Encontro das Aguas

Am Encontro das Aguas trifft der dunkelgefärbte Rio Negro, der zweitgrößte Nebenfluß der Erde, auf den Amazonas, der bis zu diesem Punkt noch Rio Solimões genannt wird. Beide Flüsse fließen zunächst nebeneinander bevor sie sich nach einer Distanz von rund 11 km miteinander vermischen. Bis dahin bilden sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Verfärbung eine deutlich sichtbare Grenze in etwa der Mitte des Stromes. Das Naturphänomen, welches sogar vom Weltraum aus sichtbar ist, resultiert aus den unterschiedlichen Eigenschaften beider Flüsse. Der Rio Solimões, ein sogenannter Weißwasserfluß, enthält viele mineralische Schwebstoffe und erscheint somit lehmfarbend. Da er viel heller ist als der durch Humin- und Fulvosäuren dunkelgefärbte Rio Negro wird er auch nie wärmer als 22 Grad. Am dunkleren Rio Negro wird dagegen wesentlich mehr Sonnenlicht absorbiert. Er erreicht Temperaturen von bis zu 28 Grad. Unterschiedlich sind auch die Fließgeschwindigkeiten. Der Rio Solimoes fließt 7,5 km/h, der Rio Negro schafft in einer Stunde nur eine Strecke von 2,5 Kilometer.
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