverpool, Newcastle und Birmingham.

Radfahren

Viele Jahre galt die Insel als nicht besonders fahrradfreundlich. Das hat sich inzwischen geändert. Das National Cycle Network umfasst jetzt rund 23 000 km an Fahrradwegen. So kann das Land von Küste zu Küste von West nach Ost auf der Sea to Sea Cycle Route (379 km, blaue Schilder C2C) sicher durchradelt werden. Wer nicht gern über Hügel fährt, wählt die landschaftlich und geschichtlich reizvolle Strecke durch das Themsetal (155 km) von London nach Oxford. Eine gute Radstrecke ist auch der Weg zwischen Harwich und Hull (500 km, Route 1 | sustrans.org.uk).

Wer sein eigenes Rad nicht mitnehmen möchte, kann sich in jedem halbwegs größeren Ort eines mieten. Reiseveranstalter wie Compass Holidays (Tel. 01242 25 06 42 | compass-holidays.com) organisieren Touren sowie Gepäcktransporte.

Reiten

Pferde sind bei den Briten ein Pflichtbestandteil des Landlebens. Vor allem in Südengland (Dartmoor, Exmoor), in den Cotswolds sowie im Lake District gibt es auch für Touristen Reitmöglichkeiten. Die British Horse Society (Tel. 02476 84 05 15 | bhs.org.uk) hält Informationen über gut geeignete Gegenden vor. Zudem gibt es die National Trails (nationaltrail.co.uk) – landschaftlich reizvolle Wege auch für Reiter im ganzen Land.

Segeln & Surfen

und Segeln ist bis heute sehr beliebt. Im Solent, zwischen Südengland und der Isle of Wight, tummeln sich Segelboote und Yachten. Unter Surfern ist Newquay der Hit mit seinen elf Stränden, an denen das ganze Jahr über Meisterschaften ausgetragen werden. Wer Surfen lernen will, hat hier viele Schulen zur Auswahl (escapesurfschool.co.uk, fistralbeachsurfschool.co.uk). Auch im Norden ist Wassersport immer ein Thema. Das Low Wood Watersport Centre (englishlakes.co.uk/watersports) am Lake Windermere bietet Segeln, Motorbootfahren, Wasserski und Tauchen an. Die Isle of Wight an der Südküste entwickelt sich zunehmend zum Zentrum für Abenteuersport wie Kitesurfing (Sailing Academy | Tel. 01983 29 49 41 | uksa.org).

Stand-Up-Paddling

Gesurft wurde in Großbritannien seit eh und je, inzwischen aber lassen viele ihr Segel zu Hause. Beim Stand-up- Paddling paddelst du an der Küste oder auf dem See entlang. Lernen kann man Stand up Paddle Boarding inzwischen in fast allen größeren Surfgebieten im Südwesten Englands, u.a. in Bournemouth (surfsteps.co.uk) oder St. Ives (stivessurfschool.co.uk). Und selbst in einigen Städten ist es möglich – u. a. im Hafen von Bristol (supbristol.com). Die passende Ausrüstung kannst du meist ebenso leihen wie das Brett selbst (bsupa.org.uk).

Tauchen

Unzählige Schiffswracks und zumindest zum Teil glasklares Wasser machen vor allem die Küste Südenglands zu einem guten Tauchrevier. Allein vor den Isles of Scilly im Westen Cornwalls liegen mehr als 800 Schiffe unter Wasser. Ein guter Spot sind auch die Isle of Wight sowie die Küste Cornwalls und Devons. Einen Überblick über Wracks und Gegenden gibt die Seite ukdiving.co.uk. Beim Freediving (ab £ 100 | freediveuk.com) kann man in Newquay tauchen wie eine Meerjungfrau – mit künstlicher Schwanzflosse und ohne Sauerstoffgerät.

Tennis

Während der Tennisboom in Deutschland längst vorbei ist, ist dieser Sport in England so zeitlos wie Fußball – und dies nicht nur im Sommer, wenn in Wimbledon das legendäre Grand-Slam-Rasenturnier ausgetragen wird. Als Tourist Tennis zu spielen ist entsprechend leicht möglich: Jedes größere Landhotel bietet meist Plätze und die Möglichkeit, Schläger zu leihen. Der nationale Tennisverband Lawn Tennis Association (lta.org.uk) informiert über Clubs vor Ort. Den berühmten Rasen von Wimbledon besichtigst du am besten im Rahmen einer Führung (tgl. 10–17 Uhr | Tel. 020 89 46 61 31 | Eintritt Museum £ 13, inkl. Tour £ 25 | wimbledon.com).

Wandern

Engländer wandern gern, und ihre Organisation, die Ramblers Association (ramblers.org.uk), ist eine der einflussreichsten im Land. Das Netz an Wanderwegen ist dicht. In allen Landesteilen gibt es Fernwanderwege. Der bekannteste ist der 430 km lange Pennine Way vom Peak District zur schottischen Grenze. Landschaftlich wunderbar sind auch der 285 km lange Offa’s Dyke Footpath entlang der Grenze zu Wales und der South West Coast Path rund um die Küste von Dorset über Devon und Cornwall nach Somerset. Mit 1014 km ist letzterer kaum in einem Urlaub zu bewältigen, aber es ist überall möglich, kurze Teilstrecken zurückzulegen. Weniger bekannt ist der North Norfolk Coast Path. Er führt in leichten Tagesetappen 74 km von Hunstanton bei King’s Lynn nach Cromer. Unterwegs kommt man an Sandstrände, passiert Naturschutzgebiete und hat Gelegenheit, in alten Pubs neue Kräfte zu sammeln (nationaltrail.co.uk). Gute Karten mit lokalen Wanderrouten bekommst du in jeder Touristeninformation und in Buchhandlungen vor Ort.

Mit Kindern unterwegs

Vielerorts gibt es inmitten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten gut ausgestattete Abenteuerspielplätze, Seen mit Bootsverleih oder Miniatureisenbahnen. Die staatlichen Topmuseen gewähren Kindern freien Eintritt. Der Eintritt für die anderen Museen ist dagegen oftmals sehr teuer. Die folgenden Preise für Familientickets gelten in der Regel für zwei Erwachsene und zwei Kinder bei Kauf vor Ort, der Online-Kauf ist oft viel billiger.

Der Norden

Beamish Open Air Museum

Das preisgekrönte Freilichtmuseum führt Sie auf 120 ha zurück in das England des 19. und frühen 20. Jhs. Sie rattern mit der Tram oder dem historischen Doppeldeckerbus über Kopfsteinpflaster, vorbei an historisch gekleidetem Personal, besuchen den Süßwarenladen, die Druckerei, die Bank und probieren das frisch gezapfte Bier im Pub. Die Grafschaft Durham war die Wiege der Eisenbahn. Hier fuhr 1825 die erste Passagierbahnlinie. Kein Wunder also, dass auch eine komplette Eisenbahnstation mit Lokomotiven, Stellwerk, Signalen und Fahrkartenhäuschen hierhin transportiert und neu aufgebaut wurde. Auch unter Tage können die Besucher fahren. Die Zeche wurde komplett wiederhergestellt. Außerdem werden Special Events und Sonderausstellungen geboten. April-Okt. tgl. 10-17, Nov.-März Di-Do, Sa, So 10-16 Uhr | 18 km südl. Newcastle (A693) | Familienticket £ 46 | www.beamish.org.uk

Blackpool Pleasure Beach

Die Freizeitparks des Lands wetteifern um die aufregendste Achterbahn. Zurzeit hat das Seebad Blackpool die Nase vorn: The Big One im Blackpool Pleasure Beach ist mit 140 km/h und 70 m Höhe nach eigenen Angaben die schnellste und höchste im Vereinigten Königreich. Es gibt aber auch Attraktionen für kleine Kinder. Tgl. Feb.-Nov., unterschiedl. Öffnungszeiten | Tel. 0871 2221234 | Familientagespass £ 75 | www.blackpoolpleasurebeach.com

Fussball: Stadiontouren

Viele Clubs bieten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. In Old Trafford, dem Stadion von Manchester United FC, geben ein Museum und die Stadiontour einen Einblick in den Spielbetrieb (Familienticket £ 45).

Auch der Liverpool FC (Familienticket £ 41) erlaubt einen Blick ins Stadion, die Umkleidekabinen und den Spielertunnel. Im Besucherzentrum warten Erinnerungsstücke und ein Film über den Club.

Legoland Discovery center

Zwei Mio. Legobausteine, interaktive Spiele und ein Miniland mit Feuerwehrstation sowie Sehenswürdigkeiten aus dem Norden Englands, die sogar auf Erdbebensicherheit geprüft werden können, sind seit 2010 die Attraktion für die Zwei- bis Zwölfjährigen. Eine Fabrikführung, bei der Kinder aktiv beim Bau neuer Legosteine einbezogen werden, wird auch bei Erwachsenen Interesse finden. Tgl. 10-19 Uhr | Barton Square | The Trafford Centre Manchester | pro Person £ 16,20 | Vorausbuchung empfohlen: Tel.(*) 0871 2222662 | www.legolanddiscoverycentre.co.uk/manchester

Der Westen

Alton Towers

In Englands meistbesuchten Themenpark erwarten Sie besonders rasante Fahrten durch Wasser, Höhlen und vereiste Gewölbe. Außerdem gibt es zahlreiche Überraschungen. April-Okt. tgl. 10-17 Uhr | Alton (M6) | Familienticket £ 108 | Tel.(*) 0871 2223330 | www.altontowers.com

Ironbridge Gorge - Blists Hill

Im Flusstal des Severn wird entlang der Ironbridge-Schlucht in neun Museen anschaulich Geschichte vermittelt. Überall können Kinder selbst Hand anlegen. Lustig ist Blists Hill, eine viktorianische Stadt. Der Rundgang beginnt in der Lloyds Bank, in der Sie historische Münzen wie Farthings und Halfpennys bekommen. Mit diesen können Sie dann überall in Blists Hill zahlen. Nach der Mode des 17./18. Jhs. gekleidete Schauspieler arbeiten in den Werkstätten und sind für jedes Gespräch offen. Tgl. 10-16 Uhr | Familienticket für alle Museen £ 61,50 | südlich von Telford (M 54, Abf. 4) | Tel. 01952 433424 | www.ironbridge.org.uk

Der Osten

Bewilderwood

Englands erster Themenpark, der nach Prinzipien der Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit gebaut wurde. Luftbrücken über Nadelwäldern und dem Norfolker Marschland führen zu Baumhäusern. Attraktionen sind die "Kaputte Brücke" und das Balancieren in 7 m Höhe. Verschnaufen lässt es sich bei einer Bootsfahrt. April-Okt. tgl. 10-17.30 Uhr | Horning Road | A1062 zwischen Wroxham, Hoveton und Horning | Tel. 01603 783900 | Erw. £ 11,50, Kinder £ 8,50 | www.bewilderwood.co.uk

Pensthorpe Waterfowl Park

Im Wasserpark Pensthorpe im Tal des Wensumflusses hat einer der europaweit größten Bestände von bedrohten exotischen Wasservögeln eine Heimat gefunden. Vom Observatorium aus lassen sich die gefiederten Parkbewohner beobachten. Für Kinder gibt es Spielplätze und Messingrubbeln. März-Dez. tgl. 10-17, Jan., Feb. bis 16 Uhr | Familienticket £ 27 | Pensthorpe Waterfowl Trust | Fakenham (A 1067) | Tel. 01328 851465 | www.pensthorpe.com

Der Süden

Chessington World of Adventure

Atemberaubende Fahrten stehen an der Spitze der Beliebtheitsskala in dem großen Erlebnispark in der Nähe von London: Ramses Revenge ist der Favorit, dicht gefolgt von Vampire Ride, Dragon Falls und Rattlesnake - vielversprechende Namen für rasante Fahrerlebnisse. Nass werden ist hier Pflicht. Ruhiger geht es dagegen bei den Tiergehegen, im Sea Life Centre und in Africa, in dem es ein Wiedersehen mit den Protagonisten aus dem Film "Madagascar" gibt, zu. Planen Sie für dieses Vergnügen unbedingt einen ganzen Tag ein! Für den großen Hunger gibt es Fastfood-Restaurants. Tgl. 10-18 Uhr | Surrey | südlich von London M 25 Ausfahrt 9 oder 10 | Familienpass online ab £ 75,60, vor Ort £ 108 | www.chessington.com

Wookey Hole Caves

Englands wohl spektakulärste Höhlen wurden einst durch die Kraft des Flusses Axe geschaffen und waren vor 2000 Jahren sogar bewohnt. Inzwischen sind sie zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie geworden. Dazu gehören inzwischen auch ein kleiner Dinosaurierort sowie Attraktionen in der alten Papiermühle. In den Höhlen selbst können die vier Haupträume besichtigt werden. April-Okt 10-17, Nov.-März bis 16 Uhr | A39 zwischen Wells und Cheddar | Familienpass £ 49 | Tel. 01749 672243 | www.wookey.co.uk

Sehenswertes

England ist ein Landstrich mit vielen gegensätzlichen Sehenswürdigkeiten. So lockt die Hauptstadt London mit historischen Gemäuern wie dem Tower, aber auch mit angesagten Stadtvierteln wie Soho. Zu den Sehenswürdigkeiten in England gehört auch das geheimnisvolle Stonehenge in der Nähe von Salisbury. Unbedingt gesehen haben sollte man auch Nottingham, die Heimat des Sagenhelden Robin Hood.

Freizeit

Nutzen Sie Ihre Freizeit auf einer Reise nach England für eine Shoppingtour. In England findet man nicht nur viel Nützliches, sondern auch viel Skurriles. Besonders gut kann man in England Antiquitäten einkaufen – von der Kommode bis zur Zuckerdose. Vor allem in den Großstädten findet man viele junge Modedesigner, die dem Outfit mal eben im Urlaub einen ganz neuen Look verleihen.

Übernachten

Wer in einem Hotel in England übernachten will, der findet überall eine große Auswahl. Sie reicht von der Luxusherberge mit eigenem Spabereich bis zum kleinen viktorianischen Hotel. Stilecht geht Übernachten in England in den landestypischen B&Bs, die von Privatleuten geführt werden. Ein opulentes Frühstück nach englischer Art mit Toast, gebratenem Schinken und gegrillten Tomaten ist inklusive.

Am Abend

Die Pubkultur wird in England nach wie vor groß geschrieben, und so findet sich diese britische Institution in jedem noch so kleinen Ort. Vor allem in den Großstädten kann man das Ausgehen in England auch mit einem Besuch in der Disco oder im Nachtclub verbinden. Das Essen in England ist übrigens besser als sein Ruf. An Fish and Chips werden Sie trotzdem nicht vorbeikommen. .