Architektonische Highlights Dresden

Kreuzkirche

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Adresse
An der Kreuzkirche 6
Dresden, Deutschland
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Nach: Kreuzkirche, Dresden

Informationen zu Kreuzkirche
Die älteste Dresdner Kirche, deren Ursprünge im 13. Jh. liegen, hat eine bewegte Geschichte. Nach dem Einsturz des Renaissanceturms erfolgte ab 1764 der Wiederaufbau zu ihrer heutigen Form, nach dem Brand 1897 eine Umgestaltung im Inneren. Das im Zweiten Weltkrieg erneut schwer beschädigte Gotteshaus wurde 1955 wieder geweiht, die eigentlich provisorische Gestaltung des Innenraums in ihrer Schlichtheit von den Dresdnern als angemessene dauerhafte Lösung angenommen. In der Schütz-Kapelle befindet sich das "Nagelkreuz von Coventry". Seit Jahrhunderten in der Kreuzkirche zu Hause ist der berühmte, aus rund 150 jungen Sängern bestehende Kreuzchor. Wenn sich das Ensemble nicht auf Tournee befindet, kann man es samstags zur Vesper, bei Gottesdiensten sowie bei verschiedenen Aufführungen - etwa in der Oster- und der Weihnachtszeit - erleben. Im Turm führen 256 Stufen vorbei am zweitgrößten Geläut Deutschlands zur Aussichtsplattform in 54 m Höhe. Draußen: Eine Gedenktafel für die von den Nazis ermordeten Dresdner Juden, ein Denkmal für die Friedensbewegung "Schwerter zu Pflugscharen" und eins (rekonstruiert und ergänzt) für den einstigen Kreuzkantor Julius Otto.

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