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In die Bretagne reisen mit dem Auto

Alle Wege führen über Paris

Wer mit dem Auto aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz in die Bretagne reisen möchte, wählt zunächst einmal eine geeignete Route nach Paris. Je nach Startpunkt der Reise ist der Weg bis dahin zwischen 400 km und 1.400 km lang und dauert mindestens 4 h bis etwa 14 h. Von Paris sind es über die A11 weitere 360 km nach Rennes, was einer reinen Fahrzeit von etwa 3 h 50 min entspricht.

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Aus Deutschland

Für die Anfahrt aus Deutschland bieten sich zwei Möglichkeiten an, je nachdem, wo die Reise startet. Auf der südlichen Route fährt man über Saarbrücken oder Straßburg direkt nach Frankreich, nimmt dort die A4 und passiert auf dem weiteren Weg Metz und Reims. Auf dieser Strecke ist man von Saarbrücken bis Paris knapp 400 km bzw. 3 h 45 min unterwegs.

Die nördliche Route führt über Belgien. Dort fährt man durch Lüttich und Charleroi, nimmt in Frankreich die A2 und später die A1 bis nach Paris. So legt man beispielsweise ab Köln 500 km bis in die französische Hauptstadt zurück und verbringt ca. 5 h im Auto.

Aus der Schweiz

Bei der Anreise aus der Schweiz passiert man die Grenze bei Basel und fährt über die A5 durch Troyes nach Paris. Alternativ kann man auch die A6 via Auxerres nehmen. Damit ist die Strecke von Zürich nach Paris 595 km bzw. 645 km lang, die Fahrt dauert in beiden Fällen rund 6 h 30 min.

Aus Österreich

Wer aus Österreich nach Paris reist, wählt am besten die Strecke über Süddeutschland. Von Salzburg legt man damit 990 km zurück und ist 9 h 20 min im Auto. Die Strecke führt über München und Stuttgart, bei Straßburg passiert man die französische Grenze . Wer seine Reise in Wien startet, muss sich auf eine 11-stündige Autofahrt einstellen. Während der rund 1.280 km langen Reise fährt man über Linz, Passau und Nürnberg, bevor man bei Saarbrücken die Grenze zu Frankreich erreicht.

Frankreich: Besonderheiten im Straßenverkehr

Bei jeder Routenvariante ist an den jeweiligen Grenzen in beiden Richtungen mit Wartezeiten aufgrund von Sicherheitskontrollen zu rechnen. Darüber hinaus stellen die Straßengebühren in Frankreich einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Im Falle einer Verkehrskontrolle ist es sinnvoll, die Grüne Versicherungskarte dabei haben. Du erhältst diese bei deiner Versicherung.

Während der Autofahrt in Frankreich ist zudem zu beachten, dass das Telefonieren am Steuer nur mit einer Freisprecheinrichtung erlaubt ist. Das Tragen von Kopfhörern und Head-Sets während der Fahrt ist streng verboten. Etwaige Geschwindigkeitsübertretungen werden mit hohen Bußgeldern belegt.

Parken in Frankreich

Auch beim Abstellen deines Wagens solltest du in Frankreich einige Besonderheiten beachten. So kann das Parken an bestimmten Orten auf gerade oder ungerade Tage beschränkt sein, dies ist gesondert beschildert. Eine gelbe Linie am Randstein bezeichnet ein Halte- bzw. Parkverbot. Mit blauer Farbe sind Kurzparkzonen umrahmt. Dort darfst du nicht länger als 1 h parken und musst eine Parkscheibe anbringen. Auf kostenpflichtigen Parkplätzen sind Parkscheinautomaten vorhanden.

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