Żuraw

Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.
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