Chile Essen & Trinken

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Sambischer Koch meets chilenische Wirtin - und fertig ist die ungewöhnliche kulinarische Fusion aus Afrika und Patagonien, die man hier kosten kann: vorzüglich!
Regionale Spezialitäten im Holzpalast eines Salpeterbarons.
Das Nonplusultra für Feinschmecker: Erlesene Kreationen mit hiesigen Ingredienzen.
Nett eingerichtetes, von Reisenden hoch gelobtes Lokal mit patagonischen Köstlichkeiten und vegetarischen Gerichten; mehrsprachige Bedienung.
Asiatisch inspirierte Fusionsküche, schöner Innenhof.
Nur einen Block von der Plaza entfernt gibt es guten Kaffee, schmackhafte Sandwiches und einfache Tagesgerichte; auch Vegetarisches ist im Angebot.
Gemütliches Lokal mit Fusion aus indianischer Küche und Gourmettechniken.
Santiagos erste richtige Weinbar! Die Kellner sind ausgebildete Sommeliers und beraten bei der Auswahl aus über 300 chilenischen Tropfen.
Leckere Salate, Sattmacher-Sandwiches oder auch ein Stück Kuchen zwischendurch.
Hier kannst du authentische Mapuche-Gerichte probieren.
Das sympathische Tagescafé ist der richtige Ort für den Snack zwischendurch: frischgepresste Säfte, heiße Schokolade, Sandwiches und Käsekuchen.
Beliebtes Restaurant an der Uferstraße, mit Fleisch und Fisch vom Grill, preiswerte Mittagsmenüs.
Fleisch vom Grill, Fisch und Salate, dazu ein gut sortierter Weinkeller und gehobene Preise.
Eins der besten Restaurants der Stadt: frische Produkte und Zutaten, tolle Texturen, ausgefeilte Präsentationen.
Die Spezialitäten sind hier Meeresfrüchte und frischer Fisch; spektakulär ist der Blick über die Bucht.
Eine vegetarische Adresse direkt im Stadtzentrum – so beliebt, dass sich mittags manchmal Schlangen bilden. Typisch chilenische Gerichte wie pastel de choclo oder porotos granados gibt‘s hier in…
Speisen und kreisen: Das Restaurant im 18. Stock dreht sich in einer Stunde einmal komplett und bietet so den Rundblick auf die modernen Viertel. Fisch und Fleisch.
Wenn du Fisch und Meeresfrüchte magst und dir Nachhaltigkeit wichtig ist, dann bist du hier richtig. Alle Produkte stammen von kleinen Fischern der Region, die für nachhaltigen Fang ausgezeichnet…

Essen & Trinken

Frisch vom Markt

Berge von Avocados (paltas), Artischocken, duftende Chirimoyas und Kaktusfrüchte, frischer Fisch, Krabben und Muscheln, laute Marktschreier – der Besuch eines mercado ist ein wahres Erlebnis. Frische Feld- und Meeresfrüchte liefern die Grundlage der chilenischen Küche und sind auf dem Markt günstig zu bekommen. Fast alle Städte haben einen Obst- und Gemüsemarkt, Küstenstädte auch einen Fischmarkt oder eine caleta de pescadores, wo die Fischer ihren frisch gefangenen Fisch verkaufen. Neben Verkaufsständen gibt es meist auch kleine Lokale, an denen du frisch zubereitetes traditionelles Essen zu kleinem Preis bekommst.

Aus dem Meer

Der Pazifische Ozean vor der über 6000 km langen Küste liefert frischen Fisch vom Feinsten: congrio (Seeaal), reineta (eine Art Flunder), corvina (Adlerfisch) und salmón (Lachs), wobei Letzterer meist aus Zuchtfarmen stammt. Lachs ist eines der wichtigsten Exportprodukte Chiles. Zubereitet wird der Fisch entweder paniert und frittiert (frito), gegrillt (a la plancha), in einer leckeren Soße mit Meeresfrüchten – z. B. der salsa margarita – oder roh in einem Sud mit Limettensaft als ceviche. Noch faszinierender ist die Vielfalt der Meeresfrüchte. Da ist z. B. die rotzangige jaiva (Seekrebs) oder die patagonische centolla (Königskrabbe). Roh mit Zitrone geschlürft werden ostras (Austern) und ostiones (Kammmuscheln). Andere Muscheln, wie almejas, machas und choritos, werden kurz gekocht bzw. gedünstet.

Regionale Vielfalt

Trotz des großen Angebots an Fisch und Meeresfrüchten dominieren häufig Rind und Huhn die Speisekarten. Der Holzkohlegrill (parrilla) gehört untrennbar zu Familienfesten und Ausflügen; dabei bezeichnet asado sowohl das Fleisch als auch den geselligen Anlass. In großen Städten gibt es meist auch eine vegetarische Option in den Restaurants, auf dem Land und an abgelegenen Orten wird es damit schwieriger. In der Schafzuchtregion Patagonien wird auch gerne mal ein Lamm (cordero) am Spieß gegrillt. Im Süden nimmt der Einfluss der Mapuche zu. Wer auf scharfe Gewürze steht, sollte merkén probieren, ein rotes Pulver aus geräuchertem Chili, Koriandersamen und Salz. Meer und Land vereinen sich im curanto, einem traditionellen Gericht aus Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Kartoffeln, das im Süden Chiles auf der Insel Chiloé von den Einheimischen in einem Erdloch auf heißen Steinen zubereitet wird.

Hausmannskost

Ein klassisch chilenisches Gericht ist charquicán, ein Eintopf, dessen Zutaten je nach Jahreszeit und Region variieren können. Bei einer chilenischen Familie zu Hause gibt es häufig cazuela (Hühnersuppe), porotos granados (Bohneneintopf mit Mais und Kürbis) und im Sommer humitas (gedämpfter Maisbrei in Päckchen aus Maisblättern) oder pastel de choclo (Maisauflauf). Beliebt ist auch das bistec a lo pobre, ein Rinderfilet mit Spiegeleier, Zwiebeln und Pommes Frites oder die chorrillana, ein Berg Pommes Frites mit einem Haufen Fleisch, gebratenen Zwiebeln und Spiegeleiern. Mit etwas Glück gibt es auch die vegetarische Variante mit Gemüse.

La once

Die Chilenen lieben ihre once, eine Art Tee- oder Kaffeepause am Nachmittag oder am frühen Abend (zwischen 18 und 20 Uhr), die auch mal das Abendessen ersetzen kann. Dazu gibt es Brot mit Butter, Marmelade, Tomate, Avocado, Käse oder Rührei. Auch ein süßes Gebäck kann dabei sein mit manjar, einer klebrig-braunen Paste aus eingekochter Kondensmilch, oder die von den deutschen Einwanderern mitgebrachten kúchenes. Der Kaffee ist zu Hause und in kleinen Lokalen meistens löslicher Nescafé, aber in Cafés gibt‘s auch Espresso, Cappuccino & Co.

Streetfood

In den Städten findet man Straßenstände mit Essen, das du meist ohne Sorge essen kannst. Der completo ist eine Art chilenischer Hotdog, der mit Tomate, Avocado und Mayonnaise gegessen wird (italiano) oder mit Sauerkraut (alemán), als ass (mit Rindfleisch statt Wurst) oder als papapleto (vegetarisch mit Pommes statt Fleisch). Die empanada ist eine Teigtasche, traditionell gefüllt mit pino (Hackfleisch) oder Käse. Überall zu finden sind sopaipillas, frittierte Kürbisbrötchen mit pebre (einem Dip aus Tomaten, Zwiebeln, Chili). Man kann auch ein halbes Hühnchen mit Pommes (pollada) essen. Beim Streetfood wird auch der Einfluss der Einwanderer deutlich, vor allem in Santiago, wo du auch Snacks aus den Nachbarländern findest.

Wein und Weinbrand

Wein schmeckt hier nicht nur gut, sondern ist auch preiswert. Das Land ist einer der größten Weinexporteure der Welt. Den größten Anteil haben Cabernet Sauvignon und Merlot (beide rot), bei den Weißweinen Chardonnay und Sauvignon Blanc. Wer sich gerne durchprobieren möchte, sollte ein Weingut besuchen. Statt eine überteuerte Tour zu buchen, am besten einfach hinfahren! Ebenfalls aus Trauben hergestellt wird der Pisco, mit dem der beliebte Cocktail Pisco Sour zubereitet wird. Der Pisco wird im Norden hergestellt, dort kann man auch eine Pisquera besuchen, um ihn zu verkosten und sich den Herstellungsprozess anzuschauen.

Spezialitäten

Vorspeisen

Machas a la parmesana

mit Käse überbackene Miesmuscheln

Palta reina

mit Hühnchensalat gefüllte Avocado

Ceviche

roher Fisch, mariniert in einem Sud mit Limettensaft

Camarones al pil pil

in Öl, Knoblauch und Chili gebratene Shrimps

Snacks

Humita

gedämpfter Maisbrei in Maisblättern

Empanada de pino

Teigtasche gefüllt mit Zwiebeln, Fleisch und Ei

Sopaipilla con pebre 

frittierte Kürbisbrötchen mit Tomaten-Zwiebel-Dip

Hauptgerichte

Protos granados

Bohneneintopf mit Mais, Kürbis, Zwiebeln und Knoblauch

Caldillo de congrio

Meeresaalsuppe mit Muscheln

Reineta con salsa margarita

Fisch mit cremiger Muschelsoße

Pastel de choclo

Maisauflauf mit Fleisch, Ei und Oliven

Parrillada

Fleisch vom Grill

Plateada

butterweich gekochtes Rindfleisch

Lomo a lo pobre

„Armeleutesteak“ mit Pommes frites, Schmorzwiebeln und Spiegelei

Quinoa

Andenhirse (Beilage)

Getränke

Mote con huesillo

Sommergetränk mit getrocknetem Pfirsich und eingelegtem Weizen

Pisco sour

Cocktail aus dem Traubenschnaps Pisco, Zitronensaft und geschlagenem Eiweiß

Borgoña

kalter Rotwein mit Erdbeeren