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Transport in der Bretagne: Unterwegs mit Mietwagen & Bahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Unterwegs mit dem Zug

Zwei Hauptstrecken bestimmen den Bahnverkehr in der Bretagne. Die Nordroute verläuft von Brest über Saint-Brieuc und Morlaix nach Rennes, die Südroute führt von Quimper über Lorient und Vannes. Von ihrem Kreuzungspunkt in Rennes gibt es eine Verbindung nach Saint-Malo. Die Strecken sind auch für Hochgeschwindigkeitszüge ausgebaut, sodass ein schnelles Vorankommen mit der bretonischen Eisenbahn möglich wird.

Per Bus durch die Bretagne

Zwischen den beiden Routen ersetzen Busverbindungen das fehlende Eisenbahnnetz. Da die meisten Buslinien an den Bedarf von Schülern und Tagespendlern angepasst sind, weisen die Fahrpläne an Feiertagen und Wochenenden große Lücken auf. Nur in Urlaubsregionen, wie an den Küsten oder bei bedeutenden Sehenswürdigkeiten, sind die Busunternehmen auch auf die Beförderung von Urlaubern eingestellt.

In den bretonischen Städten kommt man gut mit den örtlichen Verkehrsmitteln voran. Das Liniennetz der Autobusse ist gut ausgebaut und die Fahrpläne sind dicht. Brest verfügt über ein eigenes Straßenbahnsystem. In Rennes gibt es sogar eine automatische Metro.

Mit der Fähre die Inseln besuchen

Ein beliebtes Beförderungsmittel für Ausflügler sind Fähren und Schiffe. Zu den Inseln vor der bretonischen Küste gibt es vor allem im Sommer mehrere Schiffsverbindungen pro Tag. Zudem kannst du auf dem Seeweg beispielsweise von Saint-Malo nach Dinard fahren, oder in die Bucht von Mont Saint-Michel. Da Schiffsausflüge bei den Bretonen und ihren Gästen besonders beliebt sind, empfiehlt es sich, in der Sommersaison auf dem gewählten Schiff Plätze vorab zu reservieren.

 

Mietwagen

Wer nicht mit dem eigenen Wagen in die Bretagne reist, und dennoch während des Urlaubs Ausflüge mit dem Auto unternehmen möchte, kann tageweise oder für die Dauer des gesamten Aufenthalts einen Leihwagen mieten. Zweigstellen der bekannten internationalen Autovermieter sowie kleine regionale Fahrzeuganbieter findet man an den Flughäfen und in allen großen Städten der Bretagne.

Für die Anmietung eines Leihfahrzeuges musst du mindestens 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein besitzen. Die Preise variieren nach Fahrzeugkategorie, bei längerer Mietdauer erhält man mitunter Rabatte. Bezahlt man mit Kreditkarte, entfällt die Hinterlegung einer Kaution. Da die Preise bei einer Buchung vor Ort oft höher sind und manche Fahrzeugkategorien im gewählten Zeitraum ausgebucht sein können, ist es sinnvoll, das gewünschte Fahrzeug schon vor Reiseantritt zu reservieren.

Tankstellen findest du in der Bretagne in jeder größeren Ortschaft, doch sind viele ab 20:00 Uhr und sonntags nicht besetzt. Dann kannst du nur an einem Automaten bezahlen, der ausschließlich Kreditkarten akzeptiert. Die günstigsten Tankstellen findest du übrigens bei großen Einkaufszentren.

Maut

Während für die Benutzung der meisten Autobahnen und vieler Schnellstraßen in Frankreich Mautgebühren anfallen, ist das Fahren auf den bretonischen Straßen kostenfrei. Reist du mit dem PKW in die Bretagne, ist die Maut während der Anfahrt ein wesentlicher Kostenfaktor. Sie ist neben der gefahrenen Strecke auch abhängig von der Fahrzeugkategorie. So ist das Fahren mit Anhängern oder höheren Wohnmobilen in Frankreich teurer als mit einem PKW.

Die Bretagne auf einer Rundreise erkunden

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