Brasilien Essen & Trinken

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Rios Belle Époque wird lebendig in diesem prachtvollen Kaffeehaus von 1894 mit seinen gewaltigen Spiegeln, den Jugendstillampen und den Kaffeehaustischen.
Das familiäre Fischrestaurant an einer Straßenecke mit Tischen auf dem Bürgersteig gilt als eine der besten Adressen für Amazonasfische in Manaus.
In dieses gute japanische Restaurant in Copacabana kommen auch Japaner. Ohne Schnörkel bei Deko und Essen, dafür mit fairen Preisen.
Hier gibt es den Klassiker "Filé Osvaldo Aranha": Rinderfilet mit geröstetem Knoblauch und Kartoffelchips.
Dies ist eines der schönsten Restaurants der Stadt: Die Gäste sitzen unter einem Glasdach im Schatten eines Feigenbaumes und genießen mediterrane Küche und guten Wein.
Ab dem späten Nachmittag bilden sich Schlangen von hungrigen Menschen, die geduldig darauf warten, dass dieser Stand öffnet. Verkauft wird hier "tacacá", eine Suppe aus dem gelblichen Tucupisaft…
In diesem authentischen japanischen Restaurant trifft man besonders sonntagabends fast nur Japaner - die Frauen mit Kindern am Tisch, die Herren an der Theke, wo der Fisch zubereitet wird.
Hier gibt es regionale brasilianische Küche, fein präsentiert in schöner Einrichtung.
In diesem einfachen, offenen Fischrestaurant stehen Amazonasfische - gegrillt, gebraten oder als Eintopf - auf der Speisekarte.
Das charmante Restaurant serviert köstlichen Fisch und Meeresfrüchte.
Das Restaurant bietet verfeinerte Regionalküche, z.B. mit Krabben in Mangosauce gefüllten Kürbis. Von der Veranda hat man einen Blick bis Recife.
Hier kann man Austern direkt dort essen, wo sie herkommen. Bei gutem Wetter stehen die Tische auf einem Steg im Meer.
Die Sandwiches - Rinder- oder Schweinefilet mit Ananas auf Brötchen - gehören zu den besten der Stadt.
Die verschiedenen Eissorten aus Tropenfrüchten, deren Namen selbst im Rest Brasiliens kaum jemand kennt, kann man hier, in einer der besten Eisdielen der Stadt probieren.
Hier sollte man das "pastel do camarão" (mit Krabben gefüllte Teigtaschen) probieren. Dazu trinkt man einen Zuckerrohrschnaps. Am frühen Abend, wenn die Angestellten nach der Arbeit kommen, wird es…
In diesem Restaurant in einem ehemaligen Lagerhaus gibt es frische Austern.
Wegen der duftenden Krabben-"moqueca" (brasilianischer Eintopf) kommen die Leute aus ganz Salvador in dieses einfache Restaurant im belebten Stadtteil Brotas.
In diesem Restaurant sollte man einen Meeresfrüchteeintopf nach Art des Hauses probieren, und sich zum Abschluss mit einem Fruchtbankett überraschen lassen.

Essen & Trinken

Feijoada & Caipirinha

In den Eintopf aus schwarzen oder braunen Bohnen gehören traditionell die Fleischteile, die im Herrenhaus den Sklaven überlassen wurden: Schweineohren und -schwänze, Pfoten und Bauchspeck. Dazu gibt‘s Reis und farinha, geröstetes Maniokmehl. Für die Vitamine sorgen fein geschnittene Kohlblätter, die mit Knoblauch gegart werden, und Orangenscheiben. Den Pfiff gibt die scharfe Pfeffersauce, molho de pimenta, aus frischen Chilis und Limonensaft. Am besten passt dazu cachaça, Zuckerrohrschnaps, meist als caipirinha mit Limonen, Zucker und Eis oder als batida mit Fruchtsaft. In den letzten Jahren ergeht es dem Cachaça wie dem Grappa: Immer häufiger wird er fein gebrannt, in Holzfässern gereift und pur getrunken.

Am Spieß gegrillt

Aus den Pampas an der Grenze zu Uruguay und Argentinien kommt die Tradition der Gaúchos, der Viehtreiber, Fleisch über offenem Feuer zu garen. Heute gibt‘s in jeder Stadt zwischen Amazonas und Rio de la Plata eine churrascaria. Beim rodízio kann man für einen Einheitspreis so viel essen, wie man möchte. Zur Verdauung noch eine Tradition aus dem Süden: chimarrão, der belebende, frisch aufgegossene bittere Matetee, wird mit Trinkrohr aus einer Kalabasse getrunken.

Mediterran, japanisch, fast

Die portugiesischen Wurzeln zeigen sich in der deftigen cozinha mineira, der Küche aus Minas Gerais: Spanferkel, Kartoffel-Kohl-Suppe, gerösteter Schweinebauch (torresmo) und süße Kompotte, Karamellspezialitäten und Gebäckvarianten. Die Pizza am Sonntag, Tapas zum Bier und Eisbein mit Sauerkraut: In der Metropole São Paulo kommen zum europäischen Erbe die Einflüsse der japanischen Einwanderer: roher Fisch, dampfende Eintöpfe, Gegrilltes und Sushi – nirgendwo sonst gibt‘s außerhalb Japans so viele japanische Restaurants wie hier. Fast Food war schon immer beliebt, aber jetzt auch mit Niveau! Trend in Großstädten sind Hambúrguerias Artesanães, wo das Fleisch über Kohle gegrillt, das Brot selbst gebacken und die Sauce frisch angerührt wird.

Exotische Vielfalt

Palmöl und Kokosmilch, Kochbananen und Chilischoten in allen Farben – in der bahianischen Küche brodeln Zutaten afrikanischer Herkunft. Das schwere, orangefarbene Öl der Dendê- Palme verbreitet seinen typischen Geruch, sobald es erhitzt wird. Baianas heißen die Frauen in ihren prächtigen, weißen Kleidern und mit Turbanen auf dem Kopf, die in den Straßen Salvadors Köstlichkeiten anbieten.

Die meisten Brasilianer können mit den exotischen Namen der Früchte und Fische der Amazonasküche wenig anfangen, aber einige Zutaten sind in ganz Brasilien verbreitet: açaí, ein dickflüssiges Püree aus Açaí-Früchten, einer Palmenart, das in Amazonien zu Fisch, im Rest Brasiliens zu Müsli und Bananen gegessen wird, und guaraná, die brasilianische Brause, die wie flüssiges Weingummi schmeckt. Die indigenen Ureinwohner mahlten die getrockneten guaraná-Samen zu einem Pulver, das belebend wirkt.

Ein Traum sind die Eissorten aus tropischen Früchten: erfrischend saures Biribiri- oder dunkelrotes Pitanga-Eis. Neu sind die hellen, gestylten Eisdielen, die es jetzt in jeder Großstadt gibt.

Morgens & mittags

Die Vielfalt tropischer Früchte lernst du schonn beim Frühstück kennen: Bananen, Mangos, Ananas, Papayas, Melonen liegen aufgeschnitten auf dem Büfett, dazu frisch gepresste Säfte aus Orangen, Maracuja, Cashew-, Stern- und Acerola-Früchten. Außerdem gibt‘s gekochte Maniokwurzeln oder Süßkartoffeln, Kuchen, Kekse und süßen Brei – und natürlich Kaffee. Anders als in Europa gibt es keine Tradition des Cafébesuchs, aber einen cafézinho, einen bereits gesüßten schwarzen Kaffee, bekommt man tagsüber überall angeboten.

Das Mittagessen ist den Brasilianern heilig: Punkt zwölf stehen Reis und Bohnen auf dem Tisch. In den Städten bilden sich Schlangen vor den Restaurants mit Mittagsbüfett. A kilo heißt das, weil man sich am Büfett bedient und dann der Teller gewogen wird. Bei der Bestellung im Restaurant sollte man sich vergewissern, ob es sich um ein prato individual handelt oder nicht, denn oft sind die Portionen für zwei gedacht. Das Abendessen fällt im Alltag leichter aus. Die Restaurants sind häufig durchgehend geöffnet. Das ist praktisch, wenn man nach dem Strand schon nachmittags Hunger hat.

Von Bier, Wein und Schnaps

Die Brasilianer sind Biertrinker: Eiskalt in kleinen Gläsern, am liebsten in einem boteco, einer einfachen Bar. Überall gibt es cervejarias artesanais, mit Craft Beer in aberwitzigen Geschmacksrichtungen. In den Bars ist es üblich, zum Trinken immer eine Kleinigkeit zu essen; die sogenannten petiscos oder tira-gostos gibt es zu jeder Tageszeit und bis spät in die Nacht. Wein aus Brasilien? Unbedingt probieren! Der Weinanbau im Süden hat sich modernisiert und füllt inzwischen auch edle Rot- und Weißweine ab. Der brasilianische Sekt gewinnt jedes Jahr internationale Auszeichnungen, sogar in der Heimat des Champagners. Und dann wäre da noch der Gin ... Das Besondere sind die Tropenhölzer und Kräuter, die dem Wacholderschnaps in Brasilien beigemischt werden.

Spezialitäten

Zum Frühstück

Cuzcuz

Grieß aus Mais- oder Maniokmehl, süß oder salzig

Mingau

heißer, flüssiger Brei aus Mais oder Maniok

Petiscos (Kleinigkeiten)

Bolinho de bacalhau

frittierte Stockfischbällchen

Camarão alho e oleo

mit Knoblauch frittierte Gambas

Pão de queijo

aus Maniokstärke gebackene Käsebrötchen

Quibe

frittierte Fleischbällchen arabischen Ursprungs

Hauptgerichte

Carne do sol com aipim

getrocknetes Rindfleisch mit Maniokwurzeln, gekocht oder frittiert

Galeto com farofa

gegrilltes Hühnchen mit in Butter geröstetem Maniokmehl

Leitão pururuca

gegrilltes Spanferkel

Maniçoba

deftiger Eintopf mit Maniokblättern und Fleisch

Moqueca

Fisch- oder Meeresfrüchteeintopf mit Koriander in Kokosmilch und Palmöl

Pato no tucupi

gebratene Ente im Saft frischer Maniokwurzeln

Picanha

Stück Rindfleisch mit Fettrand (Tafelspitz), meist auf dem Grill zubereitet

Streetfood

Acarajé

Teigbällchen aus zerstoßenen Bohnen, Nüssen und Krabben, die in Dendê-Öl fritiert werden; in Bananenblättern gekocht heißt das ganze abará

Beiju (tapioca)

aus Maniokflocken gemachte Fladen, die süß oder salzig gefüllt werden