Edinburg Alle

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Bei seiner Eröffnung heftig umstritten, stellt das Parlamentsgebäude nun Besucherrekorde auf: seiner poetischen Architektur wegen, die die schottische Landschaft und Edinburghs Altstadtenge mit…
Der grüne Hügel Calton Hill ist mit Denkmälern aus der ersten Hälfte des 19. Jhs. besetzt, darunter das unvollendete Kriegerdenkmal National Monument. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen…
Eine Burg zum Aufschauen und in der Tat der Höhepunkt der Stadt: nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern wegen der Exponiertheit auf einem der drei vulkanischen Innenstadthügel. König Edwin…
Die Hafengegend Edinburghs bezieht ihren Reiz aus dem Gegensatz zwischen alten Docks auf der einen Seite und neuen Stahl- und Glaselementen, blitzender Architektur und verschiedenen Lokalen auf der…
Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18. Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals…
Gäbe es Michelin-Sterne für besonderes Flair sowie coolen und zugleich aufmerksamen Service - hier wäre ein Kandidat. Moderate Preise für Lunch und Dinner, Kerzenlicht, Gewölbewände,…
Im dörflichen Ambiente des Dean Village liegt das vielleicht beste Museum der Stadt, auch wenn man sich womöglich schon am neoklassizistischen Sandstein des Gebäudes satt sieht. Die internationale…
Die nobelste Achse durch New Town bietet klassische Mode. Sie lädt zum Schlendern ein, vorbei an meist britischen Modegeschäften mit Weltruf.
Die vielleicht grandioseste Bar der Stadt mit denkmalgeschütztem viktorianischem Design. Der Tresen ist eine Insel inmitten von Wänden mit Fliesengemälden von 1886, von denen prominente Erfinder…
In Leith ist aus einer Hafenstadt mittlerweile ein Ausgehziel für Gourmets und Nachtschwärmer geworden ist.
Dieses Event hat sich vom Edinburgh International Festival abgespalten, konzentriert sich auf die darstellenden Künste und ist nicht nur wegen der vielen Gratis-Events schon ein Riesenereignis.
Ihre Majestät stach mit dieser Art-déco-Yacht von 1953 bis 1997 in See, besuchte und bewirtete illustre Staatsführer und Royaltys (sogar Gandhi). Das Ambiente ist von britischem Nachkriegsgeschmack…
Dieser herrliche Landschaftsgarten ist mit 200 Jahren etwas jünger als Londons Kew Gardens, aber genauso ein wichtiger Hort für die Forschung. Mit Felsen- und chinesischem Garten, Pavillons und den…
Die beliebteste Adresse für Livegigs und Albenpräsentationen im Zentrum der Old Town. Der unterirdische Club bietet mehrere Bühnen, Dancefloors und tägliche Auftritten.
Der Mann gilt als beste des halben Dutzends Starköche in Edinburgh - er verantwortet noch andere Küchen in der City und auf dem Land (wo er noch einen Stern hält). Er war der erste Koch, der 2001…
Das Gebäude des exklusivsten britischen Kaufhauses am edlen St Andrew Square ist geradezu schlicht, gemessen am Luxus auf der Stange und im Regal. Hemden von Alexander McQueen, Anzüge vom berü…
Secondhand seit 1840: In diesem Laden wurden schon Vintage-Klamotten verkauft, bevor es Vintage gab. Kylie Minogue und die Band Franz Ferdinand haben hier was Passendes von früher gefunden. Neben…
Das italienische Delikatessencafé mit den von der Decke hängenden Schinken, dem Duft von Kaffee, Käse, Patisserie und Brotbäckerei ist das kulinarische Ergebnis einer Auswanderung von Italien nach…

Essen & Trinken

Pubfood – fish ’n’ chips, Lasagne, stew – ist genießbar geworden. In Gastropubs ist die Speisekarte genauso wichtig wie die Whisky-, Gin und ale-Biersorten. Auch hier wird Lokales serviert, etwa Fasan oder Muscheln. Vegetarisch und vegan sind keine Fremdwörter, und auch das Ambiente stimmt: In alten Mauern haben sich feine Lokale eingenistet, der Hafen Leith hat sich zum Dining-Strip ohne protzigen Chic entwickelt. Cafés locken für den Hunger zwischendurch. Dabei vergessen die neuen Köche keinesfalls Hausmannskost wie porridge, black pudding, haggis – alles kreativ veredelt. Asiatische Restaurants bereichern die Palette, gemütliche Pubs servieren sowieso Currys. Die Servierzeiten? Von 12 bis 14 und 18 bis 22/ 23 Uhr. Wer ab 17 Uhr bestellt (Theaterdinner, early bird) spart Geld. Wie beim BYOB: bring your own bottle bedeutet genau das – gegen Korkgeld.

Shoppen & Stöbern

In der Princes Street finden sich auf der bebauten Seite – immer mit dem Castle im Blick – Kaufhäuser, Buch- und Elektronikgeschäfte. Viel exquisiter geht’s in der parallel verlaufenden George Street zu, die im schicken St Andrew Square und dem Multrees Walk ihren teuren Höhepunkt hat. Die Royal Mile ist fest in der Hand von Schottenmuster, Haferkeksen und Whisky, aber der Grassmarket, ein mittelalterlicher Marktplatz, Hinrichtungsstätte und Slum, sowie die angrenzenden Straßen wie Cowgate und Victoria Street sind voll kleiner Boutiquen mit Mode und Accessoires made in Scotland – alles noch im alten baulichen Gewand. Die witzigen Designlädchen im rosa Viertel um die Broughton Street sind ziemlich keck, auch in Stockbridge am Leith findest du handwerkliche und künstlerische Mitbringsel. Der Großteil der Geschäfte ist von Montag bis Samstag von 9 bis 19, donnerstags oft auch bis 20 oder 21 Uhr geöffnet, sonntags vielfach von 11 bis 17 Uhr.

Kunst & Foto

Wenn du Kunst mitnehmen möchtest, bieten mehrere New-Town-Galerien in der südlichen Dundas Street genügend Shopping-Anreize, etwa traditionelle Malerei bei Anthony Woodd (4 Dundas Street), Zeitgenössisches und Schottisches bei Fine Art Society (6 Dundas Street) und The Open Eye Gallery (Ecke Abercrombie/ Dundas). In der Old Town nahe der Waverley Station bietet die große Fruitmarket Gallery (45 Market Street) moderne Kunst und Kunsthandwerk, die Stills Gallery (23 Cockburn Street) schottische Fotokunst.

Musik

Glasgow ist musikalisch mehr up to date, klar. Aber einige hiesige Plattenläden scheinen nur auf das Vinyl-Revival gewartet zu haben. Record Shak (69 Clerk Street) ist eine Fundgrube. Underground Solu‘shn (9 Cockburn Street) lockt DJs an, Fopp (3–15 Rose Street) hat die größte Auswahl. Die Oxfam-Filiale (64 Raeburn Place) in Stockbridge ist ein echter Hit für Fans von Vinyl und CDs von Punk bis Bob Dylan. Musikläden sind die beste Info- und Ticketbörse für Liveacts.

Übernachten

Gute Auswahl gibt's im Luxussektor, sowohl was traditionellen Grandhotelcharme als auch was trendige Boutiquehotels angeht. Nichts für den durchschnittlichen Geldbeutel, aber die meisten dieser Etablissements haben entweder Brasserie, Café oder Nachtclub im Haus, was auch Nichtbewohnern die Türen öffnet. Die oft etwas außerhalb gelegenen Bed-&-Breakfast-Pensionen erreichen Sie gut mit dem Bus. Hierbei ist das Frühstück im Preis enthalten, ansonsten zahlen Sie etwa £ 6 fürs kontinentale, £ 12 fürs schottische Morgenmahl.

Kettenhotels mit zwei oder drei Sternen bieten wenig Atmosphäre und lassen über Nacht leider vergessen, welch grandiose Stadt man gerade besucht. Weshalb das Wohnen in den georgianischen townhouses aus dem 18./19. Jh. empfehlenswert ist. So erleben Sie nämlich die typische Architektur mit hohen Räumen und die persönliche Gastfreundschaft gleich mit – inklusive der zugigen Schieberahmenfenster und dicken Bettquilts. Der stark variierende Preis für ein Doppelzimmer in diesen Großbürgerhäuserhotels (£ 70–140) beinhaltet meist das Frühstück. Ein mit Sternen versehenes blaues Schild des schottischen Tourismusverbands an der Eingangstür ist ein hilfreiches Qualitätsmerkmal für Unterkünfte.

Festivals, Feiertage und internationale Rugbyspiele können Zimmerpreise leicht verdoppeln, besonders im August und Dezember. Generell fallen die Preise zwischen Oktober und März deutlich. Wer da auf die Website eines Boutiquehotels schaut, wird immer erstaunliche Last-Minute-Angebote entdecken! Ebenfalls gute Quellen: www.hotelreviewscotland.com, www.stayinedinburgh.net.

Sightseeing

Organischer und dramatischer geht’s nicht: Vom Edinburgh Castle aus – Krönung und Skyscraper zugleich – wird das unterhalb sich entfaltende Schauspiel zum Thriller in romantischem Setting, aus dem seit drei Jahrhunderten Literaten ihre Kreativität saugen. Betritt die Bühne und sei Zuschauer und Mitwirkender zugleich. Alles ist mit Spaziergängen im Schlendertempo erreichbar – es würde dir auch etwas entgehen, wärst du schneller unterwegs. Denn Edinburgh hat viele intime Ecken, in denen du spürst, was unter der Haut der Stadt liegt. Lasse also keine Gasse, keine Treppe, keinen Friedhof und kein Gespräch im Pub aus. Die Kompaktheit der Old Town wird kaum unterbrochen, nur im unteren Teil schlägt das fantastische Gebäude des schottischen Parlaments eine moderne, viel diskutierte architektonische Bresche in die mittelalterliche Häuserphalanx.

Edinburgh hat auch seinen mondänen Auftritt: dort, wo die elegante New Town sich eitel ihrer baulichen Einzigartigkeit bewusst zu sein scheint. Auf dem Weg in die faszinierende georgianische Stadt von etwa 1800 läufst du durch die herrlichen Princes Street Gardens – Edinburghs Central Park. In der Neustadt wuchs Robert Louis Stevenson auf. Er setzte der zwitterhaften Natur der Stadt mit seinem Roman über Dr Jekyll, der sich in den mörderischen Mr Hyde verwandelt, ein Denkmal. Zum Finale verlässt du die Bühne durch den Hinterausgang: Im Westen wanderst oder besser noch radelst du am Flüsschen Water of Leith entlang durch ein dörfliches Idyll und abgeschiedene Natur und erreichst den alten Hafen Leith, der sich zum Ausgehviertel mit Michelin- Sternen gemausert hat.

Ausgehen & Feiern

First things first: Der klassische Abend beginnt entweder in einer der Cocktailbars in der New Town oder, ganz wie es sich gehört, mit einem Pint im Pub. Dabei trinkt man immer noch lieber ein höher temperiertes, obergäriges ale als einen Wein. In Stockbridge bist du für Letzteres zwischen Raeburn Place und Circus Place bestens aufgehoben. Am lauten Straßeneck Tollcross sind allgemein die Röcke kürzer und die Hacken höher, allerdings steht hier auch das beste Theater. Die George Street hat den Ruf, posh – also schick – zu sein, was die Schlangen vor den Clubs länger macht. In der Old Town verspricht die Pubszene um den Grassmarket einen lebhaften Start. Das alte Hafengebiet in Leith hat sich zum Ausgehmagneten entwickelt. Dazu trägt am Wochenende auch die postindustrielle Streetfoodmarkthalle The Pitt (Sa 12–22, So 11–19 Uhr | 125 Pitt Street | thepitt.co.uk) bei.

Kinos

Obwohl die Edinburgher gern ins Kino gehen und die Stadt eine tolle Kulisse für Filme böte, wird verhältnismäßig wenig gedreht. Sogar der Großteil des Kultfilms „Trainspotting“ entstand in Glasgow. Freitags ist Programmwechsel. Was wo läuft, steht in den Tageszeitungen.

LGBT

Im pink triangle der New Town zwischen Broughton und dem Leith- Walk-Ende der Princes Street diniert und feiert die gay and lesbian scene, aber beileibe nicht nur sie!

Das CC Blooms (tgl. 11–3 Uhr | 23 Greenside Place) funktioniert als Restaurant und als Party-Location. Direkt nebenan lockt das zweigeschossige Café Habana (tgl. 13–1 Uhr | 22 Greenside Place) zu einem Drink; die Regent Bar (tgl. 11–1 Uhr | 2 Montrose Terrace) ein feiner gay pub ohne laute Musik oder Tanzfläche.

Die Szene boomt nicht zuletzt, weil das schottische Palament vor einigen Jahren die gleichgeschlechtliche Ehe gesetzlich erlaubt hat. Weitere Infos findest du auf: black-kilt-tours.org/edinburgh-gay-bars

Mit Kindern unterwegs

Etwas Nervenkitzel können Sie Ihren Kindern ruhig gönnen. Die Touren durch das Gruselkabinett Dungeons an der Waverley Station sind aber nur etwas für hartgesottene Teens in Begleitung – nicht für Kinder. Abendliche Ghost Tours durch die Gassen erschrecken weniger, hinzu kommt der Kostümbonus durch die Akteure. Aber natürlich gibt es auch noch eine Reihe harmlos-spannender Adressen.

Sport, Spass & Wellness

Adrenalinkicks

Wer sich an je einem Tag im Juni und Oktober 165 Fuß (rund 50 m) von der Forth Rail Bridge abseilt (£ 21 | chss.org.uk), bekommt nicht nur einen Freier-Fall-Kick. Sie oder er unterstützt auch die Charity Chest Heart and Stroke Scotland, eine Hilfsorganisation für Menschen mit Lungen- oder Herzkrankheiten und Schlaganfallpatienten.

Eine der größten Indoor-Climbing- Arenas Europas steht in Ratho: Die Edinburgh International Climbing Arena (Mo–Fr 10–22, Sa, So 9–18 Uhr | ab £ 10.90 | South Platt Hill | Newbridge | Tel. 0131 3 33 63 33 | edinburghleisure.co.uk/venues | Tram Airport, Bus 20 Baird Road) bietet Routen und Bouldering.

Curling lernen

Boule auf Eis: Was vereint Yoga-Dehnungen, Gruppenspaß beim Kalorien verbrennenden Wischen, kufenloses Eislaufen sowie Taktieren wie beim Brettspiel? Curling! Vor 500 Jahren wurde der Sport in Schottland erfunden und boomt. Von September bis März vergnügen sich Edinburgher mit Indoor-Curling im Murrayfield Curling Rink (Termine s. Website | 2 Std. Schnupperkurs £ 10 | 13A Riversdale Crescent | Tel. 0131 3 37 42 42 | edinburghcurling.co.uk/try-curling | Bus 12, 25, 26, 31, 900 Murrayfield Road).

Fitnessläufe

Allein das Flanieren über zahllose Stufen und Schrägen in der steilen Old Town genügt dem moderaten Fitnessanspruch. Das hügelig-abrupte Stadtprofil bietet interessante Joggingstrecken: In der Old Town empfiehlt sich ein früher Morgenlauf durch den menschenleeren Park Princes Street Gardens unterhalb des Castle. Landschaftlich schön und sportlich herausfordernd sind Läufe entlang des Water of Leith und insbesondere der Lauf auf und um den Arthur’s Seat vom unteren Ende der Royal Mile.

Radfahren

Ein Netz aus Wegen entlang Ex-Bahnstrecken verschafft Radlern gut 75 km Strecke abseits des Straßennetzes. Orientiere dich an der Beschilderung und auf Karten im Netz (innertube map.com). Meist bist du auf diesen Strecken flach unterwegs, die wundervolle Fahrt um den Arthur’s Seat ist allerdings hier und da recht wellig. Interessant ist der Innocent Rail Tunnel (gut 500 m), durch den du aus dem Holyrood Park bis nach Leith oder gar Portobello gelangst. Reihst du dich in den recht spärlich fließenden Strom von Radpendlern ein, geht’s oft auf und ab.

Wenn du kein eigenes (Falt)rad dabei hast, kannst du Räder vor Ort leihen, etwa an den fast 100 Stationen von Just Eat Cycles. Weitere Infos unter cycling-edinburgh.org.uk.

Entspannung pur

Zwischendurch mal so richtig auszeiten! Es gibt exquisite Wohlfühloasen in den großen Hotels. Die eindeutig beste ist das One Spa (tgl. ab 8–22, Schwimmen ab 6.30 Uhr | 3 Std. £ 99 (Schwimmen, Gym, Sauna) | 8 Conference Square | onespa.com) auf dem Dach des 5-Sterne-Hotels Sheraton Grand. Das Weltklasseangebot beinhaltet Hammam und Aromagrotten und -therapien, Massagen, Fitnessgeräte, Saunen, nach Regenwald duftenden Duschräumen und einen Salinen- Outdoorpool im Infinity-Stil mit Blick auf die Stadt.

Freizeit

Partyhochburg: Im August platzt die Kapitale beim hochkarätigen Edinburgh International Festival und dem schrägen Fringe Festival aus allen Nähten. Doch auch an Shopping-Tagen haben Old und New Town dank exklusiver Boutiquen und echter Schotten-Produkte viel zu bieten, und die Pinguinparade im Zoo begeistert alle. Folk und Jazz, im Pub serviert beim Ale, geleiten durch die Nacht, in den Clubs geht’s internationaler zu.