Costa del Sol Essen & Trinken

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Neben einer langen Weinliste und natürlich hausgemachten Tapas bietet die Bodega El Pimpi ein großes Angebot an heißen und kalten andalusischen Spezialitäten. In dem zweistöckigen Gebäude finden…
Besonders stilvoll gehts rund um die Plaza Nueva zu mit Traditionstreffs wie der Antigua Bodega Castañeda und der bei Studenten beliebten Taberna Salinas.
Besonders stilvoll gehts rund um die Plaza Nueva zu mit Traditionstreffs wie der Antigua Bodega Castañeda und der bei Studenten beliebten Taberna Salinas.
Auch in der Calle Navas fällt man von einer Tapasbar in die nächste, empfehlenswert sind insbesondere Las Copas, La Chicotá und Los Diamantes.
Das Bar Soria ist keine Touristenbar, sondern ein kleines, traditionelles Lokal, das familiär geführt wird. Während der Siesta ist es hier rammelvoll mit Geschäftsleuten und Anwohnern in bunter…
Tapas bis zum Abwinken, auch größere Portionen (raciones) bietet La Gran Taberna. Mit etwas Glück finden Sie einen Platz auf der Empore.
Auch das gibt's noch in Marbella: ein Restaurant mit einfacher und guter andalusischer Küche zu fairen Preisen. Das Restaurant liegt in der Altstadt in der Nähe der Kirche Santo Cristo und gehört…
Es gibt wenige Tapasbars in Granada die eine so tolle Atmosphäre schaffen. Hier stimmt einfach alles, für wenig Geld bekommt man große und vor allem schmackhafte Portionen.
Das geschichtsträchtige ehemalige Stammlokal des Literatenzirkels "El Rinconcillo", zu dem auch Lorca gehörte, hat ein ausgezeichnetes Speisenangebot und darüber hinaus eine hervorragende Auswahl…
Auf halbem Weg in die Sierra liegt das beliebte Ausflugslokal Maitena. Unter Bäumen mit Blick auf den Río Genil und die Berge werden Lammkoteletts und Spanferkel sowie auf Vorbestellung Reisgerichte…
Sympathisches Restaurant - eine Mischung aus Künstlercafé, Restaurant und Bar. Es gibt ein günstiges Tagesmenü.
Es ist laut, der Fernseher läuft, aber es gibt sehr leckere Fischgerichte.
Im La Tana kommen feine Weine und exzellente Tapas auf den Tisch. Im Stile einer alten kastilianischen Taverne gehalten, lädt eine freundliche und angenehme Atmosphäre zum Besuch ein.
Das stilvolle Restaurant ist in einem Gebäude am Kathedralplatz untergebracht, welches aus der Mitte des 19. Jh. datiert.
Dieses Restaurant mit angenehmer Terrasse liegt etwas abseits der Hauptpfade in den Gärten nahe der Flusspromenade am Río Genil.
Überraschend gut und anspruchsvoll ist die Küche dieses Restaurants.
Die einen gehen in den schmalen Laden, um nach spanischem Kunsthandwerk zustöbern: Keramik, Lederwaren, Weine, Flohmarktfunde usw. Die anderen setzen sich an einen der Tische, um rustikale…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 15.00 und EUR 24.00, ein Menü kostet…

Essen & Trinken

Andalusier sind Genussmenschen durch und durch. Selbst wenn’s beim Kassensturz mager aussieht und eigentlich gerade Zeit für gar nichts ist – ein Abstecher in die Bar auf eine Tapa ist immer noch drin. Schließlich muss man ja informiert sein, was der neueste Häppchenhype ist, und außerdem kann man frisch gestärkt besser kreativ sein, um den Geldbeutel wieder zu füllen.

Schlemmerkleinkunst

Tapas sind willkommene Knabbereien zu Wein und Bier, wortwörtlich die „Deckel“ aufs Getränk, die auch außerhalb Spaniens längst zum Begriff geworden sind. Doch nirgendwo schmecken sie so gut wie hier, an ihrem Ursprungsort im Süden Spaniens! Zwischen Tapa und Tapa können Welten liegen, eine genaue Definition ist unmöglich. Die Vielfalt reicht vom Scheibchen luftgetrocknetem Schinken auf Brot über frittierte Tintenfischringe bis zu Champagnerkutteln. Einen besonderen Stellenwert genießen die Tapas in Granada, wo sie in der Regel noch kostenlos und ungefragt zum Getränk serviert werden: als unvorhersehbare, köstliche Überraschung. Wer kein Fleisch oder Fisch isst, sollte übrigens im Vorhinein um eine vegetarische Variante bitten.

Rastlos weiterziehen

Kein Einheimischer käme dabei auf die Idee, die ganze Zeit an einem Ort zu bleiben. Tapas stacheln, vor allem abends, zu Häppchen-Streifzügen von Bar zu Bar an. Dabei ist es unüblich, dass jeder getrennt bezahlt. Man legt vorher in eine Gemeinschaftskasse zusammen oder es zahlt reihum immer einer für alle. Beste Visitenkarte einer Kneipe ist übrigens ein verschmutzter Fußboden, auf dem sich Papierservietten, Zahnstocher und Olivenkerne verteilen und bezeugen: Hier waren Unmengen an Einheimischen vor mir, hier muss es gut sein, hier muss ich trotz drangvoller Enge unbedingt eine herzhafte Kleinigkeit probieren!

Frühstück 2.0

Der tapeo, also eine Tapatour, gehört zum Lebensrhythmus in Andalusien und ergänzt perfekt die landesüblichen, nach hinten verschobenen Essenszeiten. Das Mittagessen steht erst ab 13.30 oder 14 Uhr, das Abendessen unter Spaniern nicht vor 21 oder 22 Uhr auf dem Tisch. In Urlaubszentren haben sich die meisten Lokale allerdings auf frühere (oder gar durchgehende) Essenszeiten eingestellt, doch authentisch spanisch ist das ebenso wenig wie für das Gedeck (cubierto) zu kassieren (Vorsicht, Touristennepp!), ein Kassler mit Kartoffelpüree auf die Karte zu setzen oder am Morgen eine Wurst- und Käseauswahl aufzutischen. Spanier lieben es beim Frühstück nicht salzig, sondern süß – und spärlich! Da reicht schon ein Marmeladentoast oder ein Croissant, dazu ein Milchkaffee (café con leche), ein Espresso (café solo) oder ein Espresso mit einem Schuss Milch (cortado). Teetrinker werden angesichts der lieblosen Beutelteeaufgüsse fast immer enttäuscht sein, es sei denn, man erwischt einen frischen Minztee in einer maurisch inspirierten Teestube (tetería) in Granada. Nach diesem aus deutscher Perspektive recht mageren Frühstück freut man sich um so mehr, wenn gegen 11 oder 12 Uhr als Vorspiel des Mittagessens die Stunde des Aperitifs samt erster Tapa schlägt.

Endlich Zeit fürs Mittagessen

Mittags ist das Tagesmenü (menú del día) stets eine gute und meist auch recht günstige Wahl. Dir ist es zu heiß für drei Gänge? Dann bestell doch einfach einen gemischten Salat (ensalada mixta), ein belegtes Baguette (boca­dillo) oder greif zur Paradelösung: ein paar Tapas. Eine andere Variante wäre eine Schinken- oder Käseplatte als ganze (ración) oder halbe Portion (me­dia ración); Meeresfrüchte oder Fischplatten gibt es ebenfalls als ración.

Mittags kommt auch in Andalusien gern Paella auf den Tisch, obwohl ihre Heimat eigentlich Valencia ist. Bei einer guten Paella sind die Zutaten immer deutlich erkenn- und schmeckbar, vom Gemüse bis – je nach Variante – zu Meeresfrüchten, Fisch oder Fleisch (z. B. Schweine-, Hühner- oder Kaninchenstücke).

Gesunde Küche

Auch wenn die Südspanier viel und gerne essen, achten sie auf die Verwendung gesunder, ausgewogener Zutaten, auf das, was als dieta mediter­ránea bekannt ist: viel Gemüse, Obst, Knoblauch, Olivenöl, Fisch oder – vor allem im Landesinneren – Wild. Fischgerichte sind gerade an der Küste sehr beliebt, aber nicht preiswert. Da spielen Aspekte wie gestiegene Unkosten und überfischte Meere mit, wobei vor allem Lachs (salmón) meist aus Zuchtfarmen stammt. Beliebt sind u.a. Wolfsbarsch (lubina), Seeteufel (rape), Krake (pulpo), Tintenfische (calama­res) und kleine Tintenfische (chipiro­nes).

Gourmets im Glück

Abends decken Spitzenrestaurants mit einem Degustationsmenü auch höhere Ansprüche ab. Ein solches Menü, das 50 Euro und mehr kosten kann, gibt dem Küchenchef Gelegenheit zu zeigen, was in ihm steckt. Starköche wie Dani García in Marbella, José Carlos Garcia in Málaga oder Benito Gómez in Ronda mixen Altbekanntes neu zusammen, schlagen Schäume mit feinen Aromen, schichten Heißes und Kaltes, Lokales und Exotisches zu immer neuen Genüssen. Hier wird Kochen zu einer Mischung aus Wissenschaft und Kunst.

Prost oder Chinchín!

Sherry klingt englisch, ist aber typisch andalusisch. Der mit Branntwein versetzte Wein stammt aus der Gegend um Jerez de la Frontera, wird aber auch in vielen Bars an der Mittelmeerküste frisch vom Fass angeboten. Allerdings solltest du nie „Sherry“ bestellen, sondern direkt die gewünschte Sorte, z. B. fino als trockenen, amontil­ lado als halbtrockenen und oloroso als süßen Sherry. Zum Dessert oder Käse werden auch gern starke Süßweine aus Muskatellertrauben (z. B. vino de Málaga) getrunken. Vor allem im Sommer beliebt ist der tinto der vera­no, ein Mischgetränk aus Rotwein und Limonade mit Eiswürfeln, das an heißen Tagen zum Essen sehr erfrischend ist.

Wer lieber ein frisch gezapftes Bier möchte, ordert eine caña. Bei Bestellung einer cerveza bekommst du dagegen meist ein Flaschenbier. Zu den gebräuchlichsten lokalen Biermarken zählen Victoria aus Málaga, Alhambra aus Granada sowie das Craft Beer Far West aus Almería.

Spezialitäten

Sopas

Gazpacho

Kaltschale aus Tomaten, Paprika, Gurke, Zwiebeln, Knoblauch, Essig, Olivenöl und Weißbrot

Ajo Blanco

Kalte Knoblauchsuppe mit Mandeln und Trauben

Salmorejo

Kalte, sämige Gemüsesuppe mit gehacktem Ei und Schinkenstückchen

Tapas y Raciones

Chorizo al Jerez

Pikante Paprika-Knoblauch-Wurst, gebraten und mit Sherry abgelöscht

Espinacas con Garbanzos

Gekochter Blattspinat mit Kichererbsen

Boquerones en Vinagre

In Essig, Olivenöl und Knoblauch marinierte Sardellen

Pescaíto Frito

Kleine Fische – boquerones (Sardellen), calamares (Tintenfische), salmonetes (Meerbarbe), merluza (Seehecht) –, in Mehl gewälzt und frittiert

Calamares a la Romana

Panierte, frittierte Tintenfische

Gambas al Ajillo

Mit viel Knoblauch und Olivenöl gebratene Garnelen

Rabo de Toro

Geschmorter Stierschwanz

Chuletillas de Cordero Lechal

Koteletts vom Milchlamm

Pincho Moruno

Mariniertes Fleischspießchen

Berenjenas con Miel de Caña

Panierte, frittierte Auberginenscheiben mit Zuckerrohrsirup

Pimientos Asados

Salat aus geschmorten Paprika

Plato Alpujarreño

Platte mit Blutwurst, Salami, Schinken, Spiegelei und Bratkartoffeln

Postres

Arroz con Leche

Milchreis mit Zitronenschale und Zimt

Flan

Gestockte Eiercreme mit Karamellsauce

Piononos

Cremegefüllte Biskuitküchlein aus Granada