The Art Institute of Chicago

Zwei Bronzelöwen des amerikanischen Bildhauers Edward L. Kemeys bewachen den Haupteingang des renommierten Art Institute, das anlässlich der Weltausstellung 1893 errichtet wurde und in den folgenden Jahrzehnten ständig erweitert und immer wieder renoviert wurde, zuletzt 1987. Führende Geschäftsleute hatten sich entschlossen, der Welt die kulturellen Schätze der Stadt zu zeigen. Eigentlich waren die Chicagoer Architekten Daniel Burnham und John Wellborn Root mit dem Bau beauftragt, aber Root starb überraschend, und Burnham war mit der Gestaltung der Weltausstellung ausgelastet. Deshalb beauftragte man eine Bostoner Firma, das Gebäude im klassizistischen Stil zu errichten. Eine Freitreppe führt zu den Ausstellungsräumen. Im zweiten Stock ist die europäische Kunst nach Epochen geordnet, vom Mittelalter bis zu den späten Impressionisten. Gemälde und Skulpturen bekannter Künstler sind in großzügigen Räumen untergebracht und erstrahlen im Tageslicht in ihrer ganzen Pracht. Holländische Meister wie Rembrandt, der Spanier El Greco, besonders aber große Impressionisten wie Claude Monet, Auguste Renoir, Edouard Manet und Edgar Degas sind mit bekannten Werken vertreten. Das Museum rühmt sich der weltgrößten Sammlung von Monet-Gemälden. Zu den anderen Schätzen des Art Institute gehören Marc Chagalls bunte Glasfenster und Georgia O'Keefe's "Sky Above the Clouds", das größte Gemälde (244 x 732 cm) des Museums. Die moderne Kunst ist mit Namen wie Pablo Picasso, Grant Wood und Edward Hopper vertreten. Weniger überlaufen sind die Ausstellungen asiatischer und afrikanischer Kunst und die Fotografien im Erdgeschoss. Dort befindet sich auch ein Education Center für kleine Besucher.
Gastronomie
Diverse
Lage
Altstadt

Anreise