Bornholm Essen & Trinken

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Das beste Fischbuffet der Insel: Heringsfilet in Curry-Sahne-Sauce, geräucherte Makrele mit Roter Bete, Lachs mit Radieschen-Zwiebel-Salat und dazu Bornholmer Gold und Krabben.
Für viele Liebhaber der „goldenen Bornholmer“ ist dies die beste Räucherei im Norden Bornholms. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1898 zurück. Hier gibt es das größte Fisch- und Meeresfrü…
Schrill, unverfälscht und einzigartig! Hier stehen Künstler wie die dänische Band Lukas Graham auf der Gartenbühne und verwandeln die Straßen von Allinge in eine Open-Air-Bühne. Täglich wird…
Nicht weit von der Alten Post in Allinge entfernt und ebenfalls eine angenehme Bereicherung der Restaurantszene im Inselnorden: Gutbürgerlich ist das Angebot, familiär und freundlich die Atmosphäre…
Mitten auf dem Marktplatz genießt man leckere Schokoladenkreationen und eine Tasse Kaffee. Den Panoramablick über das Meer gibt es kostenlos dazu. Spezialität des Hauses ist der Bornholmer…
Besucher genießen Kaffee und Kuchen und einen wunderschönen Blick auf das Meer. Neben dem bekannten Märchenfestival lockt das Café mit Lesungen in deutscher Sprache und Konzertabenden.
Das beste Eiscafé der Insel! Es begann 1999 mit einer Cremeschnitte, die zunächst nur unter Insulanern als kulinarisches Highlight galt und später auch unter Touristen den Siegeszug antrat. Danach…
Frischer geht es nicht! Der Fisch kommt direkt vom Kutter in die Pfanne und wird am eigenen Strand mit Liegestühlen und Tischen serviert – eine Tradition vom Svaneker Fischer Benny Elleby. Der…
Kioskatmosphäre wie im Ruhrgebiet! Auf einer Anhöhe südlich vom Hafen steht unscheinbar diese gelbe Holzhütte. In dem Kiosk werden die besten Hamburger der Insel kreiert. Entweder traditionell mit…
Die Alte Räucherei ist ein idealer Ort für Familien. Während die Eltern den Blick aufs Meer genießen und in gemütlicher Atmosphäre geräucherten Hering auf Schwarzbrot genießen, können die…
Der charismatische Deutsche Jan Paul hat die Brauerei über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Hier braut er Biere mit kräftigem Aroma aus Lakritz oder Chili. Die serviert er zu leckeren Fisch…
Die Lage: ein Logenplatz in den Dünen der Vestre Sømarken. Das Restaurant: eine ehemalige Strandimbissbude, lässig aufgefrischt, mit einer Spur Eleganz. Die Besitzer: zwei Bornholmer, Rasmus Kofoed…
Beliebter Pausenplatz am Markt, guter Cappuccino, Bier vom Fass, leckere Sandwiches.
Von außen nur ein einfacher Grillimbiss, aber das Essen ist so lecker wie in einem richtig guten Restaurant. Die Burger genießt man mal amerikanisch mit Bacon und Käse, mal skandinavisch mit Fisch…
Das älteste und beste italienische Restaurant der Insel mit dem Flair einer familiären Osteria. Die herzhaften Nudelgerichte und die Pizzen von Vincenzo Guastafierro schmecken so gut wie in Neapel.…
Rønnes Gourmetlokal im Hotel Fredensborg am Südende der Stadt. Qualität und Preise bewegen sich auf hohem Niveau. Erlesene Fisch- und Schalentiergerichte und seltene Weine prägen die Speisekarte.
Nachhaltige Küche unter der Leitung von Küchenchef Kasper Beyer. Serviert werden klassische Gerichte, die ausschließlich aus lokalen und biologischen Zutaten hergestellt werden. Auch im…
Hier kocht mit Claus Seest Dam einer der besten Köche der Insel. Butterzart der Kalbsbraten, ein Trüffelcarpaccio zum Niederknien, himmlisch das mit Marzipan verfeinerte Walnusseis – und zu alldem…

Essen & Trinken

Ja, die Dänen haben es lange vorwiegend deftig gemocht (und tun das zum Teil noch immer): frittierte Schweinekruste (flæskesvær) und geröstete Wurst mit so viel Zwiebeln, Mayo und Ketchup, dass kein Auge und erst recht kein Hemd trocken bleibt. Aber das hat inzwischen beides Kultstatus, gehört für fast jeden Dänemarkurlauber zum Ritual: Einmal muss es sein ...! Und wer ein gutes Essen mit einem klaren Schnaps abschließen mag, kann dafür zum Bornholmer Aquavit greifen, auf der Insel destilliert.
Aber was hat sich nicht alles getan in den letzten Jahren: Überall haben sich Weinkenner etabliert, bieten gute Tropfen aus aller Welt zu gar nicht mehr so hohen Preisen an, wie immer noch die Sage geht. Und neuerdings gehört der fast europaweite Trend zu regionalen, frischen und saisonalen Produkten auch auf Bornholm zum Alltag in ganz vielen Restaurants, Cafés, auf Biohöfen, in Hofläden und auf Märkten. Sie nennen es mad med identitet; gemeint ist Essen und Trinken mit sauberen Produkten, wie sie schon die Vorväter benutzt haben. Auch „kulinarisches Erbe“ ist so ein Begriff, der den Trend kennzeichnet: Obst und Gemüse kommen frisch vom Feld, es gibt keine langen Transportwege, der ursprüngliche Geschmack bleibt erhalten und wird nicht durch Aroma- und Chemietricks angereichert. Nur der Hering für die berühmten und beliebten bornholmer wird heute größtenteils in der Nord see gefangen.

Sogar zu liebenswerten Übertreibungen hat die Belebung heimischer Ess- und Trinksitten geführt: Jesper und Yvonne Poulsen haben zur Jahrtausendwende bei Pedersker 2000 Weinstöcke in den Sandboden im Inselinnern gesetzt (Lille Gadegård | Søndre Landevej 63 | www.a7.dk). Sie hatten vorher gute Erfahrungen mit Erdbeerwein gemacht und ihre Frucht- und Essigweine sowie die hausgemachten Liköre und Bittergetränke sind auch heute noch empfehlenswert. Über die Qualität ihrer sehr teuren Weine gehen indes die Meinungen weit auseinander. Um die Jahrtausendwende waren Biohöfe und regionale Esskultur noch der Geheimtipp einiger müsliorientierter Außenseiter. Inzwischen listet allein das Faltblatt „Regional Madkultur“, erhältlich im Velkom-Center in Rønne sowie in vielen Restaurants und Informationsstellen, rund 60 Betriebe auf, die sich dem kulinarischen Erbe verpflichtet fühlen, ganz ohne sauertöpfische Ideologie. Organic, green, Bio – das sind heute Begriffe, die man immer häufiger auf den Speisekarten Bornholmer Restaurants und im Selbstverständnis von Köchen und Gastwirten findet.

Nicht nur im ökologischen, auch im kreativen Bereich hat sich das Angebot ungemein erweitert und verbessert. Was etwas unausgegoren mit „jungen wilden“ Köchen wie Lars Aabech begann, wird heute mit Witz und Kompetenz, angereichert durch Ideen aus Kopenhagen und der weiten Welt, in vielen ambitionierten Restaurants praktiziert (längst nicht mehr zelebriert): Das Kadeau an der Südküste, das Molen in  Nexø, das Stammershalle in  Gudhjem oder B’s Fiske Værksted in  Svaneke sind mittlerweile keine Ausnahmen mehr; sie haben sich lediglich an die Spitze eines neuen Qualitätsbewusstseins gesetzt. Dieses Bewusstsein macht auch vor süßen Köstlichkeiten nicht halt, nicht nur, wenn es um das besonders cremige Softeis auf der Insel geht, das von der lokalen Meierei produziert wird. So verarbeiten Birte Mad sen und Finn Bergendorff in Den Gamle Skole in  Østermarie den Nektar ihrer 8 Mio. Bienen zu feinem Honig. Mit Zimt, Ingwer oder Chili aromatisiert, kommt er mal exotisch, mal feurig daher. Berühmt ist auch das Lehnsgaard-Rapsöl aus  Aakirkeby; ebenfalls aus diesem  Städchten kommt das g Biomehl aus der Valsemølle. Und auf jeden Fall sollten Sie die Biere des  Svaneke Bryghus probieren – die Mikrobrauerei wurde mit dem dänischen Bierpreis prämiert!

Auch für das gastronomischen Gewerbe und die Fans handfester Genüsse gilt, was schon im Auftaktkapitel gesagt wurde: Wesentliches ist geblieben. Natürlich sind weder Hotdogs noch risted pølser aus den Kiosken verschwunden. Und das ist auch gut so. Genauso gut wie die dickbauchigen Kaffeekannen, die in den meisten Kuschelcafés auf den Tisch gestellt werden (zum Beispiel bei Ella im Norden oder bei Fru Petersen in  Østermarie), wie die Kräuterheringe, die Ruth und ihr Mann Uffe auf  Christiansø marinieren und ins Glas packen, und wie die Fischfrikadellen aus der Räucherei in  Aarsdale, die sich die Königin in Kopenhagen angeblich regelmäßig schicken lässt. Guten Appetit, velbekom, und Prost, skål!

 

Special Spezialitäten

bornholmerhane

ein besonders fleischiger, auf der Insel gezüchteter Hahn, knusprig gebraten

fiskefrikadeller

mit Tomatensauce besonders gut im Imbiss Forellen an der Fressmole im Hafen von Nexø

flæskesteg

krustiger Schweinebraten mit Rotkohl, einem Schuss Johannisbeersaft, brauner Sauce, eingelegten Senfgurken und braunen, mit Butter und Zucker karamellisierten Inselkartoffeln – im Herbst und Winter das Lieblingsgericht aller Bornholmer, auch an Weihnachten

hakkebøf

Hacksteak, nicht mit  einem Fastfood­Hamburger zu ver wechseln. Zum Leibgericht vieler Dänen gehören gebratene Zwiebeln, Kartoffeln und Rote Bete

kransekage

Kranzkuchen mit Marzipan und Zuckerguss, reichlich verziert mit Perlen, Schokolade und Zuckerschrift; kommt traditionell zu Silvester auf den Tisch

lagkage

mehrschichtige Sahnetorte

østersølaks

warm oder kalt geräucherter Wildlachs, mit Dillsauce das Köstlichste aus den Gewässern rund um die Insel

plankebøf

stammt eigentlich aus Ungarn, findet sich aber seit Jahrzehnten auf vielen Bornholmer Speisekarten: Rinderfilet, von Kartoffelbrei umkränzt, auf einem naturbelassenen Eichenbrett

røget sild

geräucherter Hering, als bornholmer die Spezialität der Insel, schmeckt am besten, wenn er – gegen 11 Uhr – frisch aus dem Rauch kommt 

sol over Gudhjem

die feine Version des Räucherherings, entgrätet, mit Butter, Zwiebeln, Schnittlauch und  einem Eigelb

torsk

Dorsch auf Bornholmer Art, gebacken und mit Salzkartoffeln und gudhjemmedyppe  serviert, einer vielfältig variierten Sauce, z. B. aus Fischsuppe, Räucherspeck, Zwiebeln, Mehl und Essig