Costa Brava Alle

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Einkaufen

Die Touristenzentren an der Costa Brava haben sich mit ihrem Souvenirangebot auf das Publikum eingestellt. Modeschmuck, bedruckte T-Shirts, Kunsthandwerk aus Massenanfertigung und die unvermeidlichen botas, Ledertrinkbeutel in billiger Ausführung, sind populär. Hinzu kommen chinesische Seidentücher, Holzschnitzereien aus Afrika sowie CD-Raubkopien fliegender Händler.

Eine Besonderheit finden Sie beim Einkaufen an der Costa Brava: In vielen Geschäften gibt es einen Automaten, aus dem man eine Nummer ziehen muss, die aufgerufen wird. Ist kein Automat vorhanden, fragen Sie am besten nach dem Letzten in der Reihe – mit den Worten: Quien es el ultimo? (Wer ist der Letzte?). So können Sie sich Ärger ersparen.

Sonstige Einkaufen

In den Buchhandlungen finden Sie eine große Auswahl an Costa-Brava-Literatur, besonders an Bildbänden. Auch teilweise auf Englisch geschriebene Biografien der großen ortsansässigen Künstler, wie z. B. von Salvador Dalí, finden Sie dort. Dalí-Grafiken bekommen Sie in Barcelona, Figueres, Girona und Cadaqués.

Eine Fundgrube für oftmals kuriose Küchengeräte und Werkzeuge sind die Eisenwarengeschäfte, die ferreterias. Hier bekommen Sie auch günstig die beliebten Olivenölkannen aus nicht rostendem Metall, aceitera genannt, oder die in verschiedenen Größen erhältlichen Paellapfannen. Auf den Märkten und auch in den Haushaltswarengeschäften finden Sie aus Olivenholz geschnitzte und gedrechselte Schalen, Essbestecke, Dosen und Brettchen.

Kunsthandwerk & Design

Korbwaren und schöne Keramik vom Kaffeeservice über Blumentöpfe bis hin zu ganzen Essgeschirren findet man in der Gegend um La Bisbal. Allerdings werden heute nur noch wenige Keramiken direkt in Bisbal hergestellt, die meisten kommen aus anderen Regionen Spaniens. Die authentischen Bisbalfarben sind Braun und Grün.

Kulinarisches

Authentische Produkte der Region bekommen Sie am besten in den Orten des Hinterlandes, dort, wo auch die Einheimischen einkaufen. Auf den Wochenmärkten werden viele Produkte aus bäuerlicher Herstellung angeboten, wie Oliven, harte Würste, Honig, Maronen oder Käse. Die örtlichen bodegas haben heimische cavas (Sekt), Weine, Brandys und Liköre im Angebot, die preisgünstiger als in Nordeuropa sind. Feinschmecker kaufen gerne in Llançà, dem Haupthafen für Anchovis, eingelegte Anchovis ein – und das wesentlich günstiger als anderswo.

Beim Einkauf in den Markthallen sollte man sich übrigens nicht von den prächtig aufgetürmten Früchtebergen zum Betasten derselben verführen lassen: Die Marktfrauen reagieren meist ungehalten.

Mode

Schuhe sind in Spanien längst nicht mehr so günstig wie noch vor etwa zehn Jahren. Die Preise in Deutschland, Österreich und der Schweiz dürften mittlerweile kaum höher liegen. Allerdings ist die Auswahl an der Costa Brava größer, besonders in Barcelona gibt es ein breites Angebot der Marken Camper oder Pikolinos.

Eine katalanische Besonderheit sind die alpargatas, in Frankreich unter dem Namen espadrilles bekannt. Früher der Arme-Leute-Schuh, aus Leinen mit Sohle aus Espartogras, heute aus verbesserten Materialien in allen Farben. Neben vielen No-name-Fabrikaten gibt es auch eine berühmte Marke, unter der eine edlere Version vertrieben wird: Campesina von der Firma Castañer.

Tabak, Wein & Spirituosen

Raucher können sich preisgünstig in den éstancos, den Tabakwarengeschäften, eindecken. Kubanische Zigarren bekommen Sie dort beispielsweise bis zu 20 Prozent billiger als in Deutschland. 

Freizeit & Sport

In manchen Küstenabschnitten sind Naturschutzgebiete zu finden, wie die Illes Medes – wegen der intakten Flora und Fauna ein besonders erlebnisreiches Tauchziel. Aber auch Golfern und Wanderern bietet die Costa Brava gute Möglichkeiten. Und wer Tennis spielt, braucht nicht lange zu suchen: Jedes bessere Hotel verfügt über einen eigenen Platz.

Sonstige Anbieter & Verleihstation

Dieses Abenteuer kann man in L’Estartit buchen. Es geht auf eine Höhe zwischen 500 m und 2000 m, je nach Wetterlage. Die Fahrt dauert bis zu 1,5 Stunden und kostet für Erwachsene 160 Euro, für Kinder bis zu 14 Jahren 100 Euro. Estació Nàutica L’Estartit (Carrer de la Platja10-12972750699www.enestartit.com)

Vor allem Seekajak wird angeboten. Bei der Estació Nàutica (972750699www.enestartit.com) in L’Estartit können Sie einen fünfstündigen Kajakkurs ab 70 Euro buchen. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Llançà, Cadaqués und Roses. SK-Kayak Llança (Carrer Farella25627433332www.kayakcostabrava.com ) offeriert Schnupperkurse für Meereskajak (3 Std. ab 50 Euro) und verleiht auch Kajaks.

Mountainbiking heißt auf Spanisch bicicleta todo terreno, kurz BTT. Einige Gemeinden haben Centros BTT eingerichtet, die als Sammelpunkt für Mountainbiker und als Startpunkt verschiedener Touren dienen. Auch Reparaturhilfe wird gewährt, Fahrräder können ausgeliehen werden und Duschen stehen zur Verfügung. Das Centre BTT von Baix EmpordàAv.del Carrilet72Castell d’Aro972825151 hat seinen Stützpunkt im alten Bahnhof von Castell d’Aro. Diverse Routen der Gegend finden Sie, mit Angaben zu Steigungen, auf der Website short.travel/cbr11. Auch in Girona gibt es, neben einigen Fahrradgeschäften, einen BTT-Stützpunkt: Centre BTT El GironèsCarrer del Tren72972468242btt@girones.cat.

Ausreiten und Reitkurse für Anfänger bietet. Hípica AiguamollsCtr. de Palau de Saverdera à CastellóEmpúries972450545info@haguamolls.com für 25 Euro pro Stunde an.

Sonstiger Ort der Aktivität

An der gesamten Costa Brava wird im Sommer der Ball über das Netz geschlagen. Meist tun sich einige Strandbesucher spontan zusammen. Mitunter sponsern örtliche Geschäftsleute Volleyballturniere, deren Sieger mit kleinen Preisen rechnen können. An den meisten Stränden sind die Netze den ganzen Sommer über installiert. Und: Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos.

Die felsige Küste mit vielen nur vom Meer her zugänglichen Buchten ist ein beliebtes Tauchrevier. Das Wasser ist relativ klar und besonders im Sommer ruhig. Die meisten Tauchbasen schließen im Winter.

Die ca. 1 km vor L’Estartit liegenden und unter Naturschutz stehenden Illes Medes gelten Tauchern und Schnorchlern wegen ihrer vielfältigen Unterwasserwelt als Juwel. Im Küstengebiet des Parc Natural del Cap de Creus ist das Tauchen mit Flasche nur in bestimmten Abschnitten erlaubt. Infos geben das Büro für das Insel-Naturschutzgebiet Reserva Marina und die Touristenbüros.

Allgemeine Informationen zum Thema Tauchen erhalten Sie bei der Association of Sub Aqua CentresCarrer Closa del Llop109Apartado 178972770066. Dieser Vereinigung sind 33 Tauchzentren angeschlossen. Bei Tossa de Mar können Sie im Wassersportzentrum Cala Llevadó972341866www.cll-watersports.com Tauchkurse buchen, z. B. Multinivel für 125 Euro oder CMAS für 390 Euro. Darüber hinaus können auch Geräte und Tauchboote gemietet werden.

Golf

Die sanfte, hügelige Landschaft bietet ideale Bedingungen für Golfer. Regenfälle im Winter und Feuchtgebiete sorgen dafür, dass der Rasen saftig grün bleibt. Generelle Auskunft erhalten Sie beim Club de Golf Girona972170011www.golfgirona.com. Golfplätze befinden sich bei Girona, Pals, Peralada, Platja d’Aro und Lloret de Mar. Ein Durchgang auf diesen 18-Loch-Cours kostet in der Regel ab 50 Euro.

Segeln

Nahezu jeder Küstenort hat eine Marina und einen Segelclub. Einheimische Segler sind in den Clubs Nàutics organisiert, die – meist zusammen mit Restaurants – direkt am Hafen liegen und auch Gäste aufnehmen. Vor Ort erfährt man alles über Leihboote, Veranstalter sowie Wetter- und Seebedingungen. Der Club Nàutic L’EscalaL’Escala972770016www.nauticescala.com bietet einen zwölfstündigen Grundkurs im Jollenkreuzer ab 175 Euro an. Bei der Escullera del Moll (972323307) in St. Feliu de Guíxols können Sie einen achtstündigen Segelausflug inkl. Baden, Schnorcheln und Getränke ab 80 Euro buchen.

Tennis

Tennis scheint bei Touristen weniger große Popularität zu haben. Die großen und besseren Hotels haben in der Regel einen hauseigenen Tennisplatz, dessen Benutzung im Übernachtungspreis inbegriffen ist. Einen Tennisclub mit 14 Plätzen, Pool und Restaurant gibt es in Platja d’Aro: Club de Tenis d’Aro (9–22 UhrParatge La Gramoia972817400).

Wandern

Die Costa Brava, ihr Hinterland und der südöstliche Pyrenäenabschnitt bieten Wandermöglichkeiten jeden Schwierigkeitsgrads.

Zwei internationale Wanderwege durchkreuzen das Land: Der GR 11 beginnt im Naturpark Cap de Creus und endet auf der anderen Seite der Halbinsel am Atlantik. Der GR 92 führt die Küste in Nord-Süd-Richtung entlang. Infos zu weniger aufwendigen Wanderungen geben die Touristenbüros vor Ort. Allgemeine Infos und Tipps erhalten Sie im Centre Excursionista de CatalunyaCarrer Paradis10Barcelona933152311.

In der Naturparkzentrale des Parc Natural del Cap de Creus (Monestir de Sant Pere de Rodes972193191www.parcsdecatalunya.net) gibt es viele Infos und vor allem hervorragendes Kartenmaterial zu den Wanderwegen im Park.

Surfen

Bei den einheimischen Windsurfern ist besonders die Bucht von El Port de la Selva beliebt. Auch an der Bucht von Roses und vor Pals gibt es weite Reviere. Sant Pere de Pescador, in der Bucht von Roses, ist Austragungsort für die Windsurf-Weltmeisterschaft PWA.

Die Windsurfschule Llançà Escola WindsurfAvinguda Mestra34Llançà972381388www.windiscovery.com bietet dort von März bis Mitte November Anfängerkurse ab 45 Euro an. Dieses Unternehmen betreibt außerdem in Roses (Platja de Roses, bei der Touristinfo) und in Port de la Selva, C/Llançà, vier Windsurfstationen.

Essen & Trinken

Im Inland werden eher Fleisch, Geflügel und Gemüse gegessen, an der Küste kommen überwiegend Fischgerichte auf den Tisch. Die felsenreiche Küste liefert verschiedene Fische und Meerestiere wie Sardinen, Brassen, Makrelen, Muscheln jeder Art, Langusten, Gambas, Tintenfische oder Seeteufel.

Kataloniens Landwirtschaft produziert Geflügel, Reis, Paprika, Artischocken, Kürbisse, Knoblauch, Mandeln, Auberginen, Bohnen, Zucchini, Zwiebeln und Tomaten, während die Wälder reich an Wild und Pilzen sind. Angesichts dieser Fülle wundert es nicht, dass im Lauf der Zeit aus diesen Ingredienzen ungewöhnliche Gerichte entstanden sind, die heutzutage mit modernen Methoden und einem neuen Bewusstsein noch verfeinert worden sind.

Manche kulinarische Besonderheit der Region scheint in ihrer Einfachheit der Küche der armen Leute entsprungen zu sein, ist aber dennoch köstlich – so beispielsweise das zu fast jedem Gericht gereichte pa amb tomàquet, geröstetes, mit Knoblauch und Tomate bestrichenes Brot. Eine andere populäre Beilage ist allioli, was nichts anderes als Knoblauch und Öl heißt, jedoch in verschiedenen Varianten, auch als Mayonnaise, auf den Tisch kommt.

Die escalivadas sind gegrillte Gemüse, vorzugsweise Zwiebeln und Paprika, die ein Bad in Olivenöl nehmen und auch kalt gegessen werden. Eine weitere Spezialität ist das suquet, ein dicker Fischtopf mit Bohnen oder Erbsen und Kartoffeln, einst das Hauptessen der Fischer. An Bord wurde es meist nur auf einer dicken Scheibe Brot serviert. Zarzuela ist eigentlich der Begriff für die spanische Operette, doch in diesem Fall handelt es sich um einen Fischtopf mit Gemüse aus allem, was es gerade auf dem Markt gibt. Zur feineren Fischküche zählt der rape Costa Brava, ein Seeteufel, der zusammen mit Gambas gegrillt und mit einem frischen Salat kalt genossen wird.

Als Nachtisch ist die crema catalana, ein karamellisierter Pudding, sehr populär. Oder Sie probieren heimische Käsesorten, z. B. den recuit, einen weichen Frischkäse aus Schafsmilch.

Zu allen Gerichten können Sie einheimische Weine trinken. Hauptanbaugebiet ist die Comarca Girona, wo Weiß-, Rosé- und Rotweine produziert werden. Nicht zu vergessen der prickelnde Cava, der Sekt Kataloniens, der hier nicht nur zu Feierlichkeiten getrunken wird. Eine Besonderheit ist der garnatxa, ein Süßwein, der es in sich hat.

Neben den in Spanien üblichen Kaffees wie con leche (mit Milch), solo (Espresso) oder carajillo (mit Rum oder Brandy) gibt es an der Costa Brava eine Spezialität, den cremat. Die Basis ist Rum, dem man etwas Zucker, ein paar Kaffeebohnen, ein Stück Zitrone sowie etwas Zimt am Stück zugibt. Das Ganze wird heiß getrunken, vorzugsweise in geselliger Runde. Traditionell wärmten sich damit Seemänner und kleine Leute im Winter auf.

Für den Hunger zwischendurch gibt es die merienda. Auf dieses Wort stößt man immer wieder in Spanien. Es umschreibt ein kleines Gericht, mehr als eine Tapa, weniger als ein komplettes Essen. Schon Cervantes schwärmte in einem Gedicht von den „Töpfen mit Auberginen und Stücken vom Kaninchen“. In neuerer Zeit ist es auch oft ein Stück Brot mit Schokolade, das den ersten Hunger zur Nachmittagsstunde stillt. Heute gibt es diesbezüglich keine geschmacklichen Grenzen, an der Costa Brava kann die merienda ein Tellerchen mit Sardinen oder mit ein paar Muscheln sein. Und, nicht zu vergessen: Eine copa gehört dazu, ein Glas Wein.

Etwas anders als mit der merienda verhält es sich an der Costa Brava mit der Tapa. Wird in Zentralspanien den Getränken stets eine kostenlose Gaumenfreude hinzugefügt, so tut man sich in Katalonien diesbezüglich schwer. Tapar, das heißt so viel wie zudecken. Und mit einem Tellerchen wurde früher das gefüllte Glas gegen lästige Insekten abgedeckt – eine Sitte, die heute an Bedeutung verloren hat. Tapas kommen überwiegend als zu bestellende und zu bezahlende Beilagen zu den Getränken auf den Tisch. In Tapasbars werden oft auch montaditos angeboten, kleine Häppchen, die aus einem Stück Käse, einer Sardelle oder Schinken bestehen und auf ein Stück Brot mit einem Zahnstocher gespießt werden.

Die Essensgewohnheiten unterscheiden sich zu denen in Zentraleuropa: Es wird später gegessen. Mittags nicht vor 13 Uhr und dann bis 15 Uhr, abends erst ab 21 Uhr, wobei in ausgesprochenen Touristenorten die Restaurants den Sitten ihrer Gäste durchaus entgegenkommen und früher servieren. Wen der Hunger überwältigt: In Tapasbars kann man ihn schon vor der offiziellen Zeit stillen.

Die Hotels in durchschnittlicher Preiskategorie bieten ihren ausländischen Gästen meist keine besonders anspruchvolle einheimische Küche. Man stellt sich auf den Gast ein und bietet das, was, wie man glaubt, im Heimatland des Gastes üblich ist. Das gilt besonders für Hotelbetriebe mit Pauschalurlaubern. Wer wirklich eine authentische Küche der Region probieren möchte, der sollte in Bars, Restaurants oder Hotels einkehren, in denen katalanisch gekocht wird, in denen auch die Einheimischen essen. Wer allerdings am Morgen ein ausgiebiges Frühstück benötigt, ist mit einem Buffet im Hotel besser bedient: Spanisches Frühstück in der Bar besteht nur aus Kaffee und Croissant.

Mit Kindern unterwegs

Eltern sollten bedenken, dass ihre Kinder im Trubel der Touristenzentren oder im Großstadtbetrieb Barcelonas schnell einmal verloren gehen könnten. Deshalb ist es wichtig, dass auch die ganz Kleinen genau wissen, wo sie derzeit wohnen. An der Costa Brava, besonders in den Strandorten, gibt es den Sommer über ein abwechslungsreiches und meist kostenloses Programm für Kinder. Neben Sportveranstaltungen werden Konzerte, Zaubershows, Theater, Feuerwerke, Bastelaktionen oder Animationen von den Gemeinden veranstaltet. Die örtlichen Touristenbüros geben Programme und Zeitpläne darüber heraus, was wann und wo jeweils stattfindet.

Sehenswertes

Historische Bauwerke, imposante Sakralbauten und traumhafte Naturschauspiele - die Sehenswürdigkeiten der Costa Brava begeistern jedes Jahr zahllose Urlauber. Empfehlenswert ist allem voran eine Besichtigung der Festungsanlage Castell de Sant Ferran an der Costa Brava, das im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Interessante Sehenswürdigkeiten sind auch die Klosterruine Sant Pere de Rodes aus dem 11. Jahrhundert und die ansehnliche Altstadt von Peralada mit dem Castell de Peralada.

Freizeit

Die Costa Brava gehört zu den beliebtesten Reisezielen für einen klassischen Sommerurlaub in Spanien. Der Urlaubsort Lloret de Mar an der Costa Brava punktet mit Sandstränden, einem malerischen Meerespanorama und einem abwechslungsreichen Unterhaltungsangebot. Hier planen Urlauber die Freizeit während ihrer Reise zur Costa Brava ganz nach ihren Vorstellungen, verbringen endlose Stunden in der Sonne oder unternehmen einen Tagesausflug nach Barcelona oder in die Naturparks Kataloniens.

Übernachten

Wer ein Hotel an der Costa Brava sucht, findet moderne Ferienhotels und viele kleinere Pensionen. Darüber hinaus stehen den Urlaubern an der Costa Brava luxuriöse Wellness- und Strandhotels zur Verfügung. Wer günstig an der Costa Brava übernachten möchte, stößt unweit der Küste auf zahlreiche Campingplätze. Reisende genießen gerade im Norden der Costa Brava den Ausblick auf die mächtigen Felsmassive und verbringen einen unvergesslichen Urlaub.

Am Abend

Eine große Auswahl haben Reisende beim Ausgehen an der Costa Brava. Ein romantisches Dinner in den Restaurants am Hafen oder eine aufregende Partynacht in Lloret de Mar - an der Costa Brava findet sich für jeden Geschmack etwas Passendes. Beim Essen an der Costa Brava erwarten Urlauber viele spanische Spezialitäten und regionale Köstlichkeiten der katalonischen Küche, beispielsweise die Crema Catalana.