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Wissenswertes über Budapest

Unterwegs in Budapest

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Nahverkehr funktioniert sehr gut in Budapest und ist relativ preiswert. Vier Metrolinien verbinden im schnellen Takt viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Die Straßenbahnlinie 2 ist quasi eine Sightseeing-Tour nahe dem Pester Donauufer. Buslinie 16 schafft die Verbindung zwischen dem Pester Zentrum und dem Budaer Burgberg. Bis spät abends verkehren die Linien so häufig, dass ein Fahrplan eher überflüssig ist. Bequem und empfehlenswert sind Tageskarten für rund 5,50 Euro oder Mehrtageskarten, die jeweils zu beliebig vielen Fahrten in Stadtgebiet berechtigen. Übrigens fahren Senioren ab 65 Jahre aus EU-Ländern sogar völlig kostenlos. Als Nachweis genügt der Personalausweis.

Budapest Card

Wer viele Besichtigungen plant, für den kann sich der Kauf einer Budapest Card lohnen. 24 Stunden kosten 5500 Ft (19 Euro), 48 Stunden dann 8.500 Ft (29 Euro) und 72 Stunden gibt es für 10.900 Forint (37 Euro). Die Bequemlichkeit hat also auch ihren Preis. Mit der Karte hat man freie Fahrt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele Museen bieten kostenlosen Eintritt oder gewähren Rabatte. Ebenso kann das Lukacs-Bad einmal kostenlos besucht werden. Andere Thermalbäder und auch einige Restaurants gewähren Ermäßigungen. Ob sich das tatsächlich lohnt und welche Variante passend ist, sollte man sich vorher bei der Reiseplanung überlegen. Weitere Infos unter: www.budapest-card.com.

Autofahren und Parken

Typisch für eine Großstadt ist der Verkehr in Budapest sehr dicht und staugefährdet. Zur Orientierung ist es hilfreich, Namen und Lage der Brücken zu kennen. Die Brücken sind ausgeschildert und die einzigen Verbindungen zwischen den großen Stadtteilen. Parkplätze in der Innenstadt sind nur schwierig zu bekommen und Falschparken bzw. abgelaufene Parkscheine werden rigoros mit einer Kralle am Rad geahndet. Das Auto bleibt also besser in der Hotelgarage oder einem Parkhaus stehen. Im Stadtzentrum sind öffentliche Verkehrsmittel praktischer.

Taxi

Offizielle Taxis in Budapest sind gelb und haben den Tarif bereits außen an der Seite stehen – es sollten etwa 300 Forint (rund 1 Euro) pro Kilometer sein. Man sollte aber bereits zu Beginn der Fahrt nach dem Preis fragen und eine Quittung verlangen. Die meisten arbeiten inzwischen korrekt, doch manche Taxifahrer versuchen, etwas reichlicher zu kassieren. Taxis ohne Firmenangabe außen meidet man besser.

Transport in Budapest

Was noch interessant ist

Wo ist das Grand Budapest Hotel?

Vier Oscars gab es 2015 für das „Grand Budapest Hotel“. Doch leider, solch ein Hotel gibt es gar nicht, nicht einmal in Budapest. Aber die Handlung könnte nirgend besser spielen als hier. Prächtiges Ambiente, Grandhotels alten Stils und Leute mit Charme und Verschmitztheit gibt es noch heute. Gedreht wurde allerdings in den Studios in Potsdam Babelsberg, der Altstadt vom sächsischen Görlitz und im legendären Grandhotel Pupp in Karlovy Vary. Eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zur Filmkulisse findet man aber doch noch in Budapest beim Corinthia Grandhotel Royal.

Wie ist George Ezras Budapest entstanden?

Im Jahr 2014 war Budapest dank des jungen britischen Sängers George Ezra in aller Ohren. Dabei ist der Song aus einer Sehnsucht entstanden, obwohl er Budapest noch gar nicht kannte, weil er auf seiner Interrail-Tour durch Europa den Zug verpasst hatte. Budapest ist ein Liebeslied. George Ezra wollte Dinge nennen, die er nicht haben kann und für jemanden aufgeben würde. Das begann mit jenem Haus in Budapest. Inzwischen kennt er auch Budapest, gastierte noch 2014 im Akvarium Klub und war 2017 einer der Stars auf dem Sziget-Fest.

Spuren von Ferenc Puskás

Jedem Fußballinteressierten in Deutschland ist das „Wunder von Bern“ ein Begriff. Damals 1954 gewann Deutschland völlig überraschend das WM-Finale gegen Ungarn. Der Kapitän jener „Goldenen Elf“ aus Ungarn war Ferenc Puskás – einer der erfolgreichsten Fußballer des letzten Jahrhunderts. Er stammte aus dem südlichen Vorort Kispest, war mit Honvéd Budapest sechsmal ungarischer Meister, schoss zwei Tore beim legendären 6:3 der Ungarn im Londoner Wembley-Stadion, holte später mit Real Madrid dreimal den Europapokal der Landesmeister und war danach auch als Trainer erfolgreich. Wer vom Budaer Burgberg rückseitig hinabsteigt, findet im Horváth Étterem noch heute den Stammtisch von Puskás.

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