Der Chiemgau Alle

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Ein Besuch lohnt sich des alten, verwinkelten Stadtbilds wegen. Sehenswert ist der fast quadratische Marktplatz mit dem Marmorbrunnen (1652), dem Haus mit dem Renaissanceportal und der Kirche.

Shoppen & Stöbern

Die Macht der Tracht

Zugegeben, es ist verlockend, ein Dirndl oder eine Lederhose zu erstehen. Doch die traditionellen Kleidungsstücke kosten mehrere Hundert Euro – und wirklich angezogen werden sie nördlich der Donau selten. Fachgeschäfte bieten aber immer mehr Alltagstracht an: Spitzenblusen, bestickte Röcke und Herrenhemden sowie schöne Janker aus Strick. En vogue sind die Trachtenhoodies, also schlichte Strickjanker mit Kapuze, die in Trachtengeschäften wie auch im Souvenirladen Servus Heimat verkauft werden.

Der Fisch muss schwimmen ...

… und deshalb solltest du die Klassiker der Region immer zusammen verschenken. Die Chiemseefischer schweißen ihre Räucherfische so ein, dass du sie auch ungekühlt nach Hause bringen kannst. Nach dem Verzehr trinkt man typischerweise einen Schnaps. Obstbrände gibt es von den hiesigen Destillerien – besonders effektiv, aber auch „hantig“, also herb im Geschmack ist der Enzianschnaps, der aus der Wurzel der Pflanze hergestellt wird.

Hüftgold mit Segen

Das Marzipan von den Nonnen der Insel Frauenchiemsee ist weithin bekannt. Sämig und zuckersüß zergeht es im Mund. Die Schwestern stellen das Konfekt in Form eines christlichen Fischs oder aber als Taler mit dem Bild des Klosters her.

Picknick Bavarese

Holzmanufakturen gibt es schöne Brotzeitbrettl, die mit Symbolen oder Namen graviert sind. In Feinkostläden und gut sortierten Supermärkten findest du Gewürzmischungen, beispielsweise für Obatzda, Brathähnchen oder Fischgerichte. Brotzeitboxen aus Metall oder Trinkflaschen, dekoriert mit Fischen oder den Koordinaten des Chiemsees, erinnern dich daheim an deinen Urlaub. Wer es klassisch mag, nimmt sich einen Bierkrug aus Steingut mit. Im sogenannten Keferloher bleibt das Bier auch länger kühl als im Glas.

Hauptsache Brezn

Das Laugengebäck ist zum heimlichen Wahrzeichen geworden. Spülschwämme oder Nudeln in Breznform sind zu haben, als Motiv ziert das Backwerk auch Tassen und T-Shirts. Für Babys gibt es sogenannte „Knisterbrezn“ aus Stoff, deren Innenleben beim Draufbeißen knistert. Übrigens: Eine echte bayerische Breze lässt sich nicht exportieren, über Nacht wird sie steinhart und ungenießbar.

Was aus dem Kastl

Etwas ganz Besonderes in Sachen traditionelles Kunsthandwerk kommt aus dem Berchtesgadener Land: die „Berchtesgadener War“, kunstvoll bemalte Spanschachteln und kleines Holzspielzeug. Mit dem Schnitzen ihrer „War“ – zu sehen auch im Heimatmuseum Berchtesgaden – verdienten sich die armen Bergbauern früher das bitter nötige Zubrot.

Simsala-Salz

Das Speisesalz aus Berchtesgaden ist reich an Jod und besonders rein. Mal ist es mit Kräutern oder Blüten versetzt, mal mit Knoblauch oder Chili. Rar ist sogenanntes Rauchsalz, das Gemüse, Fleisch und Butterbroten eine besondere Note gibt – eine Extraportion Aroma für daheim. Im ganzen Chiemgau werden außerdem Badeund Massagesalze verkauft, auch als reinigende Peelings.

Essen & Trinken

Kirche in der Küche

Die oberbayerische Küche ist von zwei starken Einflüssen geprägt: Der bäuerlichen Lebensart verdankt sie sowohl die Größe der Portionen als auch ihre oftmals recht derbe Schlichtheit. Auch die Lust am Fleischessen – insbesondere Schweinefleisch – wurzelt in der ländlichen Lebensweise. Das katholische Erbe hingegen schmeckt süß, es findet sich in der großen Vielfalt an Mehlspeisen zu Feiertagen und aus Klosterküchen. An Kirchweih im Oktober etwa gibt‘s im Wirtshaus resche Gans mit Blaukraut und Knödeln, danach gebackene Schmalznudeln.

Neben Semmel- und Kartoffelknödeln hat sich der Breznknödel eingebürgert. Auch aus Spinat, Bärlauch oder Rana (Roter Bete) wird er geformt, mit Sauce, Butter oder Käse garniert. Auf Hütten gibt es gern Kaspressknödel mit Speckstückchen, die in Brühe serviert werden. Knödel gibt’s auch als Dessert, gefüllt mit Zwetschgen, Aprikosen oder Topfen (Quark). Auch Apfelkücherl mit Zimt und Zucker oder die aus Hefeteig geformten und in Schmalz ausgebackenen „Auszognen“ finden sich auf den Speisekarten fast überall.

Die Nähe zum Mehlspeisenparadies Österreich macht sich durch ein breites Angebot an Strudeln bemerkbar. Ein bayerischer Klassiker, den es nur im Sommer gibt, ist der Zwetschgendatschi – mit einer Portion Sahne eine ziemlich gelungene Annäherung an das Paradies auf Erden.

Fisch auf die Hand

Dank des Chiemsees wird im Chiemgau so viel Fisch gegessen wie sonst nirgends in Bayern. Forellen, Renken und Brachsen fangen die Fischer aus Prien, Chieming oder von der Fraueninsel, aus dem eiskalten Wasser des Königssees wird der Saibling gezogen. Bei der Zubereitung bleibt man klassisch: Die Fische werden gebraten, mit Kräutern und Butter- oder Zitronensauce serviert. Im Frühsommer gibt es viele Matjesgerichte mit Rahm und Apfel. Keinesfalls solltest du dir die Räucherfische entgehen lassen. Auf die Hand gibt es sie als Fischsemmel mit Zwiebel und Kren (Meerrettich).

Morgens, halb zwölf!

Eine Besonderheit des bayerischen Speiseplans ist die Brotzeit, die zu jeder Stunde des Tages stattfinden kann: gleich nach dem Frühstück oder erst am späten Nachmittag. Das Wesen der Brotzeit liegt in ihrem Imbisscharakter. Schmankerl, wohlschmeckende Kleinigkeiten, können die viel geliebten Weißwürste sein, deren Verzehr sich aus Gründen der Tradition noch vor dem mittäglichen Zwölfuhrläuten empfiehlt. Auch Ochsenmaulsalat, Radi, Schnittlauchbrot, Wurstsalat, eine Breze mit Obatzda und eine dicke Scheibe Emmentaler gelten in Oberbayern als gute Gabe Gottes. Die Brotzeit schmeckt übrigens am besten an der frischen Luft. Dazu gehört tagsüber eine Schorle oder ein Weißbier, abends darf‘s eine Maß sein oder auch ein Radler. Während im Wirtsgarten bedient wird, ist der Biergarten eine bayerische Besonderheit: Hierher darf jeder seine eigene Brotzeit – zum Beispiel Räucherfisch – mitbringen. Nur Getränke müssen vom Wirt abgenommen werden. Wenn du auf der Bierbank oder den Holzstühlen unter Kastanien Platz genommen hast, wirst du merken, was die bayerische Küche erst wirklich einzigartig macht: ihr atmosphärisches Umfeld.

Gute Adressen für die bayerische Küche sind immer noch alteingesessene Dorfwirtschaften. Wo der Stammtisch voll besetzt ist, wo der Koch erst gar keine Experimente unternimmt, wo die Speisekarte sich überschaubar präsentiert, dort lernst du die regionalen Spezialitäten am besten kennen. Der Schweinsbraten beispielsweise ist ein Prüfstein für die Qualität der Küche: Von einer nicht zu mageren Sau muss er geschnitten sein (am besten aus der Schulter), saftig und von einer reschen, krachenden Kruste gekrönt.

Hopfen & Malz

Bayern hat seine eigenen Biergesetze, seine eigenen Bierspezialitäten und Trinksitten. Als typisch bayerisch gilt ein mildgehopftes helles Vollbier, das den zarten Malzgeschmack betont. Es hinterlässt deshalb einen eher süßen Eindruck. Dunkle Biere erleben vor allem bei Frauen eine Renaissance. Egal, ob dunkel oder hell – als Maß, also als ganzer Liter, kommt das Bier meist nur in Biergärten und bei Volksfesten auf den Tisch. Im Lokal werden stattdessen Halbe ausgeschenkt, also halbe Liter. Eine beliebte Bierspezialität ist das Weißbier – obergärig und spritzig, hefetrüb oder kristallklar, passt es wunderbar zum Frühschoppen. Junge Brauer versuchen sich derzeit an Craft Beer, das zwar bei Traditionalisten nur Kopfschütteln auslöst, bei der U30-Generation aber dank klangvoller Pale- Ale-Namen Beachtung findet.

Schwarze Braukunst

Und nicht nur das Bier wird gebraut: Kaffeeröstereien boomen in Oberbayern. Ob in Wasserburg, Rosenheim oder Prien: Neben Cappuccino sind Filterkaffee und „Slow Drip“ (der Kaffee rinnt am Tisch durch den Glasoder Goldfilter) gefragt, die besonders säurearm sind. Im ältesten Haus Priens gibt es bei Montebera hausgemachte Röstungen wie „Gipfelstürmer“, „Wilderer-Mischung“ oder die milde „Chiemsee-Komposition“.

Spatzn für Vegetarier

Im Chiemgau setzt sich immer mehr auch die vegetarische Küche durch. Sterneköche achten längst darauf, alte Getreide- und Gemüsesorten in ihren Menüs zu verwenden. Fast überall gibt es ein vegetarisches Gericht – und es ist nicht mehr wie früher der Beilagensalat. Gemüseknödel, Kasspatzn, Zucchininudeln, Spinatstrudel oder Rahmpilze mit Knödel sind Standard.

Sport

Die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen liefern nicht nur eine prächtige Kulisse, sie sind gleichzeitig die Basis für Bergsteiger, Skifahrer und Biker.

Bergsteigen, Wandern & Klettern

Diese Berge sind zum Erobern da, für Anfänger wie für Könner. Die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen bieten jede Menge Möglichkeiten für Wanderungen, Kletterabenteuer und Klammtouren. Die Wege sind zumeist sehr gut markiert, und Berghütten laden zur Rast und oft auch zur Übernachtung ein. Trotzdem: Die Alpen sind kein leichtes Gebiet, das Wetter kann hier extrem schnell umschlagen. Wanderschuhe, ein Rucksack mit Proviant, Verbandszeug und Wegekarte sind wichtig. Außerdem solltest du etwas Erfahrung haben – oder dir einen Guide buchen. Ein Alpaka an der Seite, geht es los von Übersee: Die Touren mit den kuscheligen Tieren sind für Kinder ein Spaß, für Erwachsene überraschend meditativ. Christa Bader (Tel. 0152 54 22 08 82) bietet sie am Südufer des Chiemsees an.

Relativ neu und spektakulär ist der Salzalpensteig (salzalpensteig.com) über 230 km vom Chiemsee bis zum Hallstätter See in Österreich. Angelegt ist die Tour über 18 Tage, an denen es an der ehemaligen Soleleitung entlanggeht. Du kannst dir aber auch nur einen Abschnitt aussuchen.

Auskünfte zu Tagestouren und zu geführten Trips gibt es bei Chiemgau Tourismus (chiemsee-chiemgau.info) und beim Deutschen Alpenverein (alpenvereinaktiv.com) sowie auf bergtour-online.de. Ideen für mögliche Bergtouren und -wanderungen hat tourentipp.de unter den Stichworten „Berchtesgadener Alpen“ und „Chiemgauer Alpen“.

Canyoning & Floßfahrten

Für Rafting und Canyoning eignen sich die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen bestens. Das ideale Raftinggewässer ist die Tiroler Ache, die im ersten Teilstück durch die spritzige Entenlochklamm bis nach Schleching ausgesprochen wild ist. Touren werden unter anderem vom Reichenhaller Club Aktiv (Tel. 0171 2 70 28 16 | rafting-fun.com) und von Sport Lukas (Schleching | Tel. 08649 2 43 | sportlukas.de) organisiert. Die Flussläufe der Alpen bieten perfekten Canyoningspaß, der auch für Kinder geeignet ist. Parker Outdoor (Tel. 0864 25 95 56 50 | parkeroutdoor.com) am Chiemsee oder das Outdoor-Center Baumgarten (Tel. 08651 22 33 | echt-posch.de) in Schneizlreuth bei Bad Reichenhall führen dich zum Abseilen am Wasserfall. Ruhiger ist eine Schlauchbootfahrt im Norden des Chiemsees: Das Flüsschen Alz, das sich zwischen Seebruck und Truchtlaching durch die Landschaft schlängelt, kannst du zum Teil auf eigene Faust in einem Schlauchboot hinuntertreiben.

Drachenfliegen & Paragliding

Beste thermische Verhältnisse, spektakulär schöne Startplätze: Der Chiemgau ist ein Paradies für alle, die hoch hinaus wollen. Die Kampenwand zum Beispiel, das Wahrzeichen des Chiemgaus, ist ein Revier für Paraglider! Über Paragliding und Drachenfliegen sowie Flugschulen in der Region informiert der Deutsche Hängegleiterverband e. V. (dhv.de).

Golf

Abschlag mit Alpenpanorama – die Golfplätze verteilen sich über den Chiemgau und das Berchtesgadener Land. Gepflegtes Grün gibt es zum Beispiel in Grassau, Riedering, Chieming oder Prien. Der 18-Loch-Platz am Obersalzberg gilt als höchstgelegener Deutschlands. Informationen über Golfplätze und -anlagen hat der Bayerische Golfverband (bayerischergolfverband.de).

Radfahren & Mountainbiking

Chiemgau, Berchtesgadener Land und das benachbarte Salzburger Land bieten zusammen mehr als 4000 km Radwege – da ist für jeden was dabei. Als Klassiker gilt die Radtour um den Chiemsee, 63 km auf kleinen Nebenstraßen, durch Schilf und Birkenwälder, Moore und Kuhweiden, vorbei an barocken Zwiebeltürmen und schattigen Biergärten. Die Tour, die bei normalem Tempo etwa vier Stunden dauert, verläuft auf dem Chiemseeuferweg, der den größten Teil der Strecke direkt am See entlangführt. Schön ist auch der Mozartradweg (mozartradweg.de) von Chieming aus. Fahrräder kannst du in allen Ferienorten ausleihen, beispielsweise bei Chiemsee Kaufmann (chiemsee-kaufmann.de) mit Standorten in Prien, Chieming und Seebruck.

Mountainbiker starten von Reit im Winkl, Ruhpolding, Inzell oder Berchtesgaden auf Forststraßen oder Wanderwegen in Richtung Gipfelwelt. Eine der anspruchsvollsten Routen ist die Tour von Berchtesgaden zur Gotzenalm: 11 km Strapazen und tolle Ausblicke auf Watzmann und Königssee.

Wenn du gemütliche Radtouren bevorzugst, steig auf Pedelecs und E-Bikes um. In der ganzen Region gibt es zahlreiche E-Bike-Verleihe und Ladestationen, Infos findest du bei den Tourismusämtern.

Segeln, Surfen & SUP

Der Chiemsee ist das Zentrum der Segel- und Surfaktivitäten in Südostbayern. Bei guten Wind- und Wetterverhältnissen kann es jedenfalls durchaus voll werden auf dem See, und das Wetter wechselt rasch – gute Grundkenntnisse sind also wichtig.

Renommiert ist die Chiemsee-Yachtschule Gollenshausen (Chiemseestr. 34 | Gstadt | Gollenshausen | Tel. 08054 71 70 | cyg.de), die unter anderem Abend- und Wochenendkurse anbietet. In seiner Schule am Waginger See gibt Rudi Schmid (Tel. 08669 66 54 | 0171 6 54 66 54 | snowsurf.de) Segel- und Surfunterricht sowie Kurse im Stand-up-Paddling. Auch Eva Bittl (Tel. 0171 7 66 64 55 | bittl-surfschule.de) bringt dir am Campingplatz von Waging das Surfen bei.

Tolle Touren über den Chiemsee zum Schloss, zur Fraueninsel oder Imbissbuden auf dem SUP-Board hat Manuel Schönwälder (Tel 0175 4 13 76 90 | supcenter-chiemsee.de) in Prien in petto. Am Ostufer in Chieming kann man bei Cypress Warehouse (Strandbad | Tel. 0861 16 45 26 | cypress-warehouse.com) alles füs Stand-up-Paddling ausleihen. Hier kannst du dich zur goldenen Stunde aufs Board schwingen und dann der Sonne entgegenpaddeln, die langsam im „Bayerischen Meer“ versinkt – Gänsehautgarantie!

Wintersport

Im Winter bekommst du fast ebenso viel geboten wie im Sommer. Speziell Reit im Winkl gilt als Schneeloch mit zahlreichen Loipen. Die örtliche Skischule (skischule-reitimwinkl.de) verleiht die Brettl und gibt Anfängerkurse.

Ein gutes Loipennetz verbindet den Ort mit Ruhpolding, das ein eigenes Biathlonzentrum hat. Hier werden Weltcupveranstaltungen ausgetragen, und sogar vier Weltmeisterschaften fanden hier schon statt. Und hier findest du auch Schießschnupperkurse – sogar im Sommer – im Camp von Fritz Fischer (Grashofstr. 6 | Ruhpolding | Tel. 08663 41 80 70 | biathloncamp.de). Ski- und Snowboardfahrer werden genauso glücklich, besonders im Gebiet der Winklmoosalm. 50 km Piste, zum Teil auf 1900 m Höhe, gibt es abzufahren. Vom Ort fahren Busse ins autofreie Skigebiet, das teils schon auf österreichischem Boden liegt.

Die Kampenwand bei Aschau, der Jenner (Berchtesgaden), der Hochfelln (Ruhpolding) und der Predigtstuhl (Bad Reichenhall) halten ebenfalls tolle, zum Teil anspruchsvolle Abfahrten bereit.

Mit Kindern unterwegs

An den zahlreichen Seen gibt es Badevergnügen ohne Ende, in Ruhpolding und Berchtesgaden, Prien und Wasserburg außerdem mit allen Schikanen ausgestattete Erlebnisbäder. Auch kleinere Feriendörfer bieten meist ein Kinderprogramm für den Sommer an; dort erholen sich die Kids von Schul- und Stadtstress, derweil sich die Eltern von den Kindern erholen. Auf Familien warten außerdem zahlreiche Erlebnisparks und Museen, die technische oder historische Themen so spannend und vielfältig vermitteln, dass hier alle Generationen Spaß haben.

Sehenswertes

Die Sehenswürdigkeiten im Chiemgau sind vor allem baulicher Art. In Prien beispielsweise finden Sie noch eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mehrere Heimatmuseen, zahlreiche Kunstausstellungen und einige Häuser, die noch aus dem Mittelalter stammen. Natürliche Sehenswürdigkeiten im Chiemgau sind zum Beispiel der Chiemsee selbst, die Chiemgauer Alpen sowie die zahlreichen Herrensitze, die überall auf dem Land verstreut liegen.

Freizeit

In den Sommermonaten ist der Chiemgau genau der richtige Ort, um seine Freizeit zu verbringen: Am Chiemsee können Sie baden gehen, windsurfen und segeln, aber auch eine Tour mit dem Tretboot unternehmen, angeln oder wandern gehen. Auch im Winter lohnt sich eine Reise in den Chiemgau: In den umliegenden Bergen öffnen dann die Skigebiete ihre Pforten.

Übernachten

Zum Übernachten gibt es im Chiemgau Hotels, aber auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser von günstig bis exklusiv. Wer besonders günstig wohnen möchte, findet insbesondere am Chiemsee auch schöne Campingplätze. Ein besonderer Geheimtipp im Chiemgau sind die Berghütten. Hier können Wanderer mit ihrem Schlafsack im Heu schlafen. In der Hauptsaison sollte man sich allerdings rechtzeitig anmelden, wenn man hier übernachten möchte.

Am Abend

In den Orten rund um den See ist es kein Problem, wenn man abends noch im Chiemgau ausgehen möchte: Biergärten und Gasthöfe findet man praktisch überall. Tatsächlich gibt es einige besondere Spezialitäten, wenn man im Chiemgau essen geht: Neben Schnaps und Punsch werden hier auch Knödel, Mandelforelle und Schafskäse nach einem geheimen, sehr traditionsreichen Rezept hergestellt.