Geographical Dalmatien

Nin

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Adresse
Nin, Kroatien
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Nach: Nin, Nin

Informationen zu Nin
Das nordwestlich von Zadar gelegene Städtchen Nin hat Wurzeln in vorrömischer Zeit. Die Siedlung auf einer durch zwei Brücken mit dem Festland verbundenen Insel war religiöses Zentrum des kroatischen Königreichs. Hier wirkte im 10. Jh. der von Ivan Meštrović auf dem Hauptplatz mit einer Statue verewigte Bischof Grgur Ninski. Ihm gelang es, dem Papst die Genehmigung für die Abhaltung der Liturgie in altkroatischer Sprache und die Verwendung der glagolica als Schrift zu entlocken, allerdings nur für kurze Zeit, dann ließ der heilige Vater den aufmüpfigen Bischof versetzen. Hauptsehenswürdigkeit ist neben dem Stadttor und Resten der Umfassungsmauer (15. Jh.) die auf kreuzförmigem Grundriss errichtete Kirche Sv. Križ. Die Lagunenlandschaft um Nin wurde von alters her zur Salzproduktion genutzt. Bis heute wird das weiße Gold in der Solana Nin mit traditionellen Methoden und ohne Zuhilfenahme von Zusatzstoffen gewonnen. Ein Museum beleuchtet die Geschichte und die Techniken der Salzgewinnung. Die Sandlagune um Nin ist ein optimales Revier für Surfer.

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