China Essen & Trinken

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Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf durch anhaltend gute (und stets verbesserte) Qualität redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett…
Das Lokal rühmt sich, als einziges in Peking die Vögel nicht schon prophylaktisch in den Rauchfang zu hängen, sondern erst nach Eingang der Bestellung - und zwar über Holzfeuer. (Die Wartezeit lä…
Pekings bestes Entenlokal hat sich seinen Ruf redlich erarbeitet. Das Fleisch bzw. die Haut, die die Pekingente ausmacht, ist hier weniger fett als anderswo. Auch die übrigen Gerichte sind ein Genuss…
Vegetarisches Restaurant mit Hofhausambiente: Die in Schwarzweiß gehaltenen Räume und Höfe verschmelzen mit den Speisen und dezenter Harfenmusik zu einem Gesamtkunstwerk für die Sinne. Und zu…
Chinas berühmtestes Restaurant mit authentischer Palastküche. Man bestellt nicht einzelne Gerichte, sondern ganze Menüs. Tischwäsche, Geschirr und Dekor sind in edlem Kaisergelb gehalten.
Das Lokal zählt zur Elite der italienischen Restaurants der Stadt. Es zeichnet sich durch sein schönes Ambiente mit einer Dachterrasse aus. Die Portionen verstehen sich als Teile eines Dreigängemen…
Spezialitäten aus Yunnan - inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen. Ihre Kunst schmückt das schöne Lokal und die intime Bar The Mask. Probieren Sie "Huhn nach Art der Dai mit sieben Gew…
Erfinderische Shanghai-Küche mit Blick in steinerne Gassen, oben ist es offen und modern. Geschmorte Garnelen in Chilisoße, frittiertes Rinderfilet mit Pilzen und die Gänseleber sind zu empfehlen.
Amerikanisch gesundheitsbewusst, freundlich und schick. Hier treffen sich junge Geschäftsleute zum leichten Lunch. Sonnige Terrasse, sehr gutes Frühstück, Salate und herrliche Smoothies aus…
Berühmtes Dim-Sum-Restaurant mit Galerie am Teich vor dem Yu Yuan, zu erkennen an der langen Warteschlange vor dem Straßenverkauf. Im ersten Stock liegen die stets vollen Speisesäle. Wer reserviert…
"Wir tragen Sorge für die Erde, die Tiere und deine Gesundheit" - dieser Lebensstil findet immer mehr Anhänger. Auch weil knusprig gebratene Pilze, Tarorollen in Kürbissauce, Sesampfannkuchen und…
Backsteine an den Wänden, mediterran leichtes Essen aus biologischem Anbau auf den schlichten Tischen: ein wohltuender Ort! Frühstücken Sie hier morgens ab 8 Uhr mit einem frisch gepressten…
Das Restaurant serviert Spezialitäten aus der südwestchinesischen Provinz Yunnan, inspiriert von der Küche der dortigen Volksgruppen.
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Die Filiale der taiwanischen Kette wurde schon bei der Eröffnung von Feinschmeckern gestürmt. Und die zahlen für die Baozi-Teigtaschen – mit unterschiedlichen Füllungen zu haben – gern dreimal…
Sie suchen eine Bar, in der Sie drinnen oder draußen sitzen und gleichzeitig auch etwas Vernünftiges essen können? Hier ist sie, am Rand des Houhai-Kneipenviertels. Und es kommt noch besser: Kü…
In modernem, lässigem Ambiente mit Pep gibt es intelligente französische Küche von einem der besten Köche weltweit.
Die feine Küche (französisch-europäisch) und das superästhetische, großzügige Ambiente (ein früheres Kloster) sind ein Erlebnis. Hier druckten tibetische Mönche früher religiöse Schriften.…

Essen & Trinken

Wenn Chinesen essen gehen, tun sie das selten allein: Je mehr Leute, desto größer die Auswahl der Gerichte, von denen sich jeder bedienen kann. Man lässt sich Zeit, plaudert und raucht. Die Etikette unterwirft sich der Behaglichkeit, Schmatzen und Schlürfen sind gestattet (nur sich zu schneuzen gilt als unfein). In der feinen Küche gibt es Reis erst zum Schluss – wenn überhaupt.

Die berühmteste Spezialität ist natürlich die Pekingente, die nach einem komplizierten Verfahren aufgepumpt, getrocknet, mariniert und über dem offenen Feuer gegart wird. Alle Teile können verzehrt werden, doch was die Ente zur Pekingente macht, ist die knusprige Haut, die man sich stückchenweise in hauchdünne Fladen rollt.

Dies ist jedoch erst der Anfang einer schier unerschöpflichen Speisekarte mit vielen regionalen Spezialitäten. Lammfleisch wird vor allem im Norden gegessen. Kleine scharfe Lammfleischspieße, oft am Straßenrand gegrillt, sind ein Produkt der moslemischen Küche, im Süden werden die Nester von Höhlenschwalben zu einer Dessertsuppe verarbeitet.

An der Küste stehen Fisch und Meeresfrüchte ganz oben auf dem Speiseplan. In Shanghai dominiert die mild-salzige Yangzhou-Küche, Spezialitäten sind Krebse, Aal und changyu, eine Plattfischart. Suzhou ist für süße Leckereien bekannt, wie roten Klebreis mit Lotoskernen. „Drachenbrunnen-Krabben“ aus Hangzhou dünstet man in grünem Tee.

Kantonesische Köche sind weltberühmt, ihre kulinarische Phantasie ist grenzenlos. Eine „Drachen-Tiger-Phönix-Suppe“ besteht zum Beispiel aus Schlange, Katze und Huhn. Hundefleisch ist als Aufbaunahrung beliebt, doch keine Angst: Niemand denkt daran, diese Köstlichkeit ungefragt an einen Ausländer zu verschwenden.

Eine besondere Annehmlichkeit Kantons sind die vormittags servierten Snacks (kantonesisch dim sum). Setzen Sie sich in ein Dimsum-Restaurant, lassen Sie sich Tee servieren und verbringen Sie Ihre Zeit damit, aus den auf Servierwagen herumgereichten Tellerchen mit bunten Reisteigkugeln und herzhaften Teigtaschen Ihre Lieblingssorten herauszufinden. Kosten Sie in aller Ruhe: Anders als im übrigen China frühstückt man hier gern den ganzen Vormittag.

Das chinesische Frühstück begeistert sonst nicht jeden. Man kann wässrigen Reisbrei mit Erdnüssen und eingelegtem Gemüse am frühen Morgen schätzen, viele Touristen bleiben aber doch lieber bei Toast und Marmelade im Hotelrestaurant. Dimsum bieten da eine erfreuliche Abwechslung.

Ebenso renommiert wie die Kanton-Küche ist die der Provinz Sichuan. Hier zaubern die Köche mit Sichuanpfeffer und scharfen Saucen. Hühnerfleischwürfel mit Erdnüssen, süßscharfe Fleischstreifen „mit Fischgewürz“ und der wunderbare Doufu „nach Art der pockennarbigen Alten“ lassen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen. Was die Kunstfertigkeit im Umgang mit Zutaten angeht, gebührt die Krone womöglich den buddhistisch-vegetarischen Kochtraditionen mit ihren oft verblüffenden Fleisch- und Fischimitaten. Um das zu erleben, muss man nicht ins Kloster gehen. Gute vegetarische Restaurants gibt es auch außerhalb.

Doch es muss nicht immer die „große Küche“ sein. Warme Hefeklöße in hoch aufgetürmten Dämpfkörben, Nudeln aus dem Wok, die frisch per Hand gezogen wurden, kalte Reisnudeln, vom glänzenden Teigblock geschabt: Köstliche Kleinigkeiten gibt es für wenig Geld an jeder Straßenecke.

Der Wok, eine tiefe Eisenpfanne, dient zum Kochen, Dünsten, Dämpfen, Frittieren und Braten. Beim kurzen Garen auf hoher Flamme bleibt das Fleisch zart, und Gemüse behält seine Nährstoffe.

Zu trinken gibt es von morgens bis abends grünen Tee (lücha), stets aufgebrüht mit heißem (nicht kochendem) Wasser. Die Blätter bleiben im Teegefäß und können noch mehrmals aufgegossen werden. Der Espresso unter den chinesischen Tees ist der „braune“, halbfermentierte Oolong, wie er in der Küstenregion Fujian getrunken wird. Kleine Kännchen werden zur Hälfte mit Teeblättern gefüllt, die nur etwa 30 Sekunden lang ziehen dürfen. Dann nippt man den starken Aufguss genießerisch aus fingerhutgroßen Schalen. Zum Essen schätzt man Bier (pijiu), Limonade und Hochprozentiges. Und auch Weinliebhaber müssen nicht verzichten: Eine Probe der meist roten Tropfen aus Chinas Westen kann angenehm überraschen. Zu den führenden Marken zählen Grace Vineyard aus Shanxi und Lou Lan aus Xinjiang.

Leider sind viele Restaurants nicht auf ausländische Gäste eingestellt. Sehr verbreitet sind jedoch schön bebilderte Speisekarten; ansonsten schaut man einfach, was die anderen essen, und verständigt sich mit dem Kellner notfalls per Fingerzeig.

Spezialitäten

Speisen aus der Garküche

baozi

große gedämpfte Hefeklöße, gefüllt mit Hackfleisch, Gemüse oder süßer Bohnenpaste (dousha)

jiaozi

halbmondförmige Teigtaschen, zumeist mit Schweinefleisch gefüllt, die gekocht (shuijiao), gedämpft (zhengjiao) oder knusprig gebraten (guotie, „Pfannenkleber“) angeboten werden

miantiao

dünne Nudeln, meist in der Brühe und mit Fleisch, Huhn oder Gemüse serviert; in Sojasauce gebraten heißen sie chaomian

xiaolong bao

die Miniaturvariante der baozi, besonders köstlich mit Krabbenfleisch

Speisen im Restaurant

beijing kaoya

Pekingente; besonders lecker: die knusprige Haut

gongbao jiding

Hühnchenwürfel „auf Palast-Art“ mit Erdnüssen und Chilischoten

gulaorou

frittiertes Schweinefleisch, süßsauer

guoba

knusprige Reiskrusten, mit einer aromatischen Sauce übergossen

huiguorou

zweimal gebratenes Schweinefleisch

huoguo

Feuertopf, ein Fondue mit Fleisch und Gemüse, mit hauchdünn geschnittenem Lammfleisch eine nordchinesisch-mongolische Winterspezialität (auch shuan yangrou genannt), als Sichuan-Feuertopf oft höllisch scharf

jiaohuazi ji

„Bettlerhuhn“, zart in Lehm oder Folie gebacken

luohan zhai

buddhistische Fastenspeise aus verschiedenen Gemüsen

mapo doufu

scharfer „Tofu nach Art der pockennarbigen Alten“ mit Hackfleisch, Bohnenpaste und Chilischoten

shizitou

„Löwenköpfe“: Hackfleischklöße mit Kohl in dunkler Sauce