Costa Brava Essen & Trinken

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Im eleganten Restaurant des gleichnamigen Hotels kann man, mit phantastischem Meerblick, die bei Roses gefangenen Shrimps probieren, die allerdings ihren Preis haben. Ansonsten gibt es suquet, ein…
Ein alter Glyzinienbaum breitet sich über die Terrasse des Restaurants in einem Gebäude aus dem Jahr 1849. Ist das Umfeld auch alt, die Küche ist neu: mit regionalen und frischen Marktprodukten.…
Ein großes, lichtes Terrassenrestaurant, mit Blick auf den Hafen, betrieben von Mitgliedern des Kollektivs La cuina del vent, das sich den nachhaltig angebauten Landesprodukten verschrieben hat. Hier…
Eine der besten katalanischen Feinschmeckeradressen: In dem mit zwei Sternen geadelten Restaurant vereinen drei Brüder ihre Kochtalente. Das kulinarische Fest erstreckt sich meist über fast 20 Gä…
Nettes kleines Frühstückscafé mit Kuchen, Säften und großer Teeauswahl.
Einen tollen Blick über die Bucht von Cadaqués hat man in diesem Restaurant, in dem Fischgerichte Trumpf sind. Aber auch die Paella ist zu empfehlen. Interessant und lecker sind die hausgemachten…
Angenehmer Treff: nette Leute, nicht zu laut, unaufdringlicher und guter Service. Große Fenster machen das Lokal hell und bieten Sicht auf die vorbei schlendernden Passanten.
Am östlichsten Punkt Spaniens, hoch auf dem Cap de Creus gelegen, hat man einen phantastischen Blick aufs Meer. In dem Lokal, das trotz des mittlerweile herrschenden Rauchverbots den Charme einer…
Hier hat man sich der klassischen Mittelmeerküche verschrieben. Neben saisonalen Produkten des Marktes prägt auch eine kreative Komponente die Küche, etwa bei der Kalbskeule im Ofen oder den…
In einem parkähnlichen Gelände gelegen, mit Terrasse, die einen wunderbaren Blick ins Grüne bietet. Gekocht wird mit Produkten der Region. Es gibt Fisch, z.B. Seeteufel, "rape", und diverse…
Auf Fisch und Paella spezialisiertes Restaurant im Herzen der Altstadt. Spezialität ist "cim-i-tomba", ein Fischtopf aus Rochen, Kartoffeln und "allioli", von Ort zu Ort unterschiedlich zubereitet.
Das Restaurant befindet sich in einem kleinen restaurierten Bahnhof und bietet nicht nur eine ausgezeichnete Küche an, z.B. argentinisches Steak vom Grill, sondern am Wochenende auch Livemusik.
Drei Freunde setzen neue Maßstäbe in Sachen Tapas und zaubern köstliche Kleinigkeiten auf den Tisch, teils katalanische Klassiker, teils Avantgarde.
Spitzentapas, originell serviert an der Uferpromenade. Der Chef lernte bei Ferran Adrià.
Kein Wunder, dass das kleine Lokal das Lieblingsrestaurant der Angestellten aus den Behörden ringsum ist: Kabeljausalat und Fideuà (ein Nudelgericht mit Meeresfrüchten) erfreuen Auge und Gaumen…
Eis vom Drei-Sterne-Koch Joan Roca in sechs Geschmacksrichtungen, die sich dank Toppings unendlich variieren lassen – und auch für Normalbürger erschwinglich sind. Mit der Eisdiele hat sich der…
Egal ob das auf dem heißen Stein gegrillte Steak, die Sepia oder die schwarze Nudelpfanne: Die Zutaten sind erstklassig, die Zubereitung ist exzellent.
Tapas und Montaditos (kleine belegte Brote) in einer bei Einheimischen beliebten, urigen Kneipe. Der Wein vom Fass wird literweise verkauft. Auch Würste, Käse, Schinken.

Essen & Trinken

Im Inland werden eher Fleisch, Geflügel und Gemüse gegessen, an der Küste kommen überwiegend Fischgerichte auf den Tisch. Die felsenreiche Küste liefert verschiedene Fische und Meerestiere wie Sardinen, Brassen, Makrelen, Muscheln jeder Art, Langusten, Gambas, Tintenfische oder Seeteufel.

Kataloniens Landwirtschaft produziert Geflügel, Reis, Paprika, Artischocken, Kürbisse, Knoblauch, Mandeln, Auberginen, Bohnen, Zucchini, Zwiebeln und Tomaten, während die Wälder reich an Wild und Pilzen sind. Angesichts dieser Fülle wundert es nicht, dass im Lauf der Zeit aus diesen Ingredienzen ungewöhnliche Gerichte entstanden sind, die heutzutage mit modernen Methoden und einem neuen Bewusstsein noch verfeinert worden sind.

Manche kulinarische Besonderheit der Region scheint in ihrer Einfachheit der Küche der armen Leute entsprungen zu sein, ist aber dennoch köstlich – so beispielsweise das zu fast jedem Gericht gereichte pa amb tomàquet, geröstetes, mit Knoblauch und Tomate bestrichenes Brot. Eine andere populäre Beilage ist allioli, was nichts anderes als Knoblauch und Öl heißt, jedoch in verschiedenen Varianten, auch als Mayonnaise, auf den Tisch kommt.

Die escalivadas sind gegrillte Gemüse, vorzugsweise Zwiebeln und Paprika, die ein Bad in Olivenöl nehmen und auch kalt gegessen werden. Eine weitere Spezialität ist das suquet, ein dicker Fischtopf mit Bohnen oder Erbsen und Kartoffeln, einst das Hauptessen der Fischer. An Bord wurde es meist nur auf einer dicken Scheibe Brot serviert. Zarzuela ist eigentlich der Begriff für die spanische Operette, doch in diesem Fall handelt es sich um einen Fischtopf mit Gemüse aus allem, was es gerade auf dem Markt gibt. Zur feineren Fischküche zählt der rape Costa Brava, ein Seeteufel, der zusammen mit Gambas gegrillt und mit einem frischen Salat kalt genossen wird.

Als Nachtisch ist die crema catalana, ein karamellisierter Pudding, sehr populär. Oder Sie probieren heimische Käsesorten, z. B. den recuit, einen weichen Frischkäse aus Schafsmilch.

Zu allen Gerichten können Sie einheimische Weine trinken. Hauptanbaugebiet ist die Comarca Girona, wo Weiß-, Rosé- und Rotweine produziert werden. Nicht zu vergessen der prickelnde Cava, der Sekt Kataloniens, der hier nicht nur zu Feierlichkeiten getrunken wird. Eine Besonderheit ist der garnatxa, ein Süßwein, der es in sich hat.

Neben den in Spanien üblichen Kaffees wie con leche (mit Milch), solo (Espresso) oder carajillo (mit Rum oder Brandy) gibt es an der Costa Brava eine Spezialität, den cremat. Die Basis ist Rum, dem man etwas Zucker, ein paar Kaffeebohnen, ein Stück Zitrone sowie etwas Zimt am Stück zugibt. Das Ganze wird heiß getrunken, vorzugsweise in geselliger Runde. Traditionell wärmten sich damit Seemänner und kleine Leute im Winter auf.

Für den Hunger zwischendurch gibt es die merienda. Auf dieses Wort stößt man immer wieder in Spanien. Es umschreibt ein kleines Gericht, mehr als eine Tapa, weniger als ein komplettes Essen. Schon Cervantes schwärmte in einem Gedicht von den „Töpfen mit Auberginen und Stücken vom Kaninchen“. In neuerer Zeit ist es auch oft ein Stück Brot mit Schokolade, das den ersten Hunger zur Nachmittagsstunde stillt. Heute gibt es diesbezüglich keine geschmacklichen Grenzen, an der Costa Brava kann die merienda ein Tellerchen mit Sardinen oder mit ein paar Muscheln sein. Und, nicht zu vergessen: Eine copa gehört dazu, ein Glas Wein.

Etwas anders als mit der merienda verhält es sich an der Costa Brava mit der Tapa. Wird in Zentralspanien den Getränken stets eine kostenlose Gaumenfreude hinzugefügt, so tut man sich in Katalonien diesbezüglich schwer. Tapar, das heißt so viel wie zudecken. Und mit einem Tellerchen wurde früher das gefüllte Glas gegen lästige Insekten abgedeckt – eine Sitte, die heute an Bedeutung verloren hat. Tapas kommen überwiegend als zu bestellende und zu bezahlende Beilagen zu den Getränken auf den Tisch. In Tapasbars werden oft auch montaditos angeboten, kleine Häppchen, die aus einem Stück Käse, einer Sardelle oder Schinken bestehen und auf ein Stück Brot mit einem Zahnstocher gespießt werden.

Die Essensgewohnheiten unterscheiden sich zu denen in Zentraleuropa: Es wird später gegessen. Mittags nicht vor 13 Uhr und dann bis 15 Uhr, abends erst ab 21 Uhr, wobei in ausgesprochenen Touristenorten die Restaurants den Sitten ihrer Gäste durchaus entgegenkommen und früher servieren. Wen der Hunger überwältigt: In Tapasbars kann man ihn schon vor der offiziellen Zeit stillen.

Die Hotels in durchschnittlicher Preiskategorie bieten ihren ausländischen Gästen meist keine besonders anspruchvolle einheimische Küche. Man stellt sich auf den Gast ein und bietet das, was, wie man glaubt, im Heimatland des Gastes üblich ist. Das gilt besonders für Hotelbetriebe mit Pauschalurlaubern. Wer wirklich eine authentische Küche der Region probieren möchte, der sollte in Bars, Restaurants oder Hotels einkehren, in denen katalanisch gekocht wird, in denen auch die Einheimischen essen. Wer allerdings am Morgen ein ausgiebiges Frühstück benötigt, ist mit einem Buffet im Hotel besser bedient: Spanisches Frühstück in der Bar besteht nur aus Kaffee und Croissant.

Spezialitäten

Almejas con alubias

Venusmuscheln mit dicken Bohnen. In wenig Öl gedünstete, mit Weißwein abgelöschte Muscheln und in Fischbrühe gegarte Bohnen werden zum Schluss ein paar Minuten zusammen gekocht

Arroz negro a la cazuela

Reis, Tintenfisch, Seeaal, Knoblauch, Öl, Tomaten und Zwiebeln werden angebraten und gekocht; später kommen gedämpfte Miesmuscheln und Reis hinzu, den die Tinte der Tintenfische schwarz färbt

Bacalao

Dieser Trockenfisch, häufig Kabeljau, wird an der Costa Brava auch peixopalo genannt. Er wird z. B. mit einer Tomaten-Knoblauch-Sauce gereicht

Berenjenas rellenos

mit Schweinefleisch (came de cerdo) gefüllte Auberginen

Habas catalanas

mit Speckwürfeln gebratene dicke Bohnen, einfach, aber schmackhaft

Mongetes amb botifarra

Eintopf mit dicken Bohnen und botifarra, einer harten oder süßen Blutwurst, je nach Gegend

Pa amb tomàquet

mit Knoblauch und Tomate eingeriebenes, geröstetes Brot

Pimientos rellenos

gefüllte Paprika, jedoch nicht nur mit Reis, sondern auch mit Schweinefleisch und Tintenfisch, einer besonders pikanten Kombination

Sanfaina

Auberginen, Zucchini, Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch werden zu einer Art Marmelade zerkocht und als Zugabe zu Kartoffelgerichten gereicht

Sardinas a la plancha

Sardinen, auf einer heißen Platte gegart und mit Knoblauch und Petersilie gewürzt, dürfen bei einer sardinera, einem Sardinenessen, nicht fehlen

Zarzuela

Fischtopf, meistens auf der Basis von merluza, Seehecht, der mit Gemüse, Muscheln, Garnelen und Knoblauch gedünstet wird. Dazu gibt es natürlich pa amb tomàquet