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Stadttour durch das mondäne Budapest

Diese Tour führt zu Fuß an prächtigen Gebäuden und berühmten Sehenswürdigkeiten Budapests entlang. Startpunkt ist der Vörösmarty tér nahe dem zentralen Umsteigeort Deák Ferenc tér auf der Pester Stadtseite.

Dieser prächtige Platz ist zugleich der Beginn der Einkaufsstraße Vaci utca und wird an der Stirnseite vom berühmten Gerbeaud Kávéház dominiert. Früh sind noch weniger Touristen unterwegs. Bereits ab 9 Uhr kann man in Ruhe Kaffee und ein Stück Torte im prächtigen Ambiente genießen kann.

Weiter geht es rechts vorbei am Gerbeaud durch den Erzsébet-Park mit dem Riesenrad „Budapest Eye“ zur größten Kirche der Stadt – der im Stil der Neorenaissance erbauten St. Stephans-Basilika. Nach der Besichtigung lohnt auch ein Aufstieg zur Kuppel, von wo aus man bereits die weiteren Stationen des Spaziergangs ausfindig machen kann.


Geradewegs durch die Zrínyi ut in Richtung Donau führt der Weg vorbei an der beliebten Bronzestatue des dicken ungarischen Polizisten. Wer seinen glänzenden Bauch reibt, soll Glück haben, also Zeit für ein paar Selfies. Die Straßen säumen zahlreiche Bistros, Restaurants, Bars und Cafés für einen Mittagstisch, Kaffee oder ein Glas Wein.

Am Ende der Zrínyi ut gelangt man auf den Széchenyi tér, wo die herrlich anmutende Kulisse an der Kettenbrücke zum Genießen und Verweilen einlädt. Auch lohnt ein kurzer Blick in das nobelste Hotel Gresham Palace, einem Meisterwerk des Sezessionsstils. Überquert man die Kettenbrücke, erreicht man den Stadtteil Buda am Fuße des Burgbergs. Einige Schritte nach links kann man bei Bortársaság ungarische Weine erwerben.

Der Weg nach oben ist variantenreich. Wem der Aufstieg zu mühsam erscheint, der kann von hier aus direkt mit der historischen Standseilbahn in wenigen Minuten zum Burgpalast gelangen. Am Straßenkreisel vor der Kettenbrücke hält auch der Bus der Linie 16 und fährt ebenfalls auf den Burgberg.

Spannender ist allerdings der Aufstieg zu Fuß. Dazu hält man sich nach dem Kreisel und direkt vor dem Tunnel halb rechts und nimmt den Fußweg über die Treppen der Király lepcsö. Danach hält man sich weiterhin rechts und gelangt zur Fischerbastei. Hier oben sind immer unzählige Touristen anzutreffen, die den Ausblick über das Donaupanorama genießen. Die Matthiaskirche mit ihren bunten Dachziegeln ist die historisch bedeutendste Kirche Budapests, wo auch Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth (Sisi) zu König und Königin von Ungarn gekrönt wurden. Verpasse nicht die Besichtigung der ungewöhnlich farbigen und prächtigen Innenausgestaltung – die Matthiaskirche schließt bereits um 17 Uhr.

Die mittelalterlichen Gassen mit den zumeist unter Denkmalschutz stehenden Häusern laden zum Schlendern ein. Marktstände und Souvenirgeschäfte bieten dabei von Kunst bis Kitsch alles. Auch das weltberühmte Herender Porzellan ist hier erhältlich. Wie wäre es mit einer Pause im ältesten Kaffeehaus der Stadt, dem Ruszwurm? Am anderen Ende des Burgbergs thront der gewaltige Burgpalast mit seinen Innenhöfen und Brunnen, wo alljährlich im September das große Weinfest stattfindet. Auf dem Vorplatz nicht zu übersehen ist die Statue des ungarischen Sagenvogels Turul.

Wenn die Zeit noch reicht, lohnt ein Museumsbesuch beispielsweise in der ungarischen Nationalgalerie.

Abends wird es romantisch rund um Matthiaskirche und Fischerbastei mit dem Blick auf das beleuchtete Stadtpanorama und das Parlament. Viele gute Restaurants laden ein, um den Tag ausklingen zu lassen. Spitzenküche gibt es zum Beispiel im gotischen Gewölbe des Alabárdos. Das Restaurant in der Fischerbastei ist allerdings eher touristisch und daher etwas überteuert.

Zur Stadttour kulinarische Brücken in Budapest

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