Holokauszt Emlékközpont

Sehenswert ist schon die Architektur des Gebäudekomplexes, der aus der historischen Páva-Synagoge und einem von Glas dominierten neuen Flügel besteht. Drinnen wird ein dunkles Kapitel Geschichte behandelt: der Holocaust in Ungarn. Im Frühjahr 1944, unter der Regierung des Reichsverwesers Miklós Horthy, wurden 440.000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die Deutschen und die Pfeilkreuzler (die ungarischen Nazis), die im Herbst 1944 an die Macht kamen, haben den Tod weiterer Zehntausender Menschen zu verantworten. Die Zahl der ermordeten ungarischen Juden und Roma wird auf über 600.000 geschätzt. Dunkelheit, das Licht in den Vitrinen, beklemmende Geräusche wie Schritte von KZ-Wächtern: Die Ausstellung ist ein Weg von der Finsternis zum lichten Kuppelraum der Synagoge und hinaus in den Tag. Sie erinnert an den Satz "Wehret den Anfängen".
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