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Wilde Natur, einsame Tundra und windumtoste Inseln - jede Reise muss sorgfältigst geplant sein

Sehenswürdigkeiten

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Hotels & Übernachtung

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Die Pike Suite befindet sich in Nome. In diesem Apartment haben Sie Zugang zu einer voll ausgestatteten Küche. Das Apartment ist mit einem TV ausgestattet.

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Reiseatlas USA, Alaska, Südliches Kanada 1:4 000 000
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12,99 €

Auftakt

Die Alaskaner sagen zum riesigen, weitgehend menschenleeren Hinterland ihres Staates einfach bush und meinen damit all jene Orte, Inseln und Regionen, die nicht auf Straßen zu erreichen sind. Und das ist der allergrößte Teil ihres Landes.

Von der weit in den Nordpazifik hinausragenden Inselkette der Aleuten über die immensen Marsch- und Seenlandschaften des Yukon-Deltas, die steinigen Küsten an der Bering-Straße und die Gipfel der Brooks Range reicht dieses gewaltige Busch-Alaska weit hinauf in die kargen arktischen Tundraebenen am Polarmeer.

Überall wilde Naturlandschaften, in denen der Mensch noch kaum in die Balance der Ökosysteme eingegriffen hat und die heute glücklicherweise unter Schutz stehen: Karibuherden von mehreren Hunderttausend Tieren durchstreifen die Täler des Kobuk Valley National Park wie seit Jahrtausenden. Millionen von Wasservögeln kommen jeden Sommer ins Yukon Delta National Wildlife Refuge, um dort zu brüten. An den Lachsflüssen im Katmai National Park und auf Kodiak Island drängeln sich die riesigen Braunbären Alaskas und beachten die staunenden Menschlinge kaum, die sie in ihrem Reich besuchen.

Mit seinen wilden Flüssen, Bergen und Küsten ist Busch-Alaska ein letztes Paradies dieser Erde, ein Paradies für Naturliebhaber, Vogelfreunde und Wildnisfreaks. Doch einfach so zum Sightseeing zu reisen ist schwierig - und teuer. In manche Gebiete kann und sollte man nur auf geführten Touren vordringen - nicht zuletzt, um die ursprüngliche Natur auch so zu belassen. Andere Regionen kann man - nach sorgfältiger Planung, mit guter Ausrüstung und in bester Kondition - auch auf eigene Faust erforschen. Die vielfach angebotenen (teuren) Kurztrips sind mit Vorsicht zu genießen: Ein dreitägiger Besuch auf den Pribilofs oder bei den Bären von Katmai und Kodiak ist durchaus ein spektakuläres Erlebnis. Eine Eintagestour etwa nach Barrow am Polarmeer verkommt dagegen zu Voyeurismus und touristischer Massenware. Nur wenn man mehrere Tage bleiben würde, könnte man in diesen tristen Eskimodörfern am Rand der Welt einen Hauch von Verständnis entwickeln für die Menschen und ihre Probleme. Der Verfall ihrer traditionellen Kultur und der Sinnverlust in ihrem Leben haben die Ureinwohner dieses herrlichen Landes schwer getroffen.

Fakten

Reisepass / Visum notwendig
Ortszeit 07:28 Uhr

Anreise

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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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