© Volha Stasevich, shutterstock

Seite teilen

Stadttour kulinarische Brückentour in Budapest

Diese Tour kombiniert Spaziergänge und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, um die Brücken und einige Sehenswürdigkeiten von Budapest entlang der Donau zu erkunden. Startpunkt ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt Deák Ferenc tér auf der Pester Stadtseite, der von allen Quartieren zu Fuß oder per Nahverkehr gut zu erreichen ist. Nach dem Erwerb eines Tagestickets für Metro & Co., das am Automaten für rund 5,50 Euro erhältlich ist, geht es los.

Die Fahrt beginnt mit der Metro M3 in Richtung Kőbánya-Kispest 6 Haltestellen bis Népliget. Dann geht es weiter mit einer der Straßenbahnen 1, 17, 41 oder 56 westwärts 4 Haltestellen bis zur Közvágóhíd. Nebeneinander verlaufen hier die südliche Eisenbahnbrücke und die modernere rot aufragende Straßenbrücke Rákóczi híd (auch Közvágóhíd genannt). Hier finden sich Beispiele recht gelungener moderner Architektur wie der Palast der Künste (MüPa) und das Nationaltheater sowie einige Bürogebäude. Schräg vorbei an der MüPa hin zur großen Straße gelangt man dann mit der Tram 2 stadteinwärts nach nur einer Haltestelle zur Station Haller utca.

Nun sind es nur noch gut 100 Meter weiter in Fahrtrichtung bis zum Unicum-Museum auf der rechten Seite. Der Eingang liegt um die Ecke in einer Querstraße. Hier lässt sich einiges zur Geschichte und Herstellung des berühmten Kräuterschnapses Unicum erfahren. Eine Verkostung ist bei der Führung inklusive. Es empfiehlt sich also, gut gefrühstückt zu haben.

Beschwingt geht die Fahrt weiter mit der Tram 2 von der Station Haller utca bis zur Freiheitsbrücke an der Station Fővám tér. Wenige Schritte entfernt von dieser eindrucksvollen Stahlkonstruktion liegt die Große Markthalle Budapest. Hier kann man die üppigen Auslagen von Paprika, Obst, Gemüse, Salami und Geflügel bestaunen und sicher das eine oder andere Souvenir entdecken. Kulinarische Vielfalt bietet die obere Etage auf der Empore. Ein typischer Langos mit Knoblauch und ohne touristische Zugaben bietet sich etwa als mittägliche Stärkung an. Probierenswert dazu ist beispielsweise Fröccs – die ungarische Weinschorle.

Mit der Tram 2 geht es weiter an der Donau entlang vorbei an der Elisabethbrücke mit toller Aussicht nach Buda bis kurz vor die Kettenbrücke bis zur Station Eötvös tér. Ein kleiner Tunnel für Fußgänger führt hindurch zum Freisitz Pontoon, einer Art Strandbar, wo sich eine Rast anbietet, beispielsweise mit erfrischenden Cocktails oder hausgemachter Limonade.

Zu Fuß geht es weiter an der Donaupromenade entlang nordwärts. Nach wenigen Minuten heißt es schon in Sichtweite des Parlamentsgebäudes innehalten am Mahnmal Schuhe an der Donau.

Überwältigend ist bereits der erste Eindruck vom riesigen Parlament. Die beste Sicht darauf gibt es aber von gegenüber.

Ein Stück vom Donauufer entfernt am südlichen Ende des riesigen Kossuth Lajos tér befindet sich die gleichnamige Metrostation. In Richtung Széll Kálmán tér geht die Fahrt mit der Metro M2 unter der Donau hindurch bis zur nächsten Station Batthyany tér. Mit dem Licht der Nachmittagssonne erstrahlt das Parlament in seiner ganzen Pracht und Größe.

Weiter führt der Spaziergang auf der Budaer Seite bis zur Margaretenbrücke. Diese gelbliche Brücke mit dem Knick markiert zugleich den Beginn der Margareteninsel und ermöglicht den Zugang. Mindestens den Blick von der Brückenmitte zur Stadt hin sollte man sich nicht entgehen lassen.

Je nach Zeit, Wetter und Lauffreudigkeit kann man nun weiter die Margareteninsel erkunden und bis zu ihrem nördlichen Ende an der Arpád híd laufen oder wieder zur Stadtseite Buda zurückkehren und mit der Limie M5 drei Stationen bis zum Szentlélek tér an der Arpád híd fahren. Beim Spaziergang führt der Weg zu Fuß am Ende der Margareteninsel auf der stark befahrenen Arpád híd dann wieder nach Buda zum Szentlélek tér.

Falls noch Zeit ist, kann man nahe bei der Station noch bis 18 Uhr das Vasarely-Museum besuchen. Für den kulinarischen Ausklang des Tages hält man sich halblinks an einer kleinen Kirche vorbei zu den alten Häusern von Óbuda. In der Mókus utca 22 erwartet ein traditionelles ungarisches Gasthaus die Besucher im gemütlichen Garten des Innenhofes sowie in mehreren historischen Räumen – das Kehli vendeglö. Zu moderaten Preises gibt es eine umfangreiche Auswahl typisch ungarischer Gerichte, die hier liebevoll zubereitet werden.


Die Linie H5 fährt bis spät in die Nacht wieder zurück zum Stadtzentrum.

Zur Stadttour durch das mondäne Budapest

-- °C--:--Mehr +
Quick Facts Reiseführer Budapest
Ortszeit:--:-- Uhr
Zeitverschiebung:-
Wetter:-- °C
Weniger -
Nach oben