Costa del Sol

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Ein Besuch im hoch über einem Abgrund auf Felsmassen erbauten Ronda ist ein Höhepunkt jeder Andalusienreise, denn hier spaltet die über 100 m tiefe Tajo-Schlucht die Stadt. Unten fließt der Río…
Das Pariser Centre Pompidou zeigt in seiner spanischen Dependance Wechselausstellungen mit zeitgenössischer Kunst.
Bis 2015 trauten sich nur Lebensmüde über den maroden Klettersteig, der vor über 100 Jahren in der Schlucht Desfiladero de los Gaitanes an den Felsen geklebt wurde.

Essen & Trinken

Andalusier sind Genussmenschen durch und durch. Selbst wenn’s beim Kassensturz mager aussieht und eigentlich gerade Zeit für gar nichts ist – ein Abstecher in die Bar auf eine Tapa ist immer noch drin. Schließlich muss man ja informiert sein, was der neueste Häppchenhype ist, und außerdem kann man frisch gestärkt besser kreativ sein, um den Geldbeutel wieder zu füllen.

Schlemmerkleinkunst

Tapas sind willkommene Knabbereien zu Wein und Bier, wortwörtlich die „Deckel“ aufs Getränk, die auch außerhalb Spaniens längst zum Begriff geworden sind. Doch nirgendwo schmecken sie so gut wie hier, an ihrem Ursprungsort im Süden Spaniens! Zwischen Tapa und Tapa können Welten liegen, eine genaue Definition ist unmöglich. Die Vielfalt reicht vom Scheibchen luftgetrocknetem Schinken auf Brot über frittierte Tintenfischringe bis zu Champagnerkutteln. Einen besonderen Stellenwert genießen die Tapas in Granada, wo sie in der Regel noch kostenlos und ungefragt zum Getränk serviert werden: als unvorhersehbare, köstliche Überraschung. Wer kein Fleisch oder Fisch isst, sollte übrigens im Vorhinein um eine vegetarische Variante bitten.

Rastlos weiterziehen

Kein Einheimischer käme dabei auf die Idee, die ganze Zeit an einem Ort zu bleiben. Tapas stacheln, vor allem abends, zu Häppchen-Streifzügen von Bar zu Bar an. Dabei ist es unüblich, dass jeder getrennt bezahlt. Man legt vorher in eine Gemeinschaftskasse zusammen oder es zahlt reihum immer einer für alle. Beste Visitenkarte einer Kneipe ist übrigens ein verschmutzter Fußboden, auf dem sich Papierservietten, Zahnstocher und Olivenkerne verteilen und bezeugen: Hier waren Unmengen an Einheimischen vor mir, hier muss es gut sein, hier muss ich trotz drangvoller Enge unbedingt eine herzhafte Kleinigkeit probieren!

Frühstück 2.0

Der tapeo, also eine Tapatour, gehört zum Lebensrhythmus in Andalusien und ergänzt perfekt die landesüblichen, nach hinten verschobenen Essenszeiten. Das Mittagessen steht erst ab 13.30 oder 14 Uhr, das Abendessen unter Spaniern nicht vor 21 oder 22 Uhr auf dem Tisch. In Urlaubszentren haben sich die meisten Lokale allerdings auf frühere (oder gar durchgehende) Essenszeiten eingestellt, doch authentisch spanisch ist das ebenso wenig wie für das Gedeck (cubierto) zu kassieren (Vorsicht, Touristennepp!), ein Kassler mit Kartoffelpüree auf die Karte zu setzen oder am Morgen eine Wurst- und Käseauswahl aufzutischen. Spanier lieben es beim Frühstück nicht salzig, sondern süß – und spärlich! Da reicht schon ein Marmeladentoast oder ein Croissant, dazu ein Milchkaffee (café con leche), ein Espresso (café solo) oder ein Espresso mit einem Schuss Milch (cortado). Teetrinker werden angesichts der lieblosen Beutelteeaufgüsse fast immer enttäuscht sein, es sei denn, man erwischt einen frischen Minztee in einer maurisch inspirierten Teestube (tetería) in Granada. Nach diesem aus deutscher Perspektive recht mageren Frühstück freut man sich um so mehr, wenn gegen 11 oder 12 Uhr als Vorspiel des Mittagessens die Stunde des Aperitifs samt erster Tapa schlägt.

Endlich Zeit fürs Mittagessen

Mittags ist das Tagesmenü (menú del día) stets eine gute und meist auch recht günstige Wahl. Dir ist es zu heiß für drei Gänge? Dann bestell doch einfach einen gemischten Salat (ensalada mixta), ein belegtes Baguette (boca­dillo) oder greif zur Paradelösung: ein paar Tapas. Eine andere Variante wäre eine Schinken- oder Käseplatte als ganze (ración) oder halbe Portion (me­dia ración); Meeresfrüchte oder Fischplatten gibt es ebenfalls als ración.

Mittags kommt auch in Andalusien gern Paella auf den Tisch, obwohl ihre Heimat eigentlich Valencia ist. Bei einer guten Paella sind die Zutaten immer deutlich erkenn- und schmeckbar, vom Gemüse bis – je nach Variante – zu Meeresfrüchten, Fisch oder Fleisch (z. B. Schweine-, Hühner- oder Kaninchenstücke).

Gesunde Küche

Auch wenn die Südspanier viel und gerne essen, achten sie auf die Verwendung gesunder, ausgewogener Zutaten, auf das, was als dieta mediter­ránea bekannt ist: viel Gemüse, Obst, Knoblauch, Olivenöl, Fisch oder – vor allem im Landesinneren – Wild. Fischgerichte sind gerade an der Küste sehr beliebt, aber nicht preiswert. Da spielen Aspekte wie gestiegene Unkosten und überfischte Meere mit, wobei vor allem Lachs (salmón) meist aus Zuchtfarmen stammt. Beliebt sind u.a. Wolfsbarsch (lubina), Seeteufel (rape), Krake (pulpo), Tintenfische (calama­res) und kleine Tintenfische (chipiro­nes).

Gourmets im Glück

Abends decken Spitzenrestaurants mit einem Degustationsmenü auch höhere Ansprüche ab. Ein solches Menü, das 50 Euro und mehr kosten kann, gibt dem Küchenchef Gelegenheit zu zeigen, was in ihm steckt. Starköche wie Dani García in Marbella, José Carlos Garcia in Málaga oder Benito Gómez in Ronda mixen Altbekanntes neu zusammen, schlagen Schäume mit feinen Aromen, schichten Heißes und Kaltes, Lokales und Exotisches zu immer neuen Genüssen. Hier wird Kochen zu einer Mischung aus Wissenschaft und Kunst.

Prost oder Chinchín!

Sherry klingt englisch, ist aber typisch andalusisch. Der mit Branntwein versetzte Wein stammt aus der Gegend um Jerez de la Frontera, wird aber auch in vielen Bars an der Mittelmeerküste frisch vom Fass angeboten. Allerdings solltest du nie „Sherry“ bestellen, sondern direkt die gewünschte Sorte, z. B. fino als trockenen, amontil­ lado als halbtrockenen und oloroso als süßen Sherry. Zum Dessert oder Käse werden auch gern starke Süßweine aus Muskatellertrauben (z. B. vino de Málaga) getrunken. Vor allem im Sommer beliebt ist der tinto der vera­no, ein Mischgetränk aus Rotwein und Limonade mit Eiswürfeln, das an heißen Tagen zum Essen sehr erfrischend ist.

Wer lieber ein frisch gezapftes Bier möchte, ordert eine caña. Bei Bestellung einer cerveza bekommst du dagegen meist ein Flaschenbier. Zu den gebräuchlichsten lokalen Biermarken zählen Victoria aus Málaga, Alhambra aus Granada sowie das Craft Beer Far West aus Almería.

Sport

Wandern

Die Gebirgsgegenden der Sierra Nevada, der Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama, der Sierra de las Nieves und der Alpujarra sind beliebte Wanderreviere, wobei du keine Beschilderungen im Alpenvereinsstil erwarten darfst! Infos gibts in den lokalen Touristenbüros wie in Lanjarón, in den Besucherzentren der Naturparks (reservatuvisita.es) oder über die Federación Andaluza de Montañismo (fedamon.com). Sehr praktisch zur Orientierung sind die Onlinekarten des Nationalen Geografischen Instituts (ign.es/iberpix2/visor). Ein schönes Wandergebiet an der Küste von Almería ist der Naturpark Cabo de Gata. Auf cabogataalmeria.com findest du unter dem Stichpunkt Leisure and Sport > Hiking diverse Broschüren von Wanderstrecken zum kostenlosen Download; die Beschreibungen sind auf Spanisch, aber allein die Karten sind schon Hilfe genug.

Klettern

Das Gebiet rund um den Caminito del Rey in der Garganta del Chorro im Hinterland von Málaga steht international bei Kletterfreaks hoch im Kurs. Weitere beliebte Reviere für die escalada sind Cañón de Teba (Málaga), Cala del Moral (Málaga), Cogollos Vega (Granada) und Barranco de Cacín bei Fondón (Almería). Eine spanische Suchmaschine für Kletterschulen findest du unter escuelasdeescalada.com.

Radfahren & Mountainbiking

Radfahren wird auch an der Costa del Sol immer populärer und die Zahl der Radwege und Fahrradverleihe steigt ständig. Besonders schön radelt es sich im Naturpark Cabo de Gata, deutlich anstrengender im Berggebiet der Alpujarra. Für Mountainbiker bietet der Sierra Nevada Bike Park (sierranevadabikepark.com) im Sommer zwei Lifte zu acht verschiedenen Trails an.

Deutschsprachig begleitete Touren u. a. durch die Sierra Nevada, die Sierra de Gádor und den Naturpark Cabo de Gata bietet das freundliche deutsch-spanische Bikerpaar Christel Steinhauser und Francis Segura Sánchez von Almería Bike Tours (almeria-bike-tours.de) an. Auch individuell geplante Touren mit Gepäckbeförderung sind ab zwei Personen möglich. Für diese Trips stehen E-Bikes zur Ausleihe bereit, der Urlaub soll schließlich Spaß machen, auch wenn man nicht komplett durchtrainiert ist. Für Radfahrer gilt in Spanien übrigens außerorts Helmpflicht und Kinder unter 16 müssen generell Helm tragen.

Reiten

Das Glück der Erde: den Strand entlanggaloppieren oder durchs bergige Hinterland traben. Reiterhöfe bieten Einzel- und Gruppenstunden sowie Ausritte an, z. B. bei Estepona die Escuela de Arte Equestre Costa del Sol (C/ Río Padrón Alto | escuela-ecuestre.com), oder bei Marbella das Centro Ecuestre Los Caireles (Camino de los Pescadores | Urbanización Hacienda Cortes | loscaireles.es) oder bei Torremolinos der Club El Ranchito (Senda del Pilar 4 | ranchito.com). Reiterwochen und -wochenenden kannst du u.a. bei Cabacci (Alcudia de Guadix | Valle del Zalabi | cabacci.com) in der Provinz Granada buchen. Weitere Angebote für Reiterferien an der Costa del Sol findest du unter reiten.de oder pferdreiter.de.

Golf

Costa del Sol gleich „Costa del Golf“, so vermarktet sich die Sonnenküste. Und es stimmt, in keiner Region Europas finden sich auf so engem Raum so viele Golfplätze mit dem Vorteil der ganzjährigen Bespielbarkeit. Über die Provinz Málaga verteilen sich mehr als 60 Anlagen. Hochbetrieb herrscht im Frühjahr und Herbst, während im Sommer vielfach Sonderangebote locken. Spaniens Golfikone Severiano Ballesteros hat den Platz Alhaurín Golf (A387 Alhaurínel Grande–Mijas km3,4 | alhauringolf.com) mit Aussicht auf die wunderbaren Grünhänge der Sierra de Mijas entworfen. Mijas Golf (Camino Viejo de Coín | Urbanización Mijas Golf | mijasgolf.org) setzt sich aus den beiden 18-Loch-Plätzen Los Olivos und Los Lagos zusammen. Eine Luxusanlage wie das im Hinterland von Marbella gelegene Villa Padierna Palace Hotel (Urbanización Los Flamingos Golf | villapadiernapalacehotel. com) überzeugt mit Zugängen zu gleich drei 18-Loch-Plätzen. Das zwischen Málaga und Torremolinos gelegene Hotel Parador de Málaga Golf (golfenparadores.es) bietet einen 18- Loch-Platz und eine Golfschule. In internationalen Rankings wird der Real Club de Golf Sotogrande (Paseo del Parque | Sotogrande | golfsotogrande.com) oft als einer der besten Plätze Spaniens eingestuft. 1964 gegründet, zählt der 18-Loch-Platz heute zu den renommiertesten Golfplätzen Europas; fast ebenso berühmt ist der benachbarte Club Valderrama (valderrama. com). Informationen über die Plätze und Zulassungsbedingungen erhältst du bei der Federación Andaluza de Golf (Tel. 9 52 22 55 90 | rfga.org) und auf der Website golfinspain.com.

Tauchen

Ein hypnotisches Erlebnis ist es, die Unterwasserlandschaften vor der Küste zu erkunden. Die schönsten Tauchreviere sind der Naturpark Cabo de Gata-Níjar, die Ensenada de las Entinas bei Almerimar, der Bereich zwischen Castell de Ferro und Calahonda, La Herradura bei Almuñécar und die Küste von Benalmádena Costa bis Marbella. Die Felsküste der Costa Tropical ist ein beliebtes Terrain von Tauchschulen wie Buceo La Herradura (buceolaherradura.com) im Sporthafen Marina del Este. Im Naturpark Cabo de Gata bietet das Tauchzentrum Isub (C/ Babor 3 | San José | isubsanjose.com) Kurse und Einstiege in die glasklaren Unterwasserwelten an.

Wassersport

Verglichen mit der Atlantikküste sind die Brisen an der andalusischen Mittelmeerküste eher leicht und gerade richtig für Anfänger im Wind- und Kitesurfen. Kurse an der Costa Tropical bietet Windsurf La Herradura (Paseo Marítimo 34 | windsurflaherradura.com) in La Herradura an. An der Costa de Almería ist Sail & Surf (Playa Serena| Tel. 659047792) in Roquetas de Mar eine bewährte Adresse. Kiter finden in Estepona die Freedom Kite School (Playa Guadalmansa bzw. Ctra. de Cádiz km 164 | Hacienda Beach 86 | kitesurfestepona.com). Kitesurf Málaga (kitesurfmalaga.com) hat wechselnde Spots an der westlichen Costa del Sol. Verleiher für Stand-up-Paddling wie Doble R. Paddle Surf (drpadd lesurf.com) in Torremolinos findest du in allen großen Touristenzentren.

Skifahren

Zwischen November und März zieht es Skifans in die Sierra Nevada, wo in Pradollano die Skistation Sierra Nevada (Skipass ab 39 Euro | sierranevada.es) auf ca. 2100 m liegt. Da südlichste Skigebiet Europas verfügt über 124 Pisten mit insgesamt 107 km Länge. An Wochenenden kann der Andrang gewaltig sein! Dann empfiehlt sich nicht nur eine Anfahrt im Linienbus ab Granada, sondern auch die rechtzeitige Vorausbuchung einer Unterkunft.

Paragliding

Frei wie ein Vogel schwebst du getragen von der thermischen Strömung. Ein beliebter Spot zum Gleitschirmfliegen (parapente) ist das Valle de Abdalajís, ein Tal südwestlich von Antequera in der Provinz Málaga. Sowohl Tandemflüge als auch Mehrtageskurse kannst du bei den Schulen Eolox (parapentemalaga.es) und Líjar Sur (lijarsur.com) buchen.

Shoppen & Stöbern

Frisch vom Laufsteg

Was Mode angeht, ist Spanien up to date: Läden der populären Marken Desigual und Stradivarius lohnen einen Blick, etwas extravaganter, aber immer noch erschwinglich geht es bei Bimba y Lola oder Intropia zu. Spanische Lederwaren haben das gewisse Etwas und sind preisgünstiger als daheim. Handgenähte Schuhe und Taschen von Fluchos oder Uniqshoes sind erfahrungsgemäß top. Gürtel, Taschen und andere Accessoires gibts auch aus wasserfestem Kork, besonders praktisch: die Korkkrawatte zum Abwischen, da darf der Wein ruhig spritzig sein.

Bodenständiges Recycling

Wie wäre es mit einem bunten Läufer als Hingucker fürs Bad? Jarapas heißen die Flickenteppiche, die in größeren Bergdörfern der Alpujarra erhältlich sind. Ursprünglich verwebten die Hausfrauen alte Lappen und Lumpen, heute ist es ein Kunsthandwerkszweig, der bunte, preisgünstige Mitbringsel hervorbringt. Kleine Teppiche kosten ab ca. 7–8 Euro, 1-x-2-m-Exemplare 25–30 Euro. Auch Taschen, Decken und Vorhänge gibt es aus dem Material.

Mini-Tangram

Wenn dich die geometrischen Linien und Ornamente in den maurischen Palästen faszinieren, nimm die Muster in Intarsienform mit nach Hause: Taracea nennt man die feinen Einlegearbeiten, die Schmuckkästchen, Schachspiele, Spiegelrahmen, Spieluhren, Tabletts oder Tische zieren. Die Meister verarbeiten Materialien wie Knochenstückchen, Perlmutt und verschiedene Edelhölzer zu kunstvollen Mosaiken.

Sprung in der Schüssel?

In Andalusien findest du garantiert einen neuen cuenco. Glasierte Teller, Schälchen und Henkelkrüge in Grün und Blau auf weißem Grund – das sind Klassiker der fajalauza-Kunst, deren Vorbilder auf der Epoche der Nasriden fußen. Auch Kannen, Tassen und Untersetzer sind erhältlich. Granada bietet eine besonders reiche Auswahl.

Mmmhh, lecker!

Ein paar Oliven (aceitunas) im Schälchen, ein Sherry im Glas – so einfach kann das Urlaubsrevival sein. Auch die Leberpastete vom besonders aromatischen iberischen Pata-Negra-Schwein (paté de higado de cerdo ibérico) könnte als Trostpflaster für Daheimgebliebene dienen. Erliegst du z. B. im Alpujarra-Ort Trevélez der Versuchung, eine ganze Schinkenkeule zu kaufen, bedenke: Ohne Schinkeneinspanner (jamonero) gerät das Halten und Absäbeln zur Tortur! Du tickst mehr süß als herzhaft? Dann ist Zuckerrohrhonig (miel de caña) aus Frigiliana sicher dein Ding.

Spielzeug für Fingervirtuosen

In Granada hört man nicht nur an jeder Straßenecke Flamencoklänge, die Stadt ist auch eine Hochburg der Gitarrenbauer. Über zwei Dutzend sind in der Provinz tätig. Sie stellen klassische Konzert- wie auch Flamencogitarren her.

Mit Kindern unterwegs

Sehenswertes

Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Costa del Sol gehört der El Torcal Nationalpark. Die langen Wanderwege führen direkt durch die unberührte Natur. Immer etwas zu erleben gibt es in Málaga. Als zweitgrößte Stadt Andalusiens bietet sie nicht nur Sehenswürdigkeiten wie das Museo Picasso oder die Kathedrale, sondern auch jede Menge Shoppingmöglichkeiten. In Marbella an der Costa del Sol finden Sie den herrlichen Jachthafen Puerto Banús.

Freizeit

Die Freizeit an der Costa del Sol wird ganz sicher nicht langweilig. Die Nähe zur Sierra Nevada ermöglicht auch mitten im Sommer Ausflüge in den Schnee und die Weißen Dörfer von Andalusien sind ein unvergesslicher Anblick. Auf einer Reise zur Costa del Sol, lohnt es sich mit den Kindern einen Auflug auf einen Reiterhof zu planen. Die andalusischen Pferde gelten mit als schönste Pferderasse.

Übernachten

Ein gutes Hotel an der Costa del Sol ist eigentlich überall zu finden. Nur wenige Meter vom Strand entfernt oder direkt in einer der pulsierenden Städte - die Unterkünfte reichen von kleinen Pensionen über Ferienhäuser bis hin zu großen Clubhotels mit Poolanlagen - Übernachten ist hier vielfältig. Dank der guten Infrastruktur sind die Wege zum Strand oder den Sehenswürdigkeiten der Costa del Sol nie weit.

Am Abend

In Málaga und in Granada ist immer etwas los. Wenn Sie gerne zum Tanzen ausgehen möchten, dann sind Sie hier richtig. Das Essen an der Costa del Sol ist ebenfalls beachtenswert. Direkt aus den Bergen kommt das frische Wild auf den Teller und die Gazpacho schmeckt nicht nur an kühleren Tagen. Die kulinarische Seite der Costa del Sol wird durch wohlschmeckenden Wein unterstrichen.